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	<title>INFOAMAZONAS &#187; Museo Leymebamba</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>Adriana von Hagen: Leymebamba-Kondore niemals ausgestorben</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 10:51:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#8220;Der Andenkondor will nicht aussterben und kehrt ins Amazonasgebiet zurück&#8221; titelte vor wenigen Tagen die peruanische Tageszeitung &#8220;El Comercio&#8221;. Andere Medien übernahmen die Meldung. Zu unrecht, wie die Forscherin Adriana von Hagen, Co-Direktorin des Museums und Forschungszentrums &#8220;Centro Mallqui&#8221; (Leymebamba) jetzt gegenüber dem CHACHABLOG erklärte. Denn: Der Kondor war niemals weg. Insgesamt fünf Kondore sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/Kondor-Condorcito_vilaya_tours.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2095" title="&quot;Kondorcito&quot;, der Andenkondor, der in die Freiheit entlassen wurde. Bild: Vilaya Tours." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/Kondor-Condorcito_vilaya_tours.jpg" alt="&quot;Kondorcito&quot;, der Andenkondor, der in die Freiheit entlassen wurde. Bild: Vilaya Tours." width="336" height="450" /></a>&#8220;Der Andenkondor will nicht aussterben und kehrt ins Amazonasgebiet zurück&#8221; titelte vor wenigen Tagen die peruanische Tageszeitung &#8220;El Comercio&#8221;. Andere Medien übernahmen die Meldung. Zu unrecht, wie die Forscherin Adriana von Hagen, Co-Direktorin des Museums und Forschungszentrums &#8220;Centro Mallqui&#8221; (Leymebamba) jetzt gegenüber dem CHACHABLOG erklärte. Denn: Der Kondor war niemals weg.</p>
<p>Insgesamt fünf Kondore sind in der Nähe von Leymebamba beheimatet, berichten Vogelkundler. Noch vor wenigen Wochen waren es nur vier, dann konnte eine Gruppe von Vogelschützern um Adriana von Hagen, Oscar Bravo Cruz und Rob Dover einen jungen Kondor in die Freiheit entlassen. Der Vogel hatte kurz vor seinem ersten Geburtstag Anfang Dezember seine ersten Flugversuche unternommen und war dabei auf einem nahe gelegenen Feld unsanft gestürzt. Dabei verletzte er sich am Fuß. Der Besitzer des Feldes wollte ihn schlachten und essen oder meistbietend verkaufen. Das beherzte Eingreifen mehrerer Dorfbewohner rettete &#8220;Kondorcito&#8221;, wie er in Leymebamba liebevoll genannt wird, vermutlich das Leben.</p>
<p>Deswegen können vogelinteressierte Reisende heute &#8220;Kondorcito&#8221; und seine Artgenossen beobachten. Dazu müssen sie allerdings etwas Zeit und Glück mitbringen, so Adriana von Hagen gegenüber dem CHACHABLOG. Die Kondore, eine der größten flugfähigen Vogelarten weltweit, leben im Atuén-Tal, das rund eine Laufstunde vom Museum Leymebamba entfernt liegt. Sie nisten in dessen steil abfallenden Hängen. An manchem Tag sind sie aber auch einfach &#8220;ausgeflogen&#8221;. Dann findet man sie vielleicht an dem See, dem sie einst ihren Namen gaben, die &#8220;Lagunda de los Cóndores&#8221; (dt. <em>Kondorsee</em>).</p>
<p>In Zukunft sollen die Leymebamba-Kondore auch besser geschützt werden. Dazu haben Kondor-Fans wie Oscar Bravo Cruz eine Reihe von Informationsveranstaltungen geplant. Darin wird nicht nur die bewegende Geschichte der ersten Flugversuche von &#8220;Kondorcito&#8221; erzählt, noch wichtiger ist, der ländlichen Bevölkerung am südlichen Ende der Region Amazonas die Bedeutung des Kondors bewußt zu machen. Denn der Kondor ist nicht nur wichtig für das Ökosystems, sondern auch für den Geldbeutel der lokalen Bevölkerung, die durch den Schutz der Kondore ein Mehr an Besuchern erwarten kann.</p>
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		<title>Frische Mumien aus Luya Viejo</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 16:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich mehrere Mumien fanden Bauern in Luya Viejo, einem Teildistrikt der Provinz Luya am gestrigen Montag. Da Teile der Mumien bereits von Grabräubern beschädigt worden waren, wurden die noch verbleibenden im Rahmen einer Notgrabung unter Aufsicht der Kultur- und Tourismusbeauftragten des Provinzrates von Luya, María Dolores Ramos Valquí, gesichert undÂ  vorrübergehend im Provinzmuseum von Luya untergebracht. In den kommenden Tagen sollen die Mumien in das Museum Leymebamba überführt werden, das über entsprechende Einrichtungen zur Erforschung und Konservierung von Mumien verfügt.</p>
<p>Die Mumien waren in zwei Särgen gegenüber der bekannten Ausgrabungsstätte &#8220;Karajía&#8221;Â  an einem Ort geborgen worden, der bei Einheimischen unter dem Namen &#8220;Ulle&#8221; bekannt ist.Â  Die Särge waren nach Angaben der Stadträtin bereits ausgeraubt und teilweise zerstört. Die verbliebenen Mumien seien in dicke Tücher eingewickelt und von vielerlei Töpferarbeiten, sowie geheimnisvollen Werkzeugen umgeben. Den Konservierungszustand der verbliebenen Mumien beschrieb Ramos Valqui als verhältnismäßig gut.</p>
<p>Ersten Vermutungen zufolge handelt es sich bei den gefunden Mumien um die sterblichen Überreste von Angehörigen der &#8220;Chachapoya&#8221;-Kultur, die in dem Gebiet mit der Ethnie &#8220;Luya Chillaos&#8221; vertreten war. Der besonderen Ausstattung wegen wird davon ausgegangen, dass es sich um Reste von Häuptlingen, Priestern oder hoher Militärs handelt.</p>
<p>Während sich die Mumien in den kommenden Tagen nun auf den Weg nach Leymebamba machen, plant die Distriktverwaltung von Luya Viejo, selbst ein kleines Museum zu errichten, weil davon ausgegangen wird, dass sich im Umfeld der gefundenen Mumien noch weitere archäologisch und historisch wertvolle Objekte befinden.</p>
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