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	<title>INFOAMAZONAS &#187; Medien</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>Loreto: Brandstifter zerstören Einrichtungen von Lokalsender</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 20:49:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der nordostperuanischen Region Loreto sind heute in den frühen Morgenstunden das Gebäude, sowie die gesamte Technik des lokalen Radiosenders Radio Nauta in Flammen aufgegangen, die mutmaßlich von Brandstiftern entzündet worden waren. Wie Radio La Voz de la Selva aus Iquitos berichtet, hatten Nachbarn Personen am brennenden Gebäude gesehen, diese aber nicht erkannt. Anwohner und Mitarbeiter versuchten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, dennoch konnten Gebäude und Technik nicht gerettet werden. Ein Mitarbeiter von Radio Nauta machte für das Feuer Personen im Umfeld der Mitarbeiter des örtlichen Bürgermeisters verantwortlich, der gestern von einem Reporter des Senders wegen mutmaßlicher Korruption scharf kritisiert worden sein soll. Radio Nauta hatte seine Studios am Streckenkilometer 1 der Straße, die von Nauta (Distrikt Nauta / Provinz und Region Loreto) nach Iquitos führt. Nauta liegt südwestlich von Iquitos und hat rund 15.000 Einwohner. Ähnliche ArtikelErdrutsche: Straße Tarapoto-Yurimaguas unbefahrbar / Preisspekulation in YurimaguasLoreto: Shuar geben Morona-Fluss wieder freiLoreto: Shuar blockieren Morona-Fluss im Protest gegen Erdöl-UnternehmenLoreto protestiert gegen Olmos-ProjektIquitos / Loreto: Altöl und Benzin fließen in den AmazonasIquitos / Loreto: Amazonas-Zufluss Itaya ÖlverschmutztWegen Dengue-Ausbruch: Peruanisches Gesundheitssystem in AlarmbereitschaftLoreto: Dengue-Epidemie in Iquitos]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der nordostperuanischen Region Loreto sind heute in den frühen Morgenstunden das Gebäude, sowie die gesamte Technik des lokalen Radiosenders Radio Nauta in Flammen aufgegangen, die mutmaßlich von Brandstiftern entzündet worden waren. Wie Radio La Voz de la Selva aus Iquitos berichtet, hatten Nachbarn Personen am brennenden Gebäude gesehen, diese aber nicht erkannt. Anwohner und Mitarbeiter versuchten, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, dennoch konnten Gebäude und Technik nicht gerettet werden.</p>
<p>Ein Mitarbeiter von Radio Nauta machte für das Feuer Personen im Umfeld der Mitarbeiter des örtlichen Bürgermeisters verantwortlich, der gestern von einem Reporter des Senders wegen mutmaßlicher Korruption scharf kritisiert worden sein soll.</p>
<p>Radio Nauta hatte seine Studios am Streckenkilometer 1 der Straße, die von Nauta (Distrikt Nauta / Provinz und Region Loreto) nach Iquitos führt. Nauta liegt südwestlich von Iquitos und hat rund 15.000 Einwohner.<br />
</p>
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		<title>Peru: Staatsrundfunk rückt näher an den Premierminister</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem Ende letzten Jahres Funktionen des Umweltministeriums direkt an das Büro des Premierministers gegangen waren, traf dieses Schicksal nun auch der Staatsrundfunk, der bislang dem Kulturministerium zugeordnet war. Die drei Hauptsender, die derzeit unter den Namen TV Perú (Canal 7), Radio Nacional und Radio la Crónica laufen, sollten im nächsten Schritt &#8220;modernisiert&#8221; werden, sowie eine größere technische, sowie informative Reichweite erhalten, so Premierminister Óscar Valdés. Daneben soll eine Kommission, der auch Experten von außerhalb der Regierung angehören sollen, eine Gesetzesvorlage erarbeiten, durch die der Staatsrundfunk auf eine Grundlage gestellt werden kann. Die Staats-Sender zu &#8220;öffentlichen&#8221; Sendern zu machen war eines der Wahlversprechen des aktuellen Präsidenten Ollanta Humala. Daran wird sich die Kommissionsarbeit nun messen müssen. In der Vergangenheit wechselten die Staatssender oft den Namen, weshalb das Staatsfernsehen (derzeit TV Perú) in Peru landläufig als &#8220;Kanal 7&#8243; bekannt ist. Zuletzt hatte es &#8220;TNP&#8221; geheißen, Televisión Nacional del Perú. Während sich der Sender besonders durch langlebige Kulturprogramme auszeichnet, halten die Verträge von Journalisten meist nur bis zur nächsten Wahl. Obwohl es durchaus Zeiten gibt, in denen die Nachrichten der Sender sehr ausgewogen sind, werden die Radio- und Fernsehwellen in Konfliktfällen -ebenso wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA- noch immer zur Propaganda oder gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Ende letzten Jahres Funktionen des Umweltministeriums direkt an das Büro des Premierministers gegangen waren, traf dieses Schicksal nun auch der Staatsrundfunk, der bislang dem Kulturministerium zugeordnet war. Die drei Hauptsender, die derzeit unter den Namen TV Perú (Canal 7), Radio Nacional und Radio la Crónica laufen, sollten im nächsten Schritt &#8220;modernisiert&#8221; werden, sowie eine größere technische, sowie informative Reichweite erhalten, so Premierminister Óscar Valdés. Daneben soll eine Kommission, der auch Experten von außerhalb der Regierung angehören sollen, eine Gesetzesvorlage erarbeiten, durch die der Staatsrundfunk auf eine Grundlage gestellt werden kann.</p>
<p>Die Staats-Sender zu &#8220;öffentlichen&#8221; Sendern zu machen war eines der Wahlversprechen des aktuellen Präsidenten Ollanta Humala. Daran wird sich die Kommissionsarbeit nun messen müssen.</p>
<p>In der Vergangenheit wechselten die Staatssender oft den Namen, weshalb das Staatsfernsehen (derzeit TV Perú) in Peru landläufig als &#8220;Kanal 7&#8243; bekannt ist. Zuletzt hatte es &#8220;TNP&#8221; geheißen, Televisión Nacional del Perú. Während sich der Sender besonders durch langlebige Kulturprogramme auszeichnet, halten die Verträge von Journalisten meist nur bis zur nächsten Wahl. Obwohl es durchaus Zeiten gibt, in denen die Nachrichten der Sender sehr ausgewogen sind, werden die Radio- und Fernsehwellen in Konfliktfällen -ebenso wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA- noch immer zur Propaganda oder gar zur Diffamation -pardon, zur &#8220;Darstellung des Standpunktes der Regierung&#8221;- genutzt.<br />
</p>
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		<title>Wegen Vorwurf der Vetternwirtschaft: Perus Vizepräsident Chehade lässt Amt ruhen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 11:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der peruanische Vizepräsident Omar Chehade hat in einer öffentlichen Stellungnahme angekündigt, bis zum Ende der Untersuchungen gegen ihn wegen mutmaßlicher Vetternwirtschaft sein Amt vorläufig ruhen zu lassen.  Bislang hatte sich die Regierung hinter den ehemaligen Korruptionsbekämpfer gestellt, vor zwei Tagen hatte aber auch Präsident Humala in einer Fernsehansprache seinem zweiten Stellvertreter den Rücktritt nahegelegt. Vizepräsident Omar Chehade wird vorgeworfen, seinen Einfluss genutzt zu haben, um die seiner Familie nahestehenden Unternehmensgruppe Wong dabei zu unterstützen, mit Hilfe der Polizei die Kontrolle der Zuckerkooperative Andahuasi zu übernehmen. Hierfür soll er, so berichtet die investigativjournalistische Internetplattform IDL-Reporteros, Kontakte zwischen Polizeioberen und Abgesandten von Wong hergestellt haben. Im Spiel ist weiters eine richterliche Räumungsanordnung von Andahuasi, die vermutlich nicht auf formell korrektem Wege erstellt wurde, sowie die Frühpensionierung eines Polizeigenerals, der andeutete, seine Pensionierung stehe möglicherweise im Zusammenhang mit seiner Ablehnung, die Räumungsandordnung umzusetzen. Chehade selbst beharrt auf seiner Unschuld und erklärte wiederholt, bei den Treffen mit diversen Polizeigenerälen sei es um das Thema &#8220;innere Sicherheit&#8221; im Allgemeinen gegangen. Während die Opposition nun seit mehreren Tagen den Kopf Chehades fordert, sprach dieser von einem medialen und politischen &#8220;Lynchprozess&#8221; und sieht sich in einer Reihe mit dem Chef der Antidrogenbehörde DEVIDA, Ricardo Soberón und Frauenministerin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5995" class="wp-caption alignright" style="width: 291px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/10/omar-chehade-foto-ANDINA.jpg"><img class="size-full wp-image-5995 " title="Unter Druck: Perus Vizeräsident Omar Chehade. Foto: Carlos Lezama / ANDINA" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/10/omar-chehade-foto-ANDINA.jpg" alt="Unter Druck: Perus Vizeräsident Omar Chehade. Foto: Carlos Lezama / ANDINA" width="281" height="278" /></a><p class="wp-caption-text">Unter Druck: Perus Vizeräsident Omar Chehade. Foto: Carlos Lezama / ANDINA</p></div>
<p>Der peruanische Vizepräsident Omar Chehade hat in einer öffentlichen Stellungnahme angekündigt, bis zum Ende der Untersuchungen gegen ihn wegen mutmaßlicher Vetternwirtschaft sein Amt vorläufig ruhen zu lassen.  Bislang hatte sich die Regierung hinter den ehemaligen Korruptionsbekämpfer gestellt, vor zwei Tagen hatte aber auch Präsident Humala in einer Fernsehansprache seinem zweiten Stellvertreter den Rücktritt nahegelegt.</p>
<p>Vizepräsident Omar Chehade wird vorgeworfen, seinen Einfluss genutzt zu haben, um die seiner Familie nahestehenden Unternehmensgruppe Wong dabei zu unterstützen, mit Hilfe der Polizei die Kontrolle der Zuckerkooperative Andahuasi zu übernehmen. Hierfür soll er, so berichtet die investigativjournalistische Internetplattform IDL-Reporteros, Kontakte zwischen Polizeioberen und Abgesandten von Wong hergestellt haben. Im Spiel ist weiters eine richterliche Räumungsanordnung von Andahuasi, die vermutlich nicht auf formell korrektem Wege erstellt wurde, sowie die Frühpensionierung eines Polizeigenerals, der andeutete, seine Pensionierung stehe möglicherweise im Zusammenhang mit seiner Ablehnung, die Räumungsandordnung umzusetzen. Chehade selbst beharrt auf seiner Unschuld und erklärte wiederholt, bei den Treffen mit diversen Polizeigenerälen sei es um das Thema &#8220;innere Sicherheit&#8221; im Allgemeinen gegangen.</p>
<p>Während die Opposition nun seit mehreren Tagen den Kopf Chehades fordert, sprach dieser von einem medialen und politischen &#8220;Lynchprozess&#8221; und sieht sich in einer Reihe mit dem Chef der Antidrogenbehörde DEVIDA, Ricardo Soberón und Frauenministerin Aida García, die in den vergangenen Monaten ebenfalls mit aller Härte von den Medien angegangen worden waren. Deshalb verwies er in der nun veröffentlichten Stellungnahme auf der Unschuldsvermutung und bat die Staatsanwaltschaft, sowie drei Untersuchungskommissionen des peruanischen Parlaments, um eine &#8220;objektive und vollständige Untersuchung&#8221; der Vorwürfe.</p>
<p>Chehades Amt als zweiter Vizepräsident wird nun vorläufig vom Präsidenten des peruanischen Kongresses, Daniel Abugattas, wahrgenommen. Sein Mandat als Kongressabgeordneter wird er weiterführen.<br />
</p>
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		<title>Peru: Immer mehr Handys und Fernseher, Festnetz und Radios werden weniger</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 20:03:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zahl der Haushalte mit Handy, Kabelfernsehen und Internet nimmt zu, während die Festnetzanschlüsse und die Bereithaltung von Radioempfängern immer weniger werden. Das geht aus einer Studie zur aktuellen Situation der technischen Hilfsmittel zur Information und Kommunikation des peruanischen Nationalinstitutes für Statistik und Informatik hervor. Demnach verfügen derzeit 73,1% der Haushalte über ein Mobiltelefon. Die Menge an Haushalten mit Festnetzanschluss sank zwischen 2009 und 2010 um fast 2% auf 30,4%. Absolute Zahlen nennt die Studie nicht. Ein paar weitere Daten finden Sie auf der angefügten Grafik. In Amazonas Einen stetigen Anstieg bei den Mobiltelefonen gab es auch in der Region Amazonas. Hier verfügen inzwischen 60,6% der Haushalte über mindestens ein Mobiltelefon. 2009 waren es noch knapp über 50%. 2009 waren in Amazonas 116.205 Mobiltelefone angemeldet. Ähnliche ArtikelINEI: 28 von 100 peruanischen Kindern arbeitenTrotz Krise: Peruanisches Bruttoinlandsprodukt 2009 um 1,12% gewachsen80.427 Peruaner kehrten seit 2007 in ihr Land zurückAnalphabetismus sinkt, bleibt aber ein ProblemPeru wird städtischerChachapoyas: Höchste Inflation in ganz PeruPeru hat 28.220.764 EinwohnerPeru: Mehr Haushalte mit eigenem Internetanschluss, großes Stadt-Land-Gefälle]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Die Zahl der Haushalte mit Handy, Kabelfernsehen und Internet nimmt zu, während die Festnetzanschlüsse und die Bereithaltung von Radioempfängern immer weniger werden. Das geht aus einer Studie zur aktuellen Situation der technischen Hilfsmittel zur Information und Kommunikation des peruanischen Nationalinstitutes für Statistik und Informatik hervor. Demnach verfügen derzeit 73,1% der Haushalte über ein Mobiltelefon. Die Menge an Haushalten mit Festnetzanschluss sank zwischen 2009 und 2010 um fast 2% auf 30,4%. Absolute Zahlen nennt die Studie nicht. Ein paar weitere Daten finden Sie auf der angefügten Grafik.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/06/inei_las-tecnologias-de-informacion-y-comunicacion-en-los-hogares.jpg"><img class="size-full wp-image-5502 aligncenter" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/06/inei_las-tecnologias-de-informacion-y-comunicacion-en-los-hogares.jpg" alt="" width="712" height="458" /></a></p>
<p><strong>In Amazonas</strong></p>
<p>Einen stetigen Anstieg bei den Mobiltelefonen gab es auch in der Region Amazonas. Hier verfügen inzwischen 60,6% der Haushalte über mindestens ein Mobiltelefon. 2009 waren es noch knapp über 50%. 2009 waren in Amazonas 116.205 Mobiltelefone angemeldet.<br />
</p>
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		<title>Schmutzkampagne und TV-Duell: Gastbeitrag von James Siever zur Präsidentschaftswahl in Peru</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 21:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>James Siever</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Ich war ein guter Staatsbürger bevor ich in die Politik eintrat“, so Ollanta Humala vor einigen Jahren in einem Interview auf Vorhaltungen, dass er als Kommandant einer im „schmutzigen Krieg“ gegen den Sendero Luminoso eingesetzten Militäreinheit im Jahr 1992 Menschenrechtsverletzungen begangen habe. Obwohl die staatsanwaltlichen Untersuchungen gegen ihn mangels Beweises längst eingestellt wurden, wird Humala dies in den Medien wie schon während der 2006er Wahlkampagne auch im derzeitigen Wahlkampf wieder vorgehalten. Genauso wenig sehen sie Humala seine damalige politische Liaison mit Hugo Chávez nach, die ihm in der Stichwahl vor fünf Jahren die Niederlage gegen Alan García eintrug. Sie wird vielmehr als Beleg für seine diktatorischen Ambitionen angeführt. Seine wiederholten Distanzierungen von Hugo Chávez nimmt man ihm nicht ab. Für Perus mehrheitlich konservative bis rechte Medienlandschaft ist die Sache völlig klar: Humala war weder ein „guter Staatsbürger“, noch sehen sie in ihm einen demokratisch gesinnten Politiker. Dass dieses mediale Dauerfeuer gegen ihn bei Humala Spuren hinterlassen hat, offenbarte sich bei seiner TV-Debatte mit Keiko Fujimori. Man merkte ihm an, dass er unter Druck steht. Er versuchte zwar, ruhig zu argumentieren und staatsmännisch zu wirken, konnte aber seine innere Anspannung nicht verbergen. Immerhin, hat er eine ganz wichtige Aussage klar und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" />„Ich war ein guter Staatsbürger bevor ich in die Politik eintrat“, so Ollanta Humala vor einigen Jahren in einem Interview auf Vorhaltungen, dass er als Kommandant einer im „schmutzigen Krieg“ gegen den Sendero Luminoso eingesetzten Militäreinheit im Jahr 1992 Menschenrechtsverletzungen begangen habe. Obwohl die staatsanwaltlichen Untersuchungen gegen ihn mangels Beweises längst eingestellt wurden, wird Humala dies in den Medien wie schon während der 2006er Wahlkampagne auch im derzeitigen Wahlkampf wieder vorgehalten.</p>
<p>Genauso wenig sehen sie Humala seine damalige politische Liaison mit Hugo Chávez nach, die ihm in der Stichwahl vor fünf Jahren die Niederlage gegen Alan García eintrug. Sie wird vielmehr als Beleg für seine diktatorischen Ambitionen angeführt. Seine wiederholten Distanzierungen von Hugo Chávez nimmt man ihm nicht ab. Für Perus mehrheitlich konservative bis rechte Medienlandschaft ist die Sache völlig klar: Humala war weder ein „guter Staatsbürger“, noch sehen sie in ihm einen demokratisch gesinnten Politiker.</p>
<p>Dass dieses mediale Dauerfeuer gegen ihn bei Humala Spuren hinterlassen hat, offenbarte sich bei seiner TV-Debatte mit Keiko Fujimori. Man merkte ihm an, dass er unter Druck steht. Er versuchte zwar, ruhig zu argumentieren und staatsmännisch zu wirken, konnte aber seine innere Anspannung nicht verbergen. Immerhin, hat er eine ganz wichtige Aussage klar und deutlich gemacht: Sollte er gewählt werden, wird er „fünf Jahre Präsident sein, aber keine Minute länger!“ Eine Botschaft an alle, die ihm unterstellen, er wolle sich mittels einer Verfassungsänderung künftig fortlaufend wiederwählen lassen!</p>
<p>Dagegen hinterließ Keiko Fujimori in der Debatte einen selbstsicheren Eindruck. Humalas Vorhaltungen hinsichtlich der Menschenrechtsverletzungen und Korruption während des diktatorischen Regimes ihres Vaters in den 90er Jahren konterte sie kühl. Sie sei die Kandidatin und nicht Alberto Fujimori. Wenn Humala mit Alberto Fujimori debattieren wolle, soll er es doch mit ihm machen! Eine erstaunliche Chuzpe, wenn man bedenkt, dass sie doch sonst keine Gelegenheit auslässt, das Regime ihres Vaters als „die beste Regierung, die Peru hatte“ zu bezeichnen.</p>
<p>Angesichts der für sie günstigen Umfrageergebnisse, die ihr einen knappen Vorsprung vor Humala zubilligen, kann Keiko Fujimori auch Selbstbewusstsein demonstrieren. Rechnen kann sie vor allem mit den Stimmen der Frauen, aber auch der jüngeren Wähler, die offenbar fürchten, unter einem linksnationalistischen Präsidenten Humala in Perú keine iPhones und Luis-Vuitton-Taschen mehr kaufen zu können. Und neben den allermeisten Medien hat sie auch die einhellige Unterstützung der Geschäftswelt, die in Humalas Umverteilungsplänen zu Gunsten der chronisch vernachlässigten Hochlandbewohner Sozialismus wittern.</p>
<p>Aber nicht nur Medien und Geschäftswelt machen massiv mobil für Keiko Fujimori. Nun wird sie sogar vom einsitzenden Vladomiro Montesinos, dem einstigen berüchtigten Geheimdienstchef ihres Vater, öffentlich unterstützt. In einer den Fujimoristas nahestehenden Zeitung hat er behauptet, dass er in Wirklichkeit hinter dem Putschversuch Humalas im Jahr 2000 gegen die Diktatur Fujimori gestanden habe, und außerdem mit dessen Hilfe in Venezuela untertauchen konnte. Wie zu seinen besten Zeiten als Fujimoris rechte Hand versucht er mit den Mitteln klassisch geheimdienstlicher Desinformationskampagnen Humala zu diskreditieren. Ausgerechnet der Mann, der von seinen Todesschwadronen seinerzeit missliebige Personen beseitigen ließ und dem peruanischen Staat Milliarden Dollar gestohlen hat, will so der Tochter seines früheren Chefs zum Wahlsieg verhelfen, um dann von der Präsidentin Keiko Fujimori zusammen mit ihrem Vater zum Dank begnadigt zu werden. Wie die Umfragen zeigen, könnte dieses perfide Spiel am Ende sogar Erfolg haben.</p>
<p>Damit Perú nicht wieder – wie zwischen 1990 und 2000 – in die Hände von Fujimoris Politmafia fällt, hat nicht nur Perus Literaturnobelpreisträger Vargas Llosa, sondern nunmehr auch Ex-Präsident Toledo öffentlich seine Unterstützung für Humala erklärt. Insbesondere Toledos später, aber möglicherweise nicht zu später Aufruf, den er mit dem deutlichen Hinweis versehen hat, in der anstehenden Wahl Demokratie, Freiheit und Menschenrechte zu verteidigen, könnte der laufenden Wahlschlacht quasi auf der Zielgeraden doch noch die entscheidende Wende zu Gunsten von Humala geben.</p>
<p>Denn trotz seiner enttäuschenden Präsidentschaft ist Toledo bei den Peruanern wegen seiner Herkunft als Abkömmling bettelarmer Hochlandindios immer noch populär und hat wegen seiner Führungsrolle während der Opposition gegen Fujimoris Diktatur auch noch eine gewisse Autorität. Keiko Fujimoris ärgerliche öffentliche Reaktion auf Toledos Outing pro Humala ist daher nur verständlich. In jedem Fall steht Perú am kommenden Sonntag ein dramatischer politischer Showdown bevor.</p>
<p><em>James Siever (München) ist Peru-Kenner und Autor des Buches „Alan Garcia. Der Schuldenrebell“, erschienen in Deutschland beim Verlag Monsenstein &amp; Vannerdat.</em></p>
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		<title>Fernsehduell der Präsidentschaftskandidaten: Kleine Überraschungen, wenig Neues</title>
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		<pubDate>Mon, 30 May 2011 09:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In jedem Lehrbuch über praktischen Journalismus ist zu lesen, der erste Satz sei der wichtigste und müsse den Leser fesseln. Bei der gestrigen Fernsehdebatte der beiden peruanischen PräsidentschaftskandidatInnen Ollanta Humala (Gana Perú) und Keiko Fujimori (Fuerza 2011) gab es aber nichts fesselndes für den ersten Satz. In einem rhetorisch unterirdischen &#8220;Duell&#8221; erwähnten beide noch einmal die Stichworte ihrer Kampagnen, ohne sie näher zu erklären und stachen sich gegenseitig in die bereits bekannten Schwachstellen. Entgegen aller Ankündigungen wurden auch diesmal wieder große Redeanteile vom Blatt gelesen und die Antworten auf Nachfragen des Kontrahenten oder der Kontrahentin schienen ebenfalls vorformuliert. Das wurde vor allem dann sichtbar, wenn die Antwort überhaupt nicht zur Frage passte. Die Strategie Keiko Fujimoris war, die wiederholten Anpassungen des Wahlprogramms von Gana Perú herauszustellen, um dann zu Fragen, welches denn im Falle eines Sieges gelte. Ollanta Humala dagegen ließ keine Möglichkeit aus, eine Verbindung zwischen Keiko Fujimori und ihrem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Korruption verurteilten Vater Alberto Fujimori herzustellen. Ein paar kleine Überraschungen waren aber dennoch dabei. So scheint eine Person aus Fujimoris Umfeld endlich einmal den Abschlussbericht der Wahrheits- und Versöhungskommission (CVR) gelesen zu haben, den die Fujimori-Parteien bislang permanent als einseitig zu diskreditieren versuchten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" />In jedem Lehrbuch über praktischen Journalismus ist zu lesen, der erste Satz sei der wichtigste und müsse den Leser fesseln. Bei der gestrigen Fernsehdebatte der beiden peruanischen PräsidentschaftskandidatInnen Ollanta Humala (Gana Perú) und Keiko Fujimori (Fuerza 2011) gab es aber nichts fesselndes für den ersten Satz. In einem rhetorisch unterirdischen &#8220;Duell&#8221; erwähnten beide noch einmal die Stichworte ihrer Kampagnen, ohne sie näher zu erklären und stachen sich gegenseitig in die bereits bekannten Schwachstellen. Entgegen aller Ankündigungen wurden auch diesmal wieder große Redeanteile vom Blatt gelesen und die Antworten auf Nachfragen des Kontrahenten oder der Kontrahentin schienen ebenfalls vorformuliert. Das wurde vor allem dann sichtbar, wenn die Antwort überhaupt nicht zur Frage passte.</p>
<p>Die Strategie Keiko Fujimoris war, die wiederholten Anpassungen des Wahlprogramms von Gana Perú herauszustellen, um dann zu Fragen, welches denn im Falle eines Sieges gelte. Ollanta Humala dagegen ließ keine Möglichkeit aus, eine Verbindung zwischen Keiko Fujimori und ihrem wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Korruption verurteilten Vater Alberto Fujimori herzustellen.</p>
<p>Ein paar kleine Überraschungen waren aber dennoch dabei. So scheint eine Person aus Fujimoris Umfeld endlich einmal den Abschlussbericht der Wahrheits- und Versöhungskommission (CVR) gelesen zu haben, den die Fujimori-Parteien bislang permanent als einseitig zu diskreditieren versuchten. So zitierte Keiko Fujimori die CVR-Forderung nach individueller und kollektiver Entschädigung der Opfer des leuchtenden Pfades und erklärte, es habe &#8220;leider auch [Menschenrechtsverletzungen] durch einzelne Mitglieder der Streitkräfte und der Nationalpolizei&#8221; gegeben.  Ollanta Humala wies wiederholt darauf hin, dass trotz der wiederholten Distanzierung Fujimoris von den diktatorischen Auswüchsen der Regierung ihres Vaters zahlreiche Personen aus dessen politischem Umfeld Teil ihres Wahlkampfteams sind.</p>
<p>Spanischsprachige INFOAMAZONAS-Leser können die wichtigsten Schlagworte der Debatte unter <a title="Sie verlassen INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster!" href="http://www.larepublica.pe/debate-elecciones-2011">http://www.larepublica.pe/debate-elecciones-2011</a> noch einmal nachlesen. Hinweis: La República berichtet in diesem Wahlkampf im großen und ganzen unabhängiger als viele andere peruanische Medien (z.B. El Comercio), insbesondere die Meinungsbeiträge, sowie auch manche Informationsbeiträge sind klar Humala-freundlich.</p>
<p><strong>Statistik spannender als Duell </strong></p>
<p>Wer also vor dem Fernsehduell bereits eine gefestigte Meinung hatte, wurde darin wohl bestätigt, wer noch keine hatte, hat nichts neues erfahren. Interessanter als das Fernsehduell waren wohl eher die letzten Umfrageergebnisse vor der Wahl, die gestern veröffentlicht wurden, weil in der Woche vor der Wahl selbst bis zum Ende der Auszählung keine neuen veröffentlicht werden dürfen. Je nach politischer Linie des beauftragenden Medienunternehmens liegt wahlweise Keiko Fujimori oder Ollanta Humala ein paar Promille vorne. Wegen der Fehlerquote liegt aber ein Umfrage-Patt vor. Mehr weiß man dann am kommenden Montag.</p>
<p>Jüngste Umfrageergebnisse:</p>
<ul>
<li>IMASEN: Fujimori 42,5% / Humala 43,8% (der gesamt abgegebenen Stimmen)</li>
<li>CPI: Fujimori 44.6% / Humala 41.5% (der gesamt abgegebenen Stimmen)</li>
<li>Ipsos Apoyo: Fujimori 50,5% / Humala 49,5% (der gültigen Stimmen)</li>
<li>La Católica: Fujimori 44.2%  / Humala 43.7% (der gesamt abgegebenen Stimmen)</li>
<li>Datum: Fujimori 52,3% / Humala 47,7% (der gültigen Stimmen)</li>
</ul>
<p>Fehlendes auf 100%: Keine Angabe, ungültige Stimme, unausgefüllter Stimmzettel.</p>
<p>MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!<br />
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		<title>Peru: Fernsehduell der Präsidentschaftskandidaten am 29. Mai</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 09:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das letzte Fernsehduell der peruanischen Präsidentschaftsbewerber findet am 29. Mai im Hotel JW Marriott in Miraflores (Lima) statt. Teilnehmen werden die beiden Erstplatzierten der ersten Wahlrunde, Keiko Fujimori und Ollanta Humala. Das haben die Wahlbündnisse Fuerza 2011 und Gana Perú beschlossen. Das Duell wird um 20 Uhr (Ortszeit) beginnen und über das Staatsfernsehen TVPeru übertragen. Hauptorganisatoren sind neben dem peruanischen Wahltribunal JNE die Wahlbeobachterorganisation Transparencia und der peruanische Ableger des US-amerikanischen National Democratic Institute. Bereits eine Woche zuvor soll es eine Debatte zwischen den Verantwortlichen der jeweiligen Wahlprogramme geben. Die Stichwahl zwischen Ollanta Humala und Keiko Fujimori findet am 5. Juni 2011 statt. Wer die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen kann, wird am 28. Juli, dem Nationalfeiertag, in den peruanischen Präsidentenpalast in Lima einziehen. MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial! Ähnliche ArtikelFernsehduell der Präsidentschaftskandidaten: Kleine Überraschungen, wenig NeuesPeru: Wahlergebnis steht fest, Ollanta Humala vorneKeiko Fujimori erkennt Niederlage anPeru: Investoren schüren und haben Angst, Börse setzt den Handel ausPeru-Wahl in Deutschland: Keiko gewinnt, aber Ollanta holt sich BerlinPeru: 84% der Stimmen ausgezählt &#8211; Humalas Vorsprung festigt sichPeru: 81% der Stimmen ausgezählt, Humala vornePeru: Erste Hochrechnungen versprechen spannenden Abend, Ollanta mit leichtem Vorsprung]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" />Das letzte Fernsehduell der peruanischen Präsidentschaftsbewerber findet am 29. Mai im Hotel JW Marriott in Miraflores (Lima) statt. Teilnehmen werden die beiden Erstplatzierten der ersten Wahlrunde, Keiko Fujimori und Ollanta Humala. Das haben die Wahlbündnisse Fuerza 2011 und Gana Perú beschlossen. Das Duell wird um 20 Uhr (Ortszeit) beginnen und über das Staatsfernsehen TVPeru übertragen. Hauptorganisatoren sind neben dem peruanischen Wahltribunal JNE die Wahlbeobachterorganisation Transparencia und der peruanische Ableger des US-amerikanischen National Democratic Institute. Bereits eine Woche zuvor soll es eine Debatte zwischen den Verantwortlichen der jeweiligen Wahlprogramme geben.</p>
<p>Die Stichwahl zwischen Ollanta Humala und Keiko Fujimori findet am 5. Juni 2011 statt. Wer die Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen kann, wird am 28. Juli, dem Nationalfeiertag, in den peruanischen Präsidentenpalast in Lima einziehen.</p>
<p>MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!<br />
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		<title>Perus Zeitungen im Wahlkampf: Noch 23 Tage Hass</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 09:05:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wahlen 10/11]]></category>

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		<description><![CDATA[In 23 Tagen werden Perus Wähler in einer Stichwahl den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Perus Präsident Alan García bestimmen. Auf dem Weg dahin wird mit immer härteren Bandagen gekämpft. Die Kandidaturen von Ollanta Humala und Keiko Fujimori spalten Peru. Besonder sichtbar wird dies an den großen Tageszeitungen, die sich auch für die fadenscheinigsten Schmutzkampagnen nicht zu schade sind und, ohne es klar zuzugeben, gegen einen und für einen anderen Kandidaten schreiben. So müsste man Ollanta Humala nach der Lektüre der peruanischen -eigentlich- &#8220;Qualitätszeitungen&#8221; El Comercio und Peru21, sowie dem Correo, der aber immer am rechten Rand fischt, für einen glühenden Anhänger Hugo Chávez&#8217; halten, der die gesamte Industrie verstaatlichen, die Abtreibung vollständig legalisieren und die Steuern erhöhen möchte und sich vor allem durch tägliche Meinungswechsel auszeichnet. Und Keiko Fujimori erscheint nach einem Blick in La Primera und teilweise auch in La República wie eine Marionette ihres Vaters, die sofort ihren Vater begnadigen, jegliche Demokratie abschaffen, Frauen zwangssterilisieren und sich die Taschen mit großen Mengen Steuergeld füllen würde. Gründe für diese Angst haben natürlich auch die Kandidatin und der Kandidat selbst geliefert, Ollanta Humala durch frühere Wahlprogramme und einen nicht immer kohärenten Diskurs und Keiko Fujimori durch die öffentliche Bewunderung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" />In 23 Tagen werden Perus Wähler in einer Stichwahl den Nachfolger oder die Nachfolgerin von Perus Präsident Alan García bestimmen. Auf dem Weg dahin wird mit immer härteren Bandagen gekämpft. Die Kandidaturen von Ollanta Humala und Keiko Fujimori spalten Peru. Besonder sichtbar wird dies an den großen Tageszeitungen, die sich auch für die fadenscheinigsten Schmutzkampagnen nicht zu schade sind und, ohne es klar zuzugeben, gegen einen und für einen anderen Kandidaten schreiben. So müsste man Ollanta Humala nach der Lektüre der peruanischen -eigentlich- &#8220;Qualitätszeitungen&#8221; El Comercio und Peru21, sowie dem Correo, der aber immer am rechten Rand fischt, für einen glühenden Anhänger Hugo Chávez&#8217; halten, der die gesamte Industrie verstaatlichen, die Abtreibung vollständig legalisieren und die Steuern erhöhen möchte und sich vor allem durch tägliche Meinungswechsel auszeichnet. Und Keiko Fujimori erscheint nach einem Blick in La Primera und teilweise auch in La República wie eine Marionette ihres Vaters, die sofort ihren Vater begnadigen, jegliche Demokratie abschaffen, Frauen zwangssterilisieren und sich die Taschen mit großen Mengen Steuergeld füllen würde.</p>
<p>Gründe für diese Angst haben natürlich auch die Kandidatin und der Kandidat selbst geliefert, Ollanta Humala durch frühere Wahlprogramme und einen nicht immer kohärenten Diskurs und Keiko Fujimori durch die öffentliche Bewunderung der Regierungszeit ihres zeitweise diktatorisch herrschenden Vaters. So gibt es auch keine Sicherheit, dass nicht doch die eine oder andere Befürchtung eintritt. Da aber in den meisten Zeitungen (denen auch oft Radio- und Fernsehsender gehören) nicht einmal der Versuch einer ausgewogenen Berichterstattung unternommen wird, werden die Gräben zwischen beiden Lagern noch weiter vertieft, obwohl es in Peru bereits jetzt zu viele soziale Gegensätze und Konflikte gibt. Und die Angst, die viele Peruaner hinter vorgehaltener Hand äußern, der oder die Unterlegene könnte sich nach der Wahl an die Macht putschen, wird noch größer.</p>
<p>MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!<br />
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		<title>Alto Amazonas / Loreto: Gericht spricht Journalisten frei</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Dec 2010 19:02:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Gericht in der peruanischen Provinz Alto Amazonas (Region Loreto) hat die Unschuld der Journalisten Geovanni Acate und Pater Mario Bertolini festgestellt, denen Anstachelung zu Straßenblockaden vorgeworfen wurde. Gleichzeitig verurteilte das Gericht allerdings mehrere führende Köpfe lokaler sozialer Bewegungen zu jeweils vier Jahren Freiheitsstrafe. Allen war vorgeworfen worden, im Juni 2009 &#8211; im Umfeld der als &#8220;Baguazo&#8221; bekannten Zusammenstöße zwischen Ureinwohnern, lokaler Bevölkerung und der Polizei &#8211; zu Straßenblockaden und anderen Protestaktionen aufgerufen zu haben. Die Verteidigung hatte stets auf die Meinungsfreiheit verwiesen. Pater Mario Bertolini, Pfarrer der Gemeinde Barranquita in San Martín, stand wegen des Prozesses bereits kurz vor der Abschiebung. Geovanni Acate Coronel ist Direktor des Diözesandsenders &#8220;Radio Oriente&#8221; aus Yurimaguas. Die Verteidigung der verurteilten Adilia Tapullima, Gorki Vásquez, Elias Sánchez, Javier Alava und Bladimiro Tapayuri kündigte an, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Seit dem 5. Juni 2009, dem Tag des &#8220;Baguazo&#8221;, kam es wiederholt zu Maßnahmen gegen kirchliche oder der katholischen Kirche nahestehende Radiosender im Norden Perus. So wurde den Sendern &#8220;Radio La Voz&#8221; (Bagua) und &#8220;Radio Horizonte&#8221; (Chachapoyas) vorrübergehend Lizenzen entzogen. Erst nach großem Protest durften die Radios wieder senden. Ähnliche ArtikelTV Oriente zurück On AirAlto Amazonas / Loreto: Radio Oriente bedrohtErdrutsche: Straße Tarapoto-Yurimaguas unbefahrbar / [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3528" class="wp-caption alignright" style="width: 326px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/05/radio_oriente-yurimaguas.jpg"><img class="size-full wp-image-3528" title="Radio Oriente Yurimaguas. Bild: roriente.org" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/05/radio_oriente-yurimaguas.jpg" alt="Radio Oriente Yurimaguas. Bild: roriente.org" width="316" height="80" /></a><p class="wp-caption-text">Radio Oriente Yurimaguas. Bild: roriente.org</p></div>
<p>Ein Gericht in der peruanischen Provinz Alto Amazonas (Region Loreto) hat die Unschuld der Journalisten Geovanni Acate und Pater Mario Bertolini festgestellt, denen Anstachelung zu Straßenblockaden vorgeworfen wurde. Gleichzeitig verurteilte das Gericht allerdings mehrere führende Köpfe lokaler sozialer Bewegungen zu jeweils vier Jahren Freiheitsstrafe. Allen war vorgeworfen worden, im Juni 2009 &#8211; im Umfeld der als &#8220;Baguazo&#8221; bekannten Zusammenstöße zwischen Ureinwohnern, lokaler Bevölkerung und der Polizei &#8211; zu Straßenblockaden und anderen Protestaktionen aufgerufen zu haben. Die Verteidigung hatte stets auf die Meinungsfreiheit verwiesen.</p>
<p>Pater Mario Bertolini, Pfarrer der Gemeinde Barranquita in San Martín, stand wegen des Prozesses bereits kurz vor der Abschiebung. Geovanni Acate Coronel ist Direktor des Diözesandsenders &#8220;Radio Oriente&#8221; aus Yurimaguas. Die Verteidigung der verurteilten Adilia Tapullima, Gorki Vásquez, Elias Sánchez, Javier Alava und Bladimiro Tapayuri kündigte an, Berufung gegen das Urteil einzulegen.</p>
<div id="attachment_32" class="wp-caption alignleft" style="width: 228px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2008/05/radioantennen.jpg"><img class="size-full wp-image-32" title="Radioantennen. Foto: D. Raiser" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2008/05/radioantennen.jpg" alt="Radioantennen. Foto: D. Raiser" width="218" height="147" /></a><p class="wp-caption-text">Radioantennen. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Seit dem 5. Juni 2009, dem Tag des &#8220;Baguazo&#8221;, kam es wiederholt zu Maßnahmen gegen kirchliche oder der katholischen Kirche nahestehende Radiosender im Norden Perus. So wurde den Sendern &#8220;Radio La Voz&#8221; (Bagua) und &#8220;Radio Horizonte&#8221; (Chachapoyas) vorrübergehend Lizenzen entzogen. Erst nach großem Protest durften die Radios wieder senden.<br />
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		<title>Skurriles von Perus Volksmusikindustrie: Youtube-Wendys Israel-Hymne mit der Tigerin und dem Delfin</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2010/12/16/skurriles-von-perus-volksmusikindustrie-youtube-wendys-israel-hymne-mit-der-tigerin-und-dem-delfin.html</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 11:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=oN5tZ_X0dSo Skurrile Auftritte sind eine Art Markenzeichen der peruanischen Volksmusikindustrie. Nun aber haben sich drei zusammengetan, um das Wort &#8220;skurril&#8221; neu zu definieren: Die Youtube-Stars Wendy Sulca, Tigresa del Oriente und Delfín hasta el fín. Ihre Videos wurden auf der Videoplattform millionenfach angeklickt, große Plattenfirmen nahmen sie dafür unter Vertrag. Ihre gemeinsame Produktion &#8220;En tus tierras bailare&#8221; besingt die Schönheit Israels &#8211; ein Land, das bislang keiner der drei bislang persönlich kennt &#8211; ist ein Kassenschlager, gerade erst ging eine mehrwöchige Konzerttour durch Argentinien, Chile und Uruguay zu Ende. Und in Peru, einem Land, das wegen seiner ausgeprägten Musikpiraterie von der Plattenindustrie gefürchtet wird, weiß man nicht so recht, was man von diesem Erfolg halten soll. Denn Erfolg haben die drei, das zeigen nicht zuletzt Parodien im peruanischen, spanischen und mexikanischen Fernsehen. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Wendy Sulca: Bier und Milch vom Wundermädchen Die 14jährige Wendy Sulca, von ihrer Managerin und Mutter als &#8220;Wunderkind der Folklore&#8221; dargestellt, verdankt ihren Erfolg einem Youtube-Video, in dem sie -mit sieben Jahren- davon singt, wie sie in einer Spelunke mit viel Bier Liebeskummer und Sorgen ertränken will. Als gern gesehener Gast in diversen peruanischen Talk- und Unterhaltungsshows in Rundfunk und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oN5tZ_X0dSo">http://www.youtube.com/watch?v=oN5tZ_X0dSo</a></p>
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<p>Skurrile Auftritte sind eine Art Markenzeichen der peruanischen Volksmusikindustrie. Nun aber haben sich drei zusammengetan, um das Wort &#8220;skurril&#8221; neu zu definieren: Die Youtube-Stars Wendy Sulca, Tigresa del Oriente und Delfín hasta el fín. Ihre Videos wurden auf der Videoplattform millionenfach angeklickt, große Plattenfirmen nahmen sie dafür unter Vertrag. Ihre gemeinsame Produktion &#8220;En tus tierras bailare&#8221; besingt die Schönheit Israels &#8211; ein Land, das bislang keiner der drei bislang persönlich kennt &#8211; ist ein Kassenschlager, gerade erst ging eine mehrwöchige Konzerttour durch Argentinien, Chile und Uruguay zu Ende. Und in Peru, einem Land, das wegen seiner ausgeprägten Musikpiraterie von der Plattenindustrie gefürchtet wird, weiß man nicht so recht, was man von diesem Erfolg halten soll.</p>
<p>Denn Erfolg haben die drei, das zeigen nicht zuletzt Parodien im peruanischen, spanischen und mexikanischen Fernsehen. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen?</p>
<p><strong>Wendy Sulca: Bier und Milch vom Wundermädchen</strong><br />
Die 14jährige Wendy Sulca, von ihrer Managerin und Mutter als &#8220;Wunderkind der Folklore&#8221; dargestellt, verdankt ihren Erfolg <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=DuoCd7UEkpc" target="_blank">einem Youtube-Video</a>, in dem sie -mit sieben Jahren- davon singt, wie sie in einer Spelunke mit viel Bier Liebeskummer und Sorgen ertränken will. Als gern gesehener Gast in diversen peruanischen Talk- und Unterhaltungsshows in Rundfunk und Fernsehen hat sie sich eine große Fangemeinde aufgebaut und singt jetzt nicht mehr in den kleinen, dunklen Clubs, in der ihr verstorbener Vater die ersten Auftritte organisiert hatte, sondern auf den ganz großen Bühnen. Die argentinische Ausgabe des RollingStone-Magazins, das ein ganzes Interview mit Wendy Sulca veröffentlichte, bezeichnete sie als die &#8220;kitschigste Datenverkehrsproduktionsmaschine&#8221; überhaupt &#8211; nicht ganz zu unrecht, wie ein Blick auf ihre ganz in rosa und weiß gehaltene Internetseite zeigt.</p>
<p><strong>La Tigresa del Oriente: den Scharfschützen abgeschossen</strong></p>
<p>Auch sie, gelernte Kosmetikerin und Haarstylistin mit dem bürgerlichem Namen Judith Bustos, ist ein Youtube-Star, <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=f5UcgTuvCmU" target="_blank">ihr Video &#8220;Nuevo Amanecer&#8221;</a> wurde über 2 Millionen Mal angesehen. Zur Legende wurde ihr <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=tDJGJ52ATxo" target="_blank">Auftritt 2007</a> im Programm des populären Fernsehtalkers Jaime Bayly alias &#8220;el francotirador&#8221; (&#8220;der Scharfschütze&#8221;) der sie nicht für voll nahm, als die &#8220;Tigresa&#8221; ihm eröffnete, Warner Music habe sie unter Vertrag genommen. Wenig später wurde er eines besseren belehrt. Angeblich wollte Bustos bereits in ihrer Jugend Sängerin werden. Diesen Traum hat sie sich nun, mit 56 Jahren, erfüllt. Insbesondere wegen ihrer Art zu singen und zu tanzen &#8211; die Meinungen darüber gehen von &#8220;talentlos&#8221; bis &#8220;exotisch&#8221; &#8211; polarisiert die Künstlerin, die für gewöhnlich in Tiger- oder Schlangenkostümen mit Löwenmähne auftritt.</p>
<p><strong>Delfin &#8220;hasta el fín&#8221; Quishpe: Andine Techno-Folklore aus Ecuador</strong></p>
<p>Der dritte im Bunde ist Ecuatorianer und mit seinem Lied &#8220;torres gemelas&#8221; über die Terroranschläge auf das WTC am 11. September 2001 weltberühmt geworden, <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=NecoBo0BhEk" target="_blank">dessen Video</a> bei Youtube mehr als 6 Millionen Zugriffe verzeichnete. Es erzählt die wahre Geschichte eines Freundes Quishpes, dessen Verlobte bei den Anschlägen ihr Leben verlor. Der Sänger selbst bekam von seinem Internet-Ruhm zunächst gar nichts mit, seine eigene Plattenfirma wohl auch nicht, ein Internetnutzer hatte ohne ihr zutun das Video eingestellt. Inzwischen ist auch Delfín &#8211; nach anfänglichen Anfeindungen wegen seiner Kombination aus traurigen Bildern und Tanzmusik &#8211; in ganz Lateinamerika bekannt und unterwegs.<br />
</p>
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		<title>Wenn Sie in Perus Tageszeitungen über die kommende Wahl lesen&#8230;</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2010/09/21/wenn-sie-in-perus-tageszeitungen-uber-die-kommende-wahl-lesen.html</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 10:44:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wahlen 10/11]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230; ist es hilfreich, ein wenig über ihre Position gegenüber bestimmten Kandidaten zu wissen. Denn insbesondere bei der Bürgermeisterwahl in Lima haben sich die meisten ganz eindeutig positioniert. So unterstützen insbesondere die wirtschaftsliberalen  Tageszeitungen &#8220;El Comercio&#8220;, &#8220;Peru21&#8221; und &#8220;Gestión&#8221; die Kandidatin der konservativen christlichen Volkspartei (PPC), Lourdes Flores. Die selbe Gruppe ist auch einer der Anteilseigner des Nachrichtenkanals &#8220;Canal N&#8221;. Die Zeitung &#8220;La República&#8220;, ebenfalls Anteilseigner von &#8220;Canal N&#8221;, sowie die linke Tageszeitung &#8220;La Primera&#8221; haben sich für diese Wahl auf die Seite der linksliberalen Fuerza-Social-Kandidatin Susana Villaran gestellt. Zweitere publiziert unter anderem anonyme Beiträge gegen Lourdes Flores. Ähnlich geht die rechtskonservative Zeitung &#8220;Correo&#8220;, sowie ihre Revolver-Ableger &#8220;Nuevo Ojo&#8221; und &#8220;Ajá&#8221; vor. Sie beschäftigen sich in erster Linie damit, Susana Villaran durch den Schmutz zu ziehen &#8211; ähnlich wie &#8220;La Primera&#8221; mit Lourdes Flores. Auf dieser Linie, allerdings etwas besser recherchiert, steht auch der &#8220;Expreso&#8220;. MEHR Artikel zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial! HINWEIS: Durch den Klick auf einen der oben genannten Zeitungsnamen kommen Sie zum Internetportal dieser Zeitung und VERLASSEN AUF DIESEM WEGE INFOAMAZONAS. Infoamazonas macht sich den Inhalt dieser Portale nicht zu eigen. Ähnliche ArtikelPeru: Wahlergebnis steht fest, Ollanta Humala vorneKeiko Fujimori erkennt Niederlage anPeru: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; ist es hilfreich, ein wenig über ihre Position gegenüber bestimmten Kandidaten zu wissen. Denn insbesondere bei der Bürgermeisterwahl in Lima haben sich die meisten ganz eindeutig positioniert.</p>
<p>So unterstützen insbesondere die wirtschaftsliberalen  Tageszeitungen &#8220;<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.elcomercio.com.pe" target="_blank">El Comercio</a>&#8220;, &#8220;<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.peru21.pe" target="_blank">Peru21</a>&#8221; und &#8220;<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.gestion.pe" target="_blank">Gestión</a>&#8221; die Kandidatin der konservativen christlichen Volkspartei (PPC), Lourdes Flores. Die selbe Gruppe ist auch einer der Anteilseigner des Nachrichtenkanals &#8220;Canal N&#8221;.</p>
<p><em><a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011"><img class="alignright size-full wp-image-3890" title="wahlen_elecciones_2010-2011-peru" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" /></a></em>Die Zeitung &#8220;<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.larepublica.pe" target="_blank">La República</a>&#8220;, ebenfalls Anteilseigner von &#8220;Canal N&#8221;, sowie die linke Tageszeitung &#8220;<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://diariolaprimeraperu.com" target="_blank">La Primera</a>&#8221; haben sich für diese Wahl auf die Seite der linksliberalen Fuerza-Social-Kandidatin Susana Villaran gestellt. Zweitere publiziert unter anderem anonyme Beiträge gegen Lourdes Flores.</p>
<p>Ähnlich geht die rechtskonservative Zeitung &#8220;<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.correoperu.pe" target="_blank">Correo</a>&#8220;, sowie ihre Revolver-Ableger &#8220;<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.ojo.com.pe" target="_blank">Nuevo Ojo</a>&#8221; und &#8220;<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.aja.pe" target="_blank">Ajá</a>&#8221; vor. Sie beschäftigen sich in erster Linie damit, Susana Villaran durch den Schmutz zu ziehen &#8211; ähnlich wie &#8220;La Primera&#8221; mit Lourdes Flores. Auf dieser Linie, allerdings etwas besser recherchiert, steht auch der &#8220;<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.expreso.com.pe" target="_blank">Expreso</a>&#8220;.</p>
<p><em>MEHR Artikel zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!</em><br />
<em>HINWEIS: Durch den Klick auf einen der oben genannten Zeitungsnamen kommen Sie zum Internetportal dieser Zeitung und VERLASSEN AUF DIESEM WEGE INFOAMAZONAS. Infoamazonas macht sich den Inhalt dieser Portale nicht zu eigen.<br />
</em><br />
</p>
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		<title>Überraschende Wende: Radio &#8220;La Voz&#8221; bekommt Lizenz zurück</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 21:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehr als ein Jahr nach der illegalen Schließung des peruanischen Radiosenders &#8220;La Voz&#8221; aus Bagua Grande hat die peruanische Regierung auf internationalen Druck hin die Sendelizenz wieder erteilt. In einem beispiellosen Akt teilten Premier Javier Velásquez und Transport- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo mit, ab heute (Freitag) könne der Sendebetrieb wieder aufgenommen werden. Man wolle damit zeigen, dass Peru die Pressefreiheit respektiere, so Velásquez Quesquén. Nach schweren Zusammenstößen zwischen Ureinwohnern, lokaler Bevölkerung und der Polizei am vergangenen 5. Juni 2009 in der Umgebung der nordperuanischen Stadt Bagua, bei denen mehr als 30 Menschen ihr Leben verloren hatten, warfen mehrere Minister dem Lokalsender &#8220;La Voz&#8221; vor, die Gewalt angeheizt zu haben. Obwohl mit Hilfe von Mitschnitten der gesammten Sendungen die Unschuld von Radio &#8220;La Voz&#8221; nachgewiesen werden konnte, entzog das Transport- und Kommunikationsministerium wegen vorgeschobenen angeblichen administrativen Mängeln dem Familienunternehmen die Sendelizenz. Nach internationalen Unterschriftenkampagnen, Kritik von Presse- und Menschenrechtsorganisationen und mehrfachen Aufrufen durch die peruanische Volksanwaltschaft und NGOs sah sich das Ministerium nun gezwungen, die Lizenz erneut zu erteilen. Zunächst galt es noch das Problem zu lösen, dass das Transport- und Kommunikationsministerium eine &#8220;Fehlentscheidung&#8221; getroffen hatte, dies aber, um das Gesicht zu waren, nicht zugeben konnte. Der Ausweg war schließlich eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als ein Jahr nach der illegalen Schließung des peruanischen Radiosenders &#8220;La Voz&#8221; aus Bagua Grande hat die peruanische Regierung auf internationalen Druck hin die Sendelizenz wieder erteilt. In einem beispiellosen Akt teilten Premier Javier Velásquez und Transport- und Kommunikationsminister Enrique Cornejo mit, ab heute (Freitag) könne der Sendebetrieb wieder aufgenommen werden. Man wolle damit zeigen, dass Peru die Pressefreiheit respektiere, so Velásquez Quesquén.</p>
<p>Nach schweren Zusammenstößen zwischen Ureinwohnern, lokaler Bevölkerung und der Polizei am vergangenen 5. Juni 2009 in der Umgebung der nordperuanischen Stadt Bagua, bei denen mehr als 30 Menschen ihr Leben verloren hatten, warfen mehrere Minister dem Lokalsender &#8220;La Voz&#8221; vor, die Gewalt angeheizt zu haben. Obwohl mit Hilfe von Mitschnitten der gesammten Sendungen die Unschuld von Radio &#8220;La Voz&#8221; nachgewiesen werden konnte, entzog das Transport- und Kommunikationsministerium wegen vorgeschobenen angeblichen administrativen Mängeln dem Familienunternehmen die Sendelizenz. Nach internationalen Unterschriftenkampagnen, Kritik von Presse- und Menschenrechtsorganisationen und mehrfachen Aufrufen durch die peruanische Volksanwaltschaft und NGOs sah sich das Ministerium nun gezwungen, die Lizenz erneut zu erteilen.</p>
<p>Zunächst galt es noch das Problem zu lösen, dass das Transport- und Kommunikationsministerium eine &#8220;Fehlentscheidung&#8221; getroffen hatte, dies aber, um das Gesicht zu waren, nicht zugeben konnte. Der Ausweg war schließlich eine &#8220;vorrübergehende Aufhebung der Lizenzentzugsverordnung für 60 Tage&#8221;. Während dieser Zeit muss Radio La Voz die vorgeschobenen administrativen Probleme lösen, nach Ende der 60 Tagen geht es dann weiter, als sei nichts gewesen.<br />
</p>
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		<title>Peruanischer Kongress bekommt terrestrischen Fernsehkanal</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 20:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Fernsehkanal des peruanischen Kongresses wird in Zukunft nicht mehr nur über das Kabelnetz, sondern auch über die Hausantenne empfangbar sein. Das kündigte heute Parlamentspräsident Luis Alva Castro nach einem Treffen mit der Chefin des peruanischen staatlichen Radio- und Fernsehinstitutes María Luisa Málaga an, die unter anderem für das Nationalradio und das Staatsfernsehen zuständig ist. Damit wird sich der Kanal, der bisher &#8211; abgesehen von den Schwarzsehern &#8211; nur von ca. 1,3 Millionen Zuschauern über Kanal 56 des limenischen Kabelnetzbetreibers &#8220;Cable Mágico&#8221; empfangen werden kann, in Zukunft mit dem Staatsfernsehen TV Peru den Digitalkanal 7 teilen. Dies gilt aber nur für die Hauptstadt Lima, sowie die nahegelegene Hafenstadt Callao. Deshalb ist die Ankündigung Alva Castros, mit dem neuen System werde man das Parlament näher an die Bürger rücken, auch eher gewagt, denn wegen der hohen Verbreitung des Kabelfernsehens ist der Sender in seinem künftigen Empfangsgebiet bereits so empfangbar. Zudem sagte der Parlamentspräsident, die Repräsentierten Bürger könnten die Arbeit der Kongressabgeordneten besser kennen lernen &#8211; was nur für die Kongressabgeordneten Limas gelten wird. Auch ist nicht davon auszugehen, dass der neue Kanal großen Anklang finden wird, da er neben den Plenar- und Ausschusssitzungen des peruanischen Kongresses vorwiegend sich permanent wiederholende Lobeshymnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Fernsehkanal des peruanischen Kongresses wird in Zukunft nicht mehr nur über das Kabelnetz, sondern auch über die Hausantenne empfangbar sein. Das kündigte heute Parlamentspräsident Luis Alva Castro nach einem Treffen mit der Chefin des peruanischen staatlichen Radio- und Fernsehinstitutes María Luisa Málaga an, die unter anderem für das Nationalradio und das Staatsfernsehen zuständig ist. Damit wird sich der Kanal, der bisher &#8211; abgesehen von den Schwarzsehern &#8211; nur von ca. 1,3 Millionen Zuschauern über Kanal 56 des limenischen Kabelnetzbetreibers &#8220;Cable Mágico&#8221; empfangen werden kann, in Zukunft mit dem Staatsfernsehen TV Peru den Digitalkanal 7 teilen. Dies gilt aber nur für die Hauptstadt Lima, sowie die nahegelegene Hafenstadt Callao. Deshalb ist die Ankündigung Alva Castros, mit dem neuen System werde man das Parlament näher an die Bürger rücken, auch eher gewagt, denn wegen der hohen Verbreitung des Kabelfernsehens ist der Sender in seinem künftigen Empfangsgebiet bereits so empfangbar. Zudem sagte der Parlamentspräsident, die Repräsentierten Bürger könnten die Arbeit der Kongressabgeordneten besser kennen lernen &#8211; was nur für die Kongressabgeordneten Limas gelten wird.</p>
<p>Auch ist nicht davon auszugehen, dass der neue Kanal großen Anklang finden wird, da er neben den Plenar- und Ausschusssitzungen des peruanischen Kongresses vorwiegend sich permanent wiederholende Lobeshymnen über den amtierenden Parlamentspräsidenten ausstrahlt.</p>
<p>Wer den Kanal schon jetzt live sehen möchte, kann dies unter <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://stream.congreso.gob.pe:8080/canalcongreso.htm" target="_blank">http://stream.congreso.gob.pe:8080/canalcongreso.htm</a> tun!<br />
</p>
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		<title>Nach 7 Monaten Ungerechtigkeit: Radio Horizonte ist zurück</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Chachapoyas]]></category>
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		<category><![CDATA[Emiliano Cisneros Martí­nez]]></category>
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		<description><![CDATA[Sieben Monate und ein Monat sind vergangen, seitdem ein zentrales Element zur Sendung des peruanischen Radiosender &#8220;Radio Horizonte&#8221; illegal beschlagnahmt wurde. Gestern wurde das Gerät, ein Richtfunksender, in Lima einem Bevollmächtigten der Diözese Chachapoyas übergeben. Der Sender ist notwendig, um das Radiosignal aus dem Studio zur Sendeanlage zu übertragen, die nach peruanischem Recht außerhalb des Stadtgebietes liegen muss. Im vergangenen Oktober waren Polizisten im Auftrag des Verkehrs- und Kommunikationsministeriums MTC schwer bewaffnet in das Studio von Radio Horizonte eingedrungen, in dem sich zu dem Zeitpunkt nur ein einziger Mitarbeiter aufhielt. Unter dem unwahren Vorwand, Radio Horizonte hätte die Bezahlung für die Sendeerlaubnis des Richtfunksenders versäumt, wurde dieser Beschlagnahmt. Zudem wurde eine Anzeige gegen den Repräsentanten des Senders und Bischof von Chachapoyas, Mons. Emiliano Cisneros Martínez gestellt &#8211; die aber bereits nach wenigen Tagen von der Staatsanwalschaft als &#8220;haltlos&#8221; fallen gelassen wurde. Beobachter sahen zwischen der Beschlagnahmung des Senders einen Zusammenhang mit der Schließung weiterer katholischer und regierungskritischer Sender nach den Zusammenstößen zwischen der Polizei und Zivilisten am vergangenen 5. Juni im Umfeld des nahegelegenen Bagua Grande. Derzeit überprüfen Spezialisten in der peruanischen Hauptstadt Lima, ob das Gerät bei der Beschlagnahmung beschädigt wurde. Er erwarte, dass das Gerät in den kommenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2621" class="wp-caption aligncenter" style="width: 529px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/04/link1.jpg"><img class="size-full wp-image-2621 " title="Der beschlagnahmte Richtfunksender. Bild: D. Raiser / Infoamazonas.de" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/04/link1.jpg" alt="Der beschlagnahmte Richtfunksender. Bild: D. Raiser / Infoamazonas.de" width="519" height="115" /></a><p class="wp-caption-text">Der beschlagnahmte Richtfunksender. Bild: D. Raiser / Infoamazonas.de</p></div>
<p>Sieben Monate und ein Monat sind vergangen, seitdem ein zentrales Element zur Sendung des peruanischen Radiosender &#8220;Radio Horizonte&#8221; illegal beschlagnahmt wurde. Gestern wurde das Gerät, ein Richtfunksender, in Lima einem Bevollmächtigten der Diözese Chachapoyas übergeben. Der Sender ist notwendig, um das Radiosignal aus dem Studio zur Sendeanlage zu übertragen, die nach peruanischem Recht außerhalb des Stadtgebietes liegen muss.</p>
<p>Im vergangenen Oktober waren Polizisten im Auftrag des Verkehrs- und Kommunikationsministeriums MTC schwer bewaffnet in das Studio von Radio Horizonte eingedrungen, in dem sich zu dem Zeitpunkt nur ein einziger Mitarbeiter aufhielt. Unter dem unwahren Vorwand, Radio Horizonte hätte die Bezahlung für die Sendeerlaubnis des Richtfunksenders versäumt, wurde dieser Beschlagnahmt. Zudem wurde eine Anzeige gegen den Repräsentanten des Senders und Bischof von Chachapoyas, Mons. Emiliano Cisneros Martínez gestellt &#8211; die aber bereits nach wenigen Tagen von der Staatsanwalschaft als &#8220;haltlos&#8221; fallen gelassen wurde.</p>
<p>Beobachter sahen zwischen der Beschlagnahmung des Senders einen Zusammenhang mit der Schließung weiterer katholischer und regierungskritischer Sender nach den Zusammenstößen zwischen der Polizei und Zivilisten am vergangenen 5. Juni im Umfeld des nahegelegenen Bagua Grande.</p>
<p>Derzeit überprüfen Spezialisten in der peruanischen Hauptstadt Lima, ob das Gerät bei der Beschlagnahmung beschädigt wurde. Er erwarte, dass das Gerät in den kommenden Tagen zurück in Chachapoyas sei, so Cisneros Martínez gegenüber INFOAMAZONAS.<br />
</p>
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		<title>Yurimaguas / Loreto: Ministerium schließt grundlos kritisches Diözesanfernsehen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 19:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit in Peru. Das peruanische Transport- und Kommunikationsministerium (MTC) hat der Fernsehstation des katholischen Vikariats Yurimaguas, &#8220;Radio Oriente&#8221;, die Sendelizenz entzogen. Es beruft sich dabei auf eine technische Überprüfung der Sendeanlagen von 2005, bei denen beanstandet worden war, Radio Oriente würde seine Sendelizenz nicht wahrnehmen. Eine erneute Überprüfung im Jahr 2007 ergab jedoch, dass Radio Oriente ordnungsgemäß seinen Sendebetrieb aufgenommen hatte. Dennoch wird in der Resolution über den Entzug der Sendelizenz auf die Überprüfung von 2005 hingewiesen, nicht auf die von 2007. Der Entzug der Sendelizenz hat einen Beigeschmack, da seit einigen Monaten auch ein Prozess gegen den Direktor von Radio Oriente läuft &#8211; weil dieser während der Indí­gena-Streiks im Mai und Juni 2009 auch Indígena-Vertretern die Möglichkeit gegeben hatte, ihren Standpunkt zum Ausdruck zu bringen. Zudem steht der Fall in einer Reihe mit der Schließung verschiedener Radiostationen im Zusammenhang mit den Indí­gena-Protesten. Zuerst war im peruanischen Bagua die (kirchennahe) Radiostation &#8220;La Voz&#8221; geschlossen worden, dann das (diözesane) Radio &#8220;Horizonte&#8221; in Chachapoyas. Wie ein Kenner der nordperuanischen Radioszene gegenüber dem CHACHABLOG erklärte, war die Schließung von Radio Horizonte durch das MTC ein Versehen, in Wirklichkeit habe man &#8220;Radio Marañón&#8221;, den Sender des Vikariates Jaén, treffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schwarzer Tag für die Pressefreiheit in Peru.</p>
<p>Das peruanische Transport- und Kommunikationsministerium (MTC) hat der Fernsehstation des katholischen Vikariats Yurimaguas, &#8220;Radio Oriente&#8221;, die Sendelizenz entzogen. Es beruft sich dabei auf eine technische Überprüfung der Sendeanlagen von 2005, bei denen beanstandet worden war, Radio Oriente würde seine Sendelizenz nicht wahrnehmen. Eine erneute Überprüfung im Jahr 2007 ergab jedoch, dass Radio Oriente ordnungsgemäß seinen Sendebetrieb aufgenommen hatte. Dennoch wird in der Resolution über den Entzug der Sendelizenz auf die Überprüfung von 2005 hingewiesen, nicht auf die von 2007.</p>
<p>Der Entzug der Sendelizenz hat einen Beigeschmack, da seit einigen Monaten auch ein Prozess gegen den Direktor von Radio Oriente läuft &#8211; weil dieser während der Indí­gena-Streiks im Mai und Juni 2009 auch Indígena-Vertretern die Möglichkeit gegeben hatte, ihren Standpunkt zum Ausdruck zu bringen. Zudem steht der Fall in einer Reihe mit der Schließung verschiedener Radiostationen im Zusammenhang mit den Indí­gena-Protesten. Zuerst war im peruanischen Bagua die (kirchennahe) Radiostation &#8220;La Voz&#8221; geschlossen worden, dann das (diözesane) Radio &#8220;Horizonte&#8221;  in Chachapoyas.</p>
<p>Wie ein Kenner der nordperuanischen Radioszene gegenüber dem CHACHABLOG erklärte, war die Schließung von Radio Horizonte durch das MTC ein Versehen, in Wirklichkeit habe man &#8220;Radio Marañón&#8221;, den Sender des Vikariates Jaén, treffen wollen. Da die entsprechenden Abteilungsleiter des MTC jedoch nicht Über die Aufteilung der nordperuanischen Diözesen informiert waren, habe man Radio Horizonte geschlossen. Alle Anschuldigungen gegen Radio Horizonte musste die peruanische Staatsanwaltschaft inzwischen fallen lassen, man hatte keinen Ansatzpunkt für fehlerhaftes Verhalten gefunden.</p>
<p>Radio Marañón bezieht bereits seit seiner Gründung unmißverständlich Partei für Indígena und die ländliche Bevölkerung.</p>
<p>Mit der <a title="SIE VERLASSEN DEN CHACHABLOG in einem neuen Fenster." href="http://www.cnr.org.pe/nueva_web/nota.shtml?x=2123" target="_blank">Schließung des TV-Kanals von Radio Oriente </a>setzt sich diese Reihe fort. Das Leben der Mitarbeiter katholischer Medien in Nordperu wird gefährlicher.<br />
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