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	<title>INFOAMAZONAS &#187; Bürgerkrieg</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>Peruanisches Militär bereitet eigenen Bericht über peruanischen Bürgerkrieg vor</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 23:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In wenigen Wochen wird das peruanische Militär einen eigenen Bericht über die Geschehnisse während der Zeit des peruanischen Bürgerkrieges Ende vergangenen Jahrhunderts präsentieren. Das gab der peruanische Verteidigungsminister Ãntero Flóres Aráoz heute bei einer Gedenkveranstaltung für gefallene Soldaten in Lucanamarca (Ayacucho) bekannt. Der Bericht soll den &#8220;Blick des Militärs auf die terroristische Gewalt und Bedrohung&#8221; zeigen, so Ãraoz. Unter anderem ist geplant, das viel debattierte &#8220;Museum der Erinnerung&#8221; um die Perspektive dieses Teils der peruanischen Gesellschaft zu erweitern. Für die Erstellung des Berichtes werde, so der Verteidigungsminister, derzeit ein Inventar von Dokumenten, Fotos und Videos der Geschehnisse zwischen 1980 und dem Jahr 2000 erstellt.Â  &#8220;In der Aussstellung werden wir die Leiden unserer Militärs, Polizisten, Marineangehörigen und Piloten zeigen&#8221;, sagte Flores Ãraoz nach Angaben der Agentur ANDINA. Weiters berichtet die Agentur, der Verteidigungsminister habe alle Bereiche der Armee angewiesen, die Phrase &#8220;Politische Gewalt&#8221; im Zusammenhang mit den Geschehnissen zwischen 1980 und 2000 nicht zu verwenden. Es sei &#8220;terroristische, verbrecherische, mörderische Gewalt&#8221; gewesen, was &#8220;politische Gewalt&#8221; ausschließe, so Ãraoz. Vor 26 Jahren hatten Mitglieder des Leuchtenden Pfades (Sendero Luminoso) in Lucanamarca in einem Massaker mindestens 69 Menschen getötet. Vergangene Woche war der letzte Überlebende des Massakers verstorben. Sein Foto war Titelbild des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In wenigen Wochen wird das peruanische Militär einen eigenen Bericht über die Geschehnisse während der Zeit des peruanischen Bürgerkrieges Ende vergangenen Jahrhunderts präsentieren. Das gab der peruanische Verteidigungsminister Ãntero Flóres Aráoz heute bei einer Gedenkveranstaltung für gefallene Soldaten in Lucanamarca (Ayacucho) bekannt. Der Bericht soll den &#8220;Blick des Militärs auf die terroristische Gewalt und Bedrohung&#8221; zeigen, so Ãraoz. Unter anderem ist geplant, das viel debattierte &#8220;Museum der Erinnerung&#8221; um die Perspektive dieses Teils der peruanischen Gesellschaft zu erweitern.</p>
<p>Für die Erstellung des Berichtes werde, so der Verteidigungsminister, derzeit ein Inventar von Dokumenten, Fotos und Videos der Geschehnisse zwischen 1980 und dem Jahr 2000 erstellt.Â </p>
<p>&#8220;In der Aussstellung werden wir die Leiden unserer Militärs, Polizisten, Marineangehörigen und Piloten zeigen&#8221;, sagte Flores Ãraoz nach Angaben der Agentur ANDINA. Weiters berichtet die Agentur, der Verteidigungsminister habe alle Bereiche der Armee angewiesen, die Phrase &#8220;Politische Gewalt&#8221; im Zusammenhang mit den Geschehnissen zwischen 1980 und 2000 nicht zu verwenden. Es sei &#8220;terroristische, verbrecherische, mörderische Gewalt&#8221; gewesen, was &#8220;politische Gewalt&#8221; ausschließe, so Ãraoz.</p>
<p>Vor 26 Jahren hatten Mitglieder des Leuchtenden Pfades (Sendero Luminoso) in Lucanamarca in einem Massaker mindestens 69 Menschen getötet. Vergangene Woche war der letzte Überlebende des Massakers verstorben. Sein Foto war Titelbild des Abschlussberichts der Wahrheits- und Versöhnungskommission.<br />
</p>
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		<title>&quot;Die Hunde waren dick, die Menschen abgemagert&quot;: Magaly Solier über Erinnerungen an den Bürgerkrieg</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 11:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gemeinsam mit der Schauspielerin Magaly Solier besuchte der peruanische Kolumnist und Blogger Marco Sifuentes eine Ausstellung über die Verbrechen während des peruanischen Bürgerkrieges Ende des vergangenen Jahrhunderts &#8211; die Ausstellung, die in den vergangenen Wochen in Peru zu heftigen Diskussionen geführt hatte. Wer ein wenig spanisch versteht, bekommt zu erschütternden Bildern auch noch schreckliche Geschichten erzählt: http://www.youtube.com/watch?v=9bOlpMN6BLs Teil 2: http://www.youtube.com/watch?v=Vq3Tc04AWxg http://utero.pe/2009/03/13/con-magaly-solier-en-yuyanapaq/ Die Ausstellung &#8220;Yuyanapaq&#8221; ist derzeit noch im peruanischen Nationalmuseum zu sehen: Museo Nacional de la Cultura Peruana Avenida Alfonso Ugarte 650, Lima 1. Ähnliche Artikel&#8220;ALTIPLANO&#8221; ab Donnerstag in deutschen KinosOscar-Nominierung für &#34;La teta asustada&#34;Berlinale: DER GOLGENE BÄR GEHT NACH PERU!Magaly Solier Romero: &#34;Fausta&#34;-Darstellerin im KurzportraitOrt der Erinnerung: Grundstein ist gelegtPeruanisches Militär bereitet eigenen Bericht über peruanischen Bürgerkrieg vorWie Claudia, Heidemarie und Alberto Peru aufschrecktenClaudia Llosas &#34;La teta asustada&#34; auf der Berlinale]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit der Schauspielerin Magaly Solier besuchte der peruanische Kolumnist und Blogger Marco Sifuentes eine Ausstellung über die Verbrechen während des peruanischen Bürgerkrieges Ende des vergangenen Jahrhunderts &#8211; die Ausstellung, die in den vergangenen Wochen in Peru zu heftigen Diskussionen geführt hatte. Wer ein wenig spanisch versteht, bekommt zu erschütternden Bildern auch noch schreckliche Geschichten erzählt:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=9bOlpMN6BLs">http://www.youtube.com/watch?v=9bOlpMN6BLs</a></p>
<p>Teil 2:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Vq3Tc04AWxg">http://www.youtube.com/watch?v=Vq3Tc04AWxg</a></p>
<p><a title="Utero.pe. Sie verlassen INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://utero.pe/2009/03/13/con-magaly-solier-en-yuyanapaq/" target="_blank">http://utero.pe/2009/03/13/con-magaly-solier-en-yuyanapaq/</a></p>
<p>Die Ausstellung &#8220;<span>Yuyanapaq&#8221; </span>ist derzeit noch im peruanischen Nationalmuseum zu sehen:<br />
Museo Nacional de la Cultura Peruana<br />
Avenida Alfonso Ugarte 650, Lima 1.<br />
</p>
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		<title>Wie Claudia, Heidemarie und Alberto Peru aufschreckten</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Mar 2009 11:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn selbst der konservative Schriftsteller Mario Vargas Llosa mit &#8220;linken&#8221;  peruanischen Menschenrechtsgruppen einer Meinung ist, dann muss wirklich etwas schwerwiegendes vorgefallen sein. Vargas Llosa ist einer vonÂ  zahlreichen peruanischen intellektuellen Unterzeichnern eines offenen Briefes, in dem die peruanische Regierung aufgerufen wird, das Angebot Deutschlands anzunehmen, ein &#8220;Museum der Erinnerung&#8221; für die zahlreichen Opfer des peruanischen Bürgerkrieges Ende des vergangenen Jahrhunderts zu errichten. Das Angebot für den Bau des Museums und seinen Unterhalt in Höhe von über 2 Millionen US-$ (die peruanische Volksanwältin Merino spricht von â‚¬ 1,65 Mio) hatte die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-ZeulÂ  im vergangenen März nach dem Besuch einer Fotoausstellung über die Schrecken des Bürgerkriegs in Lima gemacht. García: Bericht der Wahrheitskommission nur eine Meinung unter vielen Die peruanische Regierung hatte das Vorhaben aber abgelehnt. Verteidigungsminister Antero Flores erklärte gegenüber der BBC,Â  ein Museum würde sowieso niemandem nützen. Premierminister Yehude Simon gab dagegen bekannt, man habe das Angebot nicht abgelehnt, wolle das Geld aber lieber für Reparationszahlungen an die Opfer des Bürgerkrieges verwenden. Nicht festlegen wollte sich auch Präsident Alan García. Gegenüber Fernsehreportern sagte García, es gebe neben dem Bericht der peruanischen &#8220;Kommission für Wahrheit und Versöhnung&#8221; (CVR) &#8211; auf dem die Ausstellung beruhte, die die deutsche Ministerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn selbst der konservative Schriftsteller Mario Vargas Llosa mit &#8220;linken&#8221;  peruanischen Menschenrechtsgruppen einer Meinung ist, dann muss wirklich etwas schwerwiegendes vorgefallen sein. Vargas Llosa ist einer vonÂ  zahlreichen peruanischen intellektuellen Unterzeichnern eines offenen Briefes, in dem die peruanische Regierung aufgerufen wird, das Angebot Deutschlands anzunehmen, ein &#8220;Museum der Erinnerung&#8221; für die zahlreichen Opfer des peruanischen Bürgerkrieges Ende des vergangenen Jahrhunderts zu errichten.</p>
<p>Das Angebot für den Bau des Museums und seinen Unterhalt in Höhe von über 2 Millionen US-$ (die peruanische Volksanwältin Merino spricht von â‚¬ 1,65 Mio) hatte die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-ZeulÂ  im vergangenen März nach dem Besuch einer Fotoausstellung über die Schrecken des Bürgerkriegs in Lima gemacht.</p>
<p><strong>García: Bericht der Wahrheitskommission nur eine Meinung unter vielen</strong></p>
<p>Die peruanische Regierung hatte das Vorhaben aber abgelehnt. Verteidigungsminister Antero Flores erklärte gegenüber der BBC,Â  ein Museum würde sowieso niemandem nützen. Premierminister Yehude Simon gab dagegen bekannt, man habe das Angebot nicht abgelehnt, wolle das Geld aber lieber für Reparationszahlungen an die Opfer des Bürgerkrieges verwenden. Nicht festlegen wollte sich auch Präsident Alan García. Gegenüber Fernsehreportern sagte García, es gebe neben dem Bericht der peruanischen &#8220;Kommission für Wahrheit und Versöhnung&#8221; (CVR) &#8211; auf dem die Ausstellung beruhte, die die deutsche Ministerin besucht hatte -Â  noch &#8220;hunderttausende andere&#8221; Meinungen und Ansichten zu den Geschehnissen in den letzten 20 Jahren des 20. Jahrhunderts. Indirekt warf er der deutschen Initiative vor, ein einseitiges Projekt zu planen.</p>
<p>Damit reiht sich García in die Reihe derer ein, die an dem Bericht der Kommission vor allem kritisieren, er würde die Leiden der Polizisten, Militärs und lokalen Autoritäten während des Bürgerkrieges ausklammern.Â  Er klammert sie aber nicht aus.</p>
<p>Dem Bericht zufolge kamen durch den Konflikt mit Terrorgruppen wie MRTA oder Sendero Luminoso rund 70.000 Menschen ums Leben. Fast die Hälfte davon durch die peruanischen Streit- und Sicherheitskräfte.</p>
<p><strong>&#8220;Museumsstreit&#8221; fördert schon jetzt die Erinnerung</strong></p>
<p>Wie der Streit ausgehen wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Die peruanische Volksanwaltschaft (Ombudsman) &#8220;Defensoría del Pueblo&#8221;, unter deren Regie das Museum gebaut und betrieben würde, plädierte für das Projekt.</p>
<p>Gleichzeitig ist der Streit ein Zeichen dafür, dass noch zahlreiche offene Wunden vorhanden sind &#8211; und Politiker, die möglicherweise Angst davor haben, dass auch ihre dunkle Geschichten vom Ende des 20. Jahrhunderts noch ans Licht kommen. Dabei wurde dieser &#8220;Erinnerungsschub&#8221; nicht allein von dem Museumsprojekt ausgelößt. Auch der Film der peruanischen Regisseurin Claudia Llosa, der vor dem Hintergrund der politischen Gewalt spielt, sorgt für Gesprächsstroff. Und nicht zuletzt das anstehende Urteil gegen den peruanischen Ex-Diktator Alberto Fujimori sorgt bei vielen seiner Anhänger für blank liegende Nerven. Wie auch der Prozess gegen Fujimori ist dieser Museumsstreit einer, der nur Pate steht für viel tiefer liegende Probleme.Â  Aber allein der Streit hat einiges bewegt &#8211; schon lange war das Thema &#8220;Erinnerung&#8221; nicht mehr so präsent in der peruanischen Öffentlichkeit.</p>
<p>Der offene Brief an die peruanische Regierung:</p>
<p><a title="Brief an die peruanische Regierung. SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.pucp.edu.pe/idehpucp/images/docs/comunicado%20de%20apoyo%20al%20museo%20de%20la%20memoria%20version%20final%2028.02.09.pdf" target="_blank">http://www.pucp.edu.pe/idehpucp/images/docs/comunicado%20de%20apoyo%20al%20museo%20de%20la%20memoria%20version%20final%2028.02.09.pdf</a><br />
</p>
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