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  • Condorcanqui / Amazonas: Fünf Tote bei Überschwemmungen

    Bei Überschwemmungen in der Provinz Condorcanqui (Region Amazonas / Nordperu) sind nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes bislang 5 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 404 Häuser wurden bislang zerstört. Schwere Regenfälle hatten seit dem 18. September mehrere Flüsse zum überlaufen gebracht. Starke Winde verschärften die Situation zusätzlich.

    Betroffen ist insbesondere der Distrikt Río Santiago im Norden der Provinz Condorcanqui.

    Während die Regenfälle für den Beginn des peruanischen Frühlings normal sind, seien die starken Winde zu dieser Jahreszeit eher ungewöhnlich, so Marco Paredes, Spezialist des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI gegenüber der Agentur ANDINA.

  • Huarochirí / Lima: Fünf Tote durch Steinschlag

    Zerstörtes Wohnhaus nach dem Erdrutsch. Foto: INDECI
    Zerstörtes Wohnhaus nach dem Erdrutsch. Foto: INDECI

    Ein defekter Bewässerungskanal hat in der peruanischen Provinz Huarochirí (Region Lima) einen Erdrutsch ausgelöst, der mehrere Häuser unter sich begrub und dabei fünf Menschen tötete. Die Polizei spricht sogar von sechs Toten. Das Unglück ereignete sich bei Coruya im Distrikt San Mateo de Huanchor, in der Nähe der „Carretera Central“. Zudem wurde durch die Erdmassen der Río Blanco aufgestaut, weswegen die nahegelegene Bahnstrecke vorrübergehend ihren Betrieb vollständig einstellen musste. Wie der Zivilschutz berichtet, besteht die Gefahr, dass der künstliche Staudamm bald bricht und als Flutwelle über den Rimac in Richtung Lima fließt.

    Eisenbahntunnel-Eingang verschüttet. Foto: INDECI
    Eisenbahntunnel-Eingang verschüttet. Foto: INDECI

    Unter den Toten sind auch drei Kinder, im Alter von 2, 6 und 10 Jahren. Die Orte Coruya, Yuracmayo und Chocya sind noch immer von der Außenwelt abgeschnitten.

    Nach Angaben des Zivilschutzes wurden 6 Häuser und eine Forellenzuchtanlage zerstört, Teile der Bahnstrecke sind noch immer von Erd- und Wassermassen bedeckt. Da die Kehre der Carretera Central enger als die der Bahnstrecke ist, läuft dort der Verkehr normal weiter.

  • Land unter in Pucallpa nach 6 Stunden Dauerregen

    Erdrutsch in der Provinz Padre Abad. Bild: INDECI/TerraMetrics/Google
    Erdrutsch in der Provinz Padre Abad. Bild: INDECI/TerraMetrics/Google

    Ein sechsstündiger Dauerregen hat gestern im ostperuanischen Pucallpa (Region Ucayali) mehrere Straßenzüge komplett unter Wasser gesetzt. Das berichtet der peruanische Zivilschutz INDECI. Obwohl das Wasser inzwischen etwas zurück ging, sind nach Angaben des Leiters des Zivilschutzes Ucayali, Augusto Manco Pisconti, noch immer Teile der Straßen Jirón Unión, Jirón Augusto B. Leguía und der Avenida Sáenz Peña unpassierbar.

    Die Regenfälle hatten gestern gegen 11 Uhr Ortszeit begonnen und halten bis zur Stunde an, haben aber stark nachgelassen. Neben dem Zivilschutz ist auch die Feuerwehr im Einsatz, um das Wasser aus Häusern abzupumpen.

    Bereits am Montag hatten starke Regenfälle den Yuracc Yacu-Fluss in der Provinz Padre Abad (Region Ucayali)über die Ufer treten lassen. Zudem kam es zu Erdrutschen, wodurch an fünf Stellen die Federico Basadre-Straße für mehrere Tage unpassierbar wurde. Seit dem Einsturz einer Fußgängerbrücke ist zudem die Ortschaften Chancadora Baja y Alta, sowie große Teile der Provinz Padre Abad von der Außenwelt weitgehend abgeschnitten.

  • Nach Regenfällen: Zahl der Todesopfer steigt

    Der peruanische Zivilschutz (Defensa Civíl) hat die Zahl der Personen, die aufgrund der starken Regenfälle der vergangenen Tage in Puno, Cusco, Huancavelica und Ayacucho ihr Leben verloren, nach oben korrigiert. Demnach gab es bisher 18 Todesopfer.

    Die extremen Regenfälle, die nach Angaben des Zivilschutzes noch bis Morgen anhalten werden, hatten zahlreiche Erdrutsche verursacht und mehrere Flüsse über die Ufer treten lassen.

    Nach Medienberichten sind auch Deutsche und Österreicher im Katastrophengebiet eingeschlossen. Das Auswärtige Amt hat wegen der Regenfälle inzwischen eine Reisewarnung für die Region Cusco herausgegeben.

  • Huamanga / Ayacucho: Zahl der Erdrutsch-Toten steigt auf Neun

    Der peruanische Zivilschutz hat die Zahl der Todesopfer der Schlammlawine, die gestern die Provinz Huamanga (Region Ayacucho) schwer getroffen hatte, nach oben korrigiert. Demnach verloren 9 Menschen ihr Leben. Mindestens 9 Wohnhäuser wurden vollständig, mehr als hundert weitere teilweise zerstört. Auch Büros der Regionalregierung sind betroffen. Mehrere Fahrzeuge wurden unter den Schlamm- und Steinmassen begraben. Viele Straßen sind noch immer unter einer 80cm hohen Schlammschicht begraben. Mindestens 50% der Wasserversorgung von Ayacucho ist zusammengebrochen, nachdem die Schlamm- und Steinmassen ein zentrales Versorgungsrohr mitgerissen hatten.

    Nach Angaben des Zivilschutzes hatte sich die Schlammlawine gestern gegen 17:20 Uhr Ortszeit vermutlich vom Picota-Berg (cerro Picota) gelößt und war den Jirón San Martín hinunter durch die ganze Stadt gerutscht.

    Ende November waren in der Nachbarprovinz Huanta 3 Menschen ums Leben gekommen, als ein Erdrutsch das Dorf Rosario de Acon unter sich begrub. Unter den Toten waren zwei Kinder im Alter von 5 und 10 Jahren.

    NACHTRAG VOM 18.12.

    Wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA berichtet, stieg die Zahl der Toten auf Neun. Acht davon konnten bereits identifiziert werden.