Starke Schneefälle haben in den südlichen Hochanden für Verkehrsbehinderungen gesorgt. Davon sind auch zahlreiche Touristen betroffen. Der Inca-Trail nach Machu Picchu bleibt vorerst geschlossen, bis der Warmiwañusqa-Pass (4.211m ü. Meeresspiegel) wieder begehbar ist. Auch mehrere Straßen sind derzeit unpassierbar, darunter die Route Cusco-Quillabamba auf Höhe des Málaga-Passes. Auch die Straße von Yanatile nach Calca (Region Cusco) ist betroffen, nach Angaben örtlicher Medien stecken mehr als 100 Fahrzeuge fest.
Ein Erdbeben der Stärke 4,9 auf der Richterskala hat gestern Abend um 20:24:21 Uhr (Ortszeit) die peruanische Region Madre de Dios, sowie umliegende Orte erzittern lassen. Das gab das peruanische geophysische Institut (IGP) bekannt. Das Epizentrum lag run 69 Kilometer Südöstlich von Fizcarrald in der Nähe der Grenze zwischen der Region Madre de Dios und der Region Cusco in einer Tiefe von 39 Kilometern.
In Calca, Quillabamba und Urubamba war das Erdbeben mit der Stärke III auf der modifizierten Merkalli-Skala zu spüren.
Lastwagen nach Unfall in Calca / Cusco. Foto: ANDINA / Percy HurtadoEin von der Straße abgekommener Lastwagen hat gestern in der peruanischen Provinz Calca (Region Cusco) acht Menschen in den Tod gerissen. Das berichtet die Polizei Cusco. Der Unfall ereignete sich auf der Route Calca-Quebrada-Lares, als der noch nicht identifizierte Fahrer des mit 25 Personen beladenen Lastwagens aus noch ungeklärter Ursache die Spur nicht mehr halten konnte. Das Fahrzeug stürzte mehrere Meter in die Tiefe und blieb im Cochoc-Bach liegen.