Schlagwort: Fleisch

  • Peru produziert mehr Huhn

    Geschlachtetes Huhn. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.
    Geschlachtetes Huhn. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.

    Mit 49.175.485 verkauften Stück hat die peruanische Federvieh-Produktion im Mai 2012 einen neuen Rekord aufgestellt. Nach Angaben des peruanischen Vogelmastverbandes APA hat sich die Zahl verkaufter Hühner damit in den vergangenen zehn Jahren beinahe verdoppelt. Im Jahr 2002 waren es noch rund 25 Millionen Stück gewesen, so APA-Vorstand Pedro Mitma. Zurückzuführen ist der Anstieg nach APA-Angaben vor allem auf die weiter steigende Nachfrage und den vermehrten Einsatz von Hühnerfleisch in der auch international anerkannten peruanischen Küche. Im Moment verspeißt der durchschnittliche Peruaner 35 Kg Hühnchen pro Jahr. Und der Anstieg hat nicht an Geschwindigkeit verloren: Allein zwischen Februar und März stellten die Statistiker des peruanischen Landwirtschaftsministeriums einen Anstieg um 8,22% fest.

    Schwein.
    Schwein in der Provinz Luya (Amazonas). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.

    Auch andere Fleischsorten konnten ein Wachstum verzeichnen, das aber mit 2,9% (Rind), beziehungweise 1,6% (Schwein) westentlich geringer ausfiel.

  • Peru erklärt den Grieben-Tag

    Nach dem Grillhähnchen und dem Briefträger hat nun auch das gut durchgegarte Schweinefleisch seinen eigenen Gedenktag. Per Regierungsresolution verfügte Landwirtschaftsminister Jorge Villasante, dass ab jetzt Jahr für Jahr der dritte Junisamstag zum „Día Nacional del Chicharrón“ zu erklären sei. Hinter der Resolution des Ministers stehen dabei knallharte Interessen. Derzeit werden in Peru, so Villasante gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA, pro Person und Jahr vier Kilo Schweinefleisch gegessen. Das soll mittelfristig auf 6 Kilo steigen. Damit bleibe man aber noch immer weit hinter dem Durchschnittschilenen zurück, der auf 25 Kilo pro Jahr komme, so der Minister.