Schlagwort: Elisabet Terán

  • Schutzgebiet-Betreiber der Region Amazonas beschließen engere Kooperation

    Die Vertreter von 15 Naturschutzgebieten in der Region Amazonas (Nordperu) haben eine engere Zusammenarbeit zum Schutz der Biodiversität beschlossen. Bei einem Treffen in Chachapoyas, das von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt wurde, sprachen sich insbesondere die Vertreter der privat organisierten Schutzgebiete (Áreas Naturales Protegidas, ANP) für mehr Kooperation aus und gründeten kurzerhand einen Dachverband, der zunächst von Pedro Heredia Arce geführt wird. Heredia Arce betreibt das Schutzgebiet Milpuj – La Heredad im Distrikt Magdalena (Prov. Chachapoyas). Private Schutzgebiete sind insbesondere für den Tourismus attraktiv.

    Zudem wurde in den Räumen der Kunsthochschule Chachapoyas die Fotoausstellung „Josas naturales de Amazonas“ (dt. Natur-Kleinode der Region Amazonas) eröffnet, die auf 45 Fotos Flora und Fauna der Region zeigt und in den kommenden Monaten in anderen Teilen der Region, ab kommendem Jahr dann auch in der Hauptstadt Lima zu sehen sein wird.

    Weiterbildung für Schutzgebiet-Ranger

    Bereits vor einigen Tagen wurden in Bagua Grande 24 Ranger verschiedener Schutzgebiete von Experten des botanischen Gartens Missouri (USA), des Schutzgebietes „Cordillera de Colán“ und des Kommunalschutzgebietes Chayo Nain weitergebildet. Nach der Theorie bekamen die Ranger in der Schutz- und Kontrollstation in „La Unión“ auch praktische Tipps für ihre Arbeit.

  • Chacha bekommt Müllkippe

    Das gab Elisabet Terán, Gemeinderätin von Chachapoyas und sowohl Vorsitzende der städtischen Umweltkommision, als auch der Umwelt-NGO „Eco Verde“, gegenüber Radio Horizonte bekannt. Im Verlauf des nächsten Jahres sollen alle benötigten Papiere zusammen sein. Bisher noch wird der Müll einfach ins Tal des Sonche-Flusses gekippt. Näheres bald. Währenddessen sind fast alle anderen städtischen Baustellen ein wenig hinter der Zeit. Seit vorletzter Woche arbeiten Bauarbeiter am Vergraben der Telefonkabel im Jirón Amazonas, Teil des (pseudo-)historischen Stadtkerns von Chachapoyas. Das Dach der Kathedrale ist noch immer nicht sichtbar und der Jirón Santo Domingo wird noch immer nicht geteert oder zementiert, was in diesem Fall allerdings einmal nicht an der Stadtverwaltung liegt, sondern daran, dass sich keine Baufirma an der Ausschreibung beteiligen will. Außerdem hat der Gemeinderat dafür gestimmt, Bürgermeister Lerche für 30 Tage zu suspendieren, bis das geschieht, wird wohl aber noch ein wenig Wasser die Mühlen hinabfließen und den Müll in Richtung Bagua spülen..