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  • Atalaya / Ucayali: Starker Wind deckt Dächer ab / Schäden auch in Huánuco

    [wp_geo_map]Mindestens 60 Wellblechdächer, Holz- und Lehmhäuser wurden gestern im peruanischen Distrikt Raymondi (Provinz Atalaya /Region Ucayali) durch starke Winde und heftige Regenfälle schwer beschädigt, mindestens 10 Häuser stürzten ein. Beim Einsturz einer Steinmauer wurde eine Person verletzt. Nach Angaben des Bürgermeisteramtes der Provinz standen zahlreiche Felder zeitweise unter Wasser, große Saatflächen wurde dabei zerstört. Besonders betroffen sind die Ortschaften Atalaya, Santa Rosa und San Carlos, die Winde und Regenfälle führten aber auch zu Schäden in den Ortschaften La Loma, Fortaleza Ucayalina, Pascual Alegre und Mangualito. Einigen Opfern der Wetterkapriolen wurden vom örtlichen Zivilschutz Zelte, Matratzen und Decken zur Verfügung gestellt.

    Schäden auch in Huánuco

    Auch im Distrikt Cholón (Provinz Marañón / Region Huánuco) kam es durch die starken Winde zu Schäden. Wie der peruanische Zivilschutz berichtet, wurden 60 Wohnhäuser beschädigt. Besonders betroffen ist hier der Ort „La Morada“, aber auch die Ortschaften Huamuco, Magdalena, Pampa Hermosa, San Francísco und Jorge Chávez bekamen die Auswirkungen des Unwetters zu spüren.

  • Peru: Erdbeben bei Satipo und Atalaya

    Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.
    Erdbeben, schematische Darstellung. Bild: IGP.
    Ein Erdbeben der Stärke 5,2 auf der Richterskala hat heute in den frühen Morgenstunden (Ortszeit) das Grenzgebiet der peruanischen Regionen Ucayali und Junín erzittern lassen. Das geht aus dem jüngsten Erdbebenbericht des peruanischen Institutes für Geophysik hervor. Das Beben, das in Atalaya (Ucayali) und Satipo (Junín) mit dem Wert III auf der modifizierten Merkalliskala zu spüren war, hatte sein Epizentrum rund 20 Kilometer südlich von Atalaya in einer Tiefe von 132 Kilometern. Über Schäden ist bislang nichts bekannt.