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	<title>INFOAMAZONAS &#187; Amazonas</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>Peru: Probleme bei Mehrwertsteuereinführung in Regenwaldregionen</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 20:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Aufhebung der Mehrwertsteuerbefreiung in mehreren peruanischen Regionen hat zu Problemen geführt. Wegen der Unsicherheit, wie die Steuer abgeführt und auf Rechnungen ausgewiesen werden soll, kommt es in der Region San Martín zu Engpässen beim Verkauf von Baumaterialien. Um die Wirtschaft in Perus Regenwaldregionen zu unterstützen, waren Unternehmen mit Hauptsitz dort bislang von der Mehrwertsteuer befreit. Die entsprechende Regelung lief zum Jahresbeginn auf Wunsch der vormaligen Regionalpräsidenten aus. Der Kongressabgeordnete für die Region Amazonas Alfonso Maslucán startete bereits vergangene Woche einen -etwas verspäteten- Versuch, eine Sondersitzung des peruanischen Kongresses zu erreichen, in der die Mehrwertsteuerbefreiung wieder beschlossen werden soll. Was Maslucán Culqui, ebenso wie sein Verbündeter in der Sache José Arista, der neue Regionalpräsident von Amazonas, allerdings nicht erwähnen ist, dass Aristas Amtsvorgänger Oscar Altamirano das Ende der Steuerbefreiung eifrig vorangetrieben hatte &#8211; und das aus gewichtigen Gründen. Eine Untersuchung der regionalen Wirtschaftsbehörde hatte ergeben, dass die Nutznießer der Regelung vorwiegend Unternehmen von der peruanischen Küste waren, die in Amazonas lediglich einen Briefkasten besaßen, um sich durch die -vorgebliche- Verlegung des Hauptsitzes nach Amazonas Steuervorteile zu erschleichen. Zudem würde die Beibehaltung der Befreiung &#8220;die Ausführung großer Projekte wie [...] Straßen, Sozialprojekte, Gesundheits- und Bildungsprojekte ohne Mittel lassen&#8221;, so Altamirano Quispe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4927" class="wp-caption alignright" style="width: 215px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/01/1_centimo_nuevo_sol-BCR.jpg"><img class="size-full wp-image-4927" title="1 Centimo mit Chan-Chan-Ornamenten (Trujillo). Bild: Peruanische Zentralbank BCR." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/01/1_centimo_nuevo_sol-BCR.jpg" alt="1 Centimo mit Chan-Chan-Ornamenten (Trujillo). Bild: Peruanische Zentralbank BCR." width="205" height="101" /></a><p class="wp-caption-text">Darum gehts: Geld. Bild: Peruanische Zentralbank BCR.</p></div>
<p>Die Aufhebung der Mehrwertsteuerbefreiung in mehreren peruanischen Regionen hat zu Problemen geführt. Wegen der Unsicherheit, wie die Steuer abgeführt und auf Rechnungen ausgewiesen werden soll, kommt es in der Region San Martín zu Engpässen beim Verkauf von Baumaterialien. Um die Wirtschaft in Perus Regenwaldregionen zu unterstützen, waren Unternehmen mit Hauptsitz dort bislang von der Mehrwertsteuer befreit. Die entsprechende Regelung lief zum Jahresbeginn auf Wunsch der vormaligen Regionalpräsidenten aus.</p>
<div id="attachment_4987" class="wp-caption alignleft" style="width: 105px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/01/jose-alfonso-maslucan-culqui-congresista.jpg"><img class="size-full wp-image-4987" title="José Alfonso Maslucán Culquí, Kongressabgeordneter. Foto: RRPP Maslucán." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/01/jose-alfonso-maslucan-culqui-congresista.jpg" alt="José Alfonso Maslucán Culquí, Kongressabgeordneter. Foto: RRPP Maslucán." width="95" height="143" /></a><p class="wp-caption-text">Alfonso Maslucán, Kongressabgeordneter. Foto: RRPP Maslucán.</p></div>
<p>Der Kongressabgeordnete für die Region Amazonas Alfonso Maslucán startete bereits vergangene Woche einen -etwas verspäteten- Versuch, eine Sondersitzung des peruanischen Kongresses zu erreichen, in der die Mehrwertsteuerbefreiung wieder beschlossen werden soll. Was Maslucán Culqui, ebenso wie sein Verbündeter in der Sache José Arista, der neue Regionalpräsident von Amazonas, allerdings nicht erwähnen ist, dass Aristas Amtsvorgänger Oscar Altamirano das Ende der Steuerbefreiung eifrig vorangetrieben hatte &#8211; und das aus gewichtigen Gründen. Eine Untersuchung der regionalen Wirtschaftsbehörde hatte ergeben, dass die Nutznießer der Regelung vorwiegend Unternehmen von der peruanischen Küste waren, die in Amazonas lediglich einen Briefkasten besaßen, um sich durch die -vorgebliche- Verlegung des Hauptsitzes nach Amazonas Steuervorteile zu erschleichen. Zudem würde die Beibehaltung der Befreiung &#8220;die Ausführung großer Projekte wie [...] Straßen, Sozialprojekte, Gesundheits- und Bildungsprojekte ohne Mittel lassen&#8221;, so Altamirano Quispe im vergangenen Jahr in einem Schreiben an Perus Präsident García.<br />
Dass sich nun Regionalpräsidenten und Kongressabgeordnete für die erneute Befreiung einsetzen, liegt vor allem daran, dass in Peru in zwei Monaten ein neuer Kongress gewählt wird. Der Kampf gegen Steuereinführung oder -erhöhung ist selbstverständlich auch in Peru ein beliebtes Wahlkampfthema. Ob die Steuern dann vom Verbraucher überhaupt wahrgenommen werden, ist dabei eher nebensächlich. Die Regionalpräsidenten haben aber noch einen weiteren Grund, sich zu beklagen. So hat es beispielsweise Steuer-Verfechter Altamirano versäumt, seine Region rechtzeitig auf die Einführung vorzubereiten. Geschäftsleute müssen ihre Rechnungen neu gestalten und viele wissen nicht einmal, wie man die Mehrwertsteuer richtig ausweist. Insbesondere bei Geschäften mit staatlichen Einrichtungen könnte es zu einer Welle von Klagen und Einsprüchen gegen fehlerhafte Rechnungen kommen. Mit einer Rücknahme der Mehrwertsteuer und einer langen Übergangszeit könnten Regionalpräsidenten und Kongressabgeordnete so vor allem bei Unternehmern punkten.</p>
<div id="attachment_4986" class="wp-caption alignright" style="width: 165px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/01/regionalpraesident_amazonas-jose-arista.jpg"><img class="size-full wp-image-4986" title="José Berley Arista Arbildo, Regionalpräsident von Amazonas. Foto: Regionalregierung Amazonas." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/01/regionalpraesident_amazonas-jose-arista.jpg" alt="José Berley Arista Arbildo, Regionalpräsident von Amazonas. Foto: Regionalregierung Amazonas." width="155" height="227" /></a><p class="wp-caption-text">José Arista, Regionalpräsident von Amazonas. Foto: Regionalregierung Amazonas.</p></div>
<p>Die konkreten Folgen der Steuer-Einführung sind dabei bislang eher negativ. Die Regionalregierung Amazonas berichtet, mehrere Händler hätten mit der Begründung, man müsse nun Mehrwertsteuer abführen, die Preise stark erhöht. Andere Händler und Kunden wüssten dagegen gar nichts von der Auszeichnung und Abführung der Mehrwertsteuer. Auch staatliche Projekte seien von dieser Unsicherheit betroffen, da die Preise nun nicht mehr den Kostenvoranschlägen vom Ende vergangenen Jahres entsprächen, so José Arista, Regionalpräsident von Amazonas. Die Region San Martín kämpft mit ähnlichen Problemen. Mehrere Projekte seien vorrübergehend gestoppt worden, bis bei allen Beteiligten Klarheit herrsche, dass nun -übergangsweise- ein Mehrwertsteuersatz von 3,8 % gelte, so César Villanueva, Regionalpräsident von San Martín. Auch Villanueva hatte die Rückkehr zur Mehrwertsteuer unterstützt. Mehrere Großhändler in San Martín haben derweil nach Berichten der <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.cnr.org.pe/nueva_web/nota.shtml?x=5026" target="_blank">CNR</a> den Vertrieb von Baumaterialien vorrübergehend eingestellt.</p>
<p>NACHTRAG</p>
<p>Inzwischen hat sich auch der Kongressabgeordnete für San Martín und ehemalige Justizminister Aurelio Pastor für eine Verlängerung der Mehrwertsteuerbefreiung bis 2013 ausgesprochen. Im Rahmen einer Sondersitzung des peruanischen Parlaments in der kommenden Woche soll das Thema debattiert werden.<br />
</p>
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		<title>Erste Regionalpräsidenten stehen fest, niedrige Wahlbeteiligung bei der Stichwahl</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 21:39:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einen Tag nach der Stichwahl in 10 peruanischen Regionen stehen die ersten Sieger fest. Auf die Schulter klopfen dürfen sich diese aber noch nicht all zu kräftig: Viele siegten mit weniger als 50% der abgegebenen Stimmen, die Wahlbeteiligung lag mit 77,6% -im Anbetracht von Wahlpflicht- recht niedrig. Obwohl bislang in keiner Region ein amtliches Endergebnis verkündet wurde, zeichnet sich ab, dass in den Regionen Tumbes, Puno, Lima und Huanuco kein Kandidat mehr als 50% der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen konnte, obwohl jeweils nur zwei Kandidaten gegeneinander antraten. Da allerdings nur die gültigen Stimmen zur Kandidatenbestimmung herangezogen werden, ist die absolute Mehrheit dennoch möglich. Außer in Lambayeque, wo der Kandidat der Partei &#8220;Alianza para el Progreso&#8221; 71% der gültigen Stimmen auf sich vereinigen konnte, ist in den meisten Regionen der Vorsprung des jeweiligen Erstplatzierten sehr klein. So beträgt er nach derzeitigem Stand in Ica und Huánuco weniger als 1%, in Puno und Tumbes rund 5%, in Amazonas, Lima und Madre de Dios weniger als 10%, sowie weniger als 20% in Ayacucho. Ziel der Stichwahl war es eigentlich gewesen, in den Regionen für klare Mehrheiten zu sorgen, die den noch jungen Regionalregierungen zu einer größeren Legitimität verhelfen sollten. Deshalb war, mitten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="../wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif"><img class="alignright" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="../wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" /></a>Einen Tag nach der Stichwahl in 10 peruanischen Regionen stehen die ersten Sieger fest. Auf die Schulter klopfen dürfen sich diese aber noch nicht all zu kräftig: Viele siegten mit weniger als 50% der abgegebenen Stimmen, die Wahlbeteiligung lag mit 77,6% -im Anbetracht von Wahlpflicht- recht niedrig.</p>
<p>Obwohl bislang in keiner Region ein amtliches Endergebnis verkündet wurde, zeichnet sich ab, dass in den Regionen Tumbes, Puno, Lima und Huanuco kein Kandidat mehr als 50% der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen konnte, obwohl jeweils nur zwei Kandidaten gegeneinander antraten. Da allerdings nur die gültigen Stimmen zur Kandidatenbestimmung herangezogen werden, ist die absolute Mehrheit dennoch möglich.</p>
<p>Außer in Lambayeque, wo der Kandidat der Partei &#8220;Alianza para el Progreso&#8221; 71% der gültigen Stimmen auf sich vereinigen konnte, ist in den meisten Regionen der Vorsprung des jeweiligen Erstplatzierten sehr klein. So beträgt er nach derzeitigem Stand in Ica und Huánuco weniger als 1%, in Puno und Tumbes rund 5%, in Amazonas, Lima und Madre de Dios weniger als 10%, sowie weniger als 20% in Ayacucho.</p>
<p>Ziel der Stichwahl war es eigentlich gewesen, in den Regionen für klare Mehrheiten zu sorgen, die den noch jungen Regionalregierungen zu einer größeren Legitimität verhelfen sollten. Deshalb war, mitten im Wahlkampf, für die Regionalpräsidentschaftswahl die 30%-Hürde eingeführt worden. Lag kein Kandidat darüber, mussten die beiden bestplatzierten Kandidaten zur Stichwahl antreten.</p>
<p>IN AMAZONAS</p>
<p>In der Region Amazonas ist dem Kandidaten von &#8220;Juntos por Amazonas&#8221;, José Arista, der Sieg kaum noch zu nehmen. Entsprechende Feierlichkeiten begannen bereits gestern, wo Arista und seine Anhänger auf der Plaza de Armas von Chachapoyas ausgelassen ihren Sieg begossen. Es sei darauf hingewiesen, dass bereits nach der ersten Wahlrunde am 3. Oktober der Sieg auf diese Weise gefeiert wurde &#8211; und sich einen Tag später herausstellte, dass Arista die nötigen 30% der gültigen Stimmen doch verfehlt hatte. 7% der Stimmen sind bislang noch nicht ausgezählt.</p>
<p>KURIOS</p>
<p>Da wegen eines fehlenden Wahlhelfers im südperuanischen Pisco ein Wahllokal nicht öffnen konnte, begannen Menschen in der Schlange vor dem Lokal, Geld zu sammeln, um einen älteren Herrn damit zu Motivieren, das Amt ersatzweise zu bekleiden. Dieser nahm das Geld dankend an. Im Wahllokal kam er niemals an. Glücklicherweise fand sich wenig später ein &#8220;freiwilliger&#8221; Wahlhelfer.</p>
<p><em>MEHR Artikel zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="../wahlen-2010-2011/regional-provinz-distriktwahlen-peru-2010"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!</em><br />
</p>
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		<title>Iquitos: 9.000 Kisten Bier versinken im Amazonas</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 21:12:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da werden sich die Amazonas-Anrainer freuen: In der Nähe der nordostperuanischen Stadt Iquitos sank ein Transportschiff mit 9.000 Bierkästen an Bord, nachdem es von dem Hospitalschiff einer Hilfsorganisation gerammt worden war. Das Schiff, die &#8220;Eduardo VI&#8221;, war Ende November unterwegs, um den Biernachschub für die großen Feierlichkeiten zu Ehren der &#8220;Unbefleckten Jungfrau&#8221; zu sichern, deren Fest Jahr für Jahr am 8. Dezember insbesondere im Distrikt Punchana, nördlich der Regionalhauptstadt Iquitos (Provinz Maynas / Region Loreto), begangen wird. Die &#8220;Eduardo IV&#8221; war mit rund 230 Tonnen beladen, darunter auch Baumaterialien und Lebensmittel. Nach Angaben der &#8220;Eduardo&#8221;-Besatzung war das Hospitalschiff trotz wiederholter Warnsignale mit der Sirene auf Kollisionskurs geblieben. Menschen wurden bei dem Unglück nicht verletzt. Erst kurz vor dem Zusammenstoß waren zahlreiche Passagiere ausgestiegen. Der Hafenkapität von Iquitos berichtet, man habe bereits mit den Bergungsarbeiten begonnen. Ähnliche ArtikelIquitos / Loreto: Amazonas-Zufluss Itaya ÖlverschmutztIquitos / Loreto: Altöl und Benzin fließen in den AmazonasLoreto: Amazonas-Wasserstände normalisieren sichAmazonas-Wasserstand weiter kritisch niedrigLoreto / Peru: Amazonasschiffer klagen über Wassermangel / Trinkwasserrationierung in IquitosBelén / Iquitos: Brand zerstört PfahlbautenAmazonas-Schiffsunglück: Zwei Tote, 80 Personen vermisstWegen Dengue-Ausbruch: Peruanisches Gesundheitssystem in Alarmbereitschaft]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da werden sich die Amazonas-Anrainer freuen: In der Nähe der nordostperuanischen Stadt Iquitos sank ein Transportschiff mit 9.000 Bierkästen an Bord, nachdem es von dem Hospitalschiff einer Hilfsorganisation gerammt worden war. Das Schiff, die &#8220;Eduardo VI&#8221;, war Ende November unterwegs, um den Biernachschub für die großen Feierlichkeiten zu Ehren der &#8220;Unbefleckten Jungfrau&#8221; zu sichern, deren Fest Jahr für Jahr am 8. Dezember insbesondere im Distrikt Punchana, nördlich der Regionalhauptstadt Iquitos (Provinz Maynas / Region Loreto), begangen wird.</p>
<p>Die &#8220;Eduardo IV&#8221; war mit rund 230 Tonnen beladen, darunter auch Baumaterialien und Lebensmittel. Nach Angaben der &#8220;Eduardo&#8221;-Besatzung war das Hospitalschiff trotz wiederholter Warnsignale mit der Sirene auf Kollisionskurs geblieben. Menschen wurden bei dem Unglück nicht verletzt. Erst kurz vor dem Zusammenstoß waren zahlreiche Passagiere ausgestiegen.</p>
<p>Der Hafenkapität von Iquitos berichtet, man habe bereits mit den Bergungsarbeiten begonnen.<br />
</p>
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		<title>Loreto: Amazonas-Wasserstände normalisieren sich</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2010/11/19/loreto-amazonas-wasserstande-normalisieren-sich.html</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Nov 2010 09:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
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		<description><![CDATA[In den vergangenen Monaten wurden die niedrigsten Wasserstände am peruanischen Teil des Amazonas-Stromes seit beginn der Aufzeichnungen gemessen. Inzwischen haben sich diese aber dank der starken Regenfälle der letzten Tage wieder erholt und liegen sogar über dem Durchschnitt, wie der peruanische Wetterdienst SENAMHI gestern in Iquitos (Region Loreto) bekannt gab. Demnach ist für diese Jahreszeit ein Wasserstand von 108 Metern über dem Meeresspiegel normal, gestern lag die Marke dann sogar bei 109,56 Metern. Nach Angaben des SENAMHI nahm insbesondere die Wassermenge der Flüsse Ucayali und Huallaga stark zu, auch der Marañón, sowie der Ucayali konnten leicht zulegen. Am 9. Oktober lag der Wasserstand bei Iquitos mit 105,38 Metern über dem Meeresspiegel und machte vielerorts Schiffsverkehr und Trinkwasserversorgung unmöglich. Ähnliche ArtikelAmazonas-Wasserstand weiter kritisch niedrigIquitos: 9.000 Kisten Bier versinken im AmazonasLoreto / Peru: Amazonasschiffer klagen über Wassermangel / Trinkwasserrationierung in IquitosÜberschwemmungen in Huanuco und Amazonas: Flüsse reißen Häuser und Felder mitPerus Kongress nimmt Gesetz zurück, das Marañón-Wasser für die Wüste vorsahAtalaya / Ucayali: Starker Wind deckt Dächer ab / Schäden auch in HuánucoIquitos / Loreto: Altöl und Benzin fließen in den AmazonasIquitos / Loreto: Amazonas-Zufluss Itaya Ölverschmutzt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4342" class="wp-caption alignright" style="width: 333px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/hafen_iquitos.jpg"><img class="size-full wp-image-4342" title="Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/hafen_iquitos.jpg" alt="Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="323" height="242" /></a><p class="wp-caption-text">Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>In den vergangenen Monaten wurden die niedrigsten Wasserstände am peruanischen Teil des Amazonas-Stromes seit beginn der Aufzeichnungen gemessen. Inzwischen haben sich diese aber dank der starken Regenfälle der letzten Tage wieder erholt und liegen sogar über dem Durchschnitt, wie der peruanische Wetterdienst SENAMHI gestern in Iquitos (Region Loreto) bekannt gab. Demnach ist für diese Jahreszeit ein Wasserstand von 108 Metern über dem Meeresspiegel normal, gestern lag die Marke dann sogar bei 109,56 Metern.</p>
<p>Nach Angaben des SENAMHI nahm insbesondere die Wassermenge der Flüsse Ucayali und Huallaga stark zu, auch der Marañón, sowie der Ucayali konnten leicht zulegen.</p>
<p>Am 9. Oktober lag der Wasserstand bei Iquitos mit 105,38 Metern über dem Meeresspiegel und machte vielerorts Schiffsverkehr und Trinkwasserversorgung unmöglich.<br />
</p>
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		<title>Amazonas-Wasserstand weiter kritisch niedrig</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 11:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Wasserspiegel des Amazonas liegt noch immer kritisch niedrig. Das berichtet die Außenstelle Loreto des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI. Dadurch ist nicht nur die Wasserversorgung diverser Orte der nordostperuanischenRegion Loreto in Gefahr, auch der Flussverkehr, auf den die Region angewiesen ist, wird fast unmöglich. Inzwischen wurde gar der Rekordstand von 105.48 Metern über dem Meeresspiegel vom vergangenen 5. September um 18 Zentimeter unterboten. Derzeit sinkt der Wasserspiegel um durchschnittlich 10 cm pro Tag, so Marco Paredes, Chef des SENAMHI Loreto. Den niedrigen Wasserstand führt Paredes auf ausbleibende Regenfälle und eine extreme Hitzewelle zurück, die der Regionalhauptstadt Iquitos bereits seit Wochen Temperaturen über 35°C beschert. Erst für November rechnet er mit einer Entspannung der Lage. Für die kommenden Tage hat die politische Führung der Region Loreto gemeinsam mit Fachleuten ein Krisentreffen angekündigt. Ähnliche ArtikelLoreto: Amazonas-Wasserstände normalisieren sichLoreto / Peru: Amazonasschiffer klagen über Wassermangel / Trinkwasserrationierung in IquitosIquitos: 9.000 Kisten Bier versinken im AmazonasIquitos / Loreto: Altöl und Benzin fließen in den AmazonasIquitos / Loreto: Amazonas-Zufluss Itaya ÖlverschmutztWegen Dengue-Ausbruch: Peruanisches Gesundheitssystem in AlarmbereitschaftLoreto: Dengue-Epidemie in IquitosRamón Castilla / Loreto: Passagierschiff havariert / keine Opfer]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4342" class="wp-caption alignright" style="width: 257px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/hafen_iquitos.jpg"><img class="size-full wp-image-4342" title="Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/hafen_iquitos.jpg" alt="Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="247" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Der Wasserspiegel des Amazonas liegt noch immer kritisch niedrig. Das berichtet die Außenstelle Loreto des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI. Dadurch ist nicht nur die Wasserversorgung diverser Orte der nordostperuanischenRegion Loreto in Gefahr, auch der Flussverkehr, auf den die Region angewiesen ist, wird fast unmöglich. Inzwischen wurde gar der Rekordstand von 105.48 Metern über dem Meeresspiegel vom vergangenen 5. September um 18 Zentimeter unterboten.</p>
<p>Derzeit sinkt der Wasserspiegel um durchschnittlich 10 cm pro Tag, so Marco Paredes, Chef des SENAMHI Loreto. Den niedrigen Wasserstand führt Paredes auf ausbleibende Regenfälle und eine extreme Hitzewelle zurück, die der Regionalhauptstadt Iquitos bereits seit Wochen Temperaturen über 35°C beschert. Erst für November rechnet er mit einer Entspannung der Lage.</p>
<p>Für die kommenden Tage hat die politische Führung der Region Loreto gemeinsam mit Fachleuten ein Krisentreffen angekündigt.<br />
</p>
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		<title>Loreto / Peru: Amazonasschiffer klagen über Wassermangel / Trinkwasserrationierung in Iquitos</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 13:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schwierige Zeiten für Amazonasschiffer: Der Wasserstand des Amazonas im Hafen von Iquitos (Region Loreto) hat mit 106,83 einen neuen Jahrestiefstand erreicht. Das berichtet der peruanische Wetterdienst SENAMHI. Nördlich der Regionalhauptstadt Iquitos ist an mehreren Stellen derzeit kein Fracht- und Personenschiffsverkehr möglich. Zudem musste die Trinkwasserversorgung in verschiedenen Teilen von Iquitos vorrübergehend eingeschränkt werden. Inzwischen wurden 9 Notfalltanks aufgestellt, die den Wasserbedarf aber nicht vollständig stillen können. Zudem wurden mehrere Tankwagen bereitgestellt, um die Wasserversorgung zu unterstützen. Der Wasserspiegel von 106,83 Metern über dem Meeresspiegel im Hafen von Iquitos lag 3,59 Meter unter der für die Trockenzeit normalen Höhe von 110,42 Metern. Der bislang niedrigste gemessene Wasserstand war 2005 mit 106,46 Metern. Große Schiffe müssen derweil an anderer Stelle ankern. Nach Angaben des peruanischen Wetterdienstes sind für den niedrigen Wasserstand vor allem ausbleibende Regenfälle verantwortlich. Ähnliche ArtikelAmazonas-Wasserstand weiter kritisch niedrigRamón Castilla / Loreto: Passagierschiff havariert / keine OpferIquitos: 9.000 Kisten Bier versinken im AmazonasLoreto: Amazonas-Wasserstände normalisieren sichAmazonas-Schiffsunglück: Zwei Tote, 80 Personen vermisstIquitos / Loreto: Altöl und Benzin fließen in den AmazonasIquitos / Loreto: Amazonas-Zufluss Itaya ÖlverschmutztWegen Dengue-Ausbruch: Peruanisches Gesundheitssystem in Alarmbereitschaft]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4342" class="wp-caption alignright" style="width: 460px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/hafen_iquitos.jpg"><img class="size-full wp-image-4342" title="Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/hafen_iquitos.jpg" alt="Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="450" height="338" /></a><p class="wp-caption-text">Der Hafen von Iquitos, 2005. Bild: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Schwierige Zeiten für Amazonasschiffer: Der Wasserstand des Amazonas im Hafen von Iquitos (Region Loreto) hat mit 106,83 einen neuen Jahrestiefstand erreicht. Das berichtet der peruanische Wetterdienst SENAMHI. Nördlich der Regionalhauptstadt Iquitos ist an mehreren Stellen derzeit kein Fracht- und Personenschiffsverkehr möglich. Zudem musste die Trinkwasserversorgung in verschiedenen Teilen von Iquitos vorrübergehend eingeschränkt werden. Inzwischen wurden 9 Notfalltanks aufgestellt, die den Wasserbedarf aber nicht vollständig stillen können. Zudem wurden mehrere Tankwagen bereitgestellt, um die Wasserversorgung zu unterstützen.</p>
<p>Der Wasserspiegel von 106,83 Metern über dem Meeresspiegel im Hafen von Iquitos lag 3,59 Meter unter der für die Trockenzeit normalen Höhe von 110,42 Metern. Der bislang niedrigste gemessene Wasserstand war 2005 mit 106,46 Metern. Große Schiffe müssen derweil an anderer Stelle ankern.</p>
<p>Nach Angaben des peruanischen Wetterdienstes sind für den niedrigen Wasserstand vor allem ausbleibende Regenfälle verantwortlich.<br />
</p>
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		<title>Schiffsunglück auf dem Amazonas: Zahl der Toten steigt auf 17</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 08:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zahl der Menschen, die bei dem Untergang des Schiffes &#8220;Camila&#8221; auf dem Amazonas-Strom im Nordosten Perus ihr Leben verloren, ist auf 17 gestiegen. Das berichtet der Nachrichtensender RPP. Das für 160 Personen zugelassene Schiff war gestern gegen kurz nach 2 Uhr Morgens vermutlich wegen Überladung mit über 231 Passagieren in den Fluten des Amazonas versunken. Bisher konnten 220 Passagiere lebend geborgen werden. Im Innern des Schiffes werden noch immer Menschen vermutet. In den nächsten Stunden wird zudem mit dem Eintreffen von Spezialtauchern gerechnet, die die drei Passagierdecks des Schiffes von innen untersuchen sollen. Die Unglücksstelle liegt bei Santa Rosa (Distrikt Indiana / Provinz Maynas). Ähnliche ArtikelIquitos: 9.000 Kisten Bier versinken im AmazonasLoreto: Amazonas-Wasserstände normalisieren sichAmazonas-Wasserstand weiter kritisch niedrigLoreto / Peru: Amazonasschiffer klagen über Wassermangel / Trinkwasserrationierung in IquitosGesunkenes Amazonasschiff &#8220;Camila&#8221; schmuggelte Treibstoff und DrogenAmazonas-Schiffsunglück: Zwei Tote, 80 Personen vermisstDas riesige Problem des informellen Bergbaus in Peru (Serie Bergbaukonflikte Teil I)Yurimaguas/Loreto: Flusspiraten überfallen Schiff]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3682" class="wp-caption alignright" style="width: 460px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/05/Unfallort_camila_indiana_santa-rosa_loreto-foto-indeci.jpg"><img class="size-full wp-image-3682" title="Ort des Schiffsunglücks.  Bild: INDECI" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/05/Unfallort_camila_indiana_santa-rosa_loreto-foto-indeci.jpg" alt="Ort des Schiffsunglücks. Bild: INDECI" width="450" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Ort des Schiffsunglücks.  Bild: INDECI</p></div>
<p>Die Zahl der Menschen, die bei dem Untergang des Schiffes &#8220;Camila&#8221; auf dem Amazonas-Strom im Nordosten Perus ihr Leben verloren, ist auf 17 gestiegen. Das berichtet der Nachrichtensender RPP. Das für 160 Personen zugelassene Schiff war gestern gegen kurz nach 2 Uhr Morgens vermutlich wegen Überladung mit über 231 Passagieren in den Fluten des Amazonas versunken. Bisher konnten 220 Passagiere lebend geborgen werden. Im Innern des Schiffes werden noch immer Menschen vermutet. In den nächsten Stunden wird zudem mit dem Eintreffen von Spezialtauchern gerechnet, die die drei Passagierdecks des Schiffes von innen untersuchen sollen.</p>
<p>Die Unglücksstelle liegt bei Santa Rosa (Distrikt Indiana / Provinz Maynas).<br />
</p>
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		<title>Amazonas-Schiffsunglück: Zwei Tote, 80 Personen vermisst</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 15:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der nordostperuanischen Regenwaldregion Loreto kam es heute auf dem Amazonas in den frühen Morgenstunden zu einem Schiffsunglück, in dessen Folge noch immer rund 80 Personen vermisst werden. Das berichtet &#8220;La Voz de la Selva&#8221; aus Iquitos. Nach Angaben des Radiosenders war das Schiff &#8220;Camila&#8221; in gutem Zustand, hatte allerdings nicht nur mehr Passagiere als erlaubt an Bord, sondern auch Schmuggelware, die über die kolumbianische Grenze gebracht werden sollte. Das Unglück ereignete sich gegen 2 Uhr Nachts in der Nähe von Santa Rosa (Distrikt Indiana / Provinz Maynas), nahe der Grenze zum Nachbarland Kolumbien. Admiral Rodolfo Reátegui Rodríguez von der Generalkommandatur für Amazonas-Operationen der peruanischen Marine erklärte gegenüber La Voz de la Selva, das Schiff sei für 160 Passagiere zugelassen gewesen, nach Angaben der Staatsanwaltschaft seien aber bereits mehr als 200 Passagiere gerettet worden. Das oberste Stockwerk des 3stöckigen Schiffes schaue zudem noch immer aus dem Wasser und aus dem Iinnern seien noch immer Klopfzeichen zu hören, so Reátegui Rodríguez weiter. Wie der Zivilschutz Loreto berichtet, ist inzwischen ein Schwimmkran der Regionalregierung Loreto auf dem Weg zur Unglücksstelle. Eine Einheit der Feuerwehr ist derweil dabei, mit Schweißbrennern Löcher in die Schiffswand zu machen, um weitere Überlebende aus dem Innern des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3682" class="wp-caption alignright" style="width: 460px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/05/Unfallort_camila_indiana_santa-rosa_loreto-foto-indeci.jpg"><img class="size-full wp-image-3682" title="Ort des Schiffsunglücks.  Bild: INDECI" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/05/Unfallort_camila_indiana_santa-rosa_loreto-foto-indeci.jpg" alt="Ort des Schiffsunglücks.  Bild: INDECI" width="450" height="218" /></a><p class="wp-caption-text">Ort des Schiffsunglücks.  Bild: INDECI</p></div>
<p>In der nordostperuanischen Regenwaldregion Loreto kam es heute auf dem Amazonas in den frühen Morgenstunden zu einem Schiffsunglück, in dessen Folge noch immer rund 80 Personen vermisst werden. Das <a href="http://radiolvs.cnr.org.pe/ninterna.html?x=9029">berichtet </a>&#8220;La Voz de la Selva&#8221; aus Iquitos. Nach Angaben des Radiosenders war das Schiff &#8220;Camila&#8221; in gutem Zustand, hatte allerdings nicht nur mehr Passagiere als erlaubt an Bord, sondern auch Schmuggelware, die über die kolumbianische Grenze gebracht werden sollte. Das Unglück ereignete sich gegen 2 Uhr Nachts in der Nähe von Santa Rosa (Distrikt Indiana / Provinz Maynas), nahe der Grenze zum Nachbarland Kolumbien.</p>
<p>Admiral Rodolfo Reátegui Rodríguez von der Generalkommandatur für Amazonas-Operationen der peruanischen Marine erklärte gegenüber La Voz de la Selva, das Schiff sei für 160 Passagiere zugelassen gewesen, nach Angaben der Staatsanwaltschaft seien aber bereits mehr als 200 Passagiere gerettet worden. Das oberste Stockwerk des 3stöckigen Schiffes schaue zudem noch immer aus dem Wasser und aus dem Iinnern seien noch immer Klopfzeichen zu hören, so Reátegui Rodríguez weiter.</p>
<p>Wie der Zivilschutz Loreto berichtet, ist inzwischen ein Schwimmkran der Regionalregierung Loreto auf dem Weg zur Unglücksstelle. Eine Einheit der Feuerwehr ist derweil dabei, mit Schweißbrennern Löcher in die Schiffswand zu machen, um weitere Überlebende aus dem Innern des Schiffs evakuieren zu können.</p>
<p>Nach Angaben des Nachrichtensenders RPP waren an Bord des Schiffes auch zwei deutsche Staatsangehörige, sowie ein Italiener, die aber unverletzt geborgen werden konnten. Mehrere Brasilianer werden noch immer vermisst. Die Passagiere waren im Schlaf überrascht worden.<br />
</p>
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		<title>Ein Jahr nach der Katastrophe: Amazonas bereitet sich auf &quot;Baguazo&quot;-Gedenkmarsch vor</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:47:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<category><![CDATA[El Reposo]]></category>
		<category><![CDATA[Indígena]]></category>
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		<description><![CDATA[Die nordperuanische Region wird den ersten Jahrestag der schweren Zusammenstöße zwischen Ureinwohnern, lokaler Bevölkerung und der Polizei, bei denen am vergangenen 5. Juni über 30 Menschen getötet wurden, mit einem Gedenkmarsch begehen. Das berichtet CNR. Zahlreiche Organisationen wie die Katholische Arbeitnehmerjugend, die Organisation der Menschen mit Behinderung, die Ortsgruppe der Journalistenvereinigung, mehrere Gewerkschaften sowie die Organisation der ehemaligen Wehrdienstleistenden haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Auch mehrere Parteien werden mit Vertretern vor Ort sein. Nach Angaben der Organisatoren wird der Gedenkmarsch in El Reposo starten und von dort zur &#8220;Teufelskurve&#8221; ziehen, um am Ort des Geschehens den &#8220;Tag der Würde der Bevölkerung des Amazonasbeckens&#8221; (día de la dignidad amazónica) zu begehen. Diesen Namen trägt der 5. Juni in mehreren peruanischen Regionen seit vergangenem Jahr, um den Opfern der Zusammenstöße zu gedenken. In den Wochen vor dem vergangenen 5. Juni hatten peruanische Ureinwohner (Indígena) über mehrere Wochen hinweg einen Abschnitt der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße besetzt, die Olmos auf der Westseite der Anden mit dem nordperuanischen Amazonasgebiet verbindet. Sie protestierten damit gegen Regierungsdekrete, durch die sie sich in ihren Rechten auf ihren Lebensraum beschnitten sahen. Als die Polizei am 5. Juni 2009 schlecht vorbereitet versuchte, die Straße gewaltsam zu räumen, starben zahlreiche Polizisten, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nordperuanische Region wird den ersten Jahrestag der schweren Zusammenstöße zwischen Ureinwohnern, lokaler Bevölkerung und der Polizei, bei denen am vergangenen 5. Juni über 30 Menschen getötet wurden, mit einem Gedenkmarsch begehen. Das berichtet <a href="http://www.cnr.org.pe/nueva_web/nota.shtml?x=3355">CNR</a>.</p>
<p>Zahlreiche Organisationen wie die Katholische Arbeitnehmerjugend, die Organisation der Menschen mit Behinderung, die Ortsgruppe der Journalistenvereinigung, mehrere Gewerkschaften sowie die Organisation der ehemaligen Wehrdienstleistenden haben ihre Teilnahme bereits zugesagt. Auch mehrere Parteien werden mit Vertretern vor Ort sein.</p>
<p>Nach Angaben der Organisatoren wird der Gedenkmarsch in El Reposo starten und von dort zur &#8220;Teufelskurve&#8221; ziehen, um am Ort des Geschehens den &#8220;Tag der Würde der Bevölkerung des Amazonasbeckens&#8221; (día de la dignidad amazónica) zu begehen. Diesen Namen trägt der 5. Juni in mehreren peruanischen Regionen seit vergangenem Jahr, um den Opfern der Zusammenstöße zu gedenken.</p>
<p>In den Wochen vor dem vergangenen 5. Juni hatten peruanische Ureinwohner (Indígena) über mehrere Wochen hinweg einen Abschnitt der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße besetzt, die Olmos auf der Westseite der Anden mit dem nordperuanischen Amazonasgebiet verbindet. Sie protestierten damit gegen Regierungsdekrete, durch die sie sich in ihren Rechten auf ihren Lebensraum beschnitten sahen. Als die Polizei am 5. Juni 2009 schlecht vorbereitet versuchte, die Straße gewaltsam zu räumen, starben zahlreiche Polizisten, Indígena und Mestizen. Weitere Polizisten wurden bei einer Racheaktion in einer von Indígena besetzten Erdölpumpstation getötet.<br />
</p>
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		<title>Condorcanqui / Amazonas: Erdbeben der Stärke 5,0 erschüttert Santa María de Nieva</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 17:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast ein Uhr Morgens (Ortszeit) war es, als heute ein Erdbeben der Stärke 5,0 auf der Richterskala die nordperuanische Provinz Condorcanqui (Region Amazonas) erschütterte. Nach Angaben des peruanischen Geophysischen Institutes (IGP) lag das Epizentrum 86 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Santa María de Nieva in einer Tiefe von 160 Kilometer. Über Schäden ist noch nichts bekannt. Vor der peruanischen Küste schiebt sich die Nazca-Platte unter die südamerikanischen Platte, weswegen es sehr häufig zu Erdbeben kommt. Ähnliche ArtikelErdbeben der Stärke 4,0 erschüttert Santa María de Nieva (Condorcanqui)Ica: Erde kommt nicht zur Ruhe / weitere NachbebenAmazonas: Condorcanqui nach Regenfällen von Außenwelt abgeschnittenPeru modernisiert sein ErdbebenmesssystemErdbeben der Stärke 6,7 erschüttert auch Perus NordenPeru: Erdbeben der Stärke 5,0 erschüttert Küste vor TrujilloErdbeben der Stärke 4,0 erschüttert Chiple (Cutervo)Peru: Erdbeben der Stärke 4,2 erschüttert Atico / Arequipa]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fast ein Uhr Morgens (Ortszeit) war es, als heute ein Erdbeben der Stärke 5,0 auf der Richterskala die nordperuanische Provinz Condorcanqui (Region Amazonas) erschütterte. Nach Angaben des peruanischen Geophysischen Institutes (IGP) lag das Epizentrum 86 Kilometer nördlich der Provinzhauptstadt Santa María de Nieva in einer Tiefe von 160 Kilometer.</p>
<p>Über Schäden ist noch nichts bekannt.</p>
<p>Vor der peruanischen Küste schiebt sich die Nazca-Platte unter die  südamerikanischen Platte, weswegen es sehr häufig zu Erdbeben  kommt.<br />
</p>
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		<title>Utcubamba / Amazonas: Unbekannte überfallen Staatsanwalt</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2010/04/12/utcubamba-amazonas-unbekannte-uberfallen-staatsanwalt.html</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 13:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fast wäre dem Staatsanwalt Edwin Vásquez Bazán vergangene Woche ein Routineeinsatz im Distrikt Cumba (Provinz Utcubamba / Region Amazonas) zum Verhängnis geworden. Eskortiert von sechs Polizisten in zwei Geländewagen war er in den frühen Morgenstunden auf dem Weg zu einem Piratensender, als unbekannte auf beiden Seiten mit automatischen Waffen und Schrotflinten das Feuer eröffneten. Die Polizei erwiederte das Feuer und konnte die Täter in die Flucht schlagen. Staatsanwalt Vásquez Bazán wurde von vier Querschlägern im Bein getroffen. Trotz eingehender Suche konnte die Polizei der Täter bisher nicht habhaft werden. Im Gestrüpp wurden neben einem Revolver zahlreiche Hülsen von Maschinengewehrkugeln gefunden. Die Straße von Corral Quemado, wo die Brücke der interozeanischen Straße des Nordens über den Marañón-Fluss steht, über Lonya Grande und Cumba nach Camporredondo und Ocallí gilt als gefährlich, wiederholt kam es in Vergangenheit zu Überfällen auf Privatautos und fahrende Händler, da auf der teils sehr kurvenreichen Straße Kaffee und andere Produkte hohen Werts transportiert werden. Zudem werden an der Straße immer wieder illegale Coca-Transporte abgefangen. Ähnliche ArtikelUtcubamba / Amazonas: Marañón überschwemmt Yamón und Cumba / Einwohner rechtzeitig gewarntMagdalena / Amazonas: Auto fällt in den Utcubamba / vier Personen ertrunkenAmazonas: Bürgermeister am oberen Utcubamba gründen ZweckverbandPeru: Probleme bei Mehrwertsteuereinführung in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2533" class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/04/carretera_corral-quemado_cumba_ocalli.jpg"><img src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/04/carretera_corral-quemado_cumba_ocalli.jpg" alt="Abschnitt der Straße Corral Quemado - Ocallí. Foto/Montage: D. Raiser / infoamazonas.de, Karte: MTC" title="Abschnitt der Straße Corral Quemado - Ocallí. Foto/Montage: D. Raiser / infoamazonas.de, Karte: MTC" width="400" height="300" class="size-full wp-image-2533" /></a><p class="wp-caption-text">Abschnitt der Straße Corral Quemado - Ocallí. Foto/Montage: D. Raiser / infoamazonas.de, Karte: MTC</p></div>Fast wäre dem Staatsanwalt Edwin Vásquez Bazán vergangene Woche ein Routineeinsatz im Distrikt Cumba (Provinz Utcubamba / Region Amazonas) zum Verhängnis geworden. Eskortiert von sechs Polizisten in zwei Geländewagen war er in den frühen Morgenstunden auf dem Weg zu einem Piratensender, als unbekannte auf beiden Seiten mit automatischen Waffen und Schrotflinten das Feuer eröffneten. Die Polizei erwiederte das Feuer und konnte die Täter in die Flucht schlagen. Staatsanwalt Vásquez Bazán wurde von vier Querschlägern im Bein getroffen. Trotz eingehender Suche konnte die Polizei der Täter bisher nicht habhaft werden. Im Gestrüpp wurden neben einem Revolver zahlreiche Hülsen von Maschinengewehrkugeln gefunden.</p>
<p>Die Straße von Corral Quemado, wo die Brücke der interozeanischen Straße des Nordens über den Marañón-Fluss steht, über Lonya Grande und Cumba nach Camporredondo und Ocallí gilt als gefährlich, wiederholt kam es in Vergangenheit zu Überfällen auf Privatautos und fahrende Händler, da auf der teils sehr kurvenreichen Straße Kaffee und andere Produkte hohen Werts transportiert werden. Zudem werden an der Straße immer wieder illegale Coca-Transporte abgefangen.<br />
</p>
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		<item>
		<title>Utcubamba / Amazonas: Marañón überschwemmt Yamón und Cumba / Einwohner rechtzeitig gewarnt</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Apr 2010 16:52:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Utcubamba]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Glück konnten sich heute in den Morgenstunden die Bewohner mehrerer Dörfer am Marañón-Fluss in der nordperuanischen Region Amazonas vor den Fluten Retten. Ein Erdrutsch auf der Westseite (Cutervo / Chota / Cajamarca) des Flusses hatte diesen teilweise aufgestaut und über die Ufer treten lassen. Dank einer Warnung des Zivilschutzes konnten die Einwohner aber rechtzeitig evakuiert werden, es blieb bei Materialschäden. Wie die Staatsanwältin María Rosa Malqui Vilcarromero gegenüber INFOAMAZONAS berichtet, wurden im 155-Einwohner-Ort Puerto Malleta mehrere Häuser weitgehend zerstört. Im Nahen Cumba riss der Marañón 40 Hektar Reisfelder mit. Auslöser wurde Erdrutsches auf der Westseite des Marañón durch das Über die Ufer Treten eines Stausees in Cutervo (Region Cajamarca). Große Schlamm- und Geröllmassen wurden in den Marañón geschwemmt. Nach Angaben des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI ist in Cajamarca noch bis Ende des Monats mit schweren Regenfällen zu rechnen. Ähnliche ArtikelUtcubamba / Amazonas: Unbekannte überfallen StaatsanwaltAnguía / Cajamarca: Dutzende Familien obdachlos nach ErdrutschLoreto: Amazonas-Wasserstände normalisieren sichChota / Cajamarca: 2 Tote bei Omnibus-AbsturzErdbeben der Stärke 4,0 erschüttert Chiple (Cutervo)Chota / Cajamarca: Pyrotechnik-Werkstatt explodiertAnguía / Cajamarca: Rodeopampa-Gipfel rutscht weiter abUtcubamba / Amazonas: Vom Erdbeben zum Hochwasser]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2537" class="wp-caption alignright" style="width: 361px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/04/cumba_utcubamba_amazonas_peru.jpg"><img class="size-full wp-image-2537" title="Cumba in der Provinz Utcubamba: Karte: INDECI / ANDINA / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/04/cumba_utcubamba_amazonas_peru.jpg" alt="Cumba in der Provinz Utcubamba: Karte: INDECI / ANDINA / INFOAMAZONAS" width="351" height="495" /></a><p class="wp-caption-text">Cumba in der Provinz Utcubamba: Karte: INDECI / ANDINA / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Mit Glück konnten sich heute in den Morgenstunden die Bewohner mehrerer Dörfer am Marañón-Fluss in der nordperuanischen Region Amazonas vor den Fluten Retten. Ein Erdrutsch auf der Westseite (Cutervo / Chota / Cajamarca) des Flusses hatte diesen teilweise aufgestaut und über die Ufer treten lassen. Dank einer Warnung des Zivilschutzes konnten die Einwohner aber rechtzeitig evakuiert werden, es blieb bei Materialschäden.</p>
<p>Wie die Staatsanwältin María Rosa Malqui Vilcarromero gegenüber INFOAMAZONAS berichtet, wurden im 155-Einwohner-Ort Puerto Malleta mehrere Häuser weitgehend zerstört. Im Nahen Cumba riss der Marañón 40 Hektar Reisfelder mit.</p>
<p>Auslöser wurde Erdrutsches auf der Westseite des Marañón durch das Über die Ufer Treten eines Stausees in Cutervo (Region Cajamarca). Große Schlamm- und Geröllmassen wurden in den Marañón geschwemmt.</p>
<p>Nach Angaben des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI ist in Cajamarca noch bis Ende des Monats mit schweren Regenfällen zu rechnen.<br />
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		<title>Das riesige Problem des informellen Bergbaus in Peru (Serie Bergbaukonflikte Teil I)</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 14:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Bergbau-Probleme braucht man in Peru nicht mit der Lupe zu suchen. Nicht erst seitdem das Blacksmith Institute den Bergbau- und Hüttenort &#8220;La Oroya&#8221; als einen der verseuchtesten Orte der Erde identifiziert hat, begann sich das auch im Ausland herumzusprechen. Wie auch bei der Yanacocha-Mine in der peruanischen Region Cajamarca, in deren Umfeld Anwohner immer wieder die Verschmutzung ihrer Gewässer anprangern, ist es im Falle &#8220;La Oroya&#8221; weitgehend klar, welches Unternehmen im Moment für die Verschmutzung, beziehungsweise deren Verhinderung zuständig ist. Nicht ganz so klar ist die Sache allerdings, wenn nicht ein großes Unternehmen den Bergbau betreibt, sondern hunderte oder tausende Glücksritter oder zwielichtige Unternehmer halb oder ganz illegal am Schürfen sind. Auslöser von Konflikten Das Problem, kaum zu Übersehen und außerhalb der Hauptstadt Lima weitgehend bekannt, kam im November vergangenen Jahres schließlich ganz oben auf die politische Agenda Perus. Die Tageszeitung &#8220;El Comercio&#8221; titelte &#8220;Brutale Entwaldung in Madre de Dios&#8221;, noch stärker schreckte aber das abgedruckte Bild eines gigantischen Areals auf, das früher einmal von dichtem Regenwald bedeckt gewesen sein soll (Siehe Bild). Heute sieht man nur noch das Grau und Braun von toten Bächen, die durch verschmutzten Sand und rauhen Felsen fließen. Seitdem wird nach Lösungen gesucht für ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2408" class="wp-caption alignright" style="width: 588px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/03/mineria_informal_madre_de_dios_foto_el_comercio.jpg"><img class="size-full wp-image-2408" title="informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/03/mineria_informal_madre_de_dios_foto_el_comercio.jpg" alt="informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009" width="578" height="264" /></a><p class="wp-caption-text">informeller Bergbau in Madre de Dios. Foto: El Comercio 10.11.2009</p></div>
<p>Bergbau-Probleme braucht man in Peru nicht mit der Lupe zu suchen. Nicht erst seitdem das Blacksmith Institute den Bergbau- und Hüttenort &#8220;La Oroya&#8221; als einen der verseuchtesten Orte der Erde identifiziert hat, begann sich das auch im Ausland herumzusprechen. Wie auch bei der Yanacocha-Mine in der peruanischen Region Cajamarca, in deren Umfeld Anwohner immer wieder die Verschmutzung ihrer Gewässer anprangern, ist es im Falle &#8220;La Oroya&#8221; weitgehend klar, welches Unternehmen im Moment für die Verschmutzung, beziehungsweise deren Verhinderung zuständig ist. Nicht ganz so klar ist die Sache allerdings, wenn nicht ein großes Unternehmen den Bergbau betreibt, sondern hunderte oder tausende Glücksritter oder zwielichtige Unternehmer halb oder ganz illegal am Schürfen sind.</p>
<p><strong>Auslöser von Konflikten</strong></p>
<p>Das Problem, kaum zu Übersehen und außerhalb der Hauptstadt Lima weitgehend bekannt, kam im November vergangenen Jahres schließlich ganz oben auf die politische Agenda Perus. Die Tageszeitung &#8220;El Comercio&#8221; titelte &#8220;Brutale Entwaldung in Madre de Dios&#8221;, noch stärker schreckte aber das abgedruckte Bild eines gigantischen Areals auf, das früher einmal von dichtem Regenwald bedeckt gewesen sein soll (Siehe Bild). Heute sieht man nur noch das Grau und Braun von toten Bächen, die durch verschmutzten Sand und rauhen Felsen fließen.</p>
<p>Seitdem wird nach Lösungen gesucht für ein gewaltiges Problem mit einem Sektor, der Dank hoher Goldpreise riesige Gewinne einfährt. Das hat sich auch im letzten &#8220;Krisenreport&#8221; der peruanischen Volksanwaltschaft (Defensoría del Pueblo) niedergeschlagen, in dem zahlreiche Bergbaukonflikte aufgeführt werden. Darunter ist auch der Fall &#8220;Reserva Comunal de Amarakaeri&#8221;, einem Schutzgebiet in Madre de Dios, in dem Goldschürfer ohne Lizenz zu Arbeiten begonnen hatten. Per Notfalldekret verbot Umweltminister Brack im Februar die Nutzung von &#8220;Dragas&#8221; in Madre de Dios, kleine Schwimmbagger, die dort zum Goldschürfen im Wasser verwendet werden. Damit brachte er die Bergbau-Vereinigung Madre de Dios FEDEMIN gegen sich auf.</p>
<p><strong>MEM: Rund 100.000 Beschäftigte im illegalen Bergbau</strong></p>
<p>Schätzungen des peruanischen Energie- und Bergbauministeriums zeigen das Ausmaß des Problems, das wegen der Giftstoffe, die von informellen Goldschürfern in die Flüsse geleitet werden, ein ziemlich großes ist. Rund 100.000 Menschen, schätzt das Ministerium, arbeiten landesweit im illegalen Bergbau-Sektor und erwirtschaften damit bis zu 600 Millionen US-$ pro Jahr, wovon die geschädigte Bevölkerung und das ganze Land nichts abbekommen &#8211; wegen der fehlenden Kontrolle geht das Geld einfach am Fiskus vorbei. Damit birgt das Thema auch sozial einigen Sprengstoff, besonders in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit wir beispielsweise Madre de Dios.</p>
<p><strong>Probleme in vielen Teilen Perus</strong></p>
<p>Doch nicht nur Madre de Dios ist betroffen. Im vergangenen Jahr hatten Bewohner der Provinz Condorcanqui im Norden der Region Amazonas beklagt, mehrere Goldsucher aus Ecuador hätten illegal die Grenze überquert um auf peruanischer Seite nach Gold zu suchen. Das entsprechende Gelände glich nach dem Abzug der Goldsucher einem Schweizer Käse. In Puno wurden zwei gigantische Lastkraftwagen und zwei Bagger beschlagnahmt, mit denen illegaler Bergbau betrieben wurde.</p>
<p>In Loreto, genauer gesagt auf dem Napo-Fluss (río Napo), beschlagnahmte vergangene Woche die peruanische Marine drei Schwimmbagger. Zuvor war die Marine bei einem Helikopterflug auf die Schiffe aufmerksam geworden. An Bord wurden nicht nur Werkzeuge zur Goldförderung und Pumpen gefunden, sondern auch zahlreiche Fässer mit hochgiftigem Quecksilber.</p>
<p>Nun sollen die bisher illegalen Bergbauunternehmer und Goldschürfer dazu bewegt werden, auf legalen Bergbau umsteigen. Dafür müssten strenge Umweltrichtlinien eingehalten werden, ein entsprechendes Gesetz soll dabei helfen. Dass das Thema damit gelöst ist, ist eher unwahrscheinlich Viele der Glücksritter &#8211; die nach Angaben des peruanischen Umweltministeriums bis zu einer Million US-$ in einen der 150 in Madre de Dios aktiven Schwimmbagger investiert haben &#8211; werden ihr Geschäft nicht so einfach aufgeben wollen. Eine Bevölkerung, für die der Staat und seine Leistungen wenn überhaupt bisher nur abstrakt in Erscheinung getreten ist, davon zu überzeugen, Steuern und Abgaben zu bezahlen, ist ebenfalls eine Aufgabe, die nicht von heute auf morgen zu bewältigen ist. Und selbst der Umstieg auf &#8220;legalen&#8221; Bergbau garantiert &#8211; leider &#8211; noch immer keinen &#8220;sauberen&#8221; Bergbau, da bisher &#8211; La Oroya und Yanacocha zeigen es &#8211; keine wirklich effiziente staatliche Kontrolle des peruanischen Bergbaus existiert. Weswegen die Bergbaukonflikte auch in Zukunft Monat für Monat den Krisenreport der Volksanwaltschaft dominieren werden.<br />
</p>
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		<title>Überschwemmungen in Huanuco und Amazonas: Flüsse reißen Häuser und Felder mit</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 14:21:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
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		<description><![CDATA[Im südperuansichen Cusco geht das Wasser langsam zurück. Im Norden Perus haben die Überschwemmungen gerade erst begonnen. Aus Huánuco und Amazonas wird berichtet, dass Flüsse wie der Huallaga und der Utcubamba über die Ufer getreten sind und mehrere Häuser, sowie große Anbauflächen mitgerissen wurden. In der Provinz Bagua (Amazonas) haben nach Angaben von Radio Marañón hunderte Reisbauern ihre gesamte Ernte verloren. Die Fernando-Belaúnde-Terry-Straße, die den peruanischen Nordosten mit der Küste verbindet, ist zwischen Bagua und Olmos an mehreren Stellen unterbrochen. Bei Rioja (San Martín) steht die Brücke über den Tónchima-Fluss kurz vor dem Kollaps. In der Provinz Leoncio Prado, im Umland von Tingo María, versanken mehrere Ortschaften vollständig in den Fluten. In der Ortschaft Castillo Grande wurde die Hauptstrasse weggeschwemmt. Ähnlich  erging es den Bewohnern von &#8220;Aguas Verdes&#8221; südlich von Tingo María, wo Autos und Häuser in den Fluten verschwanden. Wie der Informationsdienst &#8220;Inforegion&#8221; berichtet, arbeiten örtliche Feuerwehren gemeinsam mit der Polizei und dem Militär an der Rettung von Personen, die von den Wassermassen eingeschlossen wurden. Auch die Nachbarstadt Aucayacu ist schwer betrofen. Derweil wurde auch Kritik an den Präventionsmaßnahmen gegen die Überschwemmungen laut. Gegenüber dem Fernsehsenderverbund Enlace Nacional sagte der Bürgermeister von Castillo Grande, er habe bereits vor Monaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2161" class="wp-caption alignright" style="width: 350px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/tingo-maria-huallaga-foto-indeci.jpg"><img class="size-full wp-image-2161" title="Tingo María; Huallaga. Bild: Peruanischer Zivilschutz INDECI." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/tingo-maria-huallaga-foto-indeci.jpg" alt="Tingo María; Huallaga. Bild: Peruanischer Zivilschutz INDECI." width="340" height="258" /></a><p class="wp-caption-text">Tingo María; Huallaga. Bild: Peruanischer Zivilschutz INDECI.</p></div>
<p>Im südperuansichen Cusco geht das Wasser langsam zurück. Im Norden Perus haben die Überschwemmungen gerade erst begonnen. Aus Huánuco und Amazonas wird berichtet, dass Flüsse wie der Huallaga und der Utcubamba über die Ufer getreten sind und mehrere Häuser, sowie große Anbauflächen mitgerissen wurden. In der Provinz Bagua (Amazonas) haben nach Angaben von Radio Marañón hunderte Reisbauern ihre gesamte Ernte verloren. Die Fernando-Belaúnde-Terry-Straße, die den peruanischen Nordosten mit der Küste verbindet, ist zwischen Bagua und Olmos an mehreren Stellen unterbrochen. Bei Rioja (San Martín) steht <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.diariovoces.com.pe/index.php?ide=12532" target="_blank">die Brücke über den Tónchima-Fluss</a> kurz vor dem Kollaps.</p>
<p>In der Provinz Leoncio Prado, im Umland von Tingo María, versanken mehrere Ortschaften vollständig in den Fluten. In der Ortschaft Castillo Grande wurde die Hauptstrasse weggeschwemmt. Ähnlich  erging es den Bewohnern von &#8220;Aguas Verdes&#8221; südlich von Tingo María, wo Autos und Häuser in den Fluten verschwanden. Wie der<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.inforegion.pe/portada/48405/continua-emergencia-por-desborde-del-rio-huallaga-en-leoncio-prado/" target="_blank"> Informationsdienst &#8220;Inforegion&#8221; berichtet</a>, arbeiten örtliche Feuerwehren gemeinsam mit der Polizei und dem Militär an der Rettung von Personen, die von den Wassermassen eingeschlossen wurden. Auch die Nachbarstadt Aucayacu ist schwer betrofen.</p>
<p>Derweil wurde auch Kritik an den Präventionsmaßnahmen gegen die Überschwemmungen laut. Gegenüber dem Fernsehsenderverbund Enlace Nacional <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://enlacenacional.com/2010/02/08/rio-huallaga-se-inunda-viviendas-y-cultivos-en-huanuco/" target="_blank">sagte der Bürgermeister von Castillo Grande</a>, er habe bereits vor Monaten den Bau einer Stützmauer gefordert. Entgegen aller Empfehlungen habe man diese aber an anderer Stelle gebaut.</p>
<p>Nach Angaben des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI werden die Regenfälle noch bis Dienstag anhalten.<br />
</p>
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		<title>Yurimaguas/Loreto: Flusspiraten überfallen Schiff</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2009/09/01/yurimaguasloreto-flusspiraten-uberfallen-schiff.html</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 18:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<category><![CDATA[Kilomay IV]]></category>
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		<category><![CDATA[Piraterie]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur wenige Wochen, nachdem der peruanische Sternekoch Gastón mit seiner Familie auf einer Flusskreuzfahrt auf einem Nebenfluss des Amazonas von Flusspiraten überfallen worden war, wurde nun erneut ein Boot, das nach Polizeiangaben mit 80 Personen besetzt war, überfallen. Die Flusspiraten verletzten einen 14jährigen durch einen Streifschuss und vergewaltigten eine 18jährige Passagierin. Das &#8220;Kilomay IV&#8221; genannte Flussschiff war von Bajo Huallaga (Region San Martín) nach Alto Amazonas (Loreto) unterwegs, als es in der Nähe des Ortes Santa María überfallen wurde. Sechs schwer bewaffnete Flusspiraten hatten sich dem Schiff in einem kleinen Holzboot genähert und auf dem Schiff mehrmals in die Luft geschossen. Anschließend nahmen sie die Habseligkeiten der Reisenden an sich. Als sie flüchten wollten, ließ sich der Außenbordmotor nicht anwerfen, was der Kapitän der &#8220;Kilomay&#8221; ausnutzte, um das Boot zu rammen. Die Passagiere der &#8220;Kilomay IV&#8221; fischten vier der schiffbrüchigen Piraten aus dem Wasser, verprügelten und fesselten sie äußerst &#8220;unsanft&#8221;. Zwei Flusspiraten konnten mit einem Teil der Beute fliehen. Nach kurzer Zeit nahm die Polizei die vier Piraten vom Schiff fest. Ähnliche ArtikelAlto Amazonas / Loreto: Gericht spricht Journalisten freiIquitos: 9.000 Kisten Bier versinken im AmazonasLoreto: Amazonas-Wasserstände normalisieren sichAmazonas-Wasserstand weiter kritisch niedrigLoreto / Peru: Amazonasschiffer klagen über Wassermangel / Trinkwasserrationierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Wochen, nachdem der peruanische Sternekoch Gastón mit seiner Familie auf einer Flusskreuzfahrt auf einem Nebenfluss des Amazonas von Flusspiraten überfallen worden war, wurde nun erneut ein Boot, das nach Polizeiangaben mit 80 Personen besetzt war, überfallen. Die Flusspiraten verletzten einen 14jährigen durch einen Streifschuss und vergewaltigten eine 18jährige Passagierin. Das &#8220;Kilomay IV&#8221; genannte Flussschiff war von Bajo Huallaga (Region San Martín) nach Alto Amazonas (Loreto) unterwegs, als es in der Nähe des Ortes Santa María überfallen wurde.</p>
<p>Sechs schwer bewaffnete Flusspiraten hatten sich dem Schiff in einem kleinen Holzboot genähert und auf dem Schiff mehrmals in die Luft geschossen. Anschließend nahmen sie die Habseligkeiten der Reisenden an sich. Als sie flüchten wollten, ließ sich der Außenbordmotor nicht anwerfen, was der Kapitän der &#8220;Kilomay&#8221; ausnutzte, um das Boot zu rammen. Die Passagiere der &#8220;Kilomay IV&#8221; fischten vier der schiffbrüchigen Piraten aus dem Wasser, verprügelten und fesselten sie äußerst &#8220;unsanft&#8221;. Zwei Flusspiraten konnten mit einem Teil der Beute fliehen. Nach kurzer Zeit nahm die Polizei die vier Piraten vom Schiff fest.<br />
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