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	<title>INFOAMAZONAS &#187; weltbewegendes</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>Churuja / Amazonas: Nachtaffen vor Wilderern gerettet</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 07:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei nachtaktive Anden-Affen (Aotus miconax), eine geschützten Tierart, die nur in den Regionen Amazonas und San Martín (Peru) heimisch ist, wären beinahe Opfer von Wilderern geworden. In einer gemeinsamen Aktion spürten Beamte des örtlichen Kommisariats mit Hilfe des Bürgermeisteramtes die Wilderer auf und beschlagnahmten das Jungtier und seinen Vater. Zunächst war geplant, die beiden Tiere möglichst bald wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückzubringen. Bei der Jagd hatten die Wilderer aber offensichtlich dem älteren Affen einen Arm gebrochen und ein Auge verletzt, eine sofortige Rückführung war so unmöglich. Da aber weder die Polizei, noch das Bürgermeisteramt über Erfahrungen mit der artgerechten Affenhaltung verfügten, wurde die Hilfe der Biologin Fanny M. Cornejo hinzugezogen, die in der Nähe für die NGO Yunkawasi arbeitete. Diese Empfahl, die Affen nach einer Voruntersuchung im Gesundheitsposten Pedro Ruiz Gallo zunächst in Chachapoyas veterinärmedizinisch behandeln zu lassen und dann vorrübergehend dem Zoo in Huachipa (bei Lima) zu übergeben. Je nachdem, wie die Heilung der Verletzungen vorangeht, sollen die beiden Affen möglichst bald wieder in den Wäldern oberhalb Churujas ausgewildert werden. Da Chachapoyas derzeit über keinen Tieraugenspezialisten verfügt, nahm sich ein normaler Augenarzt des älteren Affen an, leider war das Auge dennoch nicht mehr zu retten. Rómulo Vargas Más, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5688" class="wp-caption alignright" style="width: 290px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/08/affen_churuja_monos-foto-michell-leon.jpg"><img class="size-full wp-image-5688 " title="Die nachtaktiven Anden-Affen. Foto: Michell León." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/08/affen_churuja_monos-foto-michell-leon.jpg" alt="Die nachtaktiven Anden-Affen. Foto: Michell León." width="280" height="186" /></a><p class="wp-caption-text">Die nachtaktiven Anden-Affen. Foto: Michell León.</p></div>
<p>Zwei nachtaktive Anden-Affen (Aotus miconax), eine geschützten Tierart, die nur in den Regionen Amazonas und San Martín (Peru) heimisch ist, wären beinahe Opfer von Wilderern geworden. In einer gemeinsamen Aktion spürten Beamte des örtlichen Kommisariats mit Hilfe des Bürgermeisteramtes die Wilderer auf und beschlagnahmten das Jungtier und seinen Vater.</p>
<p>Zunächst war geplant, die beiden Tiere möglichst bald wieder in ihre gewohnte Umgebung zurückzubringen. Bei der Jagd hatten die Wilderer aber offensichtlich dem älteren Affen einen Arm gebrochen und ein Auge verletzt, eine sofortige Rückführung war so unmöglich. Da aber weder die Polizei, noch das Bürgermeisteramt über Erfahrungen mit der artgerechten Affenhaltung verfügten, wurde die Hilfe der Biologin Fanny M. Cornejo hinzugezogen, die in der Nähe für die NGO Yunkawasi arbeitete. Diese Empfahl, die Affen nach einer Voruntersuchung im Gesundheitsposten Pedro Ruiz Gallo zunächst in Chachapoyas veterinärmedizinisch behandeln zu lassen und dann vorrübergehend dem Zoo in Huachipa (bei Lima) zu übergeben. Je nachdem, wie die Heilung der Verletzungen vorangeht, sollen die beiden Affen möglichst bald wieder in den Wäldern oberhalb Churujas ausgewildert werden.</p>
<div id="attachment_5689" class="wp-caption alignleft" style="width: 360px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/08/affen_churuja_monos-augenoperation-foto-michell-leon.jpg"><img class="size-full wp-image-5689" title="Der Affe bei der Augenoperation. Foto: Michell León." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/08/affen_churuja_monos-augenoperation-foto-michell-leon.jpg" alt="Der Affe bei der Augenoperation. Foto: Michell León." width="350" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Der Affe bei der Augenoperation. Foto: Michell León.</p></div>
<p>Da Chachapoyas derzeit über keinen Tieraugenspezialisten verfügt, nahm sich ein normaler Augenarzt des älteren Affen an, leider war das Auge dennoch nicht mehr zu retten. Rómulo Vargas Más, Bürgermeister von Churuja, versprach, sein Amt übernehme die Kosten für die Operation. Für Churuja sind die Affen wichtig, ziehen sie doch interessierte Reisende aus der ganzen Welt an.</p>
<p>Der nachtaktive Anden-Affe steht auf der roten Liste vom Aussterben bedrohter Arten &#8211; gegen die Wilderer wurde Anzeige erstattet.<br />
</p>
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		<title>Alan García verspricht Asphaltierung der Route Achamaqui-Leymebamba-Balsas</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 08:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei seinem Besuch in der historischen Bergfestung Kuélap verkündete der peruanische Präsident Alan García, seine Regierung stelle 180 Millionen Nuevos Soles für die Asphaltierung der Straße Cruce Achamaqui-Leymebamba-Balsas bereit, die die Regionalhauptstadt Chachapoyas mit der Nachbarregion Cajamarca verbindet. Während seinem eineinhalbstündigen Besuch in Kuélap versprach García auch den Neubau des Santiago Apóstol-Krankenhauses in Bagua Grande, die Verbesserung des Wasser- und Abwassersystems in Bagua, sowie weitere Mittel für die Restaurierung von Kuélap. Begleitet wurde der Präsident von allen amtierenden Ministerinnen und Ministern. Von der Asphaltierung der Straße würden auch Besucher und Anwohner von Kuélap profitieren, da ein Teil der Strecke nach Kuélap auf  dieser Strecke zurückgelegt wird. Ähnliche ArtikelChachapoyas / Amazonas: Erdrutsch verschüttert Straße nach BalsasMINCETUR: 38 Millionen US$ für Kuelap und Gocta&#34;Chachapoya-Wanderweg&#34; beschlossene SacheKuélap-Konservationsprojekt geht in die siebte RundeAmazonas: Bürgermeister am oberen Utcubamba gründen ZweckverbandKuélap: Archäologen öffnen vermutliches Herrscher-GrabKuelap erwartet neuen BesucherrekordPeru: Waldbrände bedrohen mehrere Ortschaften]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei seinem Besuch in der historischen Bergfestung Kuélap verkündete der peruanische Präsident Alan García, seine Regierung stelle 180 Millionen Nuevos Soles für die Asphaltierung der Straße Cruce Achamaqui-Leymebamba-Balsas bereit, die die Regionalhauptstadt Chachapoyas mit der Nachbarregion Cajamarca verbindet. Während seinem eineinhalbstündigen Besuch in Kuélap versprach García auch den Neubau des Santiago Apóstol-Krankenhauses in Bagua Grande, die Verbesserung des Wasser- und Abwassersystems in Bagua, sowie weitere Mittel für die Restaurierung von Kuélap. Begleitet wurde der Präsident von allen amtierenden Ministerinnen und Ministern.</p>
<p>Von der Asphaltierung der Straße würden auch Besucher und Anwohner von Kuélap profitieren, da ein Teil der Strecke nach Kuélap auf  dieser Strecke zurückgelegt wird.<br />
</p>
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		<title>Peru erklärt den Grieben-Tag</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2011/06/20/peru-erklart-den-grieben-tag.html</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 13:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Grillhähnchen und dem Briefträger hat nun auch das gut durchgegarte Schweinefleisch seinen eigenen Gedenktag. Per Regierungsresolution verfügte Landwirtschaftsminister Jorge Villasante, dass ab jetzt Jahr für Jahr der dritte Junisamstag zum &#8220;Día Nacional del Chicharrón&#8221; zu erklären sei. Hinter der Resolution des Ministers stehen dabei knallharte Interessen. Derzeit werden in Peru, so Villasante gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA, pro Person und Jahr vier Kilo Schweinefleisch gegessen. Das soll mittelfristig auf 6 Kilo steigen. Damit bleibe man aber noch immer weit hinter dem Durchschnittschilenen zurück, der auf 25 Kilo pro Jahr komme, so der Minister. Ähnliche ArtikelPeruanische Regierung knickt vor Gentechnik-Lobby einPeru: Premier Rosario Fernández muss Kabinett umbilden18. Juli: Dem Grillhahn sein TagPeru: Exporteure von Bio-Lebensmitteln erwarten starken UmsatzanstiegRegierung Humala brüskiert Kaffee-KooperativenPeru: Umweltministerium veröffentlicht Karte der MaisartenPeru: Landwirtschafts- und Umweltministerium streiten über GentechnikGarcía kündigt neue Minister an]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Grillhähnchen und dem Briefträger hat nun auch das gut durchgegarte Schweinefleisch seinen eigenen Gedenktag. Per Regierungsresolution verfügte Landwirtschaftsminister Jorge Villasante, dass ab jetzt Jahr für Jahr der dritte Junisamstag zum &#8220;Día Nacional del Chicharrón&#8221; zu erklären sei. Hinter der Resolution des Ministers stehen dabei knallharte Interessen. Derzeit werden in Peru, so Villasante gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA, pro Person und Jahr vier Kilo Schweinefleisch gegessen. Das soll mittelfristig auf 6 Kilo steigen. Damit bleibe man aber noch immer weit hinter dem Durchschnittschilenen zurück, der auf 25 Kilo pro Jahr komme, so der Minister.<br />
</p>
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		<title>Wahlvorbereitungen II: Bus-Fahrpreise schnellen in die Höhe</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 09:03:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Präsidentschaftswahl 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 10/11]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gewinner der Präsidentschafts-, Kongress- und Andenparlamentswahl am kommenden Sonntag in Peru steht bereits fest: Die großen Busunternehmen. Denn, wie immer rund um verlängerte Wochenenden oder zu besonderen Festen &#8211; und das &#8220;Fest der Demokratie&#8221;, wie Wahlen in Peru häufig genannt werden, gehört dazu &#8211; schnellen deren Fahrpreise in die Höhe. So haben zahlreiche Unternehmer die Preise für die Route Lima-Chiclayo mehr als verdoppelt, eine Strecke, die -in der zweiten Klasse- normalerweise 20-30 Soles kostet, war gestern ab 50 Soles zu haben. Den Unternehmern spielt dabei in die Hände, dass viele Peruaner nicht an ihrem wirklichen Wohnort gemeldet sind und deshalb zur (obligatorischen) Stimmabgabe in ihre Heimat reisen müssen. Je nach Wohnort liegt der Fahrpreis dann aber immer noch unter der Strafe fürs Nichtwählen. MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial! Ähnliche ArtikelPeru: Wahlergebnis steht fest, Ollanta Humala vorneKeiko Fujimori erkennt Niederlage anPeru: Investoren schüren und haben Angst, Börse setzt den Handel ausPeru-Wahl in Deutschland: Keiko gewinnt, aber Ollanta holt sich BerlinPeru: 84% der Stimmen ausgezählt &#8211; Humalas Vorsprung festigt sichPeru: 81% der Stimmen ausgezählt, Humala vornePeru: Erste Hochrechnungen versprechen spannenden Abend, Ollanta mit leichtem VorsprungTransparencia: Bislang kaum Probleme / Berichte über vereinzelte Unregelmäßigkeiten]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif"><img class="alignright size-full wp-image-3890" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" /></a>Ein Gewinner der Präsidentschafts-, Kongress- und Andenparlamentswahl am kommenden Sonntag in Peru steht bereits fest: Die großen Busunternehmen. Denn, wie immer rund um verlängerte Wochenenden oder zu besonderen Festen &#8211; und das &#8220;Fest der Demokratie&#8221;, wie Wahlen in Peru häufig genannt werden, gehört dazu &#8211; schnellen deren Fahrpreise in die Höhe. So haben zahlreiche Unternehmer die Preise für die Route Lima-Chiclayo mehr als verdoppelt, eine Strecke, die -in der zweiten Klasse- normalerweise 20-30 Soles kostet, war gestern ab 50 Soles zu haben. Den Unternehmern spielt dabei in die Hände, dass viele Peruaner nicht an ihrem wirklichen Wohnort gemeldet sind und deshalb zur (obligatorischen) Stimmabgabe in ihre Heimat reisen müssen. Je nach Wohnort liegt der Fahrpreis dann aber immer noch unter der Strafe fürs Nichtwählen.</p>
<p>MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!<br />
</p>
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		<title>Wahlvorbereitungen: Alkoholverkauf bis Montag verboten</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 08:46:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[komisches]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit heute 0 Uhr wirkt er wieder, der als &#8220;Trockengesetz&#8221; (ley seca) bekannte Artikel 390* des peruanischen Wahlgesetzes, der den Verkauf von Alkohol rund um den Wahltag verbietet. Wer während der Zeit 48 Stunden vor der Wahl, bis zum Folgetag um 12 Uhr, beim Verkauf von Alkohol erwischt wird, dem droht eine Strafe von 1.800 Nuevos Soles und die Schließung des Ladens bis kommenden Montag. Deshalb kam es auch gestern &#8211; wie es die Tradition will &#8211; zu Polizeieinsätzen rund um Bars und Diskotheken im ganzen Land. Nach Angaben des nationalen Wahltribunals (JNE) sind 8.000 Kontrolleure im Einsatz, um die Einhaltung des Artikels zu überprüfen. Der Konsum von Alkohol ist während dieser Zeit übrigens &#8211; entgegen dem in Peru landläufigen gegenteiligen Gerücht &#8211; nicht verboten. Das könnte auch erklären, warum das Wahltribunal in seiner Pressemitteilung die Nummer des Wahlgesetzes falsch angegeben hat. Die ist nämlich nicht 26856, sondern 26859. Sonstige Verbote Neben dem Verkauf von Alkoholika ist auch jede Art öffentlicher, politischer Demonstrationen und Treffen verboten. Selbst Verhaftungen dürfen nur vorgenommen werden, wenn ein Straftäter auf frischer Tat ertappt wurde. Ab Samstag dürfen auch keine Waffen mehr getragen werden und während der Öffnungszeiten der Wahllokale muss auf große Feste und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif"><img class="alignright size-full wp-image-3890" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" /></a>Seit heute 0 Uhr wirkt er wieder, der als &#8220;Trockengesetz&#8221; (ley seca) bekannte Artikel 390* des peruanischen Wahlgesetzes, der den Verkauf von Alkohol rund um den Wahltag verbietet. Wer während der Zeit 48 Stunden vor der Wahl, bis zum Folgetag um 12 Uhr, beim Verkauf von Alkohol erwischt wird, dem droht eine Strafe von 1.800 Nuevos Soles und die Schließung des Ladens bis kommenden Montag. Deshalb kam es auch gestern &#8211; wie es die Tradition will &#8211; zu Polizeieinsätzen rund um Bars und Diskotheken im ganzen Land. Nach Angaben des nationalen Wahltribunals (JNE) sind 8.000 Kontrolleure im Einsatz, um die Einhaltung des Artikels zu überprüfen. Der Konsum von Alkohol ist während dieser Zeit übrigens &#8211; entgegen dem in Peru landläufigen gegenteiligen Gerücht &#8211; nicht verboten. Das könnte auch erklären, warum das Wahltribunal in seiner Pressemitteilung die Nummer des Wahlgesetzes falsch angegeben hat. Die ist nämlich nicht 26856, sondern 26859.</p>
<p><strong>Sonstige Verbote</strong><br />
Neben dem Verkauf von Alkoholika ist auch jede Art öffentlicher, politischer Demonstrationen und Treffen verboten. Selbst Verhaftungen dürfen nur vorgenommen werden, wenn ein Straftäter auf frischer Tat ertappt wurde. Ab Samstag dürfen auch keine Waffen mehr getragen werden und während der Öffnungszeiten der Wahllokale muss auf große Feste und Kino- und Theatervorstellungen verzichtet werden. Für Gottesdienste gelten Einschränkungen.</p>
<p>MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!</p>
<p>* <em>Artículo 390.- Son reprimidos con pena privativa de la libertad no mayor de seis meses y pena de multa no menor del diez por ciento del ingreso mínimo vital multiplicado por treinta días de multa más pena accesoria de inhabilitación por igual tiempo que el de la condena, de conformidad con los incisos 1), 2), 3), 4) y 8 ) del Artículo 36 del Código Penal:</em><br />
<em> a) Aquellos que hagan funcionar establecimientos destinados exclusivamente a expendio de bebidas alcohólicas, o quienes organizan espectáculos o reuniones prohibidos durante los períodos señalados en el Artículo 190 de la presente ley. [...]</em></p>
<p><em>Artículo 351.- Desde cuarenta y ocho horas antes de las 00 horas del día de la votación, hasta las 12.00 horas del día siguiente a las elecciones, no es permitido el expendio de bebidas alcohólicas de ninguna clase y se cierran los establecimientos dedicados a dicho expendio.<br />
</em><br />
</p>
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		<title>Peruanisches Nationalmuseum bleibt&#8230;ein grauer Betonblock</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 10:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Proteste zahleicher Künstler, Architekten und Bürger haben erfolgreich den weißen Anstrich des peruanischen Nationalmuseums verhindert. Der Anstrich hätte das Museum in einen &#8220;Clown&#8221; verwandelt, so Miguel Cruchaga, Architekt und Mitinitiator der Proteste. Das Gebäude, in den 70er Jahren für das damalige Fischereiministerium gebaut, sei äußerst &#8220;ausdrucksstark&#8221;. Vor wenigen Tagen hatte das Kulturministerium den gigantischen Betonblöcken einen neuen Anstrich verordnet, um das Gebäude, das in den kommenden Tagen ein Gipfeltreffen der Staatschefs südamerikanischer und arabischer Staaten (ASPA) beherbergen wird, etwas freundlicher aussehen zu lassen. Miguel Cruchaga, selbst an der Planung des heutigen Nationalmuseums beteiligt, warf dem Ministerium vor, wegen des Zeitdrucks lieber die schmutzige Fassade zu überstreichen, anstatt eine Reinigung durchzuführen Nach dem Umzug des Fischereinministeriums beherbergte das vor 36 Jahren erbaute Gebäude zunächst die Nationalbank, seit 1988 wird es als Ausstellungs- und Kongresszentrum genutzt. Ähnliche Artikel&#8220;Bolero-König&#8221; Luis &#8216;Lucho&#8217; Barrios gestorbenPeruanisches Nationalmuseum soll inhaltlich breiter werdenIm Schneckengang gehts voran: Die Bauarbeiten an der Kathedrale von Chachapoyas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1734" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/11/museo_de_la_nacion-lima.jpg"><img class="size-full wp-image-1734" title="Museo de la Nacion Lima-Peru. Nationalmuseum" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/11/museo_de_la_nacion-lima.jpg" alt="" width="250" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Peruanisches Nationalmuseum in San Borja (Lima). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Proteste zahleicher Künstler, Architekten und Bürger haben erfolgreich den weißen Anstrich des peruanischen Nationalmuseums verhindert. Der Anstrich hätte das Museum in einen &#8220;Clown&#8221; verwandelt, so Miguel Cruchaga, Architekt und Mitinitiator der Proteste. Das Gebäude, in den 70er Jahren für das damalige Fischereiministerium gebaut, sei äußerst &#8220;ausdrucksstark&#8221;.</p>
<p>Vor wenigen Tagen hatte das Kulturministerium den gigantischen Betonblöcken einen neuen Anstrich verordnet, um das Gebäude, das in den kommenden Tagen ein Gipfeltreffen der Staatschefs südamerikanischer und arabischer Staaten (ASPA) beherbergen wird, etwas freundlicher aussehen zu lassen. Miguel Cruchaga, selbst an der Planung des heutigen Nationalmuseums beteiligt, warf dem Ministerium vor, wegen des Zeitdrucks lieber die schmutzige Fassade zu überstreichen, anstatt eine Reinigung durchzuführen</p>
<p>Nach dem Umzug des Fischereinministeriums beherbergte das vor 36 Jahren erbaute Gebäude zunächst die Nationalbank, seit 1988 wird es als Ausstellungs- und Kongresszentrum genutzt.<br />
</p>
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		<title>Alan García bei Wikileaks</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Dec 2010 10:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Alan Garcí­a Pérez]]></category>
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		<description><![CDATA[Bislang hat Perus Präsident Alan García Pérez die über die Enthüllungsplattform Wikileaks zugänglich gemachten Dokumente aus der US-Botschaft in Lima öffentlich als irrelevant eingestuft. Das dürfte sich ändern, nachdem die spanische Tageszeitung &#8220;El País&#8221; gestern ein Schreiben aus dem Jahr 2006 über seine körperliche und psychische Verfassung veröffentlichte, in dem Depressionen und eine bipolaren Störung genannt werden. Er fühle sich nicht angegriffen und halte das vom damaligen US-Botschafter in Lima, James Curtis Struble, unterzeichnete Dokument für unwichtig, so García in einer ersten Reaktion. Dennoch würde es, so der peruanische Präsident, von einer &#8220;sehr niederen diplomatische Qualität&#8221; zeugen. In der Botschaftsdepesche 06LIMA4570 vom 4. Dezember 2006 ist zu lesen, García sei für extreme Stimmungs- und Meinungsschwankungen bekannt. Beweise für das wirkliche Vorliegen einer bipolaren Störung lägen aber, so das Schreiben, nicht vor, der oder die Verfasser bezogen sich lediglich auf Informanten aus dem Umfeld Garcías. Von den selben Informanten wird auch berichtet, García würde sich manchmal für mehrere Tage einschließen und mit niemandem sprechen, sowie starken Druck auf seine Minister ausüben. Dabei steht auch durchaus schmeichelhaftes in der Depesche. García nehme keine Drogen, sei kein Alkoholiker, habe sein ganzes Leben auf die eigene harte Arbeit eingestellt und sei ein rhetorisch begabter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang hat Perus Präsident Alan García Pérez die über die Enthüllungsplattform Wikileaks zugänglich gemachten Dokumente aus der US-Botschaft in Lima öffentlich als irrelevant eingestuft. Das dürfte sich ändern, nachdem die spanische Tageszeitung &#8220;El País&#8221; gestern ein Schreiben aus dem Jahr 2006 über seine körperliche und psychische Verfassung veröffentlichte, in dem Depressionen und eine bipolaren Störung genannt werden.</p>
<p>Er fühle sich nicht angegriffen und halte das vom damaligen US-Botschafter in Lima, James Curtis Struble, unterzeichnete Dokument für unwichtig, so García in einer ersten Reaktion. Dennoch würde es, so der peruanische Präsident, von einer &#8220;sehr niederen diplomatische Qualität&#8221; zeugen. In der Botschaftsdepesche 06LIMA4570 vom 4. Dezember 2006 ist zu lesen, García sei für extreme Stimmungs- und Meinungsschwankungen bekannt. Beweise für das wirkliche Vorliegen einer bipolaren Störung lägen aber, so das Schreiben, nicht vor, der oder die Verfasser bezogen sich lediglich auf Informanten aus dem Umfeld Garcías.</p>
<p>Von den selben Informanten wird auch berichtet, García würde sich manchmal für mehrere Tage einschließen und mit niemandem sprechen, sowie starken Druck auf seine Minister ausüben. Dabei steht auch durchaus schmeichelhaftes in der Depesche. García nehme keine Drogen, sei kein Alkoholiker, habe sein ganzes Leben auf die eigene harte Arbeit eingestellt und sei ein rhetorisch begabter Vollblutpolitiker, der Politik &#8220;lebe und atme&#8221; &#8211; allerdings auch über keine anderen Fähigkeiten verfüge, als Präsident oder Präsidentschaftskandidat zu sein. Das einzige Anzeichen für die stressige Arbeit sei sein anwachsender Bauch.<br />
</p>
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		<title>Skurriles von Perus Volksmusikindustrie: Youtube-Wendys Israel-Hymne mit der Tigerin und dem Delfin</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 11:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jaime Baily]]></category>
		<category><![CDATA[Tigresa del Oriente]]></category>
		<category><![CDATA[Wendy Sulca]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=oN5tZ_X0dSo Skurrile Auftritte sind eine Art Markenzeichen der peruanischen Volksmusikindustrie. Nun aber haben sich drei zusammengetan, um das Wort &#8220;skurril&#8221; neu zu definieren: Die Youtube-Stars Wendy Sulca, Tigresa del Oriente und Delfín hasta el fín. Ihre Videos wurden auf der Videoplattform millionenfach angeklickt, große Plattenfirmen nahmen sie dafür unter Vertrag. Ihre gemeinsame Produktion &#8220;En tus tierras bailare&#8221; besingt die Schönheit Israels &#8211; ein Land, das bislang keiner der drei bislang persönlich kennt &#8211; ist ein Kassenschlager, gerade erst ging eine mehrwöchige Konzerttour durch Argentinien, Chile und Uruguay zu Ende. Und in Peru, einem Land, das wegen seiner ausgeprägten Musikpiraterie von der Plattenindustrie gefürchtet wird, weiß man nicht so recht, was man von diesem Erfolg halten soll. Denn Erfolg haben die drei, das zeigen nicht zuletzt Parodien im peruanischen, spanischen und mexikanischen Fernsehen. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Wendy Sulca: Bier und Milch vom Wundermädchen Die 14jährige Wendy Sulca, von ihrer Managerin und Mutter als &#8220;Wunderkind der Folklore&#8221; dargestellt, verdankt ihren Erfolg einem Youtube-Video, in dem sie -mit sieben Jahren- davon singt, wie sie in einer Spelunke mit viel Bier Liebeskummer und Sorgen ertränken will. Als gern gesehener Gast in diversen peruanischen Talk- und Unterhaltungsshows in Rundfunk und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oN5tZ_X0dSo">http://www.youtube.com/watch?v=oN5tZ_X0dSo</a></p>
</p>
<p>Skurrile Auftritte sind eine Art Markenzeichen der peruanischen Volksmusikindustrie. Nun aber haben sich drei zusammengetan, um das Wort &#8220;skurril&#8221; neu zu definieren: Die Youtube-Stars Wendy Sulca, Tigresa del Oriente und Delfín hasta el fín. Ihre Videos wurden auf der Videoplattform millionenfach angeklickt, große Plattenfirmen nahmen sie dafür unter Vertrag. Ihre gemeinsame Produktion &#8220;En tus tierras bailare&#8221; besingt die Schönheit Israels &#8211; ein Land, das bislang keiner der drei bislang persönlich kennt &#8211; ist ein Kassenschlager, gerade erst ging eine mehrwöchige Konzerttour durch Argentinien, Chile und Uruguay zu Ende. Und in Peru, einem Land, das wegen seiner ausgeprägten Musikpiraterie von der Plattenindustrie gefürchtet wird, weiß man nicht so recht, was man von diesem Erfolg halten soll.</p>
<p>Denn Erfolg haben die drei, das zeigen nicht zuletzt Parodien im peruanischen, spanischen und mexikanischen Fernsehen. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen?</p>
<p><strong>Wendy Sulca: Bier und Milch vom Wundermädchen</strong><br />
Die 14jährige Wendy Sulca, von ihrer Managerin und Mutter als &#8220;Wunderkind der Folklore&#8221; dargestellt, verdankt ihren Erfolg <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=DuoCd7UEkpc" target="_blank">einem Youtube-Video</a>, in dem sie -mit sieben Jahren- davon singt, wie sie in einer Spelunke mit viel Bier Liebeskummer und Sorgen ertränken will. Als gern gesehener Gast in diversen peruanischen Talk- und Unterhaltungsshows in Rundfunk und Fernsehen hat sie sich eine große Fangemeinde aufgebaut und singt jetzt nicht mehr in den kleinen, dunklen Clubs, in der ihr verstorbener Vater die ersten Auftritte organisiert hatte, sondern auf den ganz großen Bühnen. Die argentinische Ausgabe des RollingStone-Magazins, das ein ganzes Interview mit Wendy Sulca veröffentlichte, bezeichnete sie als die &#8220;kitschigste Datenverkehrsproduktionsmaschine&#8221; überhaupt &#8211; nicht ganz zu unrecht, wie ein Blick auf ihre ganz in rosa und weiß gehaltene Internetseite zeigt.</p>
<p><strong>La Tigresa del Oriente: den Scharfschützen abgeschossen</strong></p>
<p>Auch sie, gelernte Kosmetikerin und Haarstylistin mit dem bürgerlichem Namen Judith Bustos, ist ein Youtube-Star, <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=f5UcgTuvCmU" target="_blank">ihr Video &#8220;Nuevo Amanecer&#8221;</a> wurde über 2 Millionen Mal angesehen. Zur Legende wurde ihr <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=tDJGJ52ATxo" target="_blank">Auftritt 2007</a> im Programm des populären Fernsehtalkers Jaime Bayly alias &#8220;el francotirador&#8221; (&#8220;der Scharfschütze&#8221;) der sie nicht für voll nahm, als die &#8220;Tigresa&#8221; ihm eröffnete, Warner Music habe sie unter Vertrag genommen. Wenig später wurde er eines besseren belehrt. Angeblich wollte Bustos bereits in ihrer Jugend Sängerin werden. Diesen Traum hat sie sich nun, mit 56 Jahren, erfüllt. Insbesondere wegen ihrer Art zu singen und zu tanzen &#8211; die Meinungen darüber gehen von &#8220;talentlos&#8221; bis &#8220;exotisch&#8221; &#8211; polarisiert die Künstlerin, die für gewöhnlich in Tiger- oder Schlangenkostümen mit Löwenmähne auftritt.</p>
<p><strong>Delfin &#8220;hasta el fín&#8221; Quishpe: Andine Techno-Folklore aus Ecuador</strong></p>
<p>Der dritte im Bunde ist Ecuatorianer und mit seinem Lied &#8220;torres gemelas&#8221; über die Terroranschläge auf das WTC am 11. September 2001 weltberühmt geworden, <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=NecoBo0BhEk" target="_blank">dessen Video</a> bei Youtube mehr als 6 Millionen Zugriffe verzeichnete. Es erzählt die wahre Geschichte eines Freundes Quishpes, dessen Verlobte bei den Anschlägen ihr Leben verlor. Der Sänger selbst bekam von seinem Internet-Ruhm zunächst gar nichts mit, seine eigene Plattenfirma wohl auch nicht, ein Internetnutzer hatte ohne ihr zutun das Video eingestellt. Inzwischen ist auch Delfín &#8211; nach anfänglichen Anfeindungen wegen seiner Kombination aus traurigen Bildern und Tanzmusik &#8211; in ganz Lateinamerika bekannt und unterwegs.<br />
</p>
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		<title>Wahlpflicht-Blüten: Wenn die ungültigen Stimmen gewinnen</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 07:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Peru herrscht Wahlpflicht, wer dieser Pflicht nicht nachkommt, der muss eine Geldstrafe entrichten. Dennoch bleiben den Wählerinnen und Wählern Möglichkeiten, ihre Unzufriedenheit mit dem Wahlprozess oder den Kandidatinnen und Kandidaten auszudrücken. Am vergangenen 3. Oktober, als in Peru neue (und manchmal auch alte) Köpfe für die unteren Verwaltungsebenen gewählt wurden, war &#8211; dafür, dass Wahlpflicht herrscht &#8211; die Wahlbeteiligung mit rund 83,5% relativ gering. Noch interessanter ist allerdings das Endergebnis in der peruanischen Provinz Pacasmayo (Region la Libertad), wo die ungültigen Stimmen und leeren Stimmzettel zusammengenommen mit mehr als 30% der abgegebenen Stimmen die Wahl &#8220;gewannen&#8221;. Das sind über 10% mehr als der erstplatzierte Kandidat Hugo Buchelli Torres von der APRA-Partei, der 11.237 der 56.974 abgegebenen Stimmen (39.830 davon waren gültig) auf sich vereinigen konnte. Er werde nun versuchen &#8220;Brücken zu bauen&#8221;, da er dem Ergebnis nach keine große Unterstützung bekommen habe, so Buchelli Torres gegenüber der Nachrichtenagentur ANDINA. MEHR Artikel zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial! Ähnliche ArtikelTrujillo / La Libertad: Zwei Tote bei Zusammenstoß von Movil Tours-Bus mit GetränkelasterChuco / La Libertad: Lastwagen stürzt ab &#8211; vier ToteNach 19 Jahren: Grab mit 9 Colina-Mordopfern bei Chimbote gefundenPatáz / La Libertad: Polizei gelingt Schlag gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif"><img class="alignright size-full wp-image-3890" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" /></a><br />
In Peru herrscht Wahlpflicht, wer dieser Pflicht nicht nachkommt, der muss eine Geldstrafe entrichten. Dennoch bleiben den Wählerinnen und Wählern Möglichkeiten, ihre Unzufriedenheit mit dem Wahlprozess oder den Kandidatinnen und Kandidaten auszudrücken. Am vergangenen 3. Oktober, als in Peru neue (und manchmal auch alte) Köpfe für die unteren Verwaltungsebenen gewählt wurden, war &#8211; dafür, dass Wahlpflicht herrscht &#8211; die Wahlbeteiligung mit rund 83,5% relativ gering.</p>
<p>Noch interessanter ist allerdings das Endergebnis in der peruanischen Provinz Pacasmayo (Region la Libertad), wo die ungültigen Stimmen und leeren Stimmzettel zusammengenommen mit mehr als 30% der abgegebenen Stimmen die Wahl &#8220;gewannen&#8221;. Das sind über 10% mehr als der erstplatzierte Kandidat Hugo Buchelli Torres von der APRA-Partei, der 11.237 der 56.974 abgegebenen Stimmen (39.830 davon waren gültig) auf sich vereinigen konnte. Er werde nun versuchen &#8220;Brücken zu bauen&#8221;, da er dem Ergebnis nach keine große Unterstützung bekommen habe, so Buchelli Torres gegenüber der Nachrichtenagentur ANDINA.</p>
<p><em>MEHR Artikel zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="../wahlen-2010-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!</em></p>

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		<title>Quehue / Cusco: Proteste nach Bürgermeister-Auslosung</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 21:55:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im peruanischen Distrikt Quehue (Provinz Canas / Region Cusco) kam es heute Morgen zu Bürgerprotesten, nachdem Paulo Oroche per Losverfahren zum Bürgermeister gekürt worden war. Da bei der Wahl am vergangenen 3. Oktober sowohl Paulo Oroche Taipe, als auch sein Wiedersacher Beltran Huillca Jananpa jeweils 381 Stimmen erhalten hatten, hatte das zuständige Sonderwahltribunal Canchis beschlossen, das Los entscheiden zu lassen. Das Glück war dann auf Seiten Oroche Taipes. Die Ahnänger Huillca Jananpas kündigten an, das Ergebnis anzufechten und eine zweite Wahlrunde zu fordern. Beide Kandidaten erhielten exakt 28,458% der gültigen Stimmen. Insgesamt acht Personen hatten sich um den Posten des Distriktbürgermeisters in Quehue beworben. Der Distrikt Quehue liegt an der westlichen Grenze der Provinz Canas zur Provinz Chumbivilcas und hat 3.260 Einwohnerinnen und Einwohner. MEHR Artikel zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial! Ähnliche ArtikelStarker Regen führt zu Überschwemmungen, Erdrutschen und Stromausfällen in Tumbes, Cusco und San MartínPeru: Regierung verhängt Ausnahmezustand über VRAECusco: TACA-Flugzeug muss notlandenCusco: Kleinflugzeug verliert Hauptfahrwerk &#8211; Besatzung kommt mit Schock davonSchneefälle in SüdperuPeru: Wahlergebnis steht fest, Ollanta Humala vorneKeiko Fujimori erkennt Niederlage anPeru: Investoren schüren und haben Angst, Börse setzt den Handel aus]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif"><img class="alignright size-full wp-image-3890" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" /></a>Im peruanischen Distrikt Quehue (Provinz Canas / Region Cusco) kam es heute Morgen zu Bürgerprotesten, nachdem Paulo Oroche per Losverfahren zum Bürgermeister gekürt worden war. Da bei der Wahl am vergangenen 3. Oktober sowohl Paulo Oroche Taipe, als auch sein Wiedersacher Beltran Huillca Jananpa jeweils 381 Stimmen erhalten hatten, hatte das zuständige Sonderwahltribunal Canchis beschlossen, das Los entscheiden zu lassen. Das Glück war dann auf Seiten Oroche Taipes.</p>
<p>Die Ahnänger Huillca Jananpas kündigten an, das Ergebnis anzufechten und eine zweite Wahlrunde zu fordern. Beide Kandidaten erhielten exakt 28,458% der gültigen Stimmen. Insgesamt acht Personen hatten sich um den Posten des Distriktbürgermeisters in Quehue beworben.</p>
<p>Der Distrikt Quehue liegt an der westlichen Grenze der Provinz Canas zur Provinz Chumbivilcas und hat 3.260 Einwohnerinnen und Einwohner.</p>
<p><em>MEHR Artikel zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="../wahlen-2010-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!</em><br />
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		<title>Rund 20.000 Bäckereien in Peru, &#8220;Dunkelziffer&#8221; höher</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 12:19:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In Peru gibt es rund 20.000 Bäckereien, in denen insgesamt rund 200.000 Menschen arbeiten. Das geht aus Daten der peruanischen Vereinigung der Bäckerei- und Konditoreiunternehmer (ASPAN) hervor. Knapp die Hälfte davon sei in Lima angesiedelt, so der ASPAN-Vorsitzende Pío Pantoja. Zudem konsumiere der Durschnittsperuaner pro Jahr insgesamt 28 Kilo Brot, so Pantoja weiter, und weise damit etwas mehr als ein Viertel des jährlichen Brotkonsums eines Durschnittsdeutschen auf. Dabei muss aber darauf hingewiesen werden, dass die &#8220;Dunkelziffer&#8221; an Bäckereien und produzierten, sowie konsumierten Broten wesentlich höher liegt. Insbesondere im ländlichen Raum Perus gibt es sehr lange Brotbacktraditionen, die nur selten ihren Weg in offizielle Statistiken finden. Die möglichen Gründe sind vielfältig: Viele Bäcker haben ihr Gewerbe gar nicht angemeldet, oder backen vorwiegend in ihrer &#8220;Freizeit&#8221; und arbeiten eigentlich woanders. An anderen Orten wird das Brot nicht mit Geld bezahlt, sondern in Naturalien &#8211; oder ist eben direkt für religiöse oder gesellschaftliche Zeremonien gedacht. Und weil in Peru jeder zumindest dort, wo die nächste Gesundheitsbehörde weit entfernt ist, einfach eine Bäckerei eröffnen kann, wer sich mit Teig auskennt und einen Ofen hat, kann die ASPAN-Statistik durchaus als &#8220;löchrig&#8221; angesehen und die wahre Zahl an Bäckereien als wesentlich höher angenommen werden. Aaus diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4417" class="wp-caption alignright" style="width: 339px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/09/baeckerei-maranon.jpg"><img class="size-full wp-image-4417" title="Bäckerei bei Mendan: Garantiert in deiner Aspan-Statistik. Foto: Damian Raiser / INFOAMAZONAS." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/09/baeckerei-maranon.jpg" alt="Bäckerei bei Mendan: Garantiert in deiner Aspan-Statistik. Foto: Damian Raiser / INFOAMAZONAS." width="329" height="248" /></a><p class="wp-caption-text">Bäckerei bei Mendan: Garantiert in keiner Aspan-Statistik. Foto: Damian Raiser / INFOAMAZONAS.</p></div>
<p>In Peru gibt es rund 20.000 Bäckereien, in denen insgesamt rund 200.000 Menschen arbeiten. Das geht aus Daten der peruanischen Vereinigung der Bäckerei- und Konditoreiunternehmer (ASPAN) hervor. Knapp die Hälfte davon sei in Lima angesiedelt, so der ASPAN-Vorsitzende Pío Pantoja. Zudem konsumiere der Durschnittsperuaner pro Jahr insgesamt 28 Kilo Brot, so Pantoja weiter, und weise damit etwas mehr als ein Viertel des jährlichen Brotkonsums eines Durschnittsdeutschen auf.</p>
<p>Dabei muss aber darauf hingewiesen werden, dass die &#8220;Dunkelziffer&#8221; an Bäckereien und produzierten, sowie konsumierten Broten wesentlich höher liegt. Insbesondere im ländlichen Raum Perus gibt es sehr lange Brotbacktraditionen, die nur selten ihren Weg in offizielle Statistiken finden. Die möglichen Gründe sind vielfältig:</p>
<div id="attachment_4418" class="wp-caption alignleft" style="width: 281px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/09/brot_pan-colcamar.jpg"><img class="size-full wp-image-4418" title="Traditionelle Brote in Colcamar (Amazonas / Peru). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/09/brot_pan-colcamar.jpg" alt="Traditionelle Brote in Colcamar (Amazonas / Peru). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="271" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Traditionelle Brote in Colcamar (Amazonas / Peru). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Viele Bäcker haben ihr Gewerbe gar nicht angemeldet, oder backen vorwiegend in ihrer &#8220;Freizeit&#8221; und arbeiten eigentlich woanders. An anderen Orten wird das Brot nicht mit Geld bezahlt, sondern in Naturalien &#8211; oder ist eben direkt für religiöse oder gesellschaftliche Zeremonien gedacht. Und weil in Peru jeder zumindest dort, wo die nächste Gesundheitsbehörde weit entfernt ist, einfach eine Bäckerei eröffnen kann, wer sich mit Teig auskennt und einen Ofen hat, kann die ASPAN-Statistik durchaus als &#8220;löchrig&#8221; angesehen und die wahre Zahl an Bäckereien als wesentlich höher angenommen werden.</p>
<p>Aaus diesem &#8220;Graubereich&#8221; kommen sie meist, die &#8220;Innovationen&#8221;, die dann in Lima präsentiert werden, als ob sie gerade erst erfunden worden wären: Die Chutas aus Cusco, die Anís-Brötchen aus Junín, die Wawas aus Ayacucho oder das inzwischen dank staatlicher Förderung allerorts bekannte &#8220;Papapan&#8221; mit Kartoffeln.</p>
<p>Denn dort, fernab der peruanischen Sternerestaurants und Kochschulen, wird wirklich experimentiert, mit allem, was Perus Landwirtschaft zu bieten hat: Kiwicha, Quinua, Mais, Kürbis, Yucca, jeder Art von Früchten und Gemüse, mit Weizen &#8211; und natürlich Kartoffeln.<br />
</p>
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		<title>Peru produziert mehr Bier &#8230; und trinkt es auch</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 14:29:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peruanische Brauereien werden in diesem Jahr wohl rund 12 Millionen Hektoliter Bier produzieren, wie die peruanischen SABMiller-Ableger Backus y Johnston heute in Lima bekannt gaben. Als Quasi-Monopolist produziert allein Backus (deckt nach eigenen Angaben fast 90% des peruanischen Biermarktes ab) 11 Millionen Hektoliter Bier pro Jahr. In den vergangenen Jahren ist der Konsum dabei parallel zur Kaufkraft angestiegen. Jede Peruanerin und jeder Peruaner trinkt derzeit durchschnittlich 42 Liter Bier pro Jahr. Damit hat Peru zwar zugelegt, liegt aber dennoch hinter Kolumbien (50 Liter/Person/Jahr), Venezuela (80 Liter/Person/Jahr) und Mexiko (60 Liter/Person/Jahr) zurück. Ginge es nach den peruanischen Bierbrauern, würde diese Zahl wohl weiter ansteigen. Ähnliche ArtikelIquitos: 9.000 Kisten Bier versinken im Amazonas2005-2008: Bierkonsum verdoppelt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peruanische Brauereien werden in diesem Jahr wohl rund 12 Millionen Hektoliter Bier produzieren, wie die peruanischen SABMiller-Ableger Backus y Johnston heute in Lima bekannt gaben. Als Quasi-Monopolist produziert allein Backus  (deckt nach eigenen Angaben fast 90% des peruanischen Biermarktes ab) 11 Millionen Hektoliter Bier pro Jahr. In den vergangenen Jahren ist der Konsum dabei parallel zur Kaufkraft angestiegen. Jede Peruanerin und jeder Peruaner trinkt derzeit durchschnittlich 42 Liter Bier pro Jahr. Damit hat Peru zwar zugelegt, liegt aber dennoch hinter Kolumbien (50 Liter/Person/Jahr), Venezuela (80 Liter/Person/Jahr) und Mexiko (60 Liter/Person/Jahr) zurück.</p>
<p>Ginge es nach den peruanischen Bierbrauern, würde diese Zahl wohl weiter ansteigen.<br />
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		<title>Oyón / Lima: Busterminal besetzt, Band und Bier gefordert</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 21:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einwohner von Oyón (Region Lima) haben das örtliche Busterminal besetzt und fordern von den Busgesellschaften, 100 Kisten Bier, sowie eine Musikkapelle für das 10tägige Stadtfest zu stiften. Das berichten übereinstimmend der Nachrichtensender RPP und die Tageszeitung El Comercio. Nach Angaben der Polizei haben sie rund 20 Busse in ihre Gewalt gebracht und drohen, sie anzuzünden, sollte den Forderungen für das Fest rund um Mariä Himmelfahrt nicht nachgekommen werden. Ähnliche ArtikelOyón / Lima: Explosion in Kohlebergwerk fordert acht TodesopferPeru: Starkes Erdbeben erschüttert Ica und LimaINEI: Limas Bevölkerung steigt auf 8.481.415Kampf gegen Schmuggel und Produktpiraterie: Polizei durchsucht Polvos AzulesLima: Erdrutsch verschüttet Straße Huaral-AcosMetro Lima vor dem gefühlten 150. BetriebsbeginnPeru: 500 Kilo Kokain in Spargeldosen beschlagnahmtCañete / Lima: Ein Toter bei Protesten gegen Gefängnis-Erweiterung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einwohner von Oyón (Region Lima) haben das örtliche Busterminal besetzt und fordern von den Busgesellschaften, 100 Kisten Bier, sowie eine Musikkapelle für das 10tägige Stadtfest zu stiften. Das berichten übereinstimmend der Nachrichtensender RPP und die Tageszeitung El Comercio. Nach Angaben der Polizei haben sie rund 20 Busse in ihre Gewalt gebracht und drohen, sie anzuzünden, sollte den Forderungen für das Fest rund um Mariä Himmelfahrt nicht nachgekommen werden.<br />
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		<title>18. Juli: Dem Grillhahn sein Tag</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 15:11:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das peruanische Grillhähnchen (pollo a la brasa) bekommt seinen eigenen Gedenktag, den dritten Sonntag im Juli. Das entschied die peruanische Regierung. Landwirtschaftsminister Adolfo de Córdova erklärte, das Cebiche und der Pisco hätten ihren Gedenktag. &#8220;Wie kann es sein, dass man das nicht auch dem Grillhähnchen zugesteht?&#8221;, so de Córdova. Mit der Einrichtung des Gedenktages soll dem Gericht aber nicht nur gedacht werden, das Gedenken soll auch dafür genutzt werden, den Konsum peruansicher Grillhähnchen in Peru und auf der ganzen Welt zu fördern. Unterstützen soll dies die peruanische Vogelzüchtervereinigung (APA). Ob dieser Sektor wirklich Unterstützung braucht ist aber fraglich, denn wie das Landwirtschaftsministerium berichtet, gehen monatlich 44 Millionen Portionen Grillhähnchen über den Tresen. Jeder Peruaner isst also durchschnittlich 1,6 Grillhähnchen. Damit hat das Hähnchen, das man natürlich auch auf andere Weise zubereiten kann, gar das Rind- und Schweinefleisch auf peruanischen Tellern &#8220;überflügelt&#8221;. Vorraussichtlich am kommenden Sonntag, tritt seine Einrichtung per Veröffentlichung im Geseztblatt &#8220;El Peruano&#8221; in Kraft. Ähnliche ArtikelUmweltminister Brack: Import genmanipulierter Samen bis 2014 verbotenPeru erklärt den Grieben-TagGarcía kündigt neue Minister anHuancayo feiert Tag des Bauern mit Meerschweinchen-UmzugLandwirtschaftsminister: Einführung genetisch veränderter Samen hat keine PrioritätPeru: Starkes Erdbeben erschüttert Ica und LimaIca: Erde kommt nicht zur Ruhe / weitere NachbebenPeruanische Regierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3991" class="wp-caption alignright" style="width: 241px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/peru_huhn_wachstum.jpg.gif"><img class="size-full wp-image-3991" title="Gut zu sehen: Peru produziert mehr Geflügel. Quelle: APA" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/peru_huhn_wachstum.jpg.gif" alt="Gut zu sehen: Peru produziert mehr Geflügel. Quelle: APA" width="231" height="145" /></a><p class="wp-caption-text">Gut zu sehen: Peru produziert mehr Geflügel. Quelle: APA</p></div>
<p>Das peruanische Grillhähnchen (pollo a la brasa) bekommt seinen eigenen Gedenktag, den dritten Sonntag im Juli. Das entschied die peruanische Regierung. Landwirtschaftsminister Adolfo de Córdova erklärte, das Cebiche und der Pisco hätten ihren Gedenktag. &#8220;Wie kann es sein, dass man das nicht auch dem Grillhähnchen zugesteht?&#8221;, so de Córdova.</p>
<p>Mit der Einrichtung des Gedenktages soll dem Gericht aber nicht nur gedacht werden, das Gedenken soll auch dafür genutzt werden, den Konsum peruansicher Grillhähnchen in Peru und auf der ganzen Welt zu fördern. Unterstützen soll dies die peruanische Vogelzüchtervereinigung (APA).</p>
<p>Ob dieser Sektor wirklich Unterstützung braucht ist aber fraglich, denn wie das Landwirtschaftsministerium berichtet, gehen monatlich 44 Millionen Portionen Grillhähnchen über den Tresen. Jeder Peruaner isst also durchschnittlich 1,6 Grillhähnchen. Damit hat das Hähnchen, das man natürlich auch auf andere Weise zubereiten kann, gar das Rind- und Schweinefleisch auf peruanischen Tellern &#8220;überflügelt&#8221;.</p>
<p>Vorraussichtlich am kommenden Sonntag, tritt seine Einrichtung per Veröffentlichung im Geseztblatt &#8220;El Peruano&#8221; in Kraft.<br />
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		<title>Peru: Massenhaft Regionalpräsidenten nehmen unbezahlten Urlaub</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 21:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein für außenstehende seltsam anmutendes Schauspiel lässt sich derzeit in Perus Regionalregierungen beobachten: Massenhaft Regionalpräsidenten nehmen plötzlich 120 Tage Urlaub. César Trelles Lara, Regionalpräsident von Piura schaffte es noch vor Freitag, José Murgia Zannier, Amtsinhaber in Piura war später dran, aber immer noch pünktlich, denn: Am 6. Juni war Abgabeschluss, ab da mussten alle diejenigen im &#8220;Urlaub&#8221; sein, die an der Wahl am 3. Oktober diesen Jahres teilnehmen wollen. Und den Termin wollten die 11 Regionalpräsidenten im Sonderurlaub nicht verpassen. Direkte Wiederwahl wird in Peru nur ungern gesehen. Präsidenten dürfen es nicht, auch wenn das Diktatoren wie beispielsweise Alberto Fujimori nicht besonders interessiert. Regionalpräsidenten dagegen dürfen es, aber nur, wenn sie 120 Tage vor der Wahl unbezahlten Sonderurlaub nehmen. Damit soll verhindert werden, dass Kandidaten beispielsweise bei der Einweihung von wichtigen Bauwerken, die auf Staatskosten errichtet wurden, oder mit Verteilen von Geschenken Wahlkampf betreiben. So kommt es, dass Tumbes, Áncash, Huancavelica, San Martín, Madre de Dios, Loreto, Ucayali, Cajamarca, Lima, Piura und La Libertad in den kommenden Monaten in gewisser Weise &#8220;Kopflos&#8221; sein werden. Derweil gibt es noch weitere, die sich gerne hätten aufstellen lassen, die 120 Tage waren ihnen aber zu viel. Bei manchen bestimmt eine Geldfrage, wird von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein für außenstehende seltsam anmutendes Schauspiel lässt sich derzeit in Perus Regionalregierungen beobachten: Massenhaft Regionalpräsidenten nehmen plötzlich 120 Tage Urlaub. César Trelles Lara, Regionalpräsident von Piura schaffte es noch vor Freitag, José Murgia Zannier, Amtsinhaber in Piura war später dran, aber immer noch pünktlich, denn: Am 6. Juni war Abgabeschluss, ab da mussten alle diejenigen im &#8220;Urlaub&#8221; sein, die an der Wahl am 3. Oktober diesen Jahres teilnehmen wollen. Und den Termin wollten die 11 Regionalpräsidenten im Sonderurlaub nicht verpassen.</p>
<p>Direkte Wiederwahl wird in Peru nur ungern gesehen. Präsidenten dürfen es nicht, auch wenn das Diktatoren wie beispielsweise Alberto Fujimori nicht besonders interessiert. Regionalpräsidenten dagegen dürfen es,  aber nur, wenn sie 120 Tage vor der Wahl unbezahlten Sonderurlaub nehmen. Damit soll verhindert werden, dass Kandidaten beispielsweise bei der Einweihung von wichtigen Bauwerken, die auf Staatskosten errichtet wurden, oder mit Verteilen von Geschenken Wahlkampf betreiben.</p>
<p>So kommt es, dass Tumbes, Áncash, Huancavelica, San Martín, Madre de Dios, Loreto, Ucayali, Cajamarca, Lima, Piura und La Libertad in den kommenden Monaten in gewisser Weise &#8220;Kopflos&#8221; sein werden. Derweil gibt es noch weitere, die sich gerne hätten aufstellen lassen, die 120 Tage waren ihnen aber zu viel. Bei manchen bestimmt eine Geldfrage, wird von anderen &#8211; wie beispielsweise dem Regionalpräsidenten von Puno &#8211; gemunkelt, sie hätten sich so mit ihren Stellvertretern überworfen, dass sie Angst hätten, ihnen das Ruder zu überlassen. Ganz aufgegeben haben sie aber noch nicht, derzeit geistert noch eine Gesetzesvorlage durch den peruanischen Kongress, die den vorgeschriebenen Urlaub von 120 auf 45 Tage verkürzen soll.</p>
<p>In Madre de Dios macht Regionalpräsident Santos Kaway Komori bereits Nägel mit Köpfen. Bereits am Samstag, dem Tag, an dem der &#8220;Urlaub&#8221; begann, fand bereits der Wahlkampfauftakt statt, so Alcides Arguedas, Reporter von Radio Madre de Dios, gegenüber INFOAMAZONAS.</p>
<p>Bürgermeister haben es übrigens etwas einfacher: Sie dürfen sich auch so zur Wiederwahl aufstellen lassen. Allein bei Einweihungen müssen sie sich gebührend zurückhalten.</p>
<p><strong>Nachtrag 8.6.: Regionalpräsident von Cajamarca zieht den Rücktritt zurück</strong></p>
<p>Jesús Coronel Salirrosas, Regionalpräsident von Cajamarca hat inzwischen den Rücktritt von seinem Rücktritt erklärt. Er könne nicht verantworten, dass eine Person ohne Moral, die zudem einer ganzen Reihe von Unregelmäßigkeiten verdächtigt wird, seinen Posten übernehme und damit alle erreichten Fortschritte gefährde, so Salirrosas heute Morgen in Cajamarca. Kurz zuvor wollte sein Vize Aníbal Balcázar Torrejón unter dem Protest von Mitarbeitern der Regionalregierung Cajamarca seinen Posten als neuer Regionalpräsident antreten. Im April 2008 war Balcázar Torrejón auf frischer Tat ertappt worden, als er von einem Distriktbürgermeister 1.000 Nuevos Soles annahm, um diesem bei Wasser- und Abwasserprojekten &#8220;unter die Arme zu greifen&#8221;. Seine Partei, Fuerza Social, schloss ihn daraufhin aus.<br />
</p>
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