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	<title>INFOAMAZONAS &#187; Hochwasser</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>Loreto: Amazonas-Wasserstände normalisieren sich</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 09:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Monaten wurden die niedrigsten Wasserstände am peruanischen Teil des Amazonas-Stromes seit beginn der Aufzeichnungen gemessen. Inzwischen haben sich diese aber dank der starken Regenfälle der letzten Tage wieder erholt und liegen sogar über dem Durchschnitt, wie der peruanische Wetterdienst SENAMHI gestern in Iquitos (Region Loreto) bekannt gab. Demnach ist für diese Jahreszeit ein Wasserstand von 108 Metern über dem Meeresspiegel normal, gestern lag die Marke dann sogar bei 109,56 Metern. Nach Angaben des SENAMHI nahm insbesondere die Wassermenge der Flüsse Ucayali und Huallaga stark zu, auch der Marañón, sowie der Ucayali konnten leicht zulegen. Am 9. Oktober lag der Wasserstand bei Iquitos mit 105,38 Metern über dem Meeresspiegel und machte vielerorts Schiffsverkehr und Trinkwasserversorgung unmöglich. Ähnliche ArtikelAmazonas-Wasserstand weiter kritisch niedrigIquitos: 9.000 Kisten Bier versinken im AmazonasLoreto / Peru: Amazonasschiffer klagen über Wassermangel / Trinkwasserrationierung in IquitosÜberschwemmungen in Huanuco und Amazonas: Flüsse reißen Häuser und Felder mitPerus Kongress nimmt Gesetz zurück, das Marañón-Wasser für die Wüste vorsahAtalaya / Ucayali: Starker Wind deckt Dächer ab / Schäden auch in HuánucoIquitos / Loreto: Altöl und Benzin fließen in den AmazonasIquitos / Loreto: Amazonas-Zufluss Itaya Ölverschmutzt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4342" class="wp-caption alignright" style="width: 333px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/hafen_iquitos.jpg"><img class="size-full wp-image-4342" title="Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/hafen_iquitos.jpg" alt="Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="323" height="242" /></a><p class="wp-caption-text">Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>In den vergangenen Monaten wurden die niedrigsten Wasserstände am peruanischen Teil des Amazonas-Stromes seit beginn der Aufzeichnungen gemessen. Inzwischen haben sich diese aber dank der starken Regenfälle der letzten Tage wieder erholt und liegen sogar über dem Durchschnitt, wie der peruanische Wetterdienst SENAMHI gestern in Iquitos (Region Loreto) bekannt gab. Demnach ist für diese Jahreszeit ein Wasserstand von 108 Metern über dem Meeresspiegel normal, gestern lag die Marke dann sogar bei 109,56 Metern.</p>
<p>Nach Angaben des SENAMHI nahm insbesondere die Wassermenge der Flüsse Ucayali und Huallaga stark zu, auch der Marañón, sowie der Ucayali konnten leicht zulegen.</p>
<p>Am 9. Oktober lag der Wasserstand bei Iquitos mit 105,38 Metern über dem Meeresspiegel und machte vielerorts Schiffsverkehr und Trinkwasserversorgung unmöglich.<br />
</p>
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		<title>Zarumilla / Tumbes: Regenfälle lassen Abwassersystem zusammenbrechen</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 22:40:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die extremen Regenfälle der vergangenen Tage haben in der Provinz Zarumilla (Tumbes) das Abwassersystem zusammenbrechen lassen. Das berichtet der örtliche Zivilschutz. An einigen Orten ist die Stromversorgung gestört. Auch der Tumbes-Fluss steht kurz davor, über die Ufer zu treten. In Incahuasi (Ferreñaffe / Reg. Lambayeque) wehten starke Windböen die Wellblechdächer von fast 400 Häusern weg. Nach Angaben des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI werden die Regenfälle noch bis zum 12. Februar anhalten. Weiter südlich, in der Region Ancash, kam es Infolge der starken Niederschläge ebenfalls zu Überschwemmungen. In der Nähe der Hafenstadt Chimbote trat der Salta-Fluss (río Salta) über die Ufer. In Zurite (Prov. Anta / Reg. Cusco) zerstörte ein Erdrutsch eine Schule, sowie zahlreiche Wohnhäuser, darunter das des Bürgermeisters. Inzwischen sind mehrere Einheiten des Militärs vor Ort, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Ähnliche ArtikelMachu Picchu / Cusco: Aufräumarbeiten nach ÜberschwemmungenBach zerstört Wasserkraftwerk und Häuser in Santa Catalina (Luya)Chimbote nach dem Großbrand: 302 Familien obdachlosChimbote / Ancash: Großbrand zerstört hunderte Häuser und HüttenErdbeben lässt Huarmey (Áncash) ErzitternNach 19 Jahren: Grab mit 9 Colina-Mordopfern bei Chimbote gefundenCondorcanqui / Amazonas: Fünf Tote bei ÜberschwemmungenWegen extremer Kälte: Notstand in 16 peruanischen Regionen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die extremen Regenfälle der vergangenen Tage haben in der Provinz Zarumilla (Tumbes) das Abwassersystem zusammenbrechen lassen. Das berichtet der örtliche Zivilschutz. An einigen Orten ist die Stromversorgung gestört. Auch der Tumbes-Fluss steht kurz davor, über die Ufer zu treten. In Incahuasi (Ferreñaffe / Reg. Lambayeque) wehten starke Windböen die Wellblechdächer von fast 400 Häusern weg. Nach Angaben des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI werden die Regenfälle noch bis zum 12. Februar anhalten.</p>
<p>Weiter südlich, in der Region Ancash, kam es Infolge der starken Niederschläge ebenfalls zu Überschwemmungen. In der Nähe der Hafenstadt Chimbote trat der Salta-Fluss (río Salta) über die Ufer.</p>
<p>In Zurite (Prov. Anta / Reg. Cusco) zerstörte ein Erdrutsch eine Schule, sowie zahlreiche Wohnhäuser, darunter das des Bürgermeisters. Inzwischen sind mehrere Einheiten des Militärs vor Ort, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen.<br />
</p>
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		<title>Bach zerstört Wasserkraftwerk und Häuser in Santa Catalina (Luya)</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 22:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die schweren Regenfälle der vergangenen Tage haben dem peruanischen Distrikt Santa Catalina (Prov. Luya / Reg. Amazonas) schwer zugesetzt. Mehr als 50 Häuser wurden zerstört, als der Zonto-Bach über die Ufer trat. Auch zahlreiche Felder wurden mitgerissen, eine Brücke schwer beschädigt. Vieh wurde unter Schlammlawinen begraben. Das örtliche Wasserkraftwerk, das den Distrikt mit Strom versorgte, wurde irreparabel beschädigt, wie Percy Rojas Zuta, Bürgermeister von Santa Catalina, gegenüber Red Informativa Regional (RIR) bestätigte. Auch das Trinkwassersystem brach zusammen. Obwohl die Niederschläge angekündigt worden waren, hatten sie die rund 1.700 Einwohner des Anden-Distriktes am Samstag weitgehend unvorbereitet erwischt. Inzwischen ist die Feuerwehr von Chachapoyas, sowie der Zivilschutz Amazonas in Santa Catalina eingetroffen, um die Schäden zu begutachten. Nach den starken Regenfällen besteht noch immer die Gefahr, dass einzelne Berghänge in der Umgebung abrutschen. Das auf 2665 Metern über dem Meeresspiegel gelegene Santa Catalina liegt westlich der Regionalhauptstadt Chachapoyas. Überschwemmungen auch in Imaza, Aserradero Shipamarca und Condorcanqui Wie der Zivilschutz Amazonas berichtet, sind auch zahlreiche Ortschaften an den Flüssen Utcubamba und Marañón betroffen. So wurden mehrere Häuser in Shipamarca, Chuquichaca, El Tingo viejo und Magdalena unter Wasser gesetzt. In Imaza (Bagua) sind derzeit rund 500 Personen ohne Obdach, nachdem das Wasser des Marañón [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2174" class="wp-caption alignright" style="width: 268px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/santa-catalina-luya-peru.jpg"><img class="size-full wp-image-2174" title="Santa Catalina von oben. Foto: Manuel Cabanas López" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/santa-catalina-luya-peru.jpg" alt="Santa Catalina von oben. Foto: Manuel Cabanas López" width="258" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Santa Catalina von oben. Foto: Manuel Cabanas López</p></div>
<p>Die schweren Regenfälle der vergangenen Tage haben dem peruanischen Distrikt Santa Catalina (Prov. Luya / Reg. Amazonas) schwer zugesetzt. Mehr als 50 Häuser wurden zerstört, als der Zonto-Bach über die Ufer trat. Auch zahlreiche Felder wurden mitgerissen, eine Brücke schwer beschädigt. Vieh wurde unter Schlammlawinen begraben. Das örtliche Wasserkraftwerk, das den Distrikt mit Strom versorgte, wurde irreparabel beschädigt, wie Percy Rojas Zuta, Bürgermeister von Santa Catalina, gegenüber Red Informativa Regional (RIR) bestätigte. Auch das Trinkwassersystem brach zusammen.</p>
<p>Obwohl die Niederschläge angekündigt worden waren, hatten sie die rund 1.700 Einwohner des Anden-Distriktes am Samstag weitgehend unvorbereitet erwischt. Inzwischen ist die Feuerwehr von Chachapoyas, sowie der Zivilschutz Amazonas in Santa Catalina eingetroffen, um die Schäden zu begutachten. Nach den starken Regenfällen besteht noch immer die Gefahr, dass einzelne Berghänge in der Umgebung abrutschen.</p>
<p>Das auf 2665 Metern über dem Meeresspiegel gelegene Santa Catalina liegt westlich der Regionalhauptstadt Chachapoyas.</p>
<p><strong>Überschwemmungen auch in Imaza, Aserradero Shipamarca und Condorcanqui</strong></p>
<div id="attachment_2178" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/aserradero.jpg"><img class="size-full wp-image-2178" title="Aserradero nach dem Erdrutsch. Foto: S. Staiger" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/aserradero.jpg" alt="Aserradero nach dem Erdrutsch. Foto: S. Staiger" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Aserradero nach dem Erdrutsch. Foto: S. Staiger</p></div>
<p>Wie der Zivilschutz Amazonas berichtet, sind auch zahlreiche Ortschaften an den Flüssen Utcubamba und Marañón betroffen. So wurden mehrere Häuser in Shipamarca, Chuquichaca, El Tingo viejo und Magdalena unter Wasser gesetzt. In Imaza (Bagua) sind derzeit rund 500 Personen ohne Obdach, nachdem das Wasser des Marañón in ihre Häuser eingedrungen war. Auch eine weiterführende Schule wurde zerstört. Im &#8220;Aserradero&#8221; (Bongará), wo vor wenigen Jahren ein ganzes Dorf bei einem Erdrutsch in den Fluten des Utcubamba-Flusses versank, rutschte der Berg erneut ab und riss Teile der Fernando Belaúnde Terry-Straße  ins Tal. Inzwischen ist die Straße aber stundenweise wieder befahrbar, wie ein Busfahrer gegenüber INFOAMAZONAS erklärte. Auch in der Provinz Condorcanqui wurden zahlreiche Felder und Häuser weggeschwemmt, genaue Zahlen gibt es allerdings noch nicht, da angesichts der schweren Regenfälle das Satelitentelefon in Santa María de Nieva außer Betrieb ist.<br />
</p>
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		<title>Überschwemmungen in Huanuco und Amazonas: Flüsse reißen Häuser und Felder mit</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 14:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im südperuansichen Cusco geht das Wasser langsam zurück. Im Norden Perus haben die Überschwemmungen gerade erst begonnen. Aus Huánuco und Amazonas wird berichtet, dass Flüsse wie der Huallaga und der Utcubamba über die Ufer getreten sind und mehrere Häuser, sowie große Anbauflächen mitgerissen wurden. In der Provinz Bagua (Amazonas) haben nach Angaben von Radio Marañón hunderte Reisbauern ihre gesamte Ernte verloren. Die Fernando-Belaúnde-Terry-Straße, die den peruanischen Nordosten mit der Küste verbindet, ist zwischen Bagua und Olmos an mehreren Stellen unterbrochen. Bei Rioja (San Martín) steht die Brücke über den Tónchima-Fluss kurz vor dem Kollaps. In der Provinz Leoncio Prado, im Umland von Tingo María, versanken mehrere Ortschaften vollständig in den Fluten. In der Ortschaft Castillo Grande wurde die Hauptstrasse weggeschwemmt. Ähnlich  erging es den Bewohnern von &#8220;Aguas Verdes&#8221; südlich von Tingo María, wo Autos und Häuser in den Fluten verschwanden. Wie der Informationsdienst &#8220;Inforegion&#8221; berichtet, arbeiten örtliche Feuerwehren gemeinsam mit der Polizei und dem Militär an der Rettung von Personen, die von den Wassermassen eingeschlossen wurden. Auch die Nachbarstadt Aucayacu ist schwer betrofen. Derweil wurde auch Kritik an den Präventionsmaßnahmen gegen die Überschwemmungen laut. Gegenüber dem Fernsehsenderverbund Enlace Nacional sagte der Bürgermeister von Castillo Grande, er habe bereits vor Monaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2161" class="wp-caption alignright" style="width: 350px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/tingo-maria-huallaga-foto-indeci.jpg"><img class="size-full wp-image-2161" title="Tingo María; Huallaga. Bild: Peruanischer Zivilschutz INDECI." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/tingo-maria-huallaga-foto-indeci.jpg" alt="Tingo María; Huallaga. Bild: Peruanischer Zivilschutz INDECI." width="340" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Tingo María; Huallaga. Bild: Peruanischer Zivilschutz INDECI.</p></div>
<p>Im südperuansichen Cusco geht das Wasser langsam zurück. Im Norden Perus haben die Überschwemmungen gerade erst begonnen. Aus Huánuco und Amazonas wird berichtet, dass Flüsse wie der Huallaga und der Utcubamba über die Ufer getreten sind und mehrere Häuser, sowie große Anbauflächen mitgerissen wurden. In der Provinz Bagua (Amazonas) haben nach Angaben von Radio Marañón hunderte Reisbauern ihre gesamte Ernte verloren. Die Fernando-Belaúnde-Terry-Straße, die den peruanischen Nordosten mit der Küste verbindet, ist zwischen Bagua und Olmos an mehreren Stellen unterbrochen. Bei Rioja (San Martín) steht <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.diariovoces.com.pe/index.php?ide=12532" target="_blank">die Brücke über den Tónchima-Fluss</a> kurz vor dem Kollaps.</p>
<p>In der Provinz Leoncio Prado, im Umland von Tingo María, versanken mehrere Ortschaften vollständig in den Fluten. In der Ortschaft Castillo Grande wurde die Hauptstrasse weggeschwemmt. Ähnlich  erging es den Bewohnern von &#8220;Aguas Verdes&#8221; südlich von Tingo María, wo Autos und Häuser in den Fluten verschwanden. Wie der<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.inforegion.pe/portada/48405/continua-emergencia-por-desborde-del-rio-huallaga-en-leoncio-prado/" target="_blank"> Informationsdienst &#8220;Inforegion&#8221; berichtet</a>, arbeiten örtliche Feuerwehren gemeinsam mit der Polizei und dem Militär an der Rettung von Personen, die von den Wassermassen eingeschlossen wurden. Auch die Nachbarstadt Aucayacu ist schwer betrofen.</p>
<p>Derweil wurde auch Kritik an den Präventionsmaßnahmen gegen die Überschwemmungen laut. Gegenüber dem Fernsehsenderverbund Enlace Nacional <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://enlacenacional.com/2010/02/08/rio-huallaga-se-inunda-viviendas-y-cultivos-en-huanuco/" target="_blank">sagte der Bürgermeister von Castillo Grande</a>, er habe bereits vor Monaten den Bau einer Stützmauer gefordert. Entgegen aller Empfehlungen habe man diese aber an anderer Stelle gebaut.</p>
<p>Nach Angaben des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI werden die Regenfälle noch bis Dienstag anhalten.<br />
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		<title>Machu Picchu / Cusco: Aufräumarbeiten nach Überschwemmungen</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 21:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der peruanischen Region Cusco haben nach den schweren Regenfällen der vergangenen Wochen die Aufräumarbeiten begonnen. Im Fordergrund der Arbeiten steht die Wiederherstellung der zentralen Fremdenverkehrsrouten. Wie das Verkehrs- und Kommunikationsministerium MTC mitteilt, soll schon in wenigen Tagen mit der Reparatur der wichtigsten Hauptstraßen begonnen werden. Für die vollständige Reparatur der Bahnstrecke zum Hauptreiseziel Machu Picchu werden bis zu vier Monate veranschlagt, so die Eisenbahngesellschaft Ferrocarril Transandino (FTSA) in einer Pressemitteilung. Auf einzelnen Etappen der Strecke, so die FTSA, wird der Verkehr aber bereits vorher wieder aufgenommen. Dort, wo das Wasser inzwischen teilweise abgeflossen ist, wird langsam das wirkliche Ausmaß der Katastrophe sichtbar. Nachdem um den 23. Januar die Regenfälle extrem zugenommen hatten, traten zahlreiche Flüsse über die Ufer, kleine Bäche wurden zu reißenden Strömen. In Yanama und Purubamba (Dist. Anta/Prov. Zurite/Reg. Cusco) wurden von einem sonst eher ruhigen Bach mehrere Wohnhäuser mitgerissen, in Pampaconga (Dist. Limatambo) trat der Jatumayo-Fluss über die Ufer und löste mehrere Erdrutsche aus. Der Vilcanota-Fluss riss im Distrikt Urcos (Prov. Quispicanchis) ebenfalls mehrere Wohnhäuser, Teile einer Straße und eine Brücke mit sich. Zahlreiche bereits bestellte Felder wurden zerstört. Auch Nachbardistrikte vermelden Schäden. In Huarcapay y Lucre (Prov. Quispicanchi) trat der Huacarpay-See über die Ufer, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der peruanischen Region Cusco haben nach den schweren Regenfällen der vergangenen Wochen die Aufräumarbeiten begonnen. Im Fordergrund der Arbeiten steht die Wiederherstellung der zentralen Fremdenverkehrsrouten. Wie das Verkehrs- und Kommunikationsministerium MTC mitteilt, soll schon in wenigen Tagen mit der Reparatur der wichtigsten Hauptstraßen begonnen werden. Für die vollständige Reparatur der Bahnstrecke zum Hauptreiseziel Machu Picchu werden bis zu vier Monate veranschlagt, so die Eisenbahngesellschaft Ferrocarril Transandino (FTSA) in einer Pressemitteilung. Auf einzelnen Etappen der Strecke, so die FTSA, wird der Verkehr aber bereits vorher wieder aufgenommen.</p>
<p>Dort, wo das Wasser inzwischen teilweise abgeflossen ist, wird langsam das wirkliche Ausmaß der Katastrophe sichtbar. Nachdem um den 23. Januar die Regenfälle extrem zugenommen hatten, traten zahlreiche Flüsse über die Ufer, kleine Bäche wurden zu reißenden Strömen. In Yanama und Purubamba (Dist. Anta/Prov. Zurite/Reg. Cusco) wurden von einem sonst eher ruhigen Bach mehrere Wohnhäuser mitgerissen, in Pampaconga (Dist. Limatambo) trat der Jatumayo-Fluss über die Ufer und löste mehrere Erdrutsche aus. Der Vilcanota-Fluss riss im Distrikt Urcos (Prov. Quispicanchis) ebenfalls mehrere Wohnhäuser, Teile einer Straße und eine Brücke mit sich. Zahlreiche bereits bestellte Felder wurden zerstört. Auch Nachbardistrikte vermelden Schäden. In Huarcapay y Lucre (Prov. Quispicanchi) trat der Huacarpay-See über die Ufer, was nicht nur mehrere Häuser, sondern auch das Trink- und Abwasserystem zum Einsturz brachte. Im Distrikt Machu Picchu (Prov. Urubamba) wurden Teile des weltberühmten Inka-Weges verschüttet. In wenigen Tagen soll dieser aber wieder geräumt sein, wie das zuständige Ministerium mitteilte. Nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes sind 9 Schulen wegen der Regenfälle eingestürzt, an 21 Schulgebäuden kam es zu schweren Schäden.</p>
<p>Inzwischen bestätigte auch das Regionalbüro Cusco des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI, dass es sich bei den schweren Regenfällen um ein ungewöhnliches Wetterphänomen handelte. Die im gesamten Januar gemessene Regenmenge pro Quadratmeter lag fast doppelt so hoch wie im historischen Durchschnitt. So regnete es im Januar in Cusco insgesamt 267,7 Liter pro Quadratmeter, normal sind 142 L/m², so SENAMHI-Regionaldirektor Zenón Huamán. Auch für Februar und März erwartet der Wetterdienst noch starke Regenfälle, was aber ob der anhaltenden Regenzeit nicht ungewöhnlich ist. Zudem werden sie vermutlich nicht die Stärke wie im Januar haben, so Huamán.</p>
<p>In Aguas Calientes (Distrikt Machu Picchu) kehrt langsam Ruhe ein. Zahlreiche Läden und Restaurants sind noch geschlossen, die Straßen sind &#8220;ruhig&#8221;, es seien nur wenige Menschen zu sehen, so Jhoni Ramírez, die als Staatsanwältin in Aguas Calientes arbeitet gegenüber der Nachrichtenagentur ANDINA. Alle Touristen, die dies gewünscht hätten, seinen inzwischen evakuiert worden. Inzwischen ist auch Staatsanwältin Ramírez, gemeinsam mit anderen Lokalautoritäten dabei, die genauen Schäden festzustellen.</p>
<p>Schäden wurden auch in der Nachbarregion Puno festgestellt, die ebenfalls schwer von den Unwettern getroffen wurde. In Macusani, an der südwestlichen der Provinz Carabaya, verendeten nach Angaben der Provinzbürgermeisterin Nancy Rossel Angles 3.000 Alpakas in den Wassermassen. Zudem wurde bestelltes Ackerland in einem Umfang von 67.000 Hektar mitgerissen. Auch die Lacca Brücke, die Carabaya mit den Nachbarprovinzen Azángaro und San Román verband, wurde vom Macusani-Fluss mitgerissen. Die Brücke, Teil der südlichen interozeanischen Fernstraße, die Brasilien mit der peruanischen Küste verbindet, hatte der Strömung nicht mehr stand gehalten. Auf beiden Seiten der Brücke sollen sich inzwischen lange Schlangen gebildet haben.</p>
<p>Derweil wird in Peru auch erste Kritik laut am Krisenmanagement und den Präventionsmaßnahmen. Kritiker bemängeln, Häuser wären unter anderem im Distrikt Machu Picchu selbst zu nah am Fluss gebaut worden, zudem hätten viele Lokal- und Regionalregierungen die Töpfe für Präventionsmaßnahmen nicht voll ausgeschöpft.<br />
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