Schlagwort: IMARPE

  • Tumbes: hunderte tote Seehunde angeschwemmt

    In den vergangenen Tagen wurden an Stränden der nordperuanischen Küstenregion Tumbes rund 100 getötete Seehunde angeschwemmt. Das gab das peruanische Meeresinstitut IMARPE bekannt. Wie IMARPE weiter berichtet, wurden in den vergangenen drei Jahren an einem Küstenstreifen von 300 Kilometern insgesamt 300 solcher Tiere gefunden. Dass die Tiere keines natürlichen Todes gestorben sind, ist bislang gesichert, da manche Schusswunden, andere Vergiftungserscheinungen aufweisen. Allerdings ist noch nicht geklärt, wer dafür verantwortlich ist. Marco Sayán, Abgeordneter im Regionalrat von Tumbes, vermutet fremde Fischer, die, so Sayán, „aus dem Süden“ kämen, hinter der Aktion. Die Seehunde würden sich an deren Fangnetzen zu schaffen machen, dehalb würden sie getötet. Deshalb forderte der Abgeordnete nun Umweltstaatsanwaltschaft und Küstenwache auf, dem Seehund-Sterben auf den Grund zu gehen und häufiger als bisher entlang des betroffenen Küstenabschnitts zu patrullieren.

    httpv://www.youtube.com/watch?v=i7cT8kF2ZEM

  • Rote Flut bei Pisco: Algenblüte tötet Fische und Robben

    Grausiges Naturschauspiel vor den Stränden von San Andrés (Provinz Pisco / Region Ica): Die im Meer vor Pisco entstandene rote Algenblüte hat bereits mehrere Robben, sowie tausende Fische auf dem „Gewissen“. Eine Algenblüte entsteht, wenn sich Algen ganz plötzlich extrem stark vermehren und das ganze Wasser trüben – in diesem Fall rot. Dabei entstehen nicht nur giftige Stoffe, auch der Sauerstoffgehalt des Wassers sinkt stark, was für Tiere tödlich sein kann.

    Algenblüten entstehen vermehrt dort, wo das Wasser -beispielsweise durch die Landwirtschaft- mit Phosphaten überdüngt ist. Ob dies auch Ursache für die aktuelle „Rote Flut“ ist, wurde bislang nicht bekannt. Das peruanische Meeresinstitut IMARPE hat mit der Entnahme von Proben begonnen, um der Herkunft der Algenblüte auf den Grund zu gehen.

  • Peruanisches Meeresinstitut macht Biodiesel aus Algen

    „Seit vergangenem Jahr untersucht zum Beispiel das peruanische Meeresinstitut (IMARPE), ob es möglich ist, aus Algenpulver Öl für die Treibstoffherstellung zu pressen“.
    Wilfredo Salinas Ruiz-Conejo von der Nationaluniversität für Ingenieruwesen.

    Gesamtes Interview auf http://www.andina.com.pe/espanol/Noticia.aspx?id=xDcEmZpnPuM=

  • Peruanische Marine setzt "El Niño"-Forschungsboje aus

    BIC Humboldt und Boje "Virgen del Carmen V". Foto: ANDINA / Alberto Orbegoso
    BIC Humboldt und Boje "Virgen del Carmen V". Foto: ANDINA / Alberto Orbegoso

    Der peruanische Marinekreuzer „BIC Humboldt“ hat am gestrigen Mittwoch Abend erfolgreich die „Virgen del Carmen V“ getaufte  „El Niño“-Forschungsboje ausgesetzt. Sie wurde 340 Seemeilen vor der peruanischen Küste auf Höhe des Piuranischen Hafens „Paita“ verankert, wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA berichtet. Damit sollen Daten wie der Salzgehalt, die den  Druck, die Wellenzahl, – richtung und -stärke, sowie die Wassertemperatur in verschiedenen Tiefen – bis 500 Metern – gemessen und sowohl dem peruanischen Wetteramt SENAMHI und dem Meeresinstitut IMARPE, als auch der Regionalen Forschungsgruppe des „Niño“-Phänomens ERFEN zugesandt werden. Dadurch soll die Vorhersage des Phänomens verbessert werden, um in Zukunft mit höherer Genauigkeit Vorsorgemaßnahmen treffen zu können. Zudem könne ERFEN – so ANDINA – in Zukunft durch die eigenen Daten die Vorhersagen des Ozeanografischen Instituts der Vereinigten Staaten von Amerika (NOAA) überprüfen.

    Vor Beginn eines „Niño“ erhöht sich die Temperatur im Umkreis der Boje. Brüske Temperaturschwankungen können nun in Zukunft sofort gemessen werden.

    Das Projekt wurde mit einem Kredit der  Weltbank in Höhe von 150 Millionen US$ finanziert.