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	<title>INFOAMAZONAS &#187; Antonio Brack Egg</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>Peruanische Regierung knickt vor Gentechnik-Lobby ein</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 08:42:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die peruanische Regierung hat einem Beschluss des peruanischen Parlaments die Unterschrift verweigert, der ein 10jähriges Einfuhrmoratorium für genetisch modifizierte lebende Organismen (OVM) vorsah. Damit tritt das Moratorium vorerst nicht in Kraft und wird erneut den Kongressabgeordneten vorgelegt. Landwirtschaftsminister Jorge Villasante erklärte, ein 5jähriges Moratorium reiche vollkommen aus, um ein System zur Kontrolle der gentechnisch veränderten Organismen aufzubauen. Zudem verhindere das Moratorium die Einfuhr von Impfstoffen auf Basis von OVM und werde dem Handel mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Uruguay und Argentinien, sowie den CAN-Staaten Bolivien und Kolumbien schaden. Am 7. Juni hatte der peruanische Kongress beschlossen, den Import genetisch veränderter Organismen für Anbau und Züchtung für die kommenden 10 Jahre zu untersagen. Während dieser Zeit sollten neue Erkenntnisse gewonnen werden, ob OVM die peruanische Biodiversität beeinträchtigen. Im peruanischen Ministerkabinett gewann offenbar mit der nun erfolgten Entscheidung Landwirtschaftsminister Oberhand gegenüber Umweltminister Antonio Brack, der sich wiederholt für ein &#8220;Gentechnikfreies Peru&#8221; ausgesprochen hatte. In der Landwirtschaftskommission des Kongresses hatte Brack betont, Peru sei technisch nicht in der Lage, Gentechnik zu kontrollieren. Unterstützt wurde er dabei von zahlreichen Gentechnik-Gegnern, darunter die Gastronomievereinigung Apega, zahlreiche Landwirtschaftsverbände, sowie das Forum &#8220;Peru frei von Gentechnik&#8221;. Der peruanische Kongress könnte nun auf dem 10jährigen Moratorium beharren, damit würde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die peruanische Regierung hat einem Beschluss des peruanischen Parlaments die Unterschrift verweigert, der ein 10jähriges Einfuhrmoratorium für genetisch modifizierte lebende Organismen (OVM) vorsah. Damit tritt das Moratorium vorerst nicht in Kraft und wird erneut den Kongressabgeordneten vorgelegt. Landwirtschaftsminister Jorge Villasante erklärte, ein 5jähriges Moratorium reiche vollkommen aus, um ein System zur Kontrolle der gentechnisch veränderten Organismen aufzubauen. Zudem verhindere das Moratorium die Einfuhr von Impfstoffen auf Basis von OVM und werde dem Handel mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Uruguay und Argentinien, sowie den CAN-Staaten Bolivien und Kolumbien schaden.</p>
<p>Am 7. Juni hatte der peruanische Kongress beschlossen, den Import genetisch veränderter Organismen für Anbau und Züchtung für die kommenden 10 Jahre zu untersagen. Während dieser Zeit sollten neue Erkenntnisse gewonnen werden, ob OVM die peruanische Biodiversität beeinträchtigen. Im peruanischen Ministerkabinett gewann offenbar mit der nun erfolgten Entscheidung Landwirtschaftsminister Oberhand gegenüber Umweltminister Antonio Brack, der sich wiederholt für ein &#8220;Gentechnikfreies Peru&#8221; ausgesprochen hatte. In der Landwirtschaftskommission des Kongresses hatte Brack betont, Peru sei technisch nicht in der Lage, Gentechnik zu kontrollieren. Unterstützt wurde er dabei von zahlreichen Gentechnik-Gegnern, darunter die Gastronomievereinigung Apega, zahlreiche  Landwirtschaftsverbände, sowie das Forum &#8220;Peru frei von Gentechnik&#8221;.</p>
<p>Der peruanische Kongress könnte nun auf dem 10jährigen Moratorium beharren, damit würde es auch ohne Unterschrift des Präsidenten in Kraft treten. Wahrscheinlich ist das nicht, da sich die Regierungspartei APRA, die im Moment auch den Kongresspräsidenten stellt, von Beginn an für ein kürzeres Moratorium ausgesprochen hatte und deshalb wohl versuchen wird, die Entscheidung weiter hinauszuzögern. Dann würde sich &#8211; wenn überhaupt &#8211; erst der neu zusammentretende Kongress nach dem 28. Juli wieder des Themas annehmen.</p>
<p>Kürzlich war bekannt geworden, dass einer der Berater des Landwirtschaftsministers in Fragen der Gentechnik, Alexander Grobman Tversqui, gleichzeitig über die NGO PeruBiotec Lobbyarbeit für die Gentechnik-Industrie betreibt. Das Ministerium trennte sich inzwischen von dem Berater.<br />
</p>
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		<title>Perus Umweltminister Brack sieht Olmos- und Alto Piura-Wasserprojekte in Gefahr</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 08:30:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der peruanische Umweltminister Antonio Brack Egg hat bei einem Besuch in der nordperuanischen Stadt Piura davor gewarnt, dass das Wasser des Huancabamba-Flusses für die Projekte Olmos und Alto Piura nicht ausreichen könnte. Das berichtet die Tageszeitung &#8220;La República&#8221;. Beide Projekte sehen vor, Wasser des Huancabambaflusses von der dem Atlantik zugewandten Ostseite des Andengebirges durch gigantische Tunnel unter den Bergen hindurch zur Bewässerung von Wüstengebieten an der peruanischen Küste westlich der Anden zu leiten. Die Wassermenge gehe zurück und werde weiter zurückgehen, so Brack, da die Quellregion weitgehend entwaldet sei und weiter entwalded werde. Deshalb müsse man eine &#8220;aggresive Wiederaufforstung&#8221; betreiben oder einen weiteren Tunnel von San Ignacio (Region Cajamarca) aus dem Schutzgebiet Namballe graben. Während das Olmos-Projekt bereits weit fortgeschritten ist, steht das &#8220;Alto Piura&#8221;-Projekt noch in der Planungsphase. Ähnliche ArtikelPeru: Landwirtschafts- und Umweltministerium streiten über GentechnikUmweltminister Brack: Import genmanipulierter Samen bis 2014 verbotenEuropareise: Umweltminister Brack sammelt 24 Mio EuroLandwirtschaftsminister: Einführung genetisch veränderter Samen hat keine PrioritätPro Peruaner: 1,08 Kg Müll/TagDurchbruch am Olmos-TunnelPerus Umweltministerium plant Dezentralisierung und sagt Müllkippen den Kampf anLoreto protestiert gegen Olmos-Projekt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1769" class="wp-caption alignright" style="width: 360px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/11/staudamm-represa-olmos-tinajones-PEOT.jpg"><img class="size-full wp-image-1769" title="Staudamm &quot;El Limón&quot; des Olmos-Projektes, Präsident García im Schlauchboot. Foto: Sepres / ANDINA" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/11/staudamm-represa-olmos-tinajones-PEOT.jpg" alt="Staudamm &quot;El Limón&quot; des Olmos-Projektes, Präsident García im Schlauchboot. Foto: Sepres / ANDINA" width="350" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Staudamm &quot;El Limón&quot; des Olmos-Projektes, Präsident García im Schlauchboot. Foto: Sepres / ANDINA</p></div>
<p>Der peruanische Umweltminister Antonio Brack Egg hat bei einem Besuch in der nordperuanischen Stadt Piura davor gewarnt, dass das Wasser des Huancabamba-Flusses für die Projekte Olmos und Alto Piura nicht ausreichen könnte. Das berichtet die Tageszeitung &#8220;La República&#8221;. Beide Projekte sehen vor, Wasser des Huancabambaflusses von der dem Atlantik zugewandten Ostseite des Andengebirges durch gigantische Tunnel unter den Bergen hindurch zur Bewässerung von Wüstengebieten an der peruanischen Küste westlich der Anden zu leiten. Die Wassermenge gehe zurück und werde weiter zurückgehen, so Brack, da die Quellregion weitgehend entwaldet sei und weiter entwalded werde. Deshalb müsse man eine &#8220;aggresive Wiederaufforstung&#8221; betreiben oder einen weiteren Tunnel von San Ignacio (Region Cajamarca) aus dem Schutzgebiet Namballe graben.</p>
<p>Während das Olmos-Projekt bereits weit fortgeschritten ist, steht das &#8220;Alto Piura&#8221;-Projekt noch in der Planungsphase.<br />
</p>
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		<title>Peru: 20fache Stauung des Marañón wird &#8220;nationales Interesse&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 08:54:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Perus Präsident Alan García hat gestern per Dekret den Bau von insgesamt 20 Staudämmen zur Erzeugung von Energie am nordperuanischen Amazonas-Zufluss Marañón zum &#8220;nationalen Interesse&#8221; erklärt. Damit wird der Plan in Zukunft von Behörden und Unternehmen besonders forciert. Die entsprechenden Pläne wurden in den 70er Jahren von sowjetischen und japanischen Ingenieuren entwickelt. Die Unterzeichnung des Dekretes erfolgte nach einem Treffen Garcías mit den Ministern für Energie und Bergbau, Umwelt und Landwirtschaft, sowie interessierten Vertretern aus der Energie- und Baubranche. Für die Durchführung des Projektes, das die Regionen Amazonas und Loreto, sowie auch Teile von Cajamarca umfasst, wird ein Zeitraum von 5-15 Jahren anvisiert. Dieser ist wohl auch nötig, beginnt sich doch in Amazonas und Cajamarca bereits Widerstand gegen die ersten konkreten Bauvorhaben zu bilden. Verstärken könnte sich dieser Widerstand, sollte auch das Umleiten von Marañón-Wasser zur Urbarmachung peruanischer Pazifikküstenregionen wie geplant umgesetzt werden. Präsident García wird die Unterschrift unter das Dekret leicht gefallen sein, seine Amtszeit endet am 27. Juli. Im Anschluss an die Unterzeichnung des Dekretes sprach Präsident García von einer beginnenden &#8220;Energie-Revolution&#8221;, die durch das Projekt ermöglicht werde und Peru zu einem wichtigen Energieexporteur mache. Damit werde &#8220;enormer Reichtum&#8221; gesät, so García. Energie- und Bergbauminister Pedro Sánchez fügte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Perus Präsident Alan García hat gestern per Dekret den Bau von insgesamt 20 Staudämmen zur Erzeugung von Energie am nordperuanischen Amazonas-Zufluss Marañón zum &#8220;nationalen Interesse&#8221; erklärt. Damit wird der Plan in Zukunft von Behörden und Unternehmen besonders forciert. Die entsprechenden Pläne wurden in den  70er Jahren von sowjetischen und japanischen Ingenieuren entwickelt.</p>
<p>Die Unterzeichnung des Dekretes erfolgte nach einem Treffen Garcías mit den Ministern für Energie und Bergbau, Umwelt und Landwirtschaft, sowie interessierten Vertretern aus der Energie- und Baubranche. Für die Durchführung des Projektes, das die Regionen Amazonas und Loreto, sowie auch Teile von Cajamarca umfasst, wird ein Zeitraum von 5-15 Jahren anvisiert. Dieser ist wohl auch nötig, beginnt sich doch in Amazonas und Cajamarca bereits Widerstand gegen die ersten konkreten Bauvorhaben zu bilden. Verstärken könnte sich dieser Widerstand, sollte auch das Umleiten von Marañón-Wasser zur Urbarmachung peruanischer Pazifikküstenregionen wie geplant umgesetzt werden. Präsident García wird die Unterschrift unter das Dekret leicht gefallen sein, seine Amtszeit endet am 27. Juli.</p>
<p>Im Anschluss an die Unterzeichnung des Dekretes sprach Präsident García von einer beginnenden &#8220;Energie-Revolution&#8221;, die durch das Projekt ermöglicht werde und Peru zu einem wichtigen Energieexporteur mache. Damit werde &#8220;enormer Reichtum&#8221; gesät, so García. Energie- und Bergbauminister Pedro Sánchez fügte hinzu, man solle dabei nicht nur auf den Energieexport setzen, sondern auch auf den Aufbau von Industrie, um auch &#8220;Produkte, nicht nur Elekrizität zu exportieren&#8221;. Umweltminister Antonio Brack erklärte, Peru sei durch seine Lage &#8220;gesegnet&#8221;, da Länder wie Deutschland gerade wegen ihres Alters 8 Atomkraftwerke abschalten und Energie bei Frankreich kaufen müssten und Israel mit dem Jordan über kein hydroenergetisches Potenzial verfüge.  &#8220;Das Marañón-Projekt zeigt uns mit dieser regenerativen Energiequelle einen gesunden, sauberen und langfristig nachhaltigen Weg&#8221;, so Brack. Landwirtschaftsminister Rafael Quevedo hob vor allem die Möglichkeit hervor, die nordperuanischen Wüstenregionen zu bewässern.</p>
<p>Nach Fertigstellung sollen die 20 Wasserkraftwerke 12.400 Megawatt produzieren. Allein 4.500 davon sollen auf das geplante Kraftwerk &#8220;Manseriche&#8221; fallen, das am &#8220;Pongo de Manseriche&#8221; errichtet werden soll, der wegen ihrer beeindruckenden Landschaft berühmten Schlucht in der Region Amazonas, durch die sich der Marañón auf dem Weg in den Regenwald zwängt.</p>
<p>Insbesondere brasilianische Unternehmen haben Interesse an der Finanzierung und Durchführung des Projektes, sowie am anschließenden Energiekauf angemeldet.</p>
<p>Die &#8211; leider kaum lesbare &#8211; Karte des Projektes ist auf dem Portal der Präsidialverwaltung unter <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS IN EINEM NEUEN FENSTER" href="http://www.presidencia.gob.pe/anexos/19710pa.pdf" target="_blank">http://www.presidencia.gob.pe/anexos/19710pa.pdf</a> abrufbar.<br />
</p>
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		<title>Peru: Landwirtschafts- und Umweltministerium streiten über Gentechnik</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 21:20:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Streit über eine Verordnung des peruanischen Landwirtschaftsministeriums, durch die der Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) geregelt wurde, wird immer schärfer. Als die Verordnung 003, die unter anderem den Weg für die Einfuhr und den Anbau solcher Organismen unter Auflagen frei macht, vergangene Woche veröffentlicht wurde, kam es zunächst zu einem Aufschrei unter denjenigen, die sich in Peru für mehr ökologische Landwirtschaft einsetzen. Wortführer war zunächst Starkoch Gaston Acurio, dessen Stimme allerdings etwas leiser wurde, nachdem Vorwürfe laut wurden, auch manche Produkte seines Unternehmens wären nicht frei von Gentechnik. Seinem Ruf aber folgten zahlreiche Umwelt- und Agrarorganisationen. Auch Crisólogo Cáceres, Vorsitzender der Verbraucherschutzorganisation ASPEC, bedauerte das Vorgehen des Landwirtschaftsministeriums. &#8220;Während [GVO] in anderen Ländern verboten werden, wird hier die Einfuhr erlaubt, anstatt die Biodiversität zu schützen&#8221;, so Cáceres gegenüber der Tageszeitung &#8220;La República&#8221;. ASPEC kritisiert zudem, dass das im vergangenen Jahr in Kraft getretene peruanische Verbraucherschutzgesetz bislang nicht konsequent umgesetzt wird. So sind bislang viele nicht Gentechnik-freie Lebensmittel noch immer nicht ausreichend gekennzeichnet. Nach mehreren Tagen seltsamer Ruhe hat sich nun auch das peruanische Umweltministerium zu der Verordnung geäußert. Das Ministerium von Antonio Brack, der sich in der Vergangenheit wiederholt für ein &#8220;gentechnik-freies&#8221; Peru ausgesprochen hatte, veröffentlichte auf seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Streit über eine Verordnung des peruanischen Landwirtschaftsministeriums, durch die der Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) geregelt wurde, wird immer schärfer. Als die Verordnung 003, die unter anderem den Weg für die Einfuhr und den Anbau solcher Organismen unter Auflagen frei macht, vergangene Woche veröffentlicht wurde, kam es zunächst zu einem Aufschrei unter denjenigen, die sich in Peru für mehr ökologische Landwirtschaft einsetzen. Wortführer war zunächst Starkoch Gaston Acurio, dessen Stimme allerdings etwas leiser wurde, nachdem Vorwürfe laut wurden, auch manche Produkte seines Unternehmens wären nicht frei von Gentechnik. Seinem Ruf aber folgten zahlreiche Umwelt- und Agrarorganisationen.</p>
<p>Auch Crisólogo Cáceres, Vorsitzender der Verbraucherschutzorganisation ASPEC, bedauerte das Vorgehen des Landwirtschaftsministeriums. &#8220;Während [GVO] in anderen Ländern verboten werden, wird hier die Einfuhr erlaubt, anstatt die Biodiversität zu schützen&#8221;, so Cáceres gegenüber der Tageszeitung &#8220;La República&#8221;. ASPEC kritisiert zudem, dass das im vergangenen Jahr in Kraft getretene peruanische Verbraucherschutzgesetz bislang nicht konsequent umgesetzt wird. So sind bislang viele nicht Gentechnik-freie Lebensmittel noch immer nicht ausreichend gekennzeichnet.</p>
<p>Nach mehreren Tagen seltsamer Ruhe hat sich nun auch das peruanische Umweltministerium zu der Verordnung geäußert. Das Ministerium von Antonio Brack, der sich in der Vergangenheit wiederholt für ein &#8220;gentechnik-freies&#8221; Peru ausgesprochen hatte, veröffentlichte auf seiner Internetseite eine Verlautbarung, in der es sich zwar nicht direkt gegen die Einfuhr gentechnisch veränderter Organismen ausspricht, aber darauf hinweist, dass diese peruanischen Landwirten in keinster Weise Vorteile, dagegen aber Nachteile und neue Abhängigkeiten bringen. Zudem, so die Verlautbarung, sei ökologische Landwirtschaft mit GVO unvereinbar, obwohl sie für Peru eine sehr wichtige Einnahmequelle darstelle.</p>
<p>Die Reaktion des Landwirtschaftsministeriums ließ nicht lange auf sich warten. Nur wenige Stunden später wurde ebenfalls eine Verlautbarung ins Internet gestellt, in der darauf hingewiesen wurde, man habe die Gentechnik-Verordnung vorab mit dem Umweltministerium abgestimmt und bewege sich im Rahmen der aktuellen Rechtslage. Zudem habe man das hauseigene Agrarforschungszentrum INIA mit einem Labor ausgestattet, das gentechnisch veränderte Organismen identifizieren könne, so das Ministerium.</p>
<p>Worin sich beide einig sind, ist, dass eine Regelung des Umgangs mit solchen Organismen nötig war, da für eine effiziente Kontrolle bislang die Rechtsgrundlage fehlte. Auch der peruanische Kongress hätte wiederholt die Möglichkeit gehabt, ein mehrjähriges Moratorium festzulegen, durch das ein Einfuhrverbot zugunsten neuer Forschungen hätte erreicht werden können. Entsprechende Gesetzesinitiativen gingen unter.<br />
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		<title>Madre de Dios: Großoffensive gegen illegale Goldwäscher</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 23:45:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen einer großangelegten Offensive hat heute die peruanische Kriegsmarine gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine Offensive gegen illegale Goldwäscher auf den Flüssen Madre de Dios und Inaambari begonnen. Bei einer Pressekonferenz auf dem Luftwaffenstützpunkt Puerto Maldonado erklärte Umweltminister Antonio Brack Egg, man wolle mindestens 250 Baggerschiffe und Schwimmbagger unschädlich machen, die vorab identifiziert worden seien. Mit den Schwimmbaggern, sowie mit den zum Gold schürfen genutzten Chemikalien wurden und werden in den Gebieten um den Madre de Dios gigantische Umweltschäden angerichtet. Zudem hat sich um das illegale Goldgewerbe eine Reihe anderer zwielichtiger Wirtschaftszweige breit gemacht, Menschenrechtsorganisationen berichteten in der Vergangenheit wiederholt von Ausbeutung und sexuellem Kindesmissbrauch in großem Stil. Kritisch zu der Offensive äußerte sich allerdings Luis Aguirre Pastor, Regionalpräsident von Madre de Dios. Zwar sei auch er gegen den illegalen Goldabbau, die Militäraktion könne aber zu Protesten und sozialen Spannungen in seiner Region führen, so Aguirre Pastor.  Zudem kritisierte er, in die Planungen nicht vorab einbezogen worden zu sein. Nach Schätzungen des peruanischen Umweltministeriums werden pro Jahr allein in Madre de Dios illegal zwischen 16 und 18 Tonnen Gold mit einem Wert von rund 800 Millionen US-$ gefördert. Ähnliche ArtikelDas riesige Problem des informellen Bergbaus in Peru (Serie Bergbaukonflikte Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2408" class="wp-caption aligncenter" style="width: 332px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/03/mineria_informal_madre_de_dios_foto_el_comercio.jpg"><img class="size-full wp-image-2408" title="informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/03/mineria_informal_madre_de_dios_foto_el_comercio.jpg" alt="informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009" width="322" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009</p></div>
<p>Im Rahmen einer großangelegten Offensive hat heute die peruanische Kriegsmarine gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft eine Offensive gegen illegale Goldwäscher auf den Flüssen Madre de Dios und Inaambari begonnen. Bei einer Pressekonferenz auf dem Luftwaffenstützpunkt Puerto Maldonado erklärte Umweltminister Antonio Brack Egg, man wolle mindestens 250 Baggerschiffe und Schwimmbagger unschädlich machen, die vorab identifiziert worden seien. Mit den Schwimmbaggern, sowie mit den zum Gold schürfen genutzten Chemikalien wurden und werden in den Gebieten um den Madre de Dios gigantische Umweltschäden angerichtet. Zudem hat sich um das illegale Goldgewerbe eine Reihe anderer zwielichtiger Wirtschaftszweige breit gemacht, Menschenrechtsorganisationen berichteten in der Vergangenheit wiederholt von Ausbeutung und sexuellem Kindesmissbrauch in großem Stil.</p>
<div id="attachment_4910" class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/12/draga-floss-goldwaescher-andina-marina.jpg"><img class="size-full wp-image-4910" title="Beschlagnahmtes Floß in Madre de Dios. Foto: ANDINA/Marina de Guerra del Perú." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/12/draga-floss-goldwaescher-andina-marina.jpg" alt="Beschlagnahmtes Floß in Madre de Dios. Foto: ANDINA/Marina de Guerra del Perú." width="254" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">Beschlagnahmtes Floß in Madre de Dios. Foto: ANDINA/Marina de Guerra del Perú.</p></div>
<p>Kritisch zu der Offensive äußerte sich allerdings Luis Aguirre Pastor, Regionalpräsident von Madre de Dios. Zwar sei auch er gegen den illegalen Goldabbau, die Militäraktion könne aber zu Protesten und sozialen Spannungen in seiner Region führen, so Aguirre Pastor.  Zudem kritisierte er, in die Planungen nicht vorab einbezogen worden zu sein.</p>
<p>Nach Schätzungen des peruanischen Umweltministeriums werden pro Jahr allein in Madre de Dios illegal zwischen 16 und 18 Tonnen Gold mit einem Wert von rund 800 Millionen US-$ gefördert.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="510" height="285" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="quality" value="high" /><param name="src" value="http://elcomercio.pe/player/716391" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="510" height="285" src="http://elcomercio.pe/player/716391" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
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		<title>Cusco beendet Gas-Streik</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 14:10:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Provinz La Convención in der südperuanischen Region Cusco hat nach nun 14 Tagen beschlossen, ihren Generalstreik zu beenden. Das berichtet die peruanische Tageszeitung La República. Unter Vermittlung der peruanischen Bischofskonferenz war gestern Premierminister Javier Velásquez Quesquén mit mehreren Ministern nach Quillabamba (Distrikt Santa Ana / Provinz La Convención) gefahren, um mit den Streikführern direkt zu sprechen. Inzischen wurde für den bestreikten Distrikt Echarate der Notstand aufgehoben. Die peruanische Regierung versprach dabei, durch verschiedene Maßnahmen, wie beispielsweise die Einrichtung einer Erdgasraffinerie, den Gaspreis in der Region zu senken. Obwohl Cusco selbst über Erdgasvorkommen verfügt, liegt der Verkaufspreis des Brennstoffs derzeit weit über dem in der Hauptstadt Lima. Zudem soll das Gas aus dem Vorkommen 88 vollständig für den internen Konsum reserviert bleiben. Das war eine der Hauptforderungen der Streikenden gewesen. Für Beruhigung bei den Anwesenden sorgte auch die Beteuerung des Premierministers, sowie des Umweltministers Brack Egg, das Megatoni-Schutzgebiet werde nicht von einer Gas-Pipeline durchschnitten. Den Dialog, der sich über vier Stunden hinzog, hatte der Vorsitzende der peruanischen Bischofskonferenz, Miguel Cabrejos, angestoßen. Am vergangenen Mittwoch waren im Distrikt Echarate (Provinz La Convención) bei Auseinandersetzungen mit der Polizei 19 Menschen verletzt worden. Ähnliche ArtikelGas-Streik in Südperu: Ausnahmezustand in La Convención (Cusco)Cusco: Quillabamba [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4256" class="wp-caption alignright" style="width: 234px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/javier_velasquez_quesquen-premier-ANDINA.jpg"><img class="size-full wp-image-4256" title="Javier Velásquez Quesquén: Peruanischer Premier. Foto: Foto: ANDINA/ Percy Hurtado." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/javier_velasquez_quesquen-premier-ANDINA.jpg" alt="Javier Velásquez Quesquén: Peruanischer Premier. Foto: Foto: ANDINA/ Percy Hurtado." width="224" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Javier Velásquez Quesquén: Peruanischer Premier. Foto: Foto: ANDINA/ Percy Hurtado.</p></div>
<p>Die Provinz La Convención in der südperuanischen Region Cusco hat nach nun 14 Tagen beschlossen, ihren <a href="http://www.infoamazonas.de/2010/08/02/gas-streik-in-sudperu-ausnahmezustand-in-la-convencion-cusco.html" target="_self">Generalstreik </a>zu beenden. Das berichtet die peruanische Tageszeitung La República. Unter Vermittlung der peruanischen Bischofskonferenz war gestern Premierminister Javier Velásquez Quesquén mit mehreren Ministern nach Quillabamba (Distrikt Santa Ana / Provinz La Convención) gefahren, um mit den Streikführern direkt zu sprechen. Inzischen wurde für den bestreikten Distrikt Echarate der Notstand aufgehoben.</p>
<p>Die peruanische Regierung versprach dabei, durch verschiedene Maßnahmen, wie beispielsweise die Einrichtung einer Erdgasraffinerie, den Gaspreis in der Region zu senken. Obwohl Cusco selbst über Erdgasvorkommen verfügt, liegt der Verkaufspreis des Brennstoffs derzeit weit über dem in der Hauptstadt Lima. Zudem soll das Gas aus dem Vorkommen 88 vollständig für den internen Konsum reserviert bleiben. Das war eine der Hauptforderungen der Streikenden gewesen.</p>
<p>Für Beruhigung bei den Anwesenden sorgte auch die Beteuerung des Premierministers, sowie des Umweltministers Brack Egg, das Megatoni-Schutzgebiet werde nicht von einer Gas-Pipeline durchschnitten.</p>
<p>Den Dialog, der sich über vier Stunden hinzog, hatte der Vorsitzende der peruanischen Bischofskonferenz, Miguel Cabrejos, angestoßen. Am vergangenen Mittwoch waren im Distrikt Echarate (Provinz La Convención) bei Auseinandersetzungen mit der Polizei 19 Menschen verletzt worden.<br />
</p>
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		<title>Das riesige Problem des informellen Bergbaus in Peru (Serie Bergbaukonflikte Teil I)</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 14:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bergbau-Probleme braucht man in Peru nicht mit der Lupe zu suchen. Nicht erst seitdem das Blacksmith Institute den Bergbau- und Hüttenort &#8220;La Oroya&#8221; als einen der verseuchtesten Orte der Erde identifiziert hat, begann sich das auch im Ausland herumzusprechen. Wie auch bei der Yanacocha-Mine in der peruanischen Region Cajamarca, in deren Umfeld Anwohner immer wieder die Verschmutzung ihrer Gewässer anprangern, ist es im Falle &#8220;La Oroya&#8221; weitgehend klar, welches Unternehmen im Moment für die Verschmutzung, beziehungsweise deren Verhinderung zuständig ist. Nicht ganz so klar ist die Sache allerdings, wenn nicht ein großes Unternehmen den Bergbau betreibt, sondern hunderte oder tausende Glücksritter oder zwielichtige Unternehmer halb oder ganz illegal am Schürfen sind. Auslöser von Konflikten Das Problem, kaum zu Übersehen und außerhalb der Hauptstadt Lima weitgehend bekannt, kam im November vergangenen Jahres schließlich ganz oben auf die politische Agenda Perus. Die Tageszeitung &#8220;El Comercio&#8221; titelte &#8220;Brutale Entwaldung in Madre de Dios&#8221;, noch stärker schreckte aber das abgedruckte Bild eines gigantischen Areals auf, das früher einmal von dichtem Regenwald bedeckt gewesen sein soll (Siehe Bild). Heute sieht man nur noch das Grau und Braun von toten Bächen, die durch verschmutzten Sand und rauhen Felsen fließen. Seitdem wird nach Lösungen gesucht für ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2408" class="wp-caption alignright" style="width: 588px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/03/mineria_informal_madre_de_dios_foto_el_comercio.jpg"><img class="size-full wp-image-2408" title="informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/03/mineria_informal_madre_de_dios_foto_el_comercio.jpg" alt="informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009" width="578" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009</p></div>
<p>Bergbau-Probleme braucht man in Peru nicht mit der Lupe zu suchen. Nicht erst seitdem das Blacksmith Institute den Bergbau- und Hüttenort &#8220;La Oroya&#8221; als einen der verseuchtesten Orte der Erde identifiziert hat, begann sich das auch im Ausland herumzusprechen. Wie auch bei der Yanacocha-Mine in der peruanischen Region Cajamarca, in deren Umfeld Anwohner immer wieder die Verschmutzung ihrer Gewässer anprangern, ist es im Falle &#8220;La Oroya&#8221; weitgehend klar, welches Unternehmen im Moment für die Verschmutzung, beziehungsweise deren Verhinderung zuständig ist. Nicht ganz so klar ist die Sache allerdings, wenn nicht ein großes Unternehmen den Bergbau betreibt, sondern hunderte oder tausende Glücksritter oder zwielichtige Unternehmer halb oder ganz illegal am Schürfen sind.</p>
<p><strong>Auslöser von Konflikten</strong></p>
<p>Das Problem, kaum zu Übersehen und außerhalb der Hauptstadt Lima weitgehend bekannt, kam im November vergangenen Jahres schließlich ganz oben auf die politische Agenda Perus. Die Tageszeitung &#8220;El Comercio&#8221; titelte &#8220;Brutale Entwaldung in Madre de Dios&#8221;, noch stärker schreckte aber das abgedruckte Bild eines gigantischen Areals auf, das früher einmal von dichtem Regenwald bedeckt gewesen sein soll (Siehe Bild). Heute sieht man nur noch das Grau und Braun von toten Bächen, die durch verschmutzten Sand und rauhen Felsen fließen.</p>
<p>Seitdem wird nach Lösungen gesucht für ein gewaltiges Problem mit einem Sektor, der Dank hoher Goldpreise riesige Gewinne einfährt. Das hat sich auch im letzten &#8220;Krisenreport&#8221; der peruanischen Volksanwaltschaft (Defensoría del Pueblo) niedergeschlagen, in dem zahlreiche Bergbaukonflikte aufgeführt werden. Darunter ist auch der Fall &#8220;Reserva Comunal de Amarakaeri&#8221;, einem Schutzgebiet in Madre de Dios, in dem Goldschürfer ohne Lizenz zu Arbeiten begonnen hatten. Per Notfalldekret verbot Umweltminister Brack im Februar die Nutzung von &#8220;Dragas&#8221; in Madre de Dios, kleine Schwimmbagger, die dort zum Goldschürfen im Wasser verwendet werden. Damit brachte er die Bergbau-Vereinigung Madre de Dios FEDEMIN gegen sich auf.</p>
<p><strong>MEM: Rund 100.000 Beschäftigte im illegalen Bergbau</strong></p>
<p>Schätzungen des peruanischen Energie- und Bergbauministeriums zeigen das Ausmaß des Problems, das wegen der Giftstoffe, die von informellen Goldschürfern in die Flüsse geleitet werden, ein ziemlich großes ist. Rund 100.000 Menschen, schätzt das Ministerium, arbeiten landesweit im illegalen Bergbau-Sektor und erwirtschaften damit bis zu 600 Millionen US-$ pro Jahr, wovon die geschädigte Bevölkerung und das ganze Land nichts abbekommen &#8211; wegen der fehlenden Kontrolle geht das Geld einfach am Fiskus vorbei. Damit birgt das Thema auch sozial einigen Sprengstoff, besonders in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit wir beispielsweise Madre de Dios.</p>
<p><strong>Probleme in vielen Teilen Perus</strong></p>
<p>Doch nicht nur Madre de Dios ist betroffen. Im vergangenen Jahr hatten Bewohner der Provinz Condorcanqui im Norden der Region Amazonas beklagt, mehrere Goldsucher aus Ecuador hätten illegal die Grenze überquert um auf peruanischer Seite nach Gold zu suchen. Das entsprechende Gelände glich nach dem Abzug der Goldsucher einem Schweizer Käse. In Puno wurden zwei gigantische Lastkraftwagen und zwei Bagger beschlagnahmt, mit denen illegaler Bergbau betrieben wurde.</p>
<p>In Loreto, genauer gesagt auf dem Napo-Fluss (río Napo), beschlagnahmte vergangene Woche die peruanische Marine drei Schwimmbagger. Zuvor war die Marine bei einem Helikopterflug auf die Schiffe aufmerksam geworden. An Bord wurden nicht nur Werkzeuge zur Goldförderung und Pumpen gefunden, sondern auch zahlreiche Fässer mit hochgiftigem Quecksilber.</p>
<p>Nun sollen die bisher illegalen Bergbauunternehmer und Goldschürfer dazu bewegt werden, auf legalen Bergbau umsteigen. Dafür müssten strenge Umweltrichtlinien eingehalten werden, ein entsprechendes Gesetz soll dabei helfen. Dass das Thema damit gelöst ist, ist eher unwahrscheinlich Viele der Glücksritter &#8211; die nach Angaben des peruanischen Umweltministeriums bis zu einer Million US-$ in einen der 150 in Madre de Dios aktiven Schwimmbagger investiert haben &#8211; werden ihr Geschäft nicht so einfach aufgeben wollen. Eine Bevölkerung, für die der Staat und seine Leistungen wenn überhaupt bisher nur abstrakt in Erscheinung getreten ist, davon zu überzeugen, Steuern und Abgaben zu bezahlen, ist ebenfalls eine Aufgabe, die nicht von heute auf morgen zu bewältigen ist. Und selbst der Umstieg auf &#8220;legalen&#8221; Bergbau garantiert &#8211; leider &#8211; noch immer keinen &#8220;sauberen&#8221; Bergbau, da bisher &#8211; La Oroya und Yanacocha zeigen es &#8211; keine wirklich effiziente staatliche Kontrolle des peruanischen Bergbaus existiert. Weswegen die Bergbaukonflikte auch in Zukunft Monat für Monat den Krisenreport der Volksanwaltschaft dominieren werden.<br />
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		<title>Proteste gegen Wasserkraftwerk Inambari (Serie Wasser-Konflikte II)</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 22:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peru hat mit riesigen Flüssen mit hohem Gefälle, hohen Bergen und tiefen Tälern zweifelsohne ein unglaubliches Potenzial zur Stromerzeugung durch Wasserkraft. Die Projekte, die Tag für Tag durch peruanische Medien geistern, haben wahrhaft gigantische Ausmaße. 2.200 Megawatt Leistung pro Jahr soll beispielsweise das Wasserkraftwerk Inambari erbringen, vier Milliarden US-$ soll es nach Angaben des peruanischen Energie- und Bergbauministeriums MINEM kosten. Dafür müsste in Cusco, Puno und Madre de Dios der Inambari-Fluss aufgestaut werden. 221.000 Hektar Land würden im entstehenden Stausee verschwinden, wie Egasur, ein Konsortium diverser brasilianischer Unternehmen und derzeit im Besitz einer Lizenz für Studien rund um das Projekt, bekannt gab. Von den vier Milliarden US-$ sollen 200 Millionen für die Wahrung der &#8220;Umweltverträglichkeit&#8221; bereit stehen, so Egasur. Die &#8220;Umweltverträglichkeit&#8221; schließt auch die Entschädigung für diejenigen ein, die umgesiedelt werden. Das Inambari-Projekt ist eines von fünf, deren Realisierung die peruanische gemeinsam mit der brasilianischen Regierung vorantreibt. In den betroffenen Regionen regt sich allerdings Protest: Bewohner des Inambari-Tals wollen sich nicht damit abfinden, ihre Heimat verlassen zu müssen. Umweltschützer warnen davor, angeblich unberührte Waldflächen dem Stausee zu opfern. Auch die peruanische Ingenieurskammer (Colegio de Ingenieros) kritisiert die derzeitige Planung. Allerdings stellen die Ingenieure nicht das Projekt selbst oder gar die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peru hat mit riesigen Flüssen mit hohem Gefälle, hohen Bergen und tiefen Tälern zweifelsohne ein unglaubliches Potenzial zur Stromerzeugung durch Wasserkraft. Die Projekte, die Tag für Tag durch peruanische Medien geistern, haben wahrhaft gigantische Ausmaße. 2.200 Megawatt Leistung pro Jahr soll beispielsweise das Wasserkraftwerk Inambari erbringen, vier Milliarden US-$ soll es nach Angaben des peruanischen Energie- und Bergbauministeriums MINEM kosten. Dafür müsste in Cusco, Puno und Madre de Dios der Inambari-Fluss aufgestaut werden. 221.000 Hektar Land würden im entstehenden Stausee verschwinden, wie Egasur, ein Konsortium diverser brasilianischer Unternehmen und derzeit im Besitz einer Lizenz für Studien rund um das Projekt, bekannt gab. Von den vier Milliarden US-$ sollen 200 Millionen für die Wahrung der &#8220;Umweltverträglichkeit&#8221; bereit stehen, so Egasur. Die &#8220;Umweltverträglichkeit&#8221; schließt auch die Entschädigung für diejenigen ein, die umgesiedelt werden. Das Inambari-Projekt ist eines von fünf, deren Realisierung die peruanische gemeinsam mit der brasilianischen Regierung vorantreibt.</p>
<p>In den betroffenen Regionen regt sich allerdings Protest: Bewohner des Inambari-Tals wollen sich nicht damit abfinden, ihre Heimat verlassen zu müssen. Umweltschützer warnen davor, angeblich unberührte Waldflächen dem Stausee zu opfern. Auch die peruanische Ingenieurskammer (Colegio de Ingenieros) kritisiert die derzeitige Planung. Allerdings stellen die Ingenieure nicht das Projekt selbst oder gar die Stromerzeugung durch Wasserkraft in Frage, sondern die Verträge über das Inambari-Projekt. Sie befürchten, der peruanische Markt werde von der Stromerzeugung nichts abbekommen und forderten deshalb kürzlich in einem offenen Brief, erst dann Strom zu exportieren, wenn der eigene &#8211; stark wachsende &#8211; Bedarf gedeckt sei. Zudem fehle es an technischen und sozialen Studien zum Projekt, wodurch die peruanische Seite ihre Position selbst unnötig geschwächt habe. Wie peruanische Medien berichten, würden auch 65 Kilometer der erst kürzlich eröffneten interozeanischen Straße, die im Süden Perus die Küste mit Brasilien verbindet, in den Fluten verschwinden.</p>
<p>In der Region Puno sind für die kommenden Tage erste Streiks gegen das Projekt angekündigt.</p>
<p><strong>Paquitzapango: 6-7 Ureinwohner-Gruppen im geplanten Stausee</strong></p>
<p>Auch ein weiteres Projekt könnte noch für Konflikte sorgen. Auf der Fläche des geplanten Stausees leben nach Angaben des peruansichen Umweltministers Antonio Brack Egg 6-7 Gruppen von Ureinwohnern. Der Paquitzapango-Staudamm würde in Junín den Éne-Fluss aufstauen und eine Leistung von 1.379 MW aufweisen.<br />
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		<title>San Martín: Romero-Gruppe verliert Abholz-Erlaubnis wegen Unregelmäßigkeiten im Genehmigungsverfahren</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 22:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht lange konnte sich die peruanische Unternehmensgruppe Romero an ihrer Lizenz zum Urwälder abholzen und dafür Öl-Palmen anpflanzen erfreuen. Ende Januar bereits nahm die zuständige Aufsichtsbehörde, die Agrardirektion San Martín (DRASAM) eine entsprechende Erlaubnis wieder zurück, nachdem sich die Anzeichen gehäuft hatten, die Romero-Gruppe würde verbotenerweise unberührten Regenwald abholzen. Der Regionalpräsident von San Martín César Villanueva erklärte gegenüber dem Radiosenderverbund CNR, das &#8220;Palmas del Oriente&#8221;-Projekt des Unternehmensimperiums habe keine gültige Umweltverträglichkeitsprüfung vorgelegt. Unter diesen Vorraussetzungen hätte überhaupt keine Erlaubnis ausgestellt werden dürfen, so Villanueva. Auch der peruanische Umweltminister Antonio Brack Egg sagte der CNR, im 21. Jahrhundert könne man keine unberührten Wälder mehr abholzen, um andere Dinge -wie z.B. die Öl-Palme- zu säen. Es gebe bereits 10 Millionen Hektar entwaldete Flächen, wo man solche Pflanzen anbauen könne, so der Minister weiter. Die Radio- und Fernsehstation Oriente hatte bereits Ende vergangenen Jahres auf die illegalen Machenschaften des &#8220;Palmas del Oriente&#8221;-Projektes hingewiesen, dennoch dauerte es bis Ende Januar, dass die Regionalregierung San Martín tätig wurde. Das Projekt der Romero-Gruppe liegt im Distrikt Barranquitas in der Provinz Lamas im Nordosten Perus. Die Romero-Gruppe ist mit Unternehmen wie Alicorp (Nahrungsmittel), Primax (Tankstellen, Treibstoffe), Minka (Supermärkte), TISUR (Hafenverwaltung), Universal Textil (Bekleidung) etc. in Peru in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht lange konnte sich die peruanische Unternehmensgruppe Romero an ihrer Lizenz zum Urwälder abholzen und dafür Öl-Palmen anpflanzen erfreuen. Ende Januar bereits nahm die zuständige Aufsichtsbehörde, die Agrardirektion San Martín (DRASAM) eine entsprechende Erlaubnis wieder zurück, nachdem sich die Anzeichen gehäuft hatten, die Romero-Gruppe würde verbotenerweise unberührten Regenwald abholzen. Der Regionalpräsident von San Martín César Villanueva erklärte <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.cnr.org.pe/nueva_web/nota.shtml?x=2390" target="_blank">gegenüber dem Radiosenderverbund CNR</a>, das &#8220;Palmas del Oriente&#8221;-Projekt des Unternehmensimperiums habe keine gültige Umweltverträglichkeitsprüfung vorgelegt. Unter diesen Vorraussetzungen hätte überhaupt keine Erlaubnis ausgestellt werden dürfen, so Villanueva. Auch der peruanische Umweltminister Antonio Brack Egg sagte der CNR, im 21. Jahrhundert könne man keine unberührten Wälder mehr abholzen, um andere Dinge -wie z.B. die Öl-Palme- zu säen. Es gebe bereits 10 Millionen Hektar entwaldete Flächen, wo man solche Pflanzen anbauen könne, so der Minister weiter.</p>
<p>Die Radio- und Fernsehstation Oriente hatte bereits Ende vergangenen Jahres auf die illegalen Machenschaften des &#8220;Palmas del Oriente&#8221;-Projektes hingewiesen, dennoch dauerte es bis Ende Januar, dass die Regionalregierung San Martín tätig wurde.</p>
<p>Das Projekt der Romero-Gruppe liegt im Distrikt Barranquitas in der Provinz Lamas im Nordosten Perus. Die Romero-Gruppe ist mit Unternehmen wie Alicorp (Nahrungsmittel), Primax (Tankstellen, Treibstoffe), Minka (Supermärkte), TISUR (Hafenverwaltung), Universal Textil (Bekleidung) etc. in Peru in fast allen Marktsektoren tätig. Das in Barranquitas tätige Unternehmen, dem nun die Lizenz entzogen wurde, lief<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.agrosanmartin.gob.pe/noticias.shtml?x=3377" target="_blank"> nach Angaben der Agrardirektion San Martín</a> unter dem Namen &#8220;Empresa Agrícola del Caynarachi SA&#8221;.<br />
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		<title>Umweltminister Brack: Import genmanipulierter Samen bis 2014 verboten</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 15:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zumindest bis zum Jahr 2014 soll die Einfuhr genetisch veränderten Saatgutes nach Peru verboten sein. Das gab heute der peruanische Umweltminister Antonio Brack Egg bekannt. Bis dahin sollen die entsprechenden Kontrollinstitutionen mit der entsprechenden Labortechnik ausgestattet sein, um illegal eingeführtes genmanipuliertes Saatgut erkennen zu können. Zudem sollen demnächst die Ausführbestimmungen in Kraft treten, die den Umgang mit dem Saatgut regeln sollen. Die Ausführbestimmungen waren 2005 ausgearbeitet worden. Bei dem anschließenden Konsultationsprozess meldeten nur das Umweltministerium, das Nationalinstitut für Agrarinnovation (INIA), sowie die Plattform &#8220;Peru frei von transgenetischen Pflanzen&#8221; Änderungswünsche an, die nach Angaben des Umweltministers auch teilweise in die endgültige Version eingearbeitet wurden. Inzwischen sollen auch das INIA und Landwirtschaftsmnister Adolfo de Córdova ihr &#8220;OK&#8221; gegeben haben. Immer wieder hatte es in der Vergangenheit Vorwürfe gegeben, Saatgutimporteure würden illegal genmanipuliertes Saatgut ohne Genehmigung einführen. Nachgewiesen werden konnte es meist nicht. Der peruanische Umweltminister sprach sich wiederholt gegen den Import aus. Peru brauche als Land mit unglaublicher Artenvielfalt kein genetisch verändertes Saatgut, so Brack Anfang des Jahres. Ähnliche ArtikelLandwirtschaftsminister: Einführung genetisch veränderter Samen hat keine PrioritätPeru: Landwirtschafts- und Umweltministerium streiten über GentechnikPeruanische Regierung knickt vor Gentechnik-Lobby einEuropareise: Umweltminister Brack sammelt 24 Mio EuroPro Peruaner: 1,08 Kg Müll/TagPerus Umweltminister Brack sieht Olmos- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zumindest bis zum Jahr 2014 soll die Einfuhr genetisch veränderten Saatgutes nach Peru verboten sein. Das gab heute der peruanische Umweltminister Antonio Brack Egg bekannt. Bis dahin sollen die entsprechenden Kontrollinstitutionen mit der entsprechenden Labortechnik ausgestattet sein, um illegal eingeführtes genmanipuliertes Saatgut  erkennen zu können.</p>
<p>Zudem sollen demnächst die Ausführbestimmungen in Kraft treten, die den Umgang mit dem Saatgut regeln sollen. Die Ausführbestimmungen waren 2005 ausgearbeitet worden. Bei dem anschließenden Konsultationsprozess meldeten nur das Umweltministerium, das Nationalinstitut für Agrarinnovation (INIA), sowie die Plattform &#8220;Peru frei von transgenetischen Pflanzen&#8221; Änderungswünsche an, die nach Angaben des Umweltministers auch teilweise in die endgültige Version eingearbeitet wurden. Inzwischen sollen auch das INIA und Landwirtschaftsmnister Adolfo de Córdova ihr &#8220;OK&#8221; gegeben haben.</p>
<p>Immer wieder hatte es in der Vergangenheit Vorwürfe gegeben, Saatgutimporteure würden illegal genmanipuliertes Saatgut ohne Genehmigung einführen. Nachgewiesen werden konnte es meist nicht. Der peruanische Umweltminister sprach sich wiederholt gegen den Import aus. Peru brauche als Land mit unglaublicher Artenvielfalt kein genetisch verändertes Saatgut, so Brack Anfang des Jahres.<br />
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		<title>&quot;La Oroya&quot; darf wohl weiter schmutzig bleiben</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 09:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die peruanische Regierung möchte dem Bergbauunternehmen Doe Run 20 weitere Monate einräumen, damit dieses sein Umweltreinigungs- und Schutzprogramm (PAMA) durchführen kann. Das gab gestern der peruanische Umweltminister Antonio Brack am Rande eines Bergbaukongresses bekannt, der derzeit in Arequipa stattfindet. Doe Run hatte mehrfach einen Aufschub gefordert und auch bekommen, um mit der Reinigung der Umgebung des als einer der schmutzigsten Orte der Welt bekannten &#8220;La Oroya&#8221; zu beginnen. Dieses Mal hatte der Eigentümer die peruanischen Behörden mit der Aussage erpresst, die Durchführung des Umweltprogrammes werde zahlreiche Arbeitsplätze kosten. Doe Run hatte 36 Monate mehr gefordert. Eine Expertenkommission hatte 20 Monate empfohlen. Diese muss nun noch vom peruanischen Kongress bestätigt werden. Gleichzeitig kritisierte Umweltminister Antonio Brack die Informationspolitik von Doe Run. Das Geld für die übergroßen Zeitungsanzeigen, in denen Doe Run regelmäßig seine Positionen darlegt, solle &#8220;besser für die Verbesserung und Fertigstellung des PAMA (Umweltprogramms)&#8221; verwendet werden. Doe Run beschäftigt derzeit nach Angaben des Ministers 3.500 Personen direkt. Die Verschmutzung von &#8220;La Oroya&#8221; ist dabei nicht die alleinige Schuld des Unternehmens: Bereits über ein Jahrhundert werden in der Umgebung der Andenstadt abwechselnd von staatlichen und privaten Bergbauunternehmen Mineralien gefördert und weiterverarbeitet. Ähnliche ArtikelUmweltminister Brack: Import genmanipulierter Samen bis 2014 verbotenLa Oroya: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die peruanische Regierung möchte dem Bergbauunternehmen Doe Run 20 weitere Monate einräumen, damit dieses sein Umweltreinigungs- und Schutzprogramm (PAMA) durchführen kann. Das gab gestern der peruanische Umweltminister Antonio Brack am Rande eines Bergbaukongresses bekannt, der derzeit in Arequipa stattfindet. Doe Run hatte mehrfach einen Aufschub gefordert und auch bekommen, um mit der Reinigung der Umgebung des als einer der schmutzigsten Orte der Welt bekannten &#8220;La Oroya&#8221; zu beginnen. Dieses Mal hatte der Eigentümer die peruanischen Behörden mit der Aussage erpresst, die Durchführung des Umweltprogrammes werde zahlreiche Arbeitsplätze kosten. Doe Run hatte 36 Monate mehr gefordert. Eine Expertenkommission hatte 20 Monate empfohlen. Diese muss nun noch vom peruanischen Kongress bestätigt werden.</p>
<p>Gleichzeitig kritisierte Umweltminister Antonio Brack die Informationspolitik von Doe Run. Das Geld für die übergroßen Zeitungsanzeigen, in denen Doe Run regelmäßig seine Positionen darlegt, solle &#8220;besser für die Verbesserung und Fertigstellung des PAMA (Umweltprogramms)&#8221; verwendet werden.</p>
<p>Doe Run beschäftigt derzeit nach Angaben des Ministers 3.500 Personen direkt. Die Verschmutzung von &#8220;La Oroya&#8221; ist dabei nicht die alleinige Schuld des Unternehmens: Bereits über ein Jahrhundert werden in der Umgebung der Andenstadt abwechselnd von staatlichen und privaten Bergbauunternehmen Mineralien gefördert und weiterverarbeitet.<br />
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		<title>Pedro Suárez Vértiz singt Hymne für &quot;Stunde des Planeten&quot;</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 08:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=5vIZ-yxVPZc &#8220;Ich rede nicht vom Tanzen und nicht vom Schmerz der Liebe&#8221; beginnt der Text der neusten Produktion der peruansichen Musikers Pedro Suárez Vértiz. Wobei zweiteres vielleicht nicht so ganz stimmt. Denn diesmal ist das &#8211; wie schon in seinen letztne Liedern nicht einfache &#8211; Thema der Klimaschutz.Die Bilder, die den Video zum Titel &#8220;Amazonas&#8221; bilden, sind nicht ganz so drastisch wie bei Michael Jacksons &#8220;Earth Song&#8221;, aber sie rütteln durchaus auf und &#8211; zeigen eine gewisse Liebe Suarez Vertiz&#8217; zur unberührten Natur. Eine sichtbar schmerzvolle Liebe. Mit diesem Lied hat der peruanische Sänger wohl die inoffizielle Hymne eines Events geschrieben, das am Samstag, dem 28. März, in allen Teilen Perus durchgeführt wird: Die &#8220;Stunde des Planeten&#8221; (hora del planeta). Für eine Stunde (von 20:30 bis 21:30) soll in öffentlichen Einrichtungen &#8211; und wenn es nach dem peruanischen Umweltministerium geht auch in Privathaushalten &#8211; das Licht und sämtliche Elektrogeräte abgeschaltet werden. Angetrieben wird dies auch vom peruanischen Umweltminister Brack Egg. Mehr noch als Energie sparen, soll diese &#8220;Stunde&#8221; aber vor allem darauf aufmerksam machen, dass das Problem &#8220;Klimawandel&#8221; besteht und Peru in besonderem Maße betreffen wird. Am kommenden Donnerstag nun wird Pedro Suárez Vértíz eine ganz besondere Ehre zu Teil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=5vIZ-yxVPZc">http://www.youtube.com/watch?v=5vIZ-yxVPZc</a></p>
<p>&#8220;Ich rede nicht vom Tanzen und nicht vom Schmerz der Liebe&#8221; beginnt der Text der neusten Produktion der peruansichen Musikers Pedro Suárez Vértiz. Wobei zweiteres vielleicht nicht so ganz stimmt. Denn diesmal ist das &#8211; wie schon in seinen letztne Liedern nicht einfache &#8211; Thema der Klimaschutz.Die Bilder, die den Video zum Titel &#8220;Amazonas&#8221; bilden, sind nicht ganz so drastisch wie bei Michael Jacksons &#8220;Earth Song&#8221;, aber sie rütteln durchaus auf und &#8211; zeigen eine gewisse Liebe Suarez Vertiz&#8217; zur unberührten Natur. Eine sichtbar schmerzvolle Liebe.</p>
<div id="attachment_988" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><img class="size-full wp-image-988" title="Pedro Suárez Vértiz. Foto: offizielles Pressefoto von Solver Productions." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/03/pedro_suarez_vertiz.jpg" alt="Pedro Suárez Vértiz. Foto: offizielles Pressefoto von Solver Productions." width="150" height="227" /><p class="wp-caption-text">Pedro Suárez Vértiz. Foto: offizielles Pressefoto von Solver Productions.</p></div>
<p>Mit diesem Lied hat der peruanische Sänger wohl die inoffizielle Hymne eines Events geschrieben, das am Samstag, dem 28. März, in allen Teilen Perus durchgeführt wird: Die &#8220;Stunde des Planeten&#8221; (hora del planeta). Für eine Stunde (von 20:30 bis 21:30) soll in öffentlichen Einrichtungen &#8211; und wenn es nach dem peruanischen Umweltministerium geht auch in Privathaushalten &#8211; das Licht und sämtliche Elektrogeräte abgeschaltet werden. Angetrieben wird dies auch vom peruanischen Umweltminister Brack Egg. Mehr noch als Energie sparen, soll diese &#8220;Stunde&#8221; aber vor allem darauf aufmerksam machen, dass das Problem &#8220;Klimawandel&#8221; besteht und Peru in besonderem Maße betreffen wird.</p>
<p>Am kommenden Donnerstag nun wird Pedro Suárez Vértíz eine ganz besondere Ehre zu Teil Er darf in Lima sein Lied spielen. Und zwar im peruanischen Kongress.<br />
</p>
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		<title>Wo Umweltschutz, Denkmalschutz und Menschenwürde kollidieren</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 21:16:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Region Lambayeque hat seine größten Krankenhäuser in Alarmbereitschaft versetzt. Ärzte und Sanitäter wurden dieser Tage am Schutzgebiet &#8220;Bosque de Pómac&#8221; bei Ferreñafe zusammengezogen, obwohl dort überhaupt nichts passiert ist. Aber sollten sich die schlimmsten Befürchtungen realisieren, werden sie vermutlich kaum hinterher kommen, Verletzte zu versorgen. Denn in den nächsten Stunden läuft das Ultimatum ab, in dem die peruanische Regierung die rund 200 Familien, die sichÂ  illegal innerhalb des Schutzgebietes angesiedelt haben, dazu auffordert, ihreÂ  Häuser zu räumen. Viele Familien haben das Schutzgebiet inzwischen verlassen. Andere sind geblieben und wollen nicht freiwillig gehen. Formalisierung von Landbesitz schafft auch Probleme Daraus ergibt sich ein Dilemma, vor dem die peruanische Regierung, in diesem Fall allen voran Umweltminister Brack Egg, in diesen Jahren immer wieder steht. Wo es möglich ist, werden oftmals Siedlungen, die auf Land in Staatsbesitz gebaut wurden, nach einer gewissen Zeit einfach &#8220;legalisiert&#8221;, die Landbesetzer werden offizielle Landbesitzer.Â  Dadurch konnten &#8211; zumindest in vielen Fällen &#8211; Probleme vermieden werden, die in Brasilien zur Landlosenbewegung geführt haben. Allerdings wurden dabei auch neue Probleme geschaffen. So gehen die Landbesetzer eher selten nach einem geregelten Bebauungsplan vor, was insofern verständlich ist, dass das Hauptanliegen erst einmal ein Dach über dem Kopf ist. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Region Lambayeque hat seine größten Krankenhäuser in Alarmbereitschaft versetzt. Ärzte und Sanitäter wurden dieser Tage am Schutzgebiet &#8220;Bosque de Pómac&#8221; bei Ferreñafe zusammengezogen, obwohl dort überhaupt nichts passiert ist. Aber sollten sich die schlimmsten Befürchtungen realisieren, werden sie vermutlich kaum hinterher kommen, Verletzte zu versorgen. Denn in den nächsten Stunden läuft das Ultimatum ab, in dem die peruanische Regierung die rund 200 Familien, die sichÂ  illegal innerhalb des Schutzgebietes angesiedelt haben, dazu auffordert, ihreÂ  Häuser zu räumen. Viele Familien haben das Schutzgebiet inzwischen verlassen. Andere sind geblieben und wollen nicht freiwillig gehen.</p>
<p><strong>Formalisierung von Landbesitz schafft auch Probleme</strong></p>
<p>Daraus ergibt sich ein Dilemma, vor dem die peruanische Regierung, in diesem Fall allen voran Umweltminister Brack Egg, in diesen Jahren immer wieder steht. Wo es möglich ist, werden oftmals Siedlungen, die auf Land in Staatsbesitz gebaut wurden, nach einer gewissen Zeit einfach &#8220;legalisiert&#8221;, die Landbesetzer werden offizielle Landbesitzer.Â  Dadurch konnten &#8211; zumindest in vielen Fällen &#8211; Probleme vermieden werden, die in Brasilien zur Landlosenbewegung geführt haben. Allerdings wurden dabei auch neue Probleme geschaffen. So gehen die Landbesetzer eher selten nach einem geregelten Bebauungsplan vor, was insofern verständlich ist, dass das Hauptanliegen erst einmal ein Dach über dem Kopf ist. Das Problem kommt dann, wenn sich eine größere Ansiedlung bildet, die sich mit der Zeit fortentwickelt. Erst dann wird oftmals klar, dassÂ  bei der ungeplanten Landbesetzung keine öffentlichen Plätze, kein sinnvoller Straßenverlauf, kein einfacher Anschluss an das Wasser- und Abwasserystem bedacht wurden.</p>
<p><strong>Der Konflikt zwischen Menschen- und Umweltschutz</strong></p>
<p>Am Beispiel des Schutzgebietes &#8220;Bosque de Pómac&#8221; kommt noch ein weiterer Aspekt hinzu. In Zeiten des Klimawandels übt alle Welt Druck auf die Regierungen aus, in deren Länder noch etwas &#8220;Urwald&#8221; steht. Das ist durchaus nicht negativ, wenn durch entsprechende finanzielle Unterstützung diejenigen, die den &#8220;Urwald&#8221; bewohnen, auch davon profitieren, dass sie den Wald stehen lassen. Immer wieder kommt es so aber zu Konflikten zwischen denjenigen, die sich ein bestimmtes Gebiet zum Leben ausgesucht haben und denen, die möchten, dass dasÂ  Gebiet unangetastet bleibt.Â  So beklagten in der Vergangenheit auch immer wieder angehörige der Aguaruna und Huambisa, informelle Goldwäscher würden sich an der Grenze der Region Amazonas zu Ecuador breit machen &#8211; und bei der Goldwäsche verschiedene giftige Chemikalien einsetzen.</p>
<p><strong>Infrastruktur vs. Denkmalschutz</strong></p>
<p>Bestimmt würde insgeheim auch so mancher Minister die Menschen lieber im Wald oder zwischen Ruinen aus vorinkaischer Zeit wohnen lassen, als sich mit ihnen anzulegen. So kam es bei der Ruinenstadt Machu Picchu im vergangenen Jahr zu einer Auseinandersetzung zwischen Denkmal- und Naturschützern und einer lokalen Bürgermeisterin, die eineÂ  Brücke hatte bauen lassen, um den Zugang zu ihrem Ort zu vereinfachen. Zudem wurde am 24. Dezember vergangenen Jahres Nemesio Mendoza festgenommen, Bürgermeister von Puerto Bermúdez. Unter seiner Aufsicht war mit dem Bau einer -ungenehmigten- Straße begonnen worden &#8211; die bei der Fertigstellung durch ein Schutzgebiet gegangen wäre. Die Anwohner hätten sich über die Straße bestimmt gefreut. Billiger wird die Straße bestimmt nicht, wenn sie um das Schutzgebiet herumgeführt wird und das Gold liegt in Peru bekanntlich tief in den Bergen und nicht auf der Straße.</p>
<p><strong>Umweltschützer freuen sich über höhere Strafen</strong></p>
<p>Seit dem 1. Januar 2009 werden nun Umweltverbrechen nicht nur verfolgt, sondern auch härter bestraft. Das hat seinen Sinn und wurde von Umweltgruppen schon seit Jahren gefordert. Die Bewohner des Bosque de Pómac werden da vermutlich eine andere Meinung haben, sie zeigen, dass diese Art des &#8220;Fortschritts&#8221; auch Probleme mit sich bringen.</p>
<p>So bleibt trotz allem zu hoffen, dass der Einsatz der Ärzte und Sanitäter in Lambayeque nicht nötig sein wird.<br />
</p>
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		<title>Europareise: Umweltminister Brack sammelt 24 Mio Euro</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 19:13:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der peruanische Umweltminister Brack Egg hat auf seiner Europareise während der vergangenen 2 Wochen rund 24 Mio Euro an Zusagen über Hilfsgelder zum Klimaschutz erhalten. Das berichtet die staatlichen peruanische Nachrichtenagentur ANDINA. Brack Egg hatte während der vergangenen Wochen Gross Britannien, Holland, Deutschland, Polen und Finnland besucht. 6 weitere Millionen wurden in Aussicht gestellt. Neben technischer Kooperation soll das Geld hauptsächlich in die peruanischen Nationalparks fliessen. Zudem haben sich Deutschland und Finnland bereiterklärt, den peruanischen Wetterdienst SENAMHI zu unterstützen. Wie ANDINA berichtet, hat Brack Egg zudem angeregt, die nächste Weltklimakonferenz 2010 in Peru zu organisieren, wo die Folgen des Klimawandels direkt sichtbar sind. Ähnliche ArtikelPeru-Wetterbericht jetzt auch per FacebookUmweltminister Brack: Import genmanipulierter Samen bis 2014 verbotenLandwirtschaftsminister: Einführung genetisch veränderter Samen hat keine PrioritätPerus Umweltminister Brack sieht Olmos- und Alto Piura-Wasserprojekte in GefahrPeru: Landwirtschafts- und Umweltministerium streiten über GentechnikWetteramt SENAMHI: Hitzerekorde in peruanischen UrwaldregionenWo Umweltschutz, Denkmalschutz und Menschenwürde kollidierenPro Peruaner: 1,08 Kg Müll/Tag]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der peruanische Umweltminister Brack Egg hat auf seiner Europareise während der vergangenen 2 Wochen rund 24 Mio Euro an Zusagen über Hilfsgelder zum Klimaschutz erhalten. Das berichtet die staatlichen peruanische Nachrichtenagentur ANDINA. Brack Egg hatte während der vergangenen Wochen Gross Britannien, Holland, Deutschland, Polen und Finnland besucht. 6 weitere Millionen wurden in Aussicht gestellt. Neben technischer Kooperation soll das Geld hauptsächlich in die peruanischen Nationalparks fliessen. Zudem haben sich Deutschland und Finnland bereiterklärt, den peruanischen Wetterdienst SENAMHI zu unterstützen. Wie ANDINA berichtet, hat Brack Egg zudem angeregt, die nächste Weltklimakonferenz 2010 in Peru zu organisieren, wo die Folgen des Klimawandels direkt sichtbar sind.<br />
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		<title>Landwirtschaftsminister: Einführung genetisch veränderter Samen hat keine Priorität</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 15:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Einührung genetisch veränderten Saatgutes nach Peru hat steht nicht an erster Stelle. Das erklärte der peruanische Landwirtschaftsminister Carlos Leyton gegenüber der staatlichen peruanischen Nachrichtenagentur ANDINA im Rahmen der Vorstellung eines Gesetzesentwurfes über die Regulierung der Einfuhr des Saatgutes, das vom Nationalinstitut für Agrarinnovation (INIA) erstellt wurde.. Vorerst sollte das Gesetzesprojekt veröffentlicht und eingehend diskutiert werden. Das Gesetzesprojekt sieht vor, unter bestimmten Bedingungen den Import einzelner Sorten zuzulassen. Gleichzeitig soll mit drastischen Strafen der illegale Import verhindert werden. Wie Leyton erklärt, können z.B. bestimme Impfstoffe nur mit Hilfe gentechnisch veränderten Saatgutes hergestellt werden. Der peruanische Umweltminister Brack Egg fordert dagegen, Peru zu einem &#8220;Gentechnikfreien&#8221; Land zu erklären und anstatt dessen mehr den bereits vorhandenen Reichtum in Flora und Fauna des Landes zu erforschen und einzusetzen. Ähnliche ArtikelUmweltminister Brack: Import genmanipulierter Samen bis 2014 verbotenPeru: Landwirtschafts- und Umweltministerium streiten über GentechnikPeruanische Regierung knickt vor Gentechnik-Lobby einEuropareise: Umweltminister Brack sammelt 24 Mio EuroPerus Umweltminister Brack sieht Olmos- und Alto Piura-Wasserprojekte in GefahrPro Peruaner: 1,08 Kg Müll/TagUmweltminister Bracks FeuerprobePerus Umweltministerium plant Dezentralisierung und sagt Müllkippen den Kampf an]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Einührung genetisch veränderten Saatgutes nach Peru hat steht nicht an erster Stelle. Das erklärte der peruanische Landwirtschaftsminister Carlos Leyton gegenüber der staatlichen peruanischen Nachrichtenagentur ANDINA im Rahmen der Vorstellung eines Gesetzesentwurfes über die Regulierung der Einfuhr des Saatgutes, das vom Nationalinstitut für Agrarinnovation (INIA) erstellt wurde.. Vorerst sollte das Gesetzesprojekt veröffentlicht und eingehend diskutiert werden. Das Gesetzesprojekt sieht vor, unter bestimmten Bedingungen den Import einzelner Sorten zuzulassen. Gleichzeitig soll mit drastischen Strafen der illegale Import verhindert werden. Wie Leyton erklärt, können z.B. bestimme Impfstoffe nur mit Hilfe gentechnisch veränderten Saatgutes hergestellt werden. Der peruanische Umweltminister Brack Egg fordert dagegen, Peru zu einem &#8220;Gentechnikfreien&#8221; Land zu erklären und anstatt dessen mehr den bereits vorhandenen Reichtum in Flora und Fauna des Landes zu erforschen und einzusetzen.<br />
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