Schlagwort: Chala

  • Erdbeben lässt Perus Südwesten erzittern

    Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat heute um 5:47 Uhr (Ortszeit) die südperuanischen Regionen Ica und Arequipa erzittern lassen. Insbesondere in der Umgebung von Chala und Nazca war das Beben zu spüren. Das Epizentrum lag rund 83 Kilometer südöstlich von Nazca in einer Tiefe von 35 Kilometern. Berichte über Schäden liegen bislangt nicht vor.

  • Erdbebenserie erschüttert Südperu / Beben in Paita

    Eine Serie starker Erdbeben hat gestern Nachmittag und Abend (Ortszeit) große Teile Südperus erzittern lassen. Nach Angaben des peruanischen Institutes für Geophysik (IGP) war das erste – und mit einer Stärke von 5,5 auf der Richterskala kräftigste – Erdbeben um  14:36 Uhr zu spüren. Insbesondere Lomas, Nazca, Palpa, San Juan de Marcona und Chala waren davon betroffen. Das erste Nachbeben ereignete sich nur eine Minute später, das Epizentrum dieses Bebens der Stärke 5,2 lag dabei nur zwei Kilometer über dem des ersten.

    Ein zweites Nachbeben mit der Stärke 5,0 war dann um 20:31 Uhr zu spüren. Hier lag das Epizentrum ebenfalls nahe Lomas in einer Tiefe von 45 Kilometern.

    Von der Erdbebenserie waren insbesondere die peruanischen Regionen Ica und Arequipa betroffen. Über Schäden ist bislang nichts bekannt.

    NACHTRAG: Erdbeben erschüttert Paita

    Ein Erdbeben der Stärke 4,4 auf der Richterskala hat in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) das Umland der nordwestperuanischen Küstenstadt Paita (Region Piura) erzittern lassen. Nach IGP-Informationen war das Beben dort mit der Stärke II-III auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren. Das Epizentrum lag rund 36 km südöstlich von Paita in einer Tiefe von 42 Kilometern.

  • Chala / Arequipa: Fünf Tote bei Busunfall

    Fünf Menschen verloren ihr Leben, als im südperuanischen Chala (Region Arequipa) heute aus noch ungeklärter Ursache ein Überlandbus des Unternehmens „Cial“ von der Straße abkam und 15 Meter in die Tiefe stürzte. Das berichtet die peruanische Tageszeitung „La República“. 24 Personen wurden teilweise schwer verletzt und in ein nahegelegenes Gesundheitszentrum eingeliefert. Nach Angaben der peruanischen Polizei war der Bus aus Tacna unterwegs nach Lima.

    Die Todesopfer konnten bislang nicht identifiziert werden.

  • Peru: Erdbeben der Stärke 4,2 erschüttert Atico / Arequipa

    Ein Erdbeben der Stärke 4,2 auf der Richterskala hat gestern Abend (Ortszeit) die peruanische Region Arequipa erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP). Nach Angaben des IGP lag das Epizentrum 28 Kilometer Nordöstlich von Atico. In Atico und Chala war es mit einer Stärke von II auf der modifizierten Mercalliskala zu spüren.

  • Volksanwaltschaft: In 60% der sozialen Konflikte Perus kommt der Dialog erst nach der Gewalt

    In 60% der derzeitig 255 aktiven sozialen Konflikte in Peru kam es erst nach einem Ausbrechen von Gewalt zu einem Dialog mit der Regierung. Das prangerte Miguel Lévano Muñoz von der Konfliktprävention- und Governance-Einheit der peruanischen Volksanwaltschaft (Defensoría del Pueblo) an. Als Beispiel nannte Muñoz die Konflikte bei den Protesten illegaler Schürfer, Bergbauunternehmer und Bergarbeiter, in deren Verlauf in den vergangenen Wochen bei einer Straßenblockade in Chala (Arequipa) mehrere Personen ums Leben kamen. Die Volksanwaltschaft wirft der peruanischen Regierung vor, nicht genug für die Vorbeugung solcher Konflikte zu tun. „Wir sehen noch eine nachsorgende, keine vorsorgende Haltung des Staates. Erst, wenn er die Gewalt zu Kenntnis nimmt, kümmert er sich darum [um die Konflikte]“, so Muñoz gegenüber CNR. Deshalb forderte alle staatlichen Ebenen auf, mehr für die Konfliktprävention zu tun, falls notwendig auch mit runden Tischen.

    Allein im März war die Anzahl registrierter Konflikte um 10 gestiegen, in sechs davon geht es um Umweltfragen.