Schlagwort: INC

  • INC bereitet Kulturministerium vor

    Im Verlauf des kommenden Jahres soll das peruanische Kulturministerium gegründet werden. Das berichtet das nationale Kulturinstitut Perus, INC (Instituto Nacional de Cultura). Vorangetrieben wird das Projekt unter anderem von der spanischen Entwicklungsagentur Aesid.  Zu Beginn des kommenden Jahres soll der Vorschlag dem peruanischen Kongress vorgelegt werden.

  • INC gelingt Schlag gegen Kunsthehler

    In Zusammenarbeit mit einer Polizeieinheit mit speziellen Spürhunden für das Erschnüffeln von Altertümern gelang dem nationalen peruanischen Kulturinstitut INC heute ein Schlag gegen den illegalen Handel mit Altertümern aus verschiedenen Regionen Perus. Insgesamt konnten 256 vorkolumbianische Stücke beschlagnahmt werden, hauptsächlich Textilien diverser Arten und Puppen, die daraus hergestellt worden waren. Bei den Hehlern handelt es sich um einzelne Verkäufer auf den beiden großen Märkten für Kunsthandwerk „Mercado Indio’s“ und „Galería Indian Market„, die zu der auch bei Touristen beliebten Flaniermeile „avenida Petit Thouars“ im Stadtteil Miraflores gehören.

    Seit einigen Jahren gehen die peruanischen Sicherheitskräfte schärfer gegen den Schmuggel und illegalen Handel mit Altertümern vor, um den Ausverkauf peruanischer Kulturgüter zu unterbinden.

  • Stadtmuseum Chachapoyas kommt voran

    Die Bauarbeiten und Koordinationen für das Museum für Ethnographie und christliche Kunst in Chachapoyas kommen voran. Nach seiner Fertigstellung soll es neben historischen Objekten der Kirchengeschichte der Diözese auch Ausstellungsstücke aus der Zeit vor der Kolonialisierung beherbergen. Derzeit wird das Museum von Cáritas Chachapoyas gemeinsam mit verschiedenen Basisorganisationen der Stadt gebaut. Viele Stücke werden aus den Diözesanarchiven kommen, aber auch Privatleute und andere Institutionen werden gezielt angesprochen, um historisch wertvolle Stücke zur Ausstellung bereitzustellen. Demnächst soll eine Medienkampagne zur Sensibilisierung über dieses Thema gestartet werden. Der Verantwortlich für das Projekt betonte, dass die Ausstellungsstücke Eigentum des bereitstellenden bleiben werden und von Experten restauriert würden. Beherbergen soll das Museum das Gebäude der ehemaligen Kapelle „Santa Ána“, das im Jahr 2005 als damals älteste Kirche der Stadt bei einem Erdbeben zerstört worden war. Ursprünglich war ein neues Gebäude entworfen worden, aufgrund der Regeln des Nationalen Kulturinstitutes, das auch für Denkmalschutz zuständig ist, musste das vormalige Gebäude wieder aufgebaut werden, um das Stadtbild zu erhalten.

    === TELEFONKABEL IM STADTZENTRUM WERDEN VERGRABEN

    Wie der Chef der Telefónica in Chachapoyas gegenüber Radio Horizonte bekannt gab, wird im Rahmen der Sanierung des historischen Stadtzentrums von Chachapoyas demnächst mit dem Vergraben von Telefonkabeln begonnen.

    Quelle: Radio Horizonte

  • historische Bauwerke in Lima „verschwunden“

    Zugegeben, das historische Zentrum Limas ist oft Schauplatz kleinerer oder größerer Verbrechen. Meist geht es um Taschendiebstahl oder kleine Überfälle. Eine Meldung der staatlichen Nachrichtenagentur „Andina“ erschreckt aber doch ein wenig…

    Am vergangenen Dienstag wurde vom Nationalen Kulturinstitut Perus (INC) im Zusammenhang mit einigen Bauwerken die Rücknahme des Status „Nationales Kulturerbe“ bekannt gegeben.

    Das erste Bauwerk, ein Haus in kollonialer Bauweise, ist eingestürzt, wodurch es nach der Meldung „alle seine originalen architektonischen Elemente verloren hat, inklusive der Fassade“. Bereits seit einiger Zeit beherbergt das Gelände einen nicht genehmigten Parkplatz. Auch wenn dieser Tag und Nacht von einem Parkwächter überwacht wird, hat er nach Meinung des INC „keinen historischen Wert mehr“.

    Ein weiteres Monument wurde aus der Liste gestrichen, weil sich die Denkmalschützer bei der Aufnahme der Bauwerke in der Adresse geirrt hatten und sie deshalb nur aus versehen aufgenommen worden waren.

    Die große Überraschung hielt sich der INC aber bis zum Schluss auf:

    „Zwei Bauwerke […] werden in Zukunft nicht mehr in der Liste auftauchen, weil sie nicht mehr existieren.“ An Stelle des einen findet man heute ein 5-stöckiges Haus. Das zweite ist wohl spurlos verschwunden.