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	<title>INFOAMAZONAS &#187; Zahlen und Statistiken</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>INEI: Limas Bevölkerung steigt auf 8.481.415</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 00:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bevölkerung der peruanischen Haupstadt steigt weiter an, ebenso der limenische Anteil an der Gesamtbevölkerung. Nach Schätzungen des peruanischen Institutes für Statistik und Informatik INEI wohnen inzwischen 8.481.415 Menschen in Lima, was 28,14% der peruanischen Gesamtbevölkerung entspricht. Von den 8,5 Millionen Limeños wiederum sind 4,12 Millionen Frauen und 4,37 Millionen Männer. Die Distrikte mit der höchsten Bevölkerungszahl sind San Juan de Lurigancho (1,26 Millionen) und San Martín de Porres (659.613). Dabei ist nicht alles in Lima so dicht bevölkert. So hat der Distrikt Santa María del Mar gerade einmal 1.220 Einwohner. Rund 52% der Bevölkerung Limas ist jünger als 39 Jahre. Ähnliche ArtikelLima hat 8.472.935 Einwohner, Peru zieht es zur KüstePeru: 500 Kilo Kokain in Spargeldosen beschlagnahmtLurigancho / Lima: Polizei beschlagnahmt 90.000 falsche DollarPeru: Starkes Erdbeben erschüttert Ica und LimaKampf gegen Schmuggel und Produktpiraterie: Polizei durchsucht Polvos AzulesLima: Erdrutsch verschüttet Straße Huaral-AcosMetro Lima vor dem gefühlten 150. BetriebsbeginnCañete / Lima: Ein Toter bei Protesten gegen Gefängnis-Erweiterung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bevölkerung der peruanischen Haupstadt steigt weiter an, ebenso der limenische Anteil an der Gesamtbevölkerung. Nach Schätzungen des peruanischen Institutes für Statistik und Informatik INEI wohnen inzwischen 8.481.415 Menschen in Lima, was 28,14% der peruanischen Gesamtbevölkerung entspricht. Von den 8,5 Millionen Limeños wiederum sind 4,12 Millionen Frauen und 4,37 Millionen Männer. Die Distrikte mit der höchsten Bevölkerungszahl sind San Juan de Lurigancho (1,26 Millionen) und San Martín de Porres (659.613). Dabei ist nicht alles in Lima so dicht bevölkert. So hat der Distrikt Santa María del Mar gerade einmal 1.220 Einwohner. Rund 52% der Bevölkerung Limas ist jünger als 39 Jahre.<br />
</p>
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		<title>Härtere Strafen, stärkere Kontrolle: Weniger Tote durch Verkehrsunfälle in Peru</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 14:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Einführung drastischer Strafen und die strenge Kontrolle des peruanischen Fernbusverkehrs scheint zu wirken: Nach Angaben der Verkehrs- und Transportkontrollbehörde SUTRAN lag die Anzahl der Personen, die durch einen Verkehrsunfall ihr Leben verloren 2011 23% unter dem Wert von 2010. Seit Ende 2010 müssen Überlandbusse ein GPS-Gerät an Bord haben, mit dessen Hilfe kontrolliert werden kann, dass die Geschwindigkeit von 90km/h nicht überschritten wird. Wer sich nicht daran hält, wird mit einer Strafe in Höhe von 432 Nuevos Soles belegt &#8211; offensichtlich eine wirksame Abschreckung. Auch die Zahl der im Straßenverkehr verletzten sank um 10%. Sorgen macht SUTRAN-Chefin Elvira Moscoso allerdings die Zunahme kleinerer Fahrzeuge wie den Mototaxis, die eigentlich nicht für Fernstraßen geeignet und zugelassen sind, diese aber dennoch nutzen. Allein zwischen Januar und Oktober 2011 starben auf Perus Straßen 439 Menschen &#8211; im Vorjahreszeitraum waren es 546 gewesen. Interessanterweise nahm die Zahl der Unfälle &#8211; nicht zuletzt auf Grund der Zunahme der Fahzeugflotte &#8211; 2011 im Vergleich zum Vorjahr leicht zu. Ähnliche ArtikelDas Innenleben des limenischen Combi-ChaosPeru 2009: 3.243 Tote bei 86.026 VerkehrsunfällenChuco / La Libertad: Lastwagen stürzt ab &#8211; vier ToteLima: Kampagne gegen Feuerwerkskörper in ReisebussenIn 60 Tagen: Lichtpflicht für Autofahrer auch am TagPeruanische Polizei verteilt Fußgänger-KnöllchenPeruanische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4389" class="wp-caption alignright" style="width: 296px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/09/sutran_ANDINA.jpg"><img class=" wp-image-4389" title="Peruanische Verkehrskontrollbehörde SUTRAN. Peruanische Verkehrskontrollbehörde SUTRAN. Foto: ANDINA/Carlos Lezama.." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/09/sutran_ANDINA.jpg" alt="Peruanische Verkehrskontrollbehörde SUTRAN. Peruanische Verkehrskontrollbehörde SUTRAN. Foto: ANDINA/Carlos Lezama." width="286" height="187" /></a><p class="wp-caption-text">Peruanische Verkehrskontrollbehörde SUTRAN. Peruanische Verkehrskontrollbehörde SUTRAN. Foto: ANDINA/Carlos Lezama.</p></div>
<p>Die Einführung drastischer Strafen und die strenge Kontrolle des peruanischen Fernbusverkehrs scheint zu wirken: Nach Angaben der Verkehrs- und Transportkontrollbehörde SUTRAN lag die Anzahl der Personen, die durch einen Verkehrsunfall ihr Leben verloren 2011 23% unter dem Wert von 2010. Seit Ende 2010 müssen Überlandbusse ein GPS-Gerät an Bord haben, mit dessen Hilfe kontrolliert werden kann, dass die Geschwindigkeit von 90km/h nicht überschritten wird. Wer sich nicht daran hält, wird mit einer Strafe in Höhe von 432 Nuevos Soles belegt &#8211; offensichtlich eine wirksame Abschreckung. Auch die Zahl der im Straßenverkehr verletzten sank um 10%. Sorgen macht SUTRAN-Chefin Elvira Moscoso allerdings die Zunahme kleinerer Fahrzeuge wie den Mototaxis, die eigentlich nicht für Fernstraßen geeignet und zugelassen sind, diese aber dennoch nutzen.</p>
<p>Allein zwischen Januar und Oktober 2011 starben auf Perus Straßen 439 Menschen &#8211; im Vorjahreszeitraum waren es 546 gewesen. Interessanterweise nahm die Zahl der Unfälle &#8211; nicht zuletzt auf Grund der Zunahme der Fahzeugflotte &#8211; 2011 im Vergleich zum Vorjahr leicht zu.<br />
</p>
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		<title>Was Alan García richtig gemacht hat: Zahl der Krankenversicherten fast verdoppelt</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Dec 2011 11:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Man kann der vor einem halben Jahr abgetretenen APRA-Regierung von Ex-Präsident Alan García viel vorwerfen, wie aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht des peruanischen Statistikamtes INEI hervorgeht, hat seine Regierung aber in manchen Bereichen auch Erfolge eingefahren. Ein Beispiel: Die Quote der Krankenversicherten hat sich zwischen den Jahren 2006 &#8211; als Alan García gewählt wurde &#8211; und 2010 fast verdoppelt. Für das zweite Halbjahr 2011 sieht die Prognose des INEI sogar noch besser aus. Demnach könnten im letzten Teil des Jahres 62% der Männer und 67,4% der Frauen krankenversichert sein. Zugegebenermaßen bedeutet allein die Zugehörigkeit beispielsweise zur staatlichen Krankenversicherung &#8220;SIS&#8221; (Seguro Integral de Salud, dt. integrale Gesundheitsversicherung),  noch nicht zwingend eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung, insbesondere in abgelegenen Regionen, in denen die Gesundheitsstationen häufig nicht einmal über einen Arzt verfügen. Aber viele grundlegende Bedürfnisse wie Impfungen, Beratung, Krankentransport und sogar psychologische Behandlung werden meist gedeckt. Der öffentliche Dienst war bereits vor 2006 über &#8220;Essalud&#8221;, eine weitere staatliche Krankenversicherung, versichert, die Zahl der Mitglieder dieser Versicherung stieg somit nur leicht an. Die SIS dagegen, die die García-Regierung zur &#8220;universellen Krankenversicherung&#8221; ausgebauen wollte, um alle aufzufangen, die bislang nicht krankenversichert waren, legte stark zu, insbesondere bei Frauen. Diese Gruppe ist, wie man auch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6186" class="wp-caption alignright" style="width: 357px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/12/krankenversicherung_quote_peru_2006-2010-INEI-ENAHO.jjpg_.jpg"><img class="size-full wp-image-6186 " title="Krankenversicherungsquote von Frauen und Männern (Peru). Grafik: INEI" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/12/krankenversicherung_quote_peru_2006-2010-INEI-ENAHO.jjpg_.jpg" alt="Krankenversicherungsquote von Frauen und Männern (Peru). Grafik: INEI" width="347" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Krankenversicherungsquote von Frauen und Männern (Peru). Grafik: INEI</p></div>
<p>Man kann der vor einem halben Jahr abgetretenen APRA-Regierung von Ex-Präsident Alan García viel vorwerfen, wie aus einem kürzlich veröffentlichten Bericht des peruanischen Statistikamtes INEI hervorgeht, hat seine Regierung aber in manchen Bereichen auch Erfolge eingefahren. Ein Beispiel: Die Quote der Krankenversicherten hat sich zwischen den Jahren 2006 &#8211; als Alan García gewählt wurde &#8211; und 2010 fast verdoppelt. Für das zweite Halbjahr 2011 sieht die Prognose des INEI sogar noch besser aus. Demnach könnten im letzten Teil des Jahres 62% der Männer und 67,4% der Frauen krankenversichert sein.</p>
<p>Zugegebenermaßen bedeutet allein die Zugehörigkeit beispielsweise zur staatlichen Krankenversicherung &#8220;SIS&#8221; (Seguro Integral de Salud, dt. <em>integrale Gesundheitsversicherung</em>),  noch nicht zwingend eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung, insbesondere in abgelegenen Regionen, in denen die Gesundheitsstationen häufig nicht einmal über einen Arzt verfügen. Aber viele grundlegende Bedürfnisse wie Impfungen, Beratung, Krankentransport und sogar psychologische Behandlung werden meist gedeckt. Der öffentliche Dienst war bereits vor 2006 über &#8220;Essalud&#8221;, eine weitere staatliche Krankenversicherung, versichert, die Zahl der Mitglieder dieser Versicherung stieg somit nur leicht an. Die SIS dagegen, die die García-Regierung zur &#8220;universellen Krankenversicherung&#8221; ausgebauen wollte, um alle aufzufangen, die bislang nicht krankenversichert waren, legte stark zu, insbesondere bei Frauen. Diese Gruppe ist, wie man auch der obenstehenden Grafik entnehmen kann, generell häufiger versichert als Männer. 39,1% aller Frauen sind über SIS versichert, 21,6% über ESSALUD.</p>
<p>In der peruanischen Hauptstadt Lima liegt der Prozentsatz von Personen mit Krankenversicherung weit unter dem des restlichen Perus. Private Krankenversicherungen spielen dabei übrigens kaum eine Rolle. Lediglich 5% der peruansichen Bevölkerung sind im Besitz einer solchen.</p>
<p><em>Die angegebenen Daten stammen aus der Längsschnittstudie ENAHO, die regelmäßig vom Instituto Nacional de Estadistica e Informatica (INEI) durchgeführt wird und sind dem &#8220;INFORME TÉCNICO N° 04 Diciembre 2011&#8243; mit dem Titel &#8220;Estadísticas con Enfoque de Género&#8221; entnommen.</em><br />
</p>
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		<title>Peru: Finanzminister Castilla wegen Regionalpräsidenten-Schelte in der Kritik</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 18:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der peruanische Finanzminister Luis Miguel Castilla hat mit seinem Vorwurf an die Regionalregierungen, nicht für bessere Lebensverhältnisse zu sorgen und so viele soziale Konflikte auszulösen, scharfe Kritik auf sich gezogen. In einer Rede zum 75. Jubiläum der peruanischen Oberfinanzdirektion erklärte Castilla mit Blick auf die Situation in Cajamarca, die derzeitig aufgeheizte Situation sei teilweise darauf zurückzuführen, dass die Regionalregierungen derzeit durch den Einsatz der vorhandenen Mittel keine öffentlichen Güter und Dienstleistungen schaffen, die die Lebensqualität der Menschen verbessern. Die Regionalregierungen schafften es trotz des Einsatzes &#8220;enormer Mittel&#8221; nicht, ihre Regionen wettbewerbsfähig und Interessant für Investoren zu machen. Die so gescholtenen Regionalpräsidenten ließen mit ihrer Reaktion nicht lange auf sich warten. Vladimir Cerrón, Regionalpräsident von Junín und Vorsitzender des Regionalregierungsrates auf nationaler Ebene (ANGR), macht vor allem Castillas Ministerium für die nur schleppenden Ausgabe der vorhandenen Mittel verantwortlich. &#8220;Wir haben gar kein eigenes Geld, wenn wir Überschüsse für ein Projekt ausgeben wollen, brauchen wir dafür die Genehmigung des Finanzministeriums&#8221;, so Cerrón. Die Bearbeitung eines entspechenden Antrags dauere aber zwei bis drei Monate und häufig stehe am Ende des Prozesses ein &#8220;Nein&#8221;, so der Regionalpräsident. Die ANGR fordert bereits seit einiger Zeit, den Regionen die Hoheit über ihre Finanzen zuzugestehen und erhoffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6145" class="wp-caption alignright" style="width: 269px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/12/luis_miguel_castilla-finanz-wirtschaftsminister-foto-ANDINA.jpg"><img class="size-full wp-image-6145  " title="Luis Miguel Castilla, Perus Finanz- und Wirtschaftsminister. Foto: Norman Córdova / ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/12/luis_miguel_castilla-finanz-wirtschaftsminister-foto-ANDINA.jpg" alt="Luis Miguel Castilla, Perus Finanz- und Wirtschaftsminister. Foto: Norman Córdova / ANDINA." width="259" height="173" /></a><p class="wp-caption-text">Luis Miguel Castilla, Perus Finanz- und Wirtschaftsminister. Foto: Norman Córdova / ANDINA.</p></div>
<p>Der peruanische Finanzminister Luis Miguel Castilla hat mit seinem Vorwurf an die Regionalregierungen, nicht für bessere Lebensverhältnisse zu sorgen und so viele soziale Konflikte auszulösen, scharfe Kritik auf sich gezogen. In einer Rede zum 75. Jubiläum der peruanischen Oberfinanzdirektion erklärte Castilla mit Blick auf die <a title="Cajamarca: Dialog gescheitert, Präsident Humala ruft Ausnahmezustand aus" href="http://www.infoamazonas.de/2011/12/05/cajamarca-dialog-gescheitert-prasident-humala-ruft-ausnahmezustand-aus.html">Situation in Cajamarca</a>, die derzeitig aufgeheizte Situation sei teilweise darauf zurückzuführen, dass die Regionalregierungen derzeit durch den Einsatz der vorhandenen Mittel keine öffentlichen Güter und Dienstleistungen schaffen, die die Lebensqualität der Menschen verbessern. Die Regionalregierungen schafften es trotz des Einsatzes &#8220;enormer Mittel&#8221; nicht, ihre Regionen wettbewerbsfähig und Interessant für Investoren zu machen.</p>
<div id="attachment_6149" class="wp-caption alignleft" style="width: 225px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/12/vladimir_cerron-reginoalpraesident-junin-foto-grjunin.jpg"><img class="size-full wp-image-6149" title="Vladimir Cerrón, ANGR-Vorsitzender und Regionalpräsident von Junín. Foto: Regionalregierung Junín." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/12/vladimir_cerron-reginoalpraesident-junin-foto-grjunin.jpg" alt="Vladimir Cerrón, ANGR-Vorsitzender und Regionalpräsident von Junín. Foto: Regionalregierung Junín." width="215" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Vladimir Cerrón, ANGR-Vorsitzender und Regionalpräsident von Junín. Foto: Regionalregierung Junín.</p></div>
<p>Die so gescholtenen Regionalpräsidenten ließen mit ihrer Reaktion nicht lange auf sich warten. Vladimir Cerrón, Regionalpräsident von Junín und Vorsitzender des Regionalregierungsrates auf nationaler Ebene (ANGR), macht vor allem Castillas Ministerium für die nur schleppenden Ausgabe der vorhandenen Mittel verantwortlich. &#8220;Wir haben gar kein eigenes Geld, wenn wir Überschüsse für ein Projekt ausgeben wollen, brauchen wir dafür die Genehmigung des Finanzministeriums&#8221;, so Cerrón. Die Bearbeitung eines entspechenden Antrags dauere aber zwei bis drei Monate und häufig stehe am Ende des Prozesses ein &#8220;Nein&#8221;, so der Regionalpräsident. Die ANGR fordert bereits seit einiger Zeit, den Regionen die Hoheit über ihre Finanzen zuzugestehen und erhoffen sich davon, effizienter Arbeiten zu können und vermutet hinter dem Diskurs des Finanzministers eine Strategie, die Regionalregierungen als &#8220;ineffizient&#8221; darzustellen.</p>
<p>Laut offiziellen Statistiken des Finanzministerium hat beispielsweise die Region Cajamarca wenige Tage vor Jahresende erst 67,1% der verfügbaren Mittel für konkrete Projekte ausgegeben. Für den ANGR-Vorsitzenden Cerrón steht fest, dass der Rest &#8220;bestimmt nur wegen der Stolperfallen im Finanzministerium&#8221; nicht ausgegeben wurde. Wie aus dem aktuellen Bericht zum Stand der Ausgaben der Regionalregierungen hervorgeht, haben bislang lediglich San Martín  Lambayeque mehr als 80% der für 2011 vorgesehenen Mittel ausgegeben. Schlusslicht ist Pasco mit 41,2%. Amazonas liegt mit 65,1% im Mittelfeld.<br />
</p>
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		<title>Peru: Exporteure von Bio-Lebensmitteln erwarten starken Umsatzanstieg</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 08:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Steigerungsrate um 20% erwarten die peruanischen Exporteure von biologisch produzierten Lebensmitteln für das Jahr 2011. Nach Schätzungen der Agrarsparte der Exporteursvereinigung ADEX werden die Umsätze der rund 50.000 in diesem Bereich tätigen Landwirte dieses Jahr ca. 250 Millionen US-$ betragen. Beatriz Tubino, Agrarexpertin von ADEX, führt die Steigerung auf eine weltweit weiter zunehmende Nachfrage nach gesunden und Umweltschonend produzierten Lebensmitteln zurück. Peru bediene damit eine wichtige Marktlücke. Wichtigster Bio-Exportartikel bleibt dabei weiterhin der Kaffee, der im vergangenen Jahr mit 108 Millionen US-$ im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte des Bio-Exports ausmachte. Damit konnte Peru seine Stellung als größter Bio-Kaffee-Exporteur weiter festigen. Gleichzeitig wurden Bananen im Wert von 57 Millionen US-$, sowie Kakao mit einem Wert von 27 Millionen US-$ exportiert, wobei das Land damit jeweils unter den weltweit fünf größten Exporteuren in diesen Sparten liegt. An vierter Stelle standen diverse andine Getreidesorten, insbesondere Quinua (4 Millionen US-$). Hauptabnehmer der peruanischen Bio-Produktion bleiben Länder der Europäischen Union, in denen 2010 rund 64% der peruanischen Exporte gekauft wurden. Das peruanische Landwirtschaftsministerium plant, diese Stellung weiter aszubauen. Kaffeeexporte insgesamt im Aufschwung Nach Ansicht des peruanischen Dachverbandes der Kaffeeproduzenten könnten Peru in diesem Jahr Kaffee im Wert von mehr als einer Milliarde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4167" class="wp-caption alignright" style="width: 220px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/aparm-mendoza-lager-kaffee-kooperative.jpg"><img class="size-full wp-image-4167 " title="Lager der Kaffee-Kooperative Rodriguez de Mendoza. Foto: M. Brugger." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/08/aparm-mendoza-lager-kaffee-kooperative.jpg" alt="Lager der Kaffee-Kooperative Rodriguez de Mendoza. Foto: M. Brugger." width="210" height="158" /></a><p class="wp-caption-text">Lager der Kaffee-Kooperative Rodriguez de Mendoza. Foto: M. Brugger.</p></div>
<p>Eine Steigerungsrate um 20% erwarten die peruanischen Exporteure von biologisch produzierten Lebensmitteln für das Jahr 2011. Nach Schätzungen der Agrarsparte der Exporteursvereinigung ADEX werden die Umsätze der rund 50.000 in diesem Bereich tätigen Landwirte dieses Jahr ca. 250 Millionen US-$ betragen. Beatriz Tubino, Agrarexpertin von ADEX, führt die Steigerung auf eine weltweit weiter zunehmende Nachfrage nach gesunden und Umweltschonend produzierten Lebensmitteln zurück. Peru bediene damit eine wichtige Marktlücke.</p>
<p>Wichtigster Bio-Exportartikel bleibt dabei weiterhin der Kaffee, der im vergangenen Jahr mit 108 Millionen US-$ im vergangenen Jahr mehr als die Hälfte des Bio-Exports ausmachte. Damit konnte Peru seine Stellung als größter Bio-Kaffee-Exporteur weiter festigen. Gleichzeitig wurden Bananen im Wert von 57 Millionen US-$, sowie Kakao mit einem Wert von 27 Millionen US-$ exportiert, wobei das Land damit jeweils unter den weltweit fünf größten Exporteuren in diesen Sparten liegt. An vierter Stelle standen diverse andine Getreidesorten, insbesondere Quinua (4 Millionen US-$).</p>
<p>Hauptabnehmer der peruanischen Bio-Produktion bleiben Länder der Europäischen Union, in denen 2010 rund 64% der peruanischen Exporte gekauft wurden. Das peruanische Landwirtschaftsministerium plant, diese Stellung weiter aszubauen.</p>
<p><strong>Kaffeeexporte insgesamt im Aufschwung</strong><br />
<a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/09/kaffee-san-miguel-pisuquia-foto-d.raiser-infoamazonas.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5905" title="Kaffee, frisch gepflückt, in San Miguel de Poro Poro. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/09/kaffee-san-miguel-pisuquia-foto-d.raiser-infoamazonas.jpg" alt="Kaffee, frisch gepflückt, in San Miguel de Poro Poro. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS." width="221" height="167" /></a>Nach Ansicht des peruanischen Dachverbandes der Kaffeeproduzenten könnten Peru in diesem Jahr Kaffee im Wert von mehr als einer Milliarde US-$ exportieren. Im vergangenen Jahr wurde Kaffee im Wert von insgesamt rund 880 Millionen US-$ exportiert, für Peru das bislang beste Ergebnis in der Geschichte. Das Landwirtschftsministerium erwartet sogar noch ein stärkeres Wachstum und rechnet mit 1,2 Milliarden US-$. Der größte Abnehmer peruansichen Kaffees bleibt weiterhin Deutschland (35%), dahinter die USA (21%), sowie Belgien (11%). Nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums wird 95% des produzierten Kaffees exportiert, nur 5% werden in Peru selbst konsumiert.</p>
<p>Die größten peruanischen Kaffeeexport-Reginen sind Junín (24%), Cajamarca (21%), San Martín (20%), Cusco (14%) und Amazonas (12%).</p>

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		<title>Peru: Mehr Haushalte mit eigenem Internetanschluss, großes Stadt-Land-Gefälle</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 19:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bewohner von rund 36% der peruanischen Haushalte surfen regelmäßig im Internet. Das geht aus dem jüngsten Bericht zur Lage der Informations- und Kommunikationstechnik des peruanischen Statistik- und Informatikates INEI hervor, der den Zeitraum von April bis Juni 2011 beleuchtet. Demnach nutzten im Beobachtungszeitraum 7,4% mehr Haushalte das Internet, als noch im Vorjahreszeitraum. Der Großteil der peruanischen internetnutzenden Haushalte (55%) muss dabei allerdings noch immer auf öffentliche Internetshops zurückgreifen. Im vergangenen Jahr lag die Zahl noch höher. Immerhin 36% der internetnutzenden Haushalte verfügt inzwischen über einen eigenen Zugang, 15% nutzen einen Internetzugang am Arbeitsplatz. Gravierend ist allerdings die Situation im ländlichen Raum. Verfügen 30,3% der Haushalte der Hauptstadt Lima über einen eigenen Internetanschluss, sind es in ländlichen Regionen im Durchschnitt nur 0,7%. Handy-Telefonie weiter auf dem Vormarsch Auch der peruanische Mobiltelefonie-Sektor wächst weiterhin. Gab es 2004 in nur 16,4% der Haushalte ein Handy, waren es im oben genannten Zeitraum schon 74,9%. Im Festnetzbereich gab es kaum Änderungen, nach INEI-Informationen verfügen 30,8% der Haushalte über einen Festnetzanschluss. In Lima: mehr Fernseher, weniger Radios &#8211; im Rest des Landes umgekehrt Während in Lima die Radio-Dichte abnahm &#8211; &#8220;nur&#8221; noch 83% der Haushalte verfügen dort über ein solches Gerät &#8211; findet sich inzwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bewohner von rund 36% der peruanischen Haushalte surfen regelmäßig im Internet. Das geht aus dem jüngsten Bericht zur Lage der Informations- und Kommunikationstechnik des peruanischen Statistik- und Informatikates INEI hervor, der den Zeitraum von April bis Juni 2011 beleuchtet. Demnach nutzten im Beobachtungszeitraum 7,4% mehr Haushalte das Internet, als noch im Vorjahreszeitraum. Der Großteil der peruanischen internetnutzenden Haushalte (55%) muss dabei allerdings noch immer auf öffentliche Internetshops zurückgreifen. Im vergangenen Jahr lag die Zahl noch höher. Immerhin 36% der internetnutzenden Haushalte verfügt inzwischen über einen eigenen Zugang, 15% nutzen einen Internetzugang am Arbeitsplatz.</p>
<p>Gravierend ist allerdings die Situation im ländlichen Raum. Verfügen 30,3% der Haushalte der Hauptstadt Lima über einen eigenen Internetanschluss, sind es in ländlichen Regionen im Durchschnitt nur 0,7%.</p>
<p><strong>Handy-Telefonie weiter auf dem Vormarsch</strong><br />
Auch der peruanische Mobiltelefonie-Sektor wächst weiterhin. Gab es 2004 in nur 16,4% der Haushalte ein Handy, waren es im oben genannten Zeitraum schon 74,9%. Im Festnetzbereich gab es kaum Änderungen, nach INEI-Informationen verfügen 30,8% der Haushalte über einen Festnetzanschluss.</p>
<p><strong>In Lima: mehr Fernseher, weniger Radios &#8211; im Rest des Landes umgekehrt</strong><br />
Während in Lima die Radio-Dichte abnahm &#8211; &#8220;nur&#8221; noch 83% der Haushalte verfügen dort über ein solches Gerät &#8211; findet sich inzwischen in 95% der Haushalte ein oder mehrere Fernsehgeräte. In ländlichen Regionen sieht das derzeit noch anders aus. Hier verfügen 80,5% der Haushalte über ein Radioempfangsgerät, 53,6% über einen Fernseher.<br />
</p>
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		<title>Peru: 2.852 Verkehrstote im Jahr 2010</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 19:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei 83.753* Verkehrsunfällen im Jahr 2010 kamen 2.852 Menschen ums Leben. Das gab die peruanische Vizegesundheitsministerin Zarela Solis heute bekannt. 49.716 Personen mussten nach Verkehrsunfällen aufgrund ihrer Verletzungen medizinisch behandelt werden. Während die Anzahl offiziell registrierter Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr etwas anstieg, starben dabei 391 Personen weniger als noch 2009. Damit ging die Zahl der Verkehrstoten 2010 bereits zum dritten Mal in Folge zurück. Nach Berechnungen des Gesundheitsministeriums, das dieser Tage eine neue Sensibilisierungskampagne für eine vorsichtigere und sicherere Fahrweise startet, belaufen sich die Behandlungskosten der bei Verkehrsunfällen Verletzten für das Gesundheitssystem auf jährlich mehr als eine Milliarde US-$ &#8211; rund 1,5% des peruanischen Bruttoinlandsprodukts. *Die dargestellten Zahlen wurden vom peruanischen Gesundheitsministerium bereitgestellt. Die offiziellen Unfalldaten der peruanischen Nationalpolizei (PNP), die INFOAMAZONAS vorliegen, weichen davon ab. So spricht die PNP von 50.258 Unfällen mit 2.856 Todesopfern im Jahr 2010. In der PNP-Statistik wurden allerdings keine Unfälle ohne Verletzte oder Tote aufgeführt. Ähnliche ArtikelHärtere Strafen, stärkere Kontrolle: Weniger Tote durch Verkehrsunfälle in PeruZeichen und Wunder: Metro Lima nimmt Probebetrieb aufDas Innenleben des limenischen Combi-ChaosChacanto-Brücke zwischen Cajamarca und Amazonas einsturzgefährdetAir France nimmt Direktflüge nach Lima aufIn 60 Tagen: Lichtpflicht für Autofahrer auch am TagPeruanische Polizei verteilt Fußgänger-KnöllchenPeruanische Überlandbusse ab jetzt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei 83.753* Verkehrsunfällen im Jahr 2010 kamen 2.852 Menschen ums Leben. Das gab die peruanische Vizegesundheitsministerin Zarela Solis heute bekannt. 49.716 Personen mussten nach Verkehrsunfällen aufgrund ihrer Verletzungen medizinisch behandelt werden. Während die Anzahl offiziell registrierter Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahr etwas anstieg, starben dabei 391 Personen weniger als noch 2009. Damit ging die Zahl der Verkehrstoten 2010 bereits zum dritten Mal in Folge zurück. Nach Berechnungen des Gesundheitsministeriums, das dieser Tage eine neue Sensibilisierungskampagne für eine vorsichtigere und sicherere Fahrweise startet, belaufen sich die Behandlungskosten der bei Verkehrsunfällen Verletzten für das Gesundheitssystem auf jährlich mehr als eine Milliarde US-$ &#8211; rund 1,5% des peruanischen Bruttoinlandsprodukts.</p>
<p>*<em>Die dargestellten Zahlen wurden vom peruanischen Gesundheitsministerium bereitgestellt. Die offiziellen Unfalldaten der peruanischen Nationalpolizei (PNP), die INFOAMAZONAS vorliegen, weichen davon ab. So spricht die PNP von 50.258 Unfällen mit 2.856 Todesopfern im Jahr 2010. In der PNP-Statistik wurden allerdings keine Unfälle ohne Verletzte oder Tote aufgeführt.</em><br />
</p>
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		<title>Peru: Immer mehr Handys und Fernseher, Festnetz und Radios werden weniger</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 20:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zahl der Haushalte mit Handy, Kabelfernsehen und Internet nimmt zu, während die Festnetzanschlüsse und die Bereithaltung von Radioempfängern immer weniger werden. Das geht aus einer Studie zur aktuellen Situation der technischen Hilfsmittel zur Information und Kommunikation des peruanischen Nationalinstitutes für Statistik und Informatik hervor. Demnach verfügen derzeit 73,1% der Haushalte über ein Mobiltelefon. Die Menge an Haushalten mit Festnetzanschluss sank zwischen 2009 und 2010 um fast 2% auf 30,4%. Absolute Zahlen nennt die Studie nicht. Ein paar weitere Daten finden Sie auf der angefügten Grafik. In Amazonas Einen stetigen Anstieg bei den Mobiltelefonen gab es auch in der Region Amazonas. Hier verfügen inzwischen 60,6% der Haushalte über mindestens ein Mobiltelefon. 2009 waren es noch knapp über 50%. 2009 waren in Amazonas 116.205 Mobiltelefone angemeldet. Ähnliche ArtikelINEI: 28 von 100 peruanischen Kindern arbeitenTrotz Krise: Peruanisches Bruttoinlandsprodukt 2009 um 1,12% gewachsen80.427 Peruaner kehrten seit 2007 in ihr Land zurückAnalphabetismus sinkt, bleibt aber ein ProblemPeru wird städtischerChachapoyas: Höchste Inflation in ganz PeruPeru hat 28.220.764 EinwohnerPeru: Mehr Haushalte mit eigenem Internetanschluss, großes Stadt-Land-Gefälle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die Zahl der Haushalte mit Handy, Kabelfernsehen und Internet nimmt zu, während die Festnetzanschlüsse und die Bereithaltung von Radioempfängern immer weniger werden. Das geht aus einer Studie zur aktuellen Situation der technischen Hilfsmittel zur Information und Kommunikation des peruanischen Nationalinstitutes für Statistik und Informatik hervor. Demnach verfügen derzeit 73,1% der Haushalte über ein Mobiltelefon. Die Menge an Haushalten mit Festnetzanschluss sank zwischen 2009 und 2010 um fast 2% auf 30,4%. Absolute Zahlen nennt die Studie nicht. Ein paar weitere Daten finden Sie auf der angefügten Grafik.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/06/inei_las-tecnologias-de-informacion-y-comunicacion-en-los-hogares.jpg"><img class="size-full wp-image-5502 aligncenter" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/06/inei_las-tecnologias-de-informacion-y-comunicacion-en-los-hogares.jpg" alt="" width="712" height="458" /></a></p>
<p><strong>In Amazonas</strong></p>
<p>Einen stetigen Anstieg bei den Mobiltelefonen gab es auch in der Region Amazonas. Hier verfügen inzwischen 60,6% der Haushalte über mindestens ein Mobiltelefon. 2009 waren es noch knapp über 50%. 2009 waren in Amazonas 116.205 Mobiltelefone angemeldet.<br />
</p>
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		<title>Peru: Wahlergebnis steht fest, Ollanta Humala vorne</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2011/06/16/peru-wahlergebnis-steht-fest-ollanta-humala-vorne.html</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 09:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die peruanische Wahlleitung hat die Auszählung der Stimmen der Präsidentschaftswahl am 5. Juni abgeschlossen. Im Endergebnis hat sich die Tendenz verfestigt, die bereits die Umfragen und Hochrechnungen kurz nach der Wahl angedeutet hatten: Ollanta Humala (Gana Perú) gewann mit fast 3% Vorsprung vor seiner Kontrahentin Keiko Fujimori (Fuerza 2011). In absoluten Zahlen erhielt Humala 7.937.704 Stimmen (51,449%) und damit  447.057 mehr als Fujimori (48,551%). Insgesamt wurden 16.466.397 Stimmen abgegeben, rund 6% waren allerdings ungültig &#8211; wesentlich weniger als bei der ersten Wahlrunde. Die Wahlbeteiligung lag mit 82.539% rund einen Prozent unter der Beteiligung an der ersten Wahlrunde am vergangenen 10. April. In wohl kaum einer anderen Provinz erhielt Ollanta Humala ein so gutes Ergebnis wie in Condorcanqui (Region Amazonas), der Provinz, aus der viele der Indígena stammen, die 2009 an den Protesten gegen die peruanische Regierung teilnahmen. Insgesamt konnte Humala hier 13.293 Stimmen auf sich vereinigen, was 91.142 % der gültigen Stimmen entspricht. Im Distrikt &#8220;El Cenepa&#8221; (Provinz Condorcanqui) erhielt Humala gar 98.476 % der gültigen Stimmen. MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial! Ähnliche ArtikelKeiko Fujimori erkennt Niederlage anFernsehduell der Präsidentschaftskandidaten: Kleine Überraschungen, wenig NeuesPerus Zeitungen im Wahlkampf: Noch 23 Tage HassPeruanischer Wahlkampf wird immer härter / [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" />Die peruanische Wahlleitung hat die Auszählung der Stimmen der Präsidentschaftswahl am 5. Juni abgeschlossen. Im Endergebnis hat sich die Tendenz verfestigt, die bereits die Umfragen und Hochrechnungen kurz nach der Wahl angedeutet hatten: Ollanta Humala (Gana Perú) gewann mit fast 3% Vorsprung vor seiner Kontrahentin Keiko Fujimori (Fuerza 2011). In absoluten Zahlen erhielt Humala 7.937.704 Stimmen (51,449%) und damit  447.057 mehr als Fujimori (48,551%). Insgesamt wurden 16.466.397 Stimmen abgegeben, rund 6% waren allerdings ungültig &#8211; wesentlich weniger als bei der ersten Wahlrunde. Die Wahlbeteiligung lag mit 82.539% rund einen Prozent unter der Beteiligung an der ersten Wahlrunde am vergangenen 10. April.</p>
<p>In wohl kaum einer anderen Provinz erhielt Ollanta Humala ein so gutes Ergebnis wie in Condorcanqui (Region Amazonas), der Provinz, aus der viele der Indígena stammen, die 2009 an den Protesten gegen die peruanische Regierung teilnahmen. Insgesamt konnte Humala hier 13.293 Stimmen auf sich vereinigen, was 91.142 % der gültigen Stimmen entspricht. Im Distrikt &#8220;El Cenepa&#8221; (Provinz Condorcanqui) erhielt Humala gar 98.476 % der gültigen Stimmen.</p>
<p>MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!<br />
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		<title>Fernsehduell der Präsidentschaftskandidaten: Kleine Überraschungen, wenig Neues</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 09:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In jedem Lehrbuch über praktischen Journalismus ist zu lesen, der erste Satz sei der wichtigste und müsse den Leser fesseln. Bei der gestrigen Fernsehdebatte der beiden peruanischen PräsidentschaftskandidatInnen Ollanta Humala (Gana Perú) und Keiko Fujimori (Fuerza 2011) gab es aber nichts fesselndes für den ersten Satz. In einem rhetorisch unterirdischen &#8220;Duell&#8221; erwähnten beide noch einmal die Stichworte ihrer Kampagnen, ohne sie näher zu erklären und stachen sich gegenseitig in die bereits bekannten Schwachstellen. Entgegen aller Ankündigungen wurden auch diesmal wieder große Redeanteile vom Blatt gelesen und die Antworten auf Nachfragen des Kontrahenten oder der Kontrahentin schienen ebenfalls vorformuliert. Das wurde vor allem dann sichtbar, wenn die Antwort überhaupt nicht zur Frage passte. Die Strategie Keiko Fujimoris war, die wiederholten Anpassungen des Wahlprogramms von Gana Perú herauszustellen, um dann zu Fragen, welches denn im Falle eines Sieges gelte. Ollanta Humala dagegen ließ keine Möglichkeit aus, eine Verbindung zwischen Keiko Fujimori und ihrem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Korruption verurteilten Vater Alberto Fujimori herzustellen. Ein paar kleine Überraschungen waren aber dennoch dabei. So scheint eine Person aus Fujimoris Umfeld endlich einmal den Abschlussbericht der Wahrheits- und Versöhungskommission (CVR) gelesen zu haben, den die Fujimori-Parteien bislang permanent als einseitig zu diskreditieren versuchten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" />In jedem Lehrbuch über praktischen Journalismus ist zu lesen, der erste Satz sei der wichtigste und müsse den Leser fesseln. Bei der gestrigen Fernsehdebatte der beiden peruanischen PräsidentschaftskandidatInnen Ollanta Humala (Gana Perú) und Keiko Fujimori (Fuerza 2011) gab es aber nichts fesselndes für den ersten Satz. In einem rhetorisch unterirdischen &#8220;Duell&#8221; erwähnten beide noch einmal die Stichworte ihrer Kampagnen, ohne sie näher zu erklären und stachen sich gegenseitig in die bereits bekannten Schwachstellen. Entgegen aller Ankündigungen wurden auch diesmal wieder große Redeanteile vom Blatt gelesen und die Antworten auf Nachfragen des Kontrahenten oder der Kontrahentin schienen ebenfalls vorformuliert. Das wurde vor allem dann sichtbar, wenn die Antwort überhaupt nicht zur Frage passte.</p>
<p>Die Strategie Keiko Fujimoris war, die wiederholten Anpassungen des Wahlprogramms von Gana Perú herauszustellen, um dann zu Fragen, welches denn im Falle eines Sieges gelte. Ollanta Humala dagegen ließ keine Möglichkeit aus, eine Verbindung zwischen Keiko Fujimori und ihrem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Korruption verurteilten Vater Alberto Fujimori herzustellen.</p>
<p>Ein paar kleine Überraschungen waren aber dennoch dabei. So scheint eine Person aus Fujimoris Umfeld endlich einmal den Abschlussbericht der Wahrheits- und Versöhungskommission (CVR) gelesen zu haben, den die Fujimori-Parteien bislang permanent als einseitig zu diskreditieren versuchten. So zitierte Keiko Fujimori die CVR-Forderung nach individueller und kollektiver Entschädigung der Opfer des leuchtenden Pfades und erklärte, es habe &#8220;leider auch [Menschenrechtsverletzungen] durch einzelne Mitglieder der Streitkräfte und der Nationalpolizei&#8221; gegeben.  Ollanta Humala wies wiederholt darauf hin, dass trotz der wiederholten Distanzierung Fujimoris von den diktatorischen Auswüchsen der Regierung ihres Vaters zahlreiche Personen aus dessen politischem Umfeld Teil ihres Wahlkampfteams sind.</p>
<p>Spanischsprachige INFOAMAZONAS-Leser können die wichtigsten Schlagworte der Debatte unter <a title="Sie verlassen INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster!" href="http://www.larepublica.pe/debate-elecciones-2011">http://www.larepublica.pe/debate-elecciones-2011</a> noch einmal nachlesen. Hinweis: La República berichtet in diesem Wahlkampf im großen und ganzen unabhängiger als viele andere peruanische Medien (z.B. El Comercio), insbesondere die Meinungsbeiträge, sowie auch manche Informationsbeiträge sind klar Humala-freundlich.</p>
<p><strong>Statistik spannender als Duell </strong></p>
<p>Wer also vor dem Fernsehduell bereits eine gefestigte Meinung hatte, wurde darin wohl bestätigt, wer noch keine hatte, hat nichts neues erfahren. Interessanter als das Fernsehduell waren wohl eher die letzten Umfrageergebnisse vor der Wahl, die gestern veröffentlicht wurden, weil in der Woche vor der Wahl selbst bis zum Ende der Auszählung keine neuen veröffentlicht werden dürfen. Je nach politischer Linie des beauftragenden Medienunternehmens liegt wahlweise Keiko Fujimori oder Ollanta Humala ein paar Promille vorne. Wegen der Fehlerquote liegt aber ein Umfrage-Patt vor. Mehr weiß man dann am kommenden Montag.</p>
<p>Jüngste Umfrageergebnisse:</p>
<ul>
<li>IMASEN: Fujimori 42,5% / Humala 43,8% (der gesamt abgegebenen Stimmen)</li>
<li>CPI: Fujimori 44.6% / Humala 41.5% (der gesamt abgegebenen Stimmen)</li>
<li>Ipsos Apoyo: Fujimori 50,5% / Humala 49,5% (der gültigen Stimmen)</li>
<li>La Católica: Fujimori 44.2%  / Humala 43.7% (der gesamt abgegebenen Stimmen)</li>
<li>Datum: Fujimori 52,3% / Humala 47,7% (der gültigen Stimmen)</li>
</ul>
<p>Fehlendes auf 100%: Keine Angabe, ungültige Stimme, unausgefüllter Stimmzettel.</p>
<p>MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!<br />
</p>
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		<title>Endergebnis der peruanischen Präsidentschaftswahl</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2011/04/28/endergebnis-der-peruanischen-prasidentschaftswahl.html</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 14:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 10/11]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen Sieger brachte die erste Wahlrunde am vergangenen 10. April nicht hervor, dafür aber zahlreicher Verliererinnen und Verlierer. Die Ziffern sind schon einige Tage bekannt, hier noch einmal kurz für die LeserInnen von INFOAMAZONAS die Daten im einzelnen. 1. Ollanta Humala Tasso vom Wahlbündnis Gana Perú erreichte 4.643.064 Stimmen, was  31,699% aller gültigen abgegebenen Stimmen entspricht. Damit tritt er am kommenden 5. Juni an der Stichwahl teil. 2. Keiko Fujimori Higuchi vom Wahlbündnis Fuerza 2011 erreichte mit 3.449.562 Stimmen 23,551%. Als zweitplatzierte wird auch sie am 5. Juni auf den Stimmzetteln stehen. 3. Pedro Pablo Kuczynski vom Wahlbündnis Alianza para el gran Cambio erreichte 2.711.332 und damit 18,511% der gültigen Stimmen. Damit bestätigte sich die Tendenz der letzten veröffentlichten Umfragen vor der Wahl. Dennoch reicht die Platzierung nicht zur Teilnahme an der Stichwahl. 4. Alejandro Toledo Manrique von Perú Posible erhielt 2.289.540 Stimmen, was 15,631% der gültigen Stimmen entspricht. 5. Luis Castañeda Lossio, vom Bündnis Solidaridad Nacional erhielt 1.440.242 Stimmen und damit nur 9,833 % der gültigen Stimmen. Alle anderen KandidatInnen erhielten weniger als 0,3%. Überraschenderweise erhielt auch der Kandidat von Fuerza Social, Manuel Rodríguez Cuadros, mehr als 9.000 Stimmen, obwohl er vor der Wahl seinen Rückzug angekündigt hatte. Quelle: Peruanische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" />Einen Sieger brachte die erste Wahlrunde am vergangenen 10. April nicht hervor, dafür aber zahlreicher Verliererinnen und Verlierer. Die Ziffern sind schon einige Tage bekannt, hier noch einmal kurz für die LeserInnen von INFOAMAZONAS die Daten im einzelnen.</p>
<p>1. Ollanta Humala Tasso vom Wahlbündnis Gana Perú erreichte 4.643.064 Stimmen, was  31,699% aller gültigen abgegebenen Stimmen entspricht. Damit tritt er am kommenden 5. Juni an der Stichwahl teil.</p>
<p>2. Keiko Fujimori Higuchi vom Wahlbündnis Fuerza 2011 erreichte mit 3.449.562 Stimmen 23,551%. Als zweitplatzierte wird auch sie am 5. Juni auf den Stimmzetteln stehen.</p>
<p>3. Pedro Pablo Kuczynski vom Wahlbündnis Alianza para el gran Cambio erreichte 2.711.332 und damit 18,511% der gültigen Stimmen. Damit bestätigte sich die Tendenz der letzten veröffentlichten Umfragen vor der Wahl. Dennoch reicht die Platzierung nicht zur Teilnahme an der Stichwahl.</p>
<p>4. Alejandro Toledo Manrique von Perú Posible erhielt 2.289.540 Stimmen, was 15,631% der gültigen Stimmen entspricht.</p>
<p>5. Luis Castañeda Lossio, vom Bündnis Solidaridad Nacional erhielt 1.440.242 Stimmen und damit nur 9,833 % der gültigen Stimmen.</p>
<p>Alle anderen KandidatInnen erhielten weniger als 0,3%. Überraschenderweise erhielt auch der Kandidat von Fuerza Social, Manuel Rodríguez Cuadros, mehr als 9.000 Stimmen, obwohl er vor der Wahl seinen Rückzug angekündigt hatte.</p>
<p>Quelle: Peruanische Wahlleitung ONPE.</p>
<p>MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!<br />
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		<title>Peru: Die Wahlen in Zahlen</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 22:03:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlen und Statistiken]]></category>

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		<description><![CDATA[Im peruanischen Haushalt sind für die Durchführung der ersten und zweiten Wahlrunde insgesamt 274.672.872 Nuevos Soles vorgesehen. Dafür werden neben den Abgeordneten des Andenparlaments ein Präsident, zwei Vizepräsidenten und 130 Kongressabgeordnete gewählt. Wählen dürfen/müssen übrigens 19.949.915 Personen, davon 19.195.761 in Peru und 754.154 im Ausland. Lima hat mit rund 6,6 Millionen Wählern die meisten Wahlberechtigten. Am wenigsten hat Madre de Dios mit 71.279. Jungwähler gibt es 358.788 und 1.242.525 WählerInnen sind über 70 Jahre alt und unterliegen somit nicht mehr der Wahlpflicht. Für den reibungslosen Ablauf der Wahl sorgen (im besten Fall) 621.732 WahlhelferInnen. 224 wahlberechtigte Peruaner leben in Afrika, 229.324 in Europa. Davon sind 2.112 wahlberechtigte Peruaner und 4.503 Peruanerinnen in Deutschland gemeldet. 70 minderjährige PeruanerInnen dürfen bereits wählen, da sie verheiratet sind oder über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. 97,14% davon sind Frauen, die meisten davon verheiratet. 1.882 wahlberechtigte haben 100 Jahre oder mehr auf dem Buckel. Quellen: RENIEC / ONPE. MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial! Random PostsYambrasbamba / Amazonas: Bus stürzt in die Tiefe / zwei ToteErdbeben der Stärke 6,0 erschüttert Ayacucho, Apurimac, Ica und LimaHuancavelica: Ermorderter Kandidat gewinnt BürgermeisterwahlUmweltaktivist und Missionar Paul McAuley ausgewiesenAnfahrt jetzt schnellerIllegale Siedlung beim alten Flughafen: Chachapoyas vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif"><img class="alignright size-full wp-image-3890" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" /></a>Im peruanischen Haushalt sind für die Durchführung der ersten und zweiten Wahlrunde insgesamt 274.672.872 Nuevos Soles vorgesehen. Dafür werden neben den Abgeordneten des Andenparlaments ein Präsident, zwei Vizepräsidenten und 130 Kongressabgeordnete gewählt. Wählen dürfen/müssen übrigens 19.949.915 Personen, davon 19.195.761 in Peru und 754.154 im Ausland. Lima hat mit rund 6,6 Millionen Wählern die meisten Wahlberechtigten. Am wenigsten hat Madre de Dios mit 71.279. Jungwähler gibt es 358.788 und 1.242.525 WählerInnen sind über 70 Jahre alt und unterliegen somit nicht mehr der Wahlpflicht. Für den reibungslosen Ablauf der Wahl sorgen (im besten Fall) 621.732 WahlhelferInnen. 224 wahlberechtigte Peruaner leben in Afrika, 229.324 in Europa. Davon sind 2.112 wahlberechtigte Peruaner und 4.503 Peruanerinnen in Deutschland gemeldet.</p>
<p>70 minderjährige PeruanerInnen dürfen bereits wählen, da sie verheiratet sind oder über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen. 97,14% davon sind Frauen, die meisten davon verheiratet. 1.882 wahlberechtigte haben 100 Jahre oder mehr auf dem Buckel.</p>
<p>Quellen: RENIEC / ONPE.</p>
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		<title>Peru: Streit um Kontrolle von Wahlumfragen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 12:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wahlen 10/11]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Verordnung des peruanischen Wahltribunals JNE zur stärkeren Kontrolle von Wahlumfragen führt dieser Tage zu hitzigem Streit zwischen der Behörde und Demoskopie-Instituten, sowie diversen Präsidentschaftskandidaten. Der JNE hatte verfügt, dass die Demoskopen in Zukunft nicht nur wie bisher nur die Umfrageergebnissen und eine Beschriebung der angewendeten Umfragemethode, sondern auch die Ausweis- und Telefonnummern der Befragten vorlegen müssen. Damit soll durch Stichproben sicher gestellt werden können, dass die veröffentlichten Umfragen auch wirklich durchgeführt und nicht gefälscht wurden. Mehrere Demoskopie-Unternehmen haben inzwischen erklärt, unter diesen Vorraussetzungen keine weiteren Wahlumfragen mehr anzufertigen. Man habe keine Möglichkeit, die Umfrageteilnehmer zur Herausgabe ihrer Daten zu zwingen, so Hugo Sivina, Vorsitzender des peruanischen Marktforschungsverbandes APEIM. Mehrere Präsidentschaftskandidaten begrüßten die Neuregelung, insbesondere solche, die in den aktuellen Umfragen zurück liegen. So sprachen sich Luis Castañeda, Ollanta Humala, Pedro Pablo Kuczynski und José Ñique de la Puente &#8211; in derzeitigen Umfragen alle auf und unter dem dritten Platz &#8211; für die Beibehaltung der JNE-Verordnung aus. Die Kandidaten der ersten Umfragen-Plätze &#8211; Alejandro Toledo und Keiko Fujimori &#8211; sprachen sich dagegen aus. Alejandro Toledo warf dem peruanischen Präsident Alan Garcia vor, &#8220;Wahlbetrug&#8221; vorzubereiten, da die Wahlergebnisse nicht mehr mit Umfrageergebnissen verglichen werden könnten. Grund für den Erlass 038-2011 des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"><img class="alignright" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="../wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" /></a>Eine Verordnung des peruanischen Wahltribunals JNE zur stärkeren Kontrolle von Wahlumfragen führt dieser Tage zu hitzigem Streit zwischen der Behörde und Demoskopie-Instituten, sowie diversen Präsidentschaftskandidaten. Der JNE hatte verfügt, dass  die Demoskopen in Zukunft nicht nur wie bisher nur die Umfrageergebnissen und eine Beschriebung der angewendeten Umfragemethode, sondern auch die Ausweis- und Telefonnummern der Befragten vorlegen müssen. Damit soll durch Stichproben sicher gestellt werden können, dass die veröffentlichten Umfragen auch wirklich durchgeführt und nicht gefälscht wurden. Mehrere Demoskopie-Unternehmen haben inzwischen erklärt, unter diesen Vorraussetzungen keine weiteren Wahlumfragen mehr anzufertigen. Man habe keine Möglichkeit, die Umfrageteilnehmer zur Herausgabe ihrer Daten zu zwingen, so Hugo Sivina, Vorsitzender des peruanischen Marktforschungsverbandes APEIM.</p>
<p>Mehrere Präsidentschaftskandidaten begrüßten die Neuregelung, insbesondere solche, die in den aktuellen Umfragen zurück liegen. So sprachen sich Luis Castañeda, Ollanta Humala, Pedro Pablo Kuczynski und José Ñique de la Puente &#8211; in derzeitigen Umfragen alle auf und unter dem dritten Platz &#8211; für die Beibehaltung der JNE-Verordnung aus. Die Kandidaten der ersten Umfragen-Plätze &#8211; Alejandro Toledo und Keiko Fujimori &#8211; sprachen sich dagegen aus. Alejandro Toledo warf dem peruanischen Präsident Alan Garcia vor, &#8220;Wahlbetrug&#8221; vorzubereiten, da die Wahlergebnisse nicht mehr mit Umfrageergebnissen verglichen werden könnten.</p>
<p>Grund für den Erlass 038-2011 des peruanischen Wahltribunals JNE sind ständige Klagen von Wahlteilnehmern, bestimmte Demoskopie-Unternehmen würden gezielt bestimmte Kandidaten besonders stark werten und so den Wahlausgang beeinflussen. Um die Ergebnisse der Umfragen genauer überprüfen zu können, wurden die Demoskopen nun verpflichtet, Namen, Personalausweis- und Telefonnummer, sowie Adresse der Befragten aufzunehmen.</p>
<p><strong>NACHTRAG VOM 16.2.2011 20:35Uhr</strong></p>
<p>Das peruanische Wahltribunal hat die umstrittene Verordnung zurückgenommen. Man werde sich in den kommenden Tagen mit Vertretern der betroffenen Unternehmen zusammen setzen, um an besseren Kontrollmechanismen zu arbeiten, so JNE-Chef Hugo Sivina gegenüber dem Nachrichtensender RPP.</p>
<p>MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!<br />
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		<title>Weltbank: Rücküberweisungen nach Peru steigen um 4,87%</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Nov 2010 22:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Geldüberweisungen peruanischer Migranten in ihr Heimatland (Rücküberweisungen) werden Ende 2010 wohl 4,87% über dem Wert von 2009 liegen. Das geht aus Schätzungen der Weltbank hervor. Insgesamt werden für dieses Jahr Rücküberweisungen nach Peru in Höhe von 2,494 Milliarden US-$ erwartet. 2009 waren wegen der Wirtschaftskrise weniger Rücküberweisungen vorgenommen worden. Die Rücküberweisungen machten in jenem Jahr 1,8% des peruanischen Bruttoinlandsproduktes aus. Bei Perus Nachbarn Bilivien sind Rücküberweisungen noch wichtiger, so machen diese 6,1% des bolivianischen Bruttoinlandsproduktes aus, in Ecuador liegt der Wert bei 4,5%. Allerdings ist Peru nicht nur Empfängerland. So wurden 2009 von Peru aus Rücküberweisungen im Wert von rund 85 Millionen US$ getätigt. Dieser Wert liegt dabei weit unter den Vorjahreswerten. Damit setz sich der Trend zum Rückgang der Rücküberweisungen aus Peru weiter fort, der mit der Jahrtausendwende begonnen hat. Dabei sei darauf hingewiesen, dass es sich bei den Zahlen der Weltbank nur um Zahlen zu Rücküberweisungen auf legalem Wege handelt. Ähnliche ArtikelIñapari / Madre de Dios: Polizei entdeckt vermutliche Haitianer-Fluchtroute nach BrasilienPeru: Rücküberweisungen steigen wiederSteuervorteile für rückkehrwillige Peruaner im Ausland80.427 Peruaner kehrten seit 2007 in ihr Land zurückMehr Peruaner kehren zurück, weniger wandern aus2008 schon über 400 EinbürgerungenAbschiebung &#38; Migration LAC-UE]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4750" class="wp-caption alignright" style="width: 347px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/11/rueckueberweisungen_remesas_remittances-peru-2000-2010-worldbank_data.jpg"><img class="size-full wp-image-4750" title="Rücküberweisungen nach Peru 2000-2010. Grafik: INFOAMAZONAS. Daten: Weltbank." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/11/rueckueberweisungen_remesas_remittances-peru-2000-2010-worldbank_data.jpg" alt="Rücküberweisungen nach Peru 2000-2010. Grafik: INFOAMAZONAS. Daten: Weltbank." width="337" height="299" /></a><p class="wp-caption-text">Rücküberweisungen nach Peru 2000-2010. Grafik: INFOAMAZONAS. Daten: Weltbank.</p></div>
<p>Die Geldüberweisungen peruanischer Migranten in ihr Heimatland (Rücküberweisungen) werden Ende 2010 wohl 4,87% über dem Wert von 2009 liegen. Das geht aus Schätzungen der Weltbank hervor. Insgesamt werden für dieses Jahr Rücküberweisungen nach Peru in Höhe von 2,494 Milliarden US-$ erwartet. 2009 waren wegen der Wirtschaftskrise weniger Rücküberweisungen vorgenommen worden. Die Rücküberweisungen machten in jenem Jahr 1,8% des peruanischen Bruttoinlandsproduktes aus.</p>
<p>Bei Perus Nachbarn Bilivien sind Rücküberweisungen noch wichtiger, so machen diese 6,1% des bolivianischen Bruttoinlandsproduktes aus, in Ecuador liegt der Wert bei 4,5%.</p>
<p>Allerdings ist Peru nicht nur Empfängerland. So wurden 2009 von Peru aus Rücküberweisungen im Wert von rund 85 Millionen US$ getätigt. Dieser Wert liegt dabei weit unter den Vorjahreswerten. Damit setz sich der Trend zum Rückgang der Rücküberweisungen aus Peru weiter fort, der mit der Jahrtausendwende begonnen hat.</p>
<p>Dabei sei darauf hingewiesen, dass es sich bei den Zahlen der Weltbank nur um Zahlen zu Rücküberweisungen auf legalem Wege handelt.<br />
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		<title>Rund 20.000 Bäckereien in Peru, &#8220;Dunkelziffer&#8221; höher</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2010/09/16/rund-20-000-backereien-in-peru-dunkelziffer-hoher.html</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 12:19:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Peru gibt es rund 20.000 Bäckereien, in denen insgesamt rund 200.000 Menschen arbeiten. Das geht aus Daten der peruanischen Vereinigung der Bäckerei- und Konditoreiunternehmer (ASPAN) hervor. Knapp die Hälfte davon sei in Lima angesiedelt, so der ASPAN-Vorsitzende Pío Pantoja. Zudem konsumiere der Durschnittsperuaner pro Jahr insgesamt 28 Kilo Brot, so Pantoja weiter, und weise damit etwas mehr als ein Viertel des jährlichen Brotkonsums eines Durschnittsdeutschen auf. Dabei muss aber darauf hingewiesen werden, dass die &#8220;Dunkelziffer&#8221; an Bäckereien und produzierten, sowie konsumierten Broten wesentlich höher liegt. Insbesondere im ländlichen Raum Perus gibt es sehr lange Brotbacktraditionen, die nur selten ihren Weg in offizielle Statistiken finden. Die möglichen Gründe sind vielfältig: Viele Bäcker haben ihr Gewerbe gar nicht angemeldet, oder backen vorwiegend in ihrer &#8220;Freizeit&#8221; und arbeiten eigentlich woanders. An anderen Orten wird das Brot nicht mit Geld bezahlt, sondern in Naturalien &#8211; oder ist eben direkt für religiöse oder gesellschaftliche Zeremonien gedacht. Und weil in Peru jeder zumindest dort, wo die nächste Gesundheitsbehörde weit entfernt ist, einfach eine Bäckerei eröffnen kann, wer sich mit Teig auskennt und einen Ofen hat, kann die ASPAN-Statistik durchaus als &#8220;löchrig&#8221; angesehen und die wahre Zahl an Bäckereien als wesentlich höher angenommen werden. Aaus diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4417" class="wp-caption alignright" style="width: 339px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/09/baeckerei-maranon.jpg"><img class="size-full wp-image-4417" title="Bäckerei bei Mendan: Garantiert in deiner Aspan-Statistik. Foto: Damian Raiser / INFOAMAZONAS." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/09/baeckerei-maranon.jpg" alt="Bäckerei bei Mendan: Garantiert in deiner Aspan-Statistik. Foto: Damian Raiser / INFOAMAZONAS." width="329" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Bäckerei bei Mendan: Garantiert in keiner Aspan-Statistik. Foto: Damian Raiser / INFOAMAZONAS.</p></div>
<p>In Peru gibt es rund 20.000 Bäckereien, in denen insgesamt rund 200.000 Menschen arbeiten. Das geht aus Daten der peruanischen Vereinigung der Bäckerei- und Konditoreiunternehmer (ASPAN) hervor. Knapp die Hälfte davon sei in Lima angesiedelt, so der ASPAN-Vorsitzende Pío Pantoja. Zudem konsumiere der Durschnittsperuaner pro Jahr insgesamt 28 Kilo Brot, so Pantoja weiter, und weise damit etwas mehr als ein Viertel des jährlichen Brotkonsums eines Durschnittsdeutschen auf.</p>
<p>Dabei muss aber darauf hingewiesen werden, dass die &#8220;Dunkelziffer&#8221; an Bäckereien und produzierten, sowie konsumierten Broten wesentlich höher liegt. Insbesondere im ländlichen Raum Perus gibt es sehr lange Brotbacktraditionen, die nur selten ihren Weg in offizielle Statistiken finden. Die möglichen Gründe sind vielfältig:</p>
<div id="attachment_4418" class="wp-caption alignleft" style="width: 281px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/09/brot_pan-colcamar.jpg"><img class="size-full wp-image-4418" title="Traditionelle Brote in Colcamar (Amazonas / Peru). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/09/brot_pan-colcamar.jpg" alt="Traditionelle Brote in Colcamar (Amazonas / Peru). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="271" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Traditionelle Brote in Colcamar (Amazonas / Peru). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Viele Bäcker haben ihr Gewerbe gar nicht angemeldet, oder backen vorwiegend in ihrer &#8220;Freizeit&#8221; und arbeiten eigentlich woanders. An anderen Orten wird das Brot nicht mit Geld bezahlt, sondern in Naturalien &#8211; oder ist eben direkt für religiöse oder gesellschaftliche Zeremonien gedacht. Und weil in Peru jeder zumindest dort, wo die nächste Gesundheitsbehörde weit entfernt ist, einfach eine Bäckerei eröffnen kann, wer sich mit Teig auskennt und einen Ofen hat, kann die ASPAN-Statistik durchaus als &#8220;löchrig&#8221; angesehen und die wahre Zahl an Bäckereien als wesentlich höher angenommen werden.</p>
<p>Aaus diesem &#8220;Graubereich&#8221; kommen sie meist, die &#8220;Innovationen&#8221;, die dann in Lima präsentiert werden, als ob sie gerade erst erfunden worden wären: Die Chutas aus Cusco, die Anís-Brötchen aus Junín, die Wawas aus Ayacucho oder das inzwischen dank staatlicher Förderung allerorts bekannte &#8220;Papapan&#8221; mit Kartoffeln.</p>
<p>Denn dort, fernab der peruanischen Sternerestaurants und Kochschulen, wird wirklich experimentiert, mit allem, was Perus Landwirtschaft zu bieten hat: Kiwicha, Quinua, Mais, Kürbis, Yucca, jeder Art von Früchten und Gemüse, mit Weizen &#8211; und natürlich Kartoffeln.<br />
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