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	<title>INFOAMAZONAS &#187; Kultur</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>Peru: Staatsrundfunk rückt näher an den Premierminister</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 11:01:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem Ende letzten Jahres Funktionen des Umweltministeriums direkt an das Büro des Premierministers gegangen waren, traf dieses Schicksal nun auch der Staatsrundfunk, der bislang dem Kulturministerium zugeordnet war. Die drei Hauptsender, die derzeit unter den Namen TV Perú (Canal 7), Radio Nacional und Radio la Crónica laufen, sollten im nächsten Schritt &#8220;modernisiert&#8221; werden, sowie eine größere technische, sowie informative Reichweite erhalten, so Premierminister Óscar Valdés. Daneben soll eine Kommission, der auch Experten von außerhalb der Regierung angehören sollen, eine Gesetzesvorlage erarbeiten, durch die der Staatsrundfunk auf eine Grundlage gestellt werden kann. Die Staats-Sender zu &#8220;öffentlichen&#8221; Sendern zu machen war eines der Wahlversprechen des aktuellen Präsidenten Ollanta Humala. Daran wird sich die Kommissionsarbeit nun messen müssen. In der Vergangenheit wechselten die Staatssender oft den Namen, weshalb das Staatsfernsehen (derzeit TV Perú) in Peru landläufig als &#8220;Kanal 7&#8243; bekannt ist. Zuletzt hatte es &#8220;TNP&#8221; geheißen, Televisión Nacional del Perú. Während sich der Sender besonders durch langlebige Kulturprogramme auszeichnet, halten die Verträge von Journalisten meist nur bis zur nächsten Wahl. Obwohl es durchaus Zeiten gibt, in denen die Nachrichten der Sender sehr ausgewogen sind, werden die Radio- und Fernsehwellen in Konfliktfällen -ebenso wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA- noch immer zur Propaganda oder gar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Ende letzten Jahres Funktionen des Umweltministeriums direkt an das Büro des Premierministers gegangen waren, traf dieses Schicksal nun auch der Staatsrundfunk, der bislang dem Kulturministerium zugeordnet war. Die drei Hauptsender, die derzeit unter den Namen TV Perú (Canal 7), Radio Nacional und Radio la Crónica laufen, sollten im nächsten Schritt &#8220;modernisiert&#8221; werden, sowie eine größere technische, sowie informative Reichweite erhalten, so Premierminister Óscar Valdés. Daneben soll eine Kommission, der auch Experten von außerhalb der Regierung angehören sollen, eine Gesetzesvorlage erarbeiten, durch die der Staatsrundfunk auf eine Grundlage gestellt werden kann.</p>
<p>Die Staats-Sender zu &#8220;öffentlichen&#8221; Sendern zu machen war eines der Wahlversprechen des aktuellen Präsidenten Ollanta Humala. Daran wird sich die Kommissionsarbeit nun messen müssen.</p>
<p>In der Vergangenheit wechselten die Staatssender oft den Namen, weshalb das Staatsfernsehen (derzeit TV Perú) in Peru landläufig als &#8220;Kanal 7&#8243; bekannt ist. Zuletzt hatte es &#8220;TNP&#8221; geheißen, Televisión Nacional del Perú. Während sich der Sender besonders durch langlebige Kulturprogramme auszeichnet, halten die Verträge von Journalisten meist nur bis zur nächsten Wahl. Obwohl es durchaus Zeiten gibt, in denen die Nachrichten der Sender sehr ausgewogen sind, werden die Radio- und Fernsehwellen in Konfliktfällen -ebenso wie die staatliche Nachrichtenagentur ANDINA- noch immer zur Propaganda oder gar zur Diffamation -pardon, zur &#8220;Darstellung des Standpunktes der Regierung&#8221;- genutzt.<br />
</p>
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		<title>Führungswechsel in der Indígena-Behörde INDEPA sorgt für Aufregung</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 20:30:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die peruanische Indígena-Behörde INDEPA &#8211; das Institut zur Entwicklung Andiner, Amazonischer und Afroperuanischer Völker &#8211; hat mit dem Juristen Gustavo Arturo Zambrano Chávez einen neuen Chef &#8211; und mit dem Wechsel an der Spitze einigen Wind aufgewirbelt. Denn die Vorgängerin Raquel Yrigoyen Fajardo, eine Koriphäe im Bereich interkulturellen Rechts, ging nach eigenen Angaben nicht freiwillig. In Interviews nach ihrer Entlassung stellte Yrigoyen Fajardo selbst die -inzwischen von diversen Nachrichtenportalen und Nichtregierungsorganisationen gern übernommene- Vermutung auf, sie wäre ausgewechselt worden, weil sie sich in ihrer Arbeit kritisch mit einem Gasförderprojekt auseinandergesetzt hatte, das sich mit einem Schutzgebiet überschneidet. Den Raum für Spekulationen dieser Art hatte Kulturministerin Susana Baca selbst gelassen, denn die ministerielle Verfügung, die den Wechsel an der INDEPA-Spitze auslöste, enthielt keinerlei Angaben zu den Gründen. Für die Eintschätzung der Juristin Yrigoyen spricht, dass sie sich erst vor wenigen Tagen vor dem peruanischen Kongress kritisch zur Genehmigung von Förderaktivitäten im Gasfeld 88 im Schutzgebiet Kugapakori Nahua Nanti geäußert hatte. Das kommt in Peru nicht überall gut an, denn das Gasfeld 88 wird immer wieder zum Politikum, wenn es um die Frage geht, ob das Gas von dort zunächst für den Eigengebrauch oder den Export verwendet werden soll. Im Wahlkampf versprach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die peruanische Indígena-Behörde INDEPA &#8211; das Institut zur Entwicklung Andiner, Amazonischer und Afroperuanischer Völker &#8211; hat mit dem Juristen Gustavo Arturo Zambrano Chávez einen neuen Chef &#8211; und mit dem Wechsel an der Spitze einigen Wind aufgewirbelt. Denn die Vorgängerin Raquel Yrigoyen Fajardo, eine Koriphäe im Bereich interkulturellen Rechts, ging nach eigenen Angaben nicht freiwillig.</p>
<p>In Interviews nach ihrer Entlassung stellte Yrigoyen Fajardo selbst die -inzwischen von diversen Nachrichtenportalen und Nichtregierungsorganisationen gern übernommene- Vermutung auf, sie wäre ausgewechselt worden, weil sie sich in ihrer Arbeit kritisch mit einem Gasförderprojekt auseinandergesetzt hatte, das sich mit einem Schutzgebiet überschneidet. Den Raum für Spekulationen dieser Art hatte Kulturministerin Susana Baca selbst gelassen, denn die ministerielle Verfügung, die den Wechsel an der INDEPA-Spitze auslöste, enthielt keinerlei Angaben zu den Gründen.</p>
<p>Für die Eintschätzung der Juristin Yrigoyen spricht, dass sie sich erst vor wenigen Tagen vor dem peruanischen Kongress kritisch zur Genehmigung von Förderaktivitäten im Gasfeld 88 im Schutzgebiet Kugapakori Nahua Nanti geäußert hatte. Das kommt in Peru nicht überall gut an, denn das Gasfeld 88 wird immer wieder zum Politikum, wenn es um die Frage geht, ob das Gas von dort zunächst für den Eigengebrauch oder den Export verwendet werden soll. Im Wahlkampf versprach Gana Perú, das Parteienbündnis von Präsident Ollanta Humala, das Gasfeld 88 für den heimischen Markt zu reservieren. Ein anderer Konfliktpunkt innerhalb der Regierung war auch die Forderung der Ex-INDEPA-Chefin, ihrer Behörde mehr politisches Gewicht zu geben. Bei seiner Gründung unter Ex-Präsident Alejandro Toledo hatte der INDEPA-Chef formell den Rang eines Ministers. Heute untersteht INDEPA dem Vizeminister für Interkulturalität.</p>
<p><strong>Auch Vizeminister Otta muss gehen</strong></p>
<p>Der Hauptgrund für die Ablösung von Raquel Yrigoyen war aber wohl ein anderer. Wie der in Indígena-Fragen für gewöhnlich gut informierte Nachrichtendienst SERVINDI berichtet, stimmte die Chemie nicht zwischen der Ex-INDEPA-Chefin und  Vicente Otta, dem Vizeminister für Interkulturalität, der ebenfalls seinen Hut nehmen musste. Außerdem erklärte Kulturministerin Baca in einer Pressekonferenz, Otta habe nun mehr Zeit &#8220;seine privaten Probleme&#8221; zu lösen &#8211; was sie damit genau meinte, wollte sie dann aber doch nicht sagen. Dass gleich beide gehen müssen, ist (nicht nur) für die peruanische Politik normal: Geht der Kopf, gehen die politischen Beamten gleich mit. Mit Yrigoyen Fajardos Nachfolger, dem Juristen und Rechtssoziologen Gustavo Arturo Zambrano Chávez und dem bisherigen Zuständigen für Umweltfragen der peruanischen Volksanwaltschaft Iván Lanegra Quispe als neuem Vizeminister für Interkulturalität habe man nun ein &#8220;technisch versiertes Team&#8221;, das &#8220;Gemeinsam mit den indigenen Völkern&#8221; arbeiten werde, so Baca.</p>
<p>In den vergangenen Monaten hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von INDEPA vor allem an Durchführungsverordnungen für ein erst kürzlich verabschiedetes Gesetz gearbeitet, das die Konsultation der Indígena vorschreibt, die von staatlichen Entscheidungen betroffen sein könnten. Indígena-Verbände fürchten nun, dass die bereits geleistete Arbeit in den Papierkorb wandert. Vizeminister Lanegra Quispe versprach aber, dort mit der Arbeit anzufangen, wo die Vorgänger aufgehört hatten &#8211; und, dass die Durchführungsverordnungen bis 12. Januar 2012 auf dem Tisch liegen werden.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Wer etwas über den neuen INDEPA-Chef erfahren möchte, dem sei ein Blick in seine Masterarbeit über Corporate Social Responsibility am Thema &#8220;Tintaya&#8221; empfohlen:<br />
<a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS IN EINEM NEUEN FENSTER!" href="http://liu.diva-portal.org/smash/get/diva2:224637/FULLTEXT01" target="_blank">http://liu.diva-portal.org/smash/get/diva2:224637/FULLTEXT01</a><br />
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		<title>Peru: Politiker fordern Rücktritt von Kulturministerin Baca</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Sep 2011 11:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Druck auf die peruanische Kulturministerin und Sängerin Susana Baca wird immer größer, dennoch schließt sie den Rücktritt weiter aus. Die Ministerin war während ihrer bislang  knapp 2 Monate an der Spitze ihres Hauses bereits mehr als 31 Tage privat unterwegs, zu Konzerten in aller Welt. Das hatte ihr bislang den Unmut von Kommentatoren und Politikern aus der zweiten Reihe beschert. Nun forderte aber auch Julio Rosas, Präsident der Kulturkommission des peruanischen Kongresses, Ministerin Baca zum Rücktritt auf. &#8220;Es wurden über 2.000 Bücher aus der Nationalbibliothek gestohlen, archäologische Stätten werden zerstört, die UNESCO zeigt sich besorgt über Schäden in Zitadelle Machu Picchu, aber sie [die Ministerin] ist in privaten Angelegenheiten unterwegs&#8221;, begründete Rosas seine Forderung. Zunächst war die Ernennung von Susana Baca zur Kulturministerin gefeiert worden. Man erhoffte sich, die populäre afroperuanische Sängerin werde auch als Fachfrau dem erst kürzlich gegründeten Ministerium Aufmerksamkeit verschaffen. Das hat sie geschafft, wenn auch vermutlich anders als erhofft. So schrieb der Analyst Mirco Lauer vor wenigen Tagen in der Tageszeitung &#8220;La República&#8221;, auch wenn es sich vielleicht paradox anhöre, sei die Führung eines Kulturministeriums in Wirklichkeit keine Kulturveranstaltung, sondern ein &#8220;komplexes und spezialisiertes Verwaltungsamt&#8221;. Susana Baca sei aber &#8211; obwohl eine, so Lauer, hervorragende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5852" class="wp-caption alignright" style="width: 218px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/09/susana-baca-ministra-de-cultura-cantante-peru-foto-andina.jpg"><img class="size-large wp-image-5852  " title="Sängerin und Perus Kulturministerin: Susana Baca. Foto: ANDINA/ Ministerio de Cultura." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/09/susana-baca-ministra-de-cultura-cantante-peru-foto-andina-923x1024.jpg" alt="Sängerin und Perus Kulturministerin: Susana Baca. Foto: ANDINA/ Ministerio de Cultura." width="208" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Sängerin und Perus Kulturministerin: Susana Baca. Foto: ANDINA/ Ministerio de Cultura.</p></div>
<p>Der Druck auf die peruanische Kulturministerin und Sängerin Susana Baca wird immer größer, dennoch schließt sie den Rücktritt weiter aus. Die Ministerin war während ihrer bislang  knapp 2 Monate an der Spitze ihres Hauses bereits mehr als 31 Tage privat unterwegs, zu Konzerten in aller Welt. Das hatte ihr bislang den Unmut von Kommentatoren und Politikern aus der zweiten Reihe beschert. Nun forderte aber auch Julio Rosas, Präsident der Kulturkommission des peruanischen Kongresses, Ministerin Baca zum Rücktritt auf. &#8220;Es wurden über 2.000 Bücher aus der Nationalbibliothek gestohlen, archäologische Stätten werden zerstört, die UNESCO zeigt sich besorgt über Schäden in Zitadelle Machu Picchu, aber sie [die Ministerin] ist in privaten Angelegenheiten unterwegs&#8221;, begründete Rosas seine Forderung.</p>
<p>Zunächst war die Ernennung von Susana Baca zur Kulturministerin gefeiert worden. Man erhoffte sich, die populäre afroperuanische Sängerin werde auch als Fachfrau dem erst kürzlich gegründeten Ministerium Aufmerksamkeit verschaffen. Das hat sie geschafft, wenn auch vermutlich anders als erhofft.</p>
<p>So schrieb der Analyst Mirco Lauer vor wenigen Tagen in der Tageszeitung &#8220;La República&#8221;, auch wenn es sich vielleicht paradox anhöre, sei die Führung eines Kulturministeriums in Wirklichkeit keine Kulturveranstaltung, sondern ein &#8220;komplexes und spezialisiertes Verwaltungsamt&#8221;. Susana Baca sei aber &#8211; obwohl eine, so Lauer, hervorragende Sängerin und Persönlichkeit &#8211; alles Verwaltungstechnische fremd.</p>
<p>Präsident Ollanta Humala und Premier Salomón Lerner halten dennoch weiterhin an der Ministerin fest. So schloss Lerner vor wenigen Tagen den Rauswurf Bacas aus und Vizepräsident Omar Chehade bezeichnete die Rücktrittsforderungen als &#8220;übertrieben&#8221;. Die Ministerin habe versichert, vertraglich verpflichtet zu sein, die derzeitige Konzertreihe noch abzuschließen, ansonsten drohten ihr hohe Vertragsstrafen, so Chehade, in den kommenden &#8220;Wochen oder Monaten&#8221; werde sich die Situation dann aber &#8220;normalisieren&#8221;.</p>
<p><strong>AM DIENSTAG: SUSANA BACA LIVE IN BERLIN</strong></p>
<p>Wer die peruanische Kulturministerin einmal live hören und sehen möchte, dem bietet sich am kommenden Dienstag, dem 20. September 2011 die Chance. Susana Baca wird um 20 Uhr im Haus der Kulturen der Welt auftreten. Die Programmankündigung  klingt vielversprechend:</p>
<p>&#8220;<em>Eine Stimme wie ein ruhiger Sturm: Susana Baca, „The Voice of Black Peru“ interpretiert Songs, die tief in dunklere Gefühlswelten eintauchen – Schmerz, Nostalgie, Sehnsucht. </em></p>
<p><em>Susana Baca ist die neue Kulturministerin Perus – das hält die 67-jährige Latin Grammy-Gewinnerin nicht davon ab in Europa Konzerte zu geben! Als Sängerin ist sie seit über einem Jahrzehnt international erfolgreich. In ihrer Musik betont sie afroperuanische Traditionen, die sie mit Son, Salsa, Cumbia oder auch Klängen aus New Orleans und Spanien vermischt. In Peru gilt sie gemeinhin als Idol. Nun ist sie die erste schwarze Frau, die ein hohes Regierungsamt in ihrem Heimatland bekleidet.</em>&#8221;</p>
<p>Der Eintritt kostet 19 Euro, ermäßigt 15.<br />
</p>
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		<title>Lambayeque: Pómac-Schutzgebiet wird aufgeforstet und bekommt eigenes Museum</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 20:22:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sicán]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die peruanische Nationalpolizei Anfang 2009 das Pomac-Schutzgebiet in der nordperuanischen Region Lambayeque  räumte und die Siedler, die dort geschützte Wüstenwälter gerodet und Hütten gebaut hatten, vertrieb, wurden zwei Polizisten getötet. Die Siedler hatten sich bewaffnet und unter anderem Sprengfallen aufgestellt. Kürzlich versuchten wieder Siedler, sich in dem Schutzgebiet niederzulassen, sie wurden ebenfalls vertrieben. Nun begannen Jugendgruppen aus der Provinz Ferreñafe gemeinsam mit Freiwilligen aus den USA, die gerodeten Teile des Waldes wieder aufzuforsten. Insgesamt 1.700 Hektar sollen wieder bewaldet werden, in der jüngsten Projektetappe wurden 300 Hektar aufgeforstet, 100.000 US-$ standen dafür zur Verfügung. Gepflanzt wurden vor allem für die Region charakteristische Baumarten wie Algarrobo, Vichayo und Zapote. Doch mit dem Pflanzen ist es nicht getan, die jungen Bäume müssen auch regelmäßig gegossen werden. Um weitere Einnahmen zu generieren und damit den Fortlauf des Projektes, sowie des Schutzgebietes zu garantieren, wurde gerade der Aussichtspunkt &#8220;Huaca de La Crúz&#8221; eröffnet, der den Blick auf präinkaische Pyramiden erlaubt und Platz für Informationsmöglichkeiten über die Kultur Sicán, sowie den Verkauf von Kunsthandwerk bietet. Eigenes Museum für Schutzgebiet und Sicán-Pyramiden  Doch nicht nur im Bereich der Wiederaufforstung bewegt sich das Schutzgebiet &#8220;Bosque de Pómac&#8221;. So kündigte Carlos Elera, Direktor des Sicán-Nationalmuseums, auch den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5780" class="wp-caption alignright" style="width: 910px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/09/schutzgebiet-bosque-de-pomac-foto-andina-sernanp.jpg"><img class="size-full wp-image-5780" title="Bosque de Pómac und Lehmpyramide. Ferrenaffe, Lambayeque, Foto: SERNANP." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/09/schutzgebiet-bosque-de-pomac-foto-andina-sernanp.jpg" alt="Bosque de Pómac und Lehmpyramide. Foto: SERNANP." width="900" height="544" /></a><p class="wp-caption-text">Bosque de Pómac und Lehmpyramide. Foto: SERNANP.</p></div>
<p>Als die peruanische Nationalpolizei Anfang 2009 das Pomac-Schutzgebiet in der nordperuanischen Region Lambayeque  räumte und die Siedler, die dort geschützte Wüstenwälter gerodet und Hütten gebaut hatten, vertrieb, <a title="Mind. 2 Polizisten bei Räumung des &quot;Pómac&quot;-Schutzgebietes getötet" href="http://www.infoamazonas.de/2009/01/21/pomac-schutzgebiet-geraumt-2-polizisten-erschossen.html">wurden zwei Polizisten getötet</a>. Die Siedler hatten sich bewaffnet und unter anderem Sprengfallen aufgestellt. Kürzlich versuchten wieder Siedler, sich in dem Schutzgebiet niederzulassen, sie wurden ebenfalls vertrieben.</p>
<p>Nun begannen Jugendgruppen aus der Provinz Ferreñafe gemeinsam mit Freiwilligen aus den USA, die gerodeten Teile des Waldes wieder aufzuforsten. Insgesamt 1.700 Hektar sollen wieder bewaldet werden, in der jüngsten Projektetappe wurden 300 Hektar aufgeforstet, 100.000 US-$ standen dafür zur Verfügung. Gepflanzt wurden vor allem für die Region charakteristische Baumarten wie Algarrobo, Vichayo und Zapote. Doch mit dem Pflanzen ist es nicht getan, die jungen Bäume müssen auch regelmäßig gegossen werden.</p>
<p>Um weitere Einnahmen zu generieren und damit den Fortlauf des Projektes, sowie des Schutzgebietes zu garantieren, wurde gerade der Aussichtspunkt &#8220;Huaca de La Crúz&#8221; eröffnet, der den Blick auf präinkaische Pyramiden erlaubt und Platz für Informationsmöglichkeiten über die Kultur Sicán, sowie den Verkauf von Kunsthandwerk bietet.</p>
<p><strong>Eigenes Museum für Schutzgebiet und Sicán-Pyramiden </strong></p>
<p>Doch nicht nur im Bereich der Wiederaufforstung bewegt sich das Schutzgebiet &#8220;Bosque de Pómac&#8221;. So kündigte Carlos Elera, Direktor des Sicán-Nationalmuseums, auch den Bau eines Freiluftmuseums an, in dem die jüngsten Ausgrabungsfunde &#8211; Objekte und Bauwerke der Sicán-Kultur &#8211; gezeigt und erklärt werden. Der Fokus soll dabei auf den Begräbnistraditionen, dem Kult zu Ehren des Wassers, sowie dem traditionellen Schamanen- und Heilertum liegen. Entsprechende Fundstellen gibt es an verschiedenen Orten des Schutzgebietes.</p>
<p>Das Pómac-Schutzgebiet liegt in der peruanischen Provinz  Ferreñafe (Region Lambayeque) unweit der Stadt Chiclayo und umfasst insgesamt fast 6.000 Hektar.<br />
</p>
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		<title>Peruanische Nationalbibliothek sucht verschwundene Bücher</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 18:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<category><![CDATA[BNP]]></category>
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		<category><![CDATA[Susana Baca]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit ernstem Gesicht stellte der Direktor der peruanischen Nationalbibliothek (BNP) Ramón Mujica kürzlich das erschreckende Ergebnis einer Teilinventur historischer Bücher vor. Obwohl nur rund 300.000 Werke überprüft wurden &#8211; von mehr als 8 Millionen -, stießen die BNP-Mitarbeiter auf etwas, das Mujica als &#8220;systematischen Verlust&#8221; bezeichnet: 935 historische Dokumente und Bücher sind nicht mehr aufzufinden. Darunter auch ein Originalexemplar eines Quechua-Wörterbuches, das Anfang des 17. Jahrhunderts von dem spanischen Jesuiten Diego Gonzáles Holguín verfasst wurde und damit eines der ersten in Peru gedruckten Bücher war, sowie ein 1524 in Paris gedrucktes Werk Erasmus&#8217; von Rotterdam. Nun versucht die BNP, mit einer internationalen Kampagne die Schriftstücke zurückzubekommen. So kündigte Bibliotheksdirektor Mujica an, in den kommenden Tagen eine Liste der 935 fehlenden Exemplare im Internet zu veröffentlichen. Insbesondere Experten oder Sammler sollen dazu bewegt werden, die Dokumente zurückzugeben. Einen ersten Erfolg konnte die BNP dabei schon verbuchen: So reisten Mitglieder einer chilenischen Familie extra in die peruanische Hauptstadt Lima, um 30 Werke des peruanischen Schriftstellers Ricardo Palma zu übergeben, zwei davon handsigniert. Nach eigenen Angaben waren die Bücher Teil einer Erbschaft. 30 weitere Bücher sollen in den kommenden Tagen übergeben werden &#8211; die derzeitigen Besitzer haben die Rückgabe angekündigt, warten aber aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5775" class="wp-caption alignright" style="width: 324px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/09/susana-baca-nationalbibliothek-biblioteca-peru-bild-foto-ANDINA.jpg"><img class="size-full wp-image-5775 " title="Kulturministerin Susana Baca, BNP-Direktor Ramón Mujica, Kampagne &quot;Se Busca&quot;. Foto: ANDINA." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/09/susana-baca-nationalbibliothek-biblioteca-peru-bild-foto-ANDINA.jpg" alt="Kulturministerin Susana Baca, BNP-Direktor Ramón Mujica, Kampagne &quot;Se Busca&quot;. Foto: ANDINA." width="314" height="348" /></a><p class="wp-caption-text">Kulturministerin Baca, BNP-Direktor Mujica bei der Kampagneneröffnung. Foto: ANDINA.</p></div>
<p>Mit ernstem Gesicht stellte der Direktor der peruanischen Nationalbibliothek (BNP) Ramón Mujica kürzlich das erschreckende Ergebnis einer Teilinventur historischer Bücher vor. Obwohl nur rund 300.000 Werke überprüft wurden &#8211; von mehr als 8 Millionen -, stießen die BNP-Mitarbeiter auf etwas, das Mujica als &#8220;systematischen Verlust&#8221; bezeichnet: 935 historische Dokumente und Bücher sind nicht mehr aufzufinden. Darunter auch ein Originalexemplar eines Quechua-Wörterbuches, das Anfang des 17. Jahrhunderts von dem spanischen Jesuiten Diego Gonzáles Holguín verfasst wurde und damit eines der ersten in Peru gedruckten Bücher war, sowie ein 1524 in Paris gedrucktes Werk Erasmus&#8217; von Rotterdam.</p>
<p>Nun versucht die BNP, mit einer internationalen Kampagne die Schriftstücke zurückzubekommen. So kündigte Bibliotheksdirektor Mujica an, in den kommenden Tagen eine Liste der 935 fehlenden Exemplare im Internet zu veröffentlichen. Insbesondere Experten oder Sammler sollen dazu bewegt werden, die Dokumente zurückzugeben. Einen ersten Erfolg konnte die BNP dabei schon verbuchen: So reisten Mitglieder einer chilenischen Familie extra in die peruanische Hauptstadt Lima, um 30 Werke des peruanischen Schriftstellers Ricardo Palma zu übergeben, zwei davon handsigniert. Nach eigenen Angaben waren die Bücher Teil einer Erbschaft. 30 weitere Bücher sollen in den kommenden Tagen übergeben werden &#8211; die derzeitigen Besitzer haben die Rückgabe angekündigt, warten aber aus Angst, wegen des Besitzes der gestohlenen Bücher angezeigt zu werden, noch ab.</p>
<p>Auch für diejenigen, die wissentlich auf illegalem Wege in den Besitz der Stücke gekommen sind und deshalb nicht einfach bei der Bibliothek vorsprechen wollen, hat sich die Büchereileitung etwas ausgedacht. So können die &#8220;verlorenen&#8221; Bücher anonym in drei geschlossenen Konventen der Erzdiözese Lima abgegeben werden.</p>
<p>Parallel zur Kampagne &#8220;Se Buscan&#8221; wird die Bibliothek nun mit neuen Sicherheitseinrichtungen im Wert von 5 Millionen Nuevos Soles ausgestattet. Künftige Diebstähle sollen damit erschwert werden. Videoüberwachung gab es in der historischen Abteilung schon länger &#8211; abschreckend wirkte diese allerdings offensichtlich nicht. Lediglich einzelne Diebstähle wie der des Werkes &#8220;Una vida de Santo Toribio de Mogrovejo&#8221; von 1679 durch einen Wachmann konnten dadurch bislang aufgeklärt werden.</p>
<p>In diesem Jahr feiert die peruanische Nationalbibliothek ihren 190. Geburtstag.<br />
</p>
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		<title>Peru: Kongress beschließt Indígena-Konsultationsgesetz</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Aug 2011 07:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Eduardo Nayap Kinin]]></category>
		<category><![CDATA[Indígena]]></category>
		<category><![CDATA[Kongress]]></category>
		<category><![CDATA[Konsultation]]></category>
		<category><![CDATA[Übereinkommen 169 ILO]]></category>

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		<description><![CDATA[Der peruanische Kongress hat nach kurzer Debatte ein Indígena-Konsultationsgesetz beschlossen. Konsultiert werden müssen &#8211; das heißt, um ihre Meinung gebeten werden &#8211; in Zukunft die &#8220;indigenen oder ursprünglichen Völker, deren kollektive Rechte durch einen Gesetzes- oder Verwaltungsakt direkt betroffen sein können&#8221;. Insgesamt 113 der 130 Kongressabgeordneten stimmten für das Gesetz, mit dem Peru das vor über 10 Jahren ratifizierte Übereinkommen 169 der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) reglementiert. Nun muss Präsident Humala den Text prüfen und unterzeichnen. Damit müssen Indigena künftig beispielsweise bei Gesetzen zur Forstwirtschaft oder zu Bergbau- und Ölförderlizenzen vorab um eine Stellungnahme gebeten werden. Mitte Mai hatte der Kongress nach langer Debatte schon einmal ein solches Konsultationsgesetz beschlossen. Der damalige Präsident Alan García verweigerte aber die Unterschrift &#8211; es trat nie in Kraft. García fürchtete, das Gesetz könnte den Indígena die Möglichkeit einräumen, Gesetzesvorhaben vollständig zu stoppen, obwohl Rechtsexperten und Volksanwaltschaft wiederholt unterstrichen, dass dies so nicht möglich sei. Interessanterweise wurde das Gesetz diesmal von einer zweiten Abstimmung ausgenommen. Diese ist normalerweise vorgesehen, um &#8211; ob des Fehlens einer zweiten Parlamentskammer &#8211; für eine bessere Qualität der Gesetze zu sorgen. Zurück geht das verabschiedete Gesetz auf eine Vorlage der peruanischen Volksanwaltschaft aus dem Jahr 2009. In einem Punkt unterscheidet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der peruanische Kongress hat nach kurzer Debatte ein Indígena-Konsultationsgesetz beschlossen. Konsultiert werden müssen &#8211; das heißt, um ihre Meinung gebeten werden &#8211; in Zukunft die &#8220;indigenen oder ursprünglichen Völker, deren kollektive Rechte durch einen Gesetzes- oder Verwaltungsakt direkt betroffen sein können&#8221;. Insgesamt 113 der 130 Kongressabgeordneten stimmten für das Gesetz, mit dem Peru das vor über 10 Jahren ratifizierte Übereinkommen 169 der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) reglementiert. Nun muss Präsident Humala den Text prüfen und unterzeichnen. Damit müssen Indigena künftig beispielsweise bei Gesetzen zur Forstwirtschaft oder zu Bergbau- und Ölförderlizenzen vorab um eine Stellungnahme gebeten werden.</p>
<p>Mitte Mai hatte der Kongress nach langer Debatte schon einmal ein solches Konsultationsgesetz beschlossen. Der damalige Präsident Alan García<a title="Alan García verweigert Indígena-Konsultationsgesetz die Unterschrift" href="http://www.infoamazonas.de/2010/06/22/alan-garcia-verweigert-indigena-konsultationsgesetz-die-unterschrift.html"> verweigerte aber die Unterschrift</a> &#8211; es trat nie in Kraft. García fürchtete, das Gesetz könnte den Indígena die Möglichkeit einräumen, Gesetzesvorhaben vollständig zu stoppen, obwohl Rechtsexperten und Volksanwaltschaft wiederholt unterstrichen, dass dies so nicht möglich sei. Interessanterweise wurde das Gesetz diesmal von einer zweiten Abstimmung ausgenommen. Diese ist normalerweise vorgesehen, um &#8211; ob des Fehlens einer zweiten Parlamentskammer &#8211; für eine bessere Qualität der Gesetze zu sorgen.</p>
<p>Zurück geht das verabschiedete Gesetz auf eine Vorlage der peruanischen Volksanwaltschaft aus dem Jahr 2009. In einem Punkt unterscheidet es sich aber fundamental. So war in der Ursprungsfassung vorgesehen, eine staatliche Behörde &#8211; die bestehende Indigenen- und Afroperuanerbehörde INDEPA &#8211; solle sich um die Identifizierung relevanter Ansprechpartner von Seiten der Indígena kümmern. Der neue Text definiert dagegen, was &#8220;indigene und ursprüngliche Völker&#8221; sind, räumt diesen dann aber selbst die Freiheit ein, Ansprechpartner &#8220;über ihre repräsentativen Institutionen und Organisationen, die nach ihren Bräuchen und der traditionellen Gewohnheit gewählt / bestimmt werden&#8221; selbst zu bestimmen. Diese Informationen sollen dann zu einer zentralen INDEPA-Datenbank zusammengeführt werden, auf die staatliche Stellen zurückgreifen können, wen sie für welche Entscheidung konsultieren müssen. Neben den Ansprechpartnern wird die Datenbank dann auch eine Liste der vor Ort gesprochenen Sprachen enthalten. Damit dann die Kommunikation funktioniert, sollen auch Kontaktdaten von Übersetzern, sowie Hinweise auf kulturelle Grundlagen aufgenommen werden.</p>
<p>Eduardo Nayap Kinin,  selbst Indígena Awajún und Abgeordneter aus der Region Amazonas, sprach im Zusammenhang mit dem Konsultationsgesetz von einem &#8220;patriotischen Akt&#8221;, der zeige, dass soziale Inklusion in Peru möglich sei. Nun werde er sich dafür einsetzen, dass es auch durchgesetzt werde. Nayap Kinin hatte sich in den vergangenen Wochen für die Wiederaufnahme der Verhandlungen über das Gesetz stark gemacht. Die nun erfolgte Entscheidung sei ein wichtiges Signal an die &#8220;amazonischen und andinen Völker, die nun keine Bürger zweiter Klasse mehr sind, sondern mit allen Rechten Teil Perus&#8221;.</p>
<p>Marisol Pérez Tello von der Oppositionspartei Alianza por el Gran Cambio sprach von einer &#8220;historischen Schuld&#8221;, die man mit dem Gesetz zumindest angegangen sei. Zudem begrüßte sie es, dass in einer Frage solcher Wichtigkeit im Kongress ein Konsens gefunden werden konnte. Skurril war auch die Haltung der Fujimoristen-Fraktion. Obwohl bislang stets gegen das Konsultationsgesetz, stimmten nun alle Abgeordneten nun dafür. Der Grund: Fujimori habe schließlich in den 90er Jahren das Übereinkommen 169 ILO unterzeichnet.</p>
<p>Die Befürworter des Konsultationsgesetzes erhoffen sich nun &#8211; wenn der Text denn von Ollanta Humala unterzeichnet wird &#8211; eine Abnahme sozialer Konflikte und eine stärkere Einbindung der Indígena, beispielsweise bei der Ausbeutung von Öl- oder Gasfeldern oder auch von Wäldern. Ob es dies leisten kann, wird sich noch zeigen müssen. Denn Konsultation bedeutet nicht, dass eine negative Stellungnahme der betroffenen Indígena ein Bergbauprojekt auch aufhalten kann. Hardliner auf Seiten der Regierung könnten also &#8211; mit einer weiteren &#8220;bürokratischen Hürde&#8221; &#8211; einfach weiter machen wie bisher. Hardliner auf Seiten der Indígena ebenfalls. Soll der Beschluss des Kongresses wirklich Konflikte mit tragischem Ausgang wie <a title="" href="http://www.infoamazonas.de/2009/12/29/baguazo-untersuchungsbericht-prasentiert.html">2009 bei Bagua</a> oder <a title="Fünf Tote bei Aymara-Protesten in Juliaca (Puno)" href="http://www.infoamazonas.de/2011/06/24/zwei-tote-bei-aymara-protesten-in-juliaca-puno.html">kürzlich in Puno</a> verhindern, muss die &#8220;Konsultation&#8221; mit reichlich &#8220;Dialog&#8221; gefüllt werden.<br />
</p>
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		<title>Distrikt Surco (Lima) verpflichtet Händler zur Videoüberwachung</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 06:50:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Santiago de Surco]]></category>
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		<category><![CDATA[Videoüberwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle Supermärkte und Ladengeschäfte in Santiago de Surco (Lima), die mehr als 50 Personen gleichzeitig aufnehmen können, müssen künftig über ein System zur Videoüberwachung verfügen. Mit dieser Entscheidung will der Rat des Distrikts die Kriminalität eindämmen. Die Idee sei, zu den &#8220;145 großen Kameras, die wir auf den Straßen des Distrikts haben, weitere 6.000 Kameras zu installieren [...] um auf diesem Wege die Kriminalität zu bremsen&#8221;, so Roberto Gómez, Bürgermeister von Surco, gegenüber ANDINA. Raubüberfälle hatten, zitiert die städtische Verordnung eine dem Rat vorgelegte Studie, in den vergangenen Monaten zugenommen. Die technische Ausgestaltung der Videoüberwachung steht dabei jedem frei, es kann eine Webcam, oder aber ein ausgefeilteres System sein, es muss allerdings die Bilder für mindestens 48 Stunden speichern können. Kommen Geschäftsleute dieser Anordnung nicht nach, droht ihnen ab November ein Ordnungsgeld von rund 900 Nuevos Soles und die vorrübergehende Schließung ihres Ladens. Wer aber auf Videoüberwachung setzt, dem winkt ein besonderes Schmankerl: Der Laden bekommt ein Zertifikat, einen Aufkleber für die Tür und darf sich fortan &#8220;Sicherer Laden&#8221; nennen. (Ordenanza 389-MSS) Ähnliche ArtikelPeru: Starkes Erdbeben erschüttert Ica und LimaINEI: Limas Bevölkerung steigt auf 8.481.415Kampf gegen Schmuggel und Produktpiraterie: Polizei durchsucht Polvos AzulesLima: Erdrutsch verschüttet Straße Huaral-AcosMetro Lima vor dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Supermärkte und Ladengeschäfte in Santiago de Surco (Lima), die mehr als 50 Personen gleichzeitig aufnehmen können, müssen künftig über ein System zur Videoüberwachung verfügen. Mit dieser Entscheidung will der Rat des Distrikts die Kriminalität eindämmen. Die Idee sei, zu den &#8220;145 großen Kameras, die wir auf den Straßen des Distrikts haben, weitere 6.000 Kameras zu installieren [...] um auf diesem Wege die Kriminalität zu bremsen&#8221;, so Roberto Gómez, Bürgermeister von Surco, gegenüber ANDINA. Raubüberfälle hatten, zitiert die städtische Verordnung eine dem Rat vorgelegte Studie, in den vergangenen Monaten zugenommen.</p>
<p>Die technische Ausgestaltung der Videoüberwachung steht dabei jedem frei, es kann eine Webcam, oder aber ein ausgefeilteres System sein, es muss allerdings die Bilder für mindestens 48 Stunden speichern können. Kommen Geschäftsleute dieser Anordnung nicht nach, droht ihnen ab November ein Ordnungsgeld von rund 900 Nuevos Soles und die vorrübergehende Schließung ihres Ladens. Wer aber auf Videoüberwachung setzt, dem winkt ein besonderes Schmankerl: Der Laden bekommt ein Zertifikat, einen Aufkleber für die Tür und darf sich fortan &#8220;Sicherer Laden&#8221; nennen.</p>
<p>(Ordenanza 389-MSS)<br />
</p>
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		<title>Peruanische Kulturgüter im Ausland: Das neue Yale heißt Göteborg</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jul 2011 21:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Universität Yale hat sich der peruanische Präsident Alan García ein neues Ziel der Kulturgüterrückführung auf die harte Tour ausgesucht. Nachdem Yale bereits einen Teil der Anfang des vergangenen Jahrhunderts von Machu-Picchu-&#8221;Entdecker&#8221; Hiram Bingham mitgenommenen Fundstücke zurückführte und den Rücktransport aller weiteren Stücke bereits angekündigt wurden, trifft es nun das Världskulturmuseet Göteborg (Weltkulturmuseum Göteborg). Im Bezug auf das Forschungsmuseum erklärte García, die Stadtverwaltung Göteborg sei &#8220;Komplize bei der Entwendung von mehr als 100 Webtüchern der Paracas-Kultur, die vor 2.000 Jahren eine Webtechnik entwickelte, die nach Anzahl der Fäden nicht einmal heutige Maschinen erreichen.&#8221; Deshalb habe man Interpol eingeschaltet und rechtliche Schritte eingeleitet, so García. Bislang war die peruanische Regierung mit Belegen ihres Vorwurfs der illegalen Ausfuhr der Stücke sehr zurückhaltend. Angeblich sollen diese in den 1930er Jahren aus Peru geschmuggelt worden und über Umwege in das Museum gelangt sein. Bereits seit mehreren Monaten liefen Verhandlungen zwischen Vertretern Perus und den Behörden der zweitgrößten Stadt Schwedens. Die Museumsverantwortlichen aus Göteborg gaben sich überrascht über die nun erfolgte Verschärfung des Tons von peruanischer Seite. Nach ihrer Ansicht waren die Verhandlungen über die Rückgabe bereits fortgeschritten gewesen. Deshalb sei man nun &#8220;sehr erstaunt&#8221;, so der Göteborger Kulturbürgermeister Björn Sandmark gegenüber der Tageszeitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Universität Yale hat sich der peruanische Präsident Alan García ein neues Ziel der Kulturgüterrückführung auf die harte Tour ausgesucht. Nachdem Yale bereits einen Teil der Anfang des vergangenen Jahrhunderts von Machu-Picchu-&#8221;Entdecker&#8221; Hiram Bingham mitgenommenen Fundstücke zurückführte und den Rücktransport aller weiteren Stücke bereits angekündigt wurden, trifft es nun das Världskulturmuseet Göteborg (Weltkulturmuseum Göteborg). Im Bezug auf das Forschungsmuseum erklärte García, die Stadtverwaltung Göteborg sei &#8220;Komplize bei der Entwendung von mehr als 100 Webtüchern der Paracas-Kultur, die vor 2.000 Jahren eine Webtechnik entwickelte, die nach Anzahl der Fäden nicht einmal heutige Maschinen erreichen.&#8221; Deshalb habe man Interpol eingeschaltet und rechtliche Schritte eingeleitet, so García.</p>
<p>Bislang war die peruanische Regierung mit Belegen ihres Vorwurfs der illegalen Ausfuhr der Stücke sehr zurückhaltend. Angeblich sollen diese in den 1930er Jahren aus Peru geschmuggelt worden und über Umwege in das Museum gelangt sein. Bereits seit mehreren Monaten liefen Verhandlungen zwischen Vertretern Perus und den Behörden der zweitgrößten Stadt Schwedens. Die Museumsverantwortlichen aus Göteborg gaben sich überrascht über die nun erfolgte Verschärfung des Tons von peruanischer Seite. Nach ihrer Ansicht waren die Verhandlungen über die Rückgabe bereits fortgeschritten gewesen. Deshalb sei man nun &#8220;sehr erstaunt&#8221;, so der Göteborger Kulturbürgermeister Björn Sandmark gegenüber der Tageszeitung &#8220;Peru21&#8243;.</p>
<p>Peru verfolgt in den vergangenen Jahren das Ziel, insbesondere illegal ausgeführte historische Objekte zurückzuführen.</p>

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		<title>Peru erklärt den Grieben-Tag</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 13:08:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[komisches]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach dem Grillhähnchen und dem Briefträger hat nun auch das gut durchgegarte Schweinefleisch seinen eigenen Gedenktag. Per Regierungsresolution verfügte Landwirtschaftsminister Jorge Villasante, dass ab jetzt Jahr für Jahr der dritte Junisamstag zum &#8220;Día Nacional del Chicharrón&#8221; zu erklären sei. Hinter der Resolution des Ministers stehen dabei knallharte Interessen. Derzeit werden in Peru, so Villasante gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA, pro Person und Jahr vier Kilo Schweinefleisch gegessen. Das soll mittelfristig auf 6 Kilo steigen. Damit bleibe man aber noch immer weit hinter dem Durchschnittschilenen zurück, der auf 25 Kilo pro Jahr komme, so der Minister. Ähnliche ArtikelPeruanische Regierung knickt vor Gentechnik-Lobby einPeru: Premier Rosario Fernández muss Kabinett umbilden18. Juli: Dem Grillhahn sein TagPeru: Exporteure von Bio-Lebensmitteln erwarten starken UmsatzanstiegRegierung Humala brüskiert Kaffee-KooperativenPeru: Umweltministerium veröffentlicht Karte der MaisartenPeru: Landwirtschafts- und Umweltministerium streiten über GentechnikGarcía kündigt neue Minister an]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Grillhähnchen und dem Briefträger hat nun auch das gut durchgegarte Schweinefleisch seinen eigenen Gedenktag. Per Regierungsresolution verfügte Landwirtschaftsminister Jorge Villasante, dass ab jetzt Jahr für Jahr der dritte Junisamstag zum &#8220;Día Nacional del Chicharrón&#8221; zu erklären sei. Hinter der Resolution des Ministers stehen dabei knallharte Interessen. Derzeit werden in Peru, so Villasante gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur ANDINA, pro Person und Jahr vier Kilo Schweinefleisch gegessen. Das soll mittelfristig auf 6 Kilo steigen. Damit bleibe man aber noch immer weit hinter dem Durchschnittschilenen zurück, der auf 25 Kilo pro Jahr komme, so der Minister.<br />
</p>
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		<title>Kuélap-Konservationsprojekt geht in die siebte Runde</title>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 08:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den kommenden Monaten wird die siebte Etappe des Projekts zum Studium und der Restaurierung der Ausgrabungsstätten in der nordostperuanischen Bergfestung Kuélap (Distrikt Tingo / Provinz Luya / Region Amazonas) starten.  Das erklärte Leonardo Rojas Sánchez, Verwaltungsdirektor für wirtschaftliche Entwicklung der Region Amazonas. Die genauen Kosten, sowie der Umfang der Arbeiten steht bislang noch nicht fest, entsprechende Berechnungen und Vorabuntersuchungen werden derzeit noch von der Regionalregierung in Zusammenarbeit mit der japanischen Entwicklungsagentur erstellt. Insbesondere der als &#8220;El Imperio&#8221; bekannte Ruinenkomplex sollen im Mittelpunkt der kommenden Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten der siebten Etappe stehen. Bis zum Start des Projektes müssen noch die nationalen Kulturbehörden in der peruanischen Hauptstadt Lima ihr Einverständnis geben. Während der auslaufenden sechsten Projektetappe wurden rund 100 Ruinen restauriert, darunter vor allem für die Chachapoyas-Kultur charakteristische Rundhäuser. Kuélap ist das touristische Aushängeschild der nordperuanischen Region Amazonas. Nach Angaben der regionalen Kulturdirektion kamen allein im vergangenen Jahr rund 24.000 Besucherinnen und Besucher nach Kuélap, davon 35% aus dem Ausland. Für dieses Jahr wird ein Anstieg auf 30-35.000 erwartet. Ähnliche ArtikelAlan García verspricht Asphaltierung der Route Achamaqui-Leymebamba-BalsasKuélap: Archäologen öffnen vermutliches Herrscher-GrabKuelap erwartet neuen BesucherrekordPeru: Waldbrände bedrohen mehrere OrtschaftenKuélap / Luya: Überreste von 79 Menschen bei Ausgrabungen gefundenMINCETUR: 38 Millionen US$ für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4129" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/kuelap_muralla_mauer_foto-d.raiser.jpg"><img class="size-full wp-image-4129 " title="Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/kuelap_muralla_mauer_foto-d.raiser.jpg" alt="Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>In den kommenden Monaten wird die siebte Etappe des Projekts zum Studium und der Restaurierung der Ausgrabungsstätten in der nordostperuanischen Bergfestung Kuélap (Distrikt Tingo / Provinz Luya / Region Amazonas) starten.  Das erklärte Leonardo Rojas Sánchez, Verwaltungsdirektor für wirtschaftliche Entwicklung der Region Amazonas. Die genauen Kosten, sowie der Umfang der Arbeiten steht bislang noch nicht fest, entsprechende Berechnungen und Vorabuntersuchungen werden derzeit noch von der Regionalregierung in Zusammenarbeit mit der japanischen Entwicklungsagentur erstellt. Insbesondere der als &#8220;El Imperio&#8221; bekannte Ruinenkomplex sollen im Mittelpunkt der kommenden Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten der siebten Etappe stehen. Bis zum Start des Projektes müssen noch die nationalen Kulturbehörden in der peruanischen Hauptstadt Lima ihr Einverständnis geben.</p>
<p>Während der auslaufenden sechsten Projektetappe wurden rund 100 Ruinen restauriert, darunter vor allem für die Chachapoyas-Kultur charakteristische Rundhäuser.</p>
<div id="attachment_4126" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/lamas-ruinen-kuelap-amazonas-tingo-luya-peru-foto-d.raiser.jpg"><img class="size-medium wp-image-4126 " title="Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/lamas-ruinen-kuelap-amazonas-tingo-luya-peru-foto-d.raiser-300x225.jpg" alt="Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Kuélap ist das touristische Aushängeschild der nordperuanischen Region Amazonas.</p>
<p>Nach Angaben der regionalen Kulturdirektion kamen allein im vergangenen Jahr rund 24.000 Besucherinnen und Besucher nach Kuélap, davon 35% aus dem Ausland. Für dieses Jahr wird ein Anstieg auf 30-35.000 erwartet.<br />
</p>
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		<title>Lima: Archäologen entdecken tätowierte Mumie</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 19:59:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Archäologen haben bei Ausgrabungen in der peruanischen Hauptstadt Lima eine Mumie gefunden, auf deren Hautresten Tätowierungen entdeckt wurden. Nun untersuchen Spezialisten des Kuratoriums des &#8220;Parque de las Leyendas&#8221;, das auch den Zoo von Lima betreibt, die Mumie. Der Fundort, Maranga, ist eine der bedeutendsten und am besten erhaltenen Ausgrabungsstätten Limas und wurde nach Schätzungen der Archäologen bereits seit 200 v.Chr. von verschiedenen präkolumbianischen Kulturen bewohnt. Ähnliche ArtikelBagua: Archäologen finden 2.600 Jahre alte MumienZoo Lima eröffnet neues Raubkatzengehege“Estación Final”: Journalist schreibt Buch über peruanische NS-OpferHistorische peruansiche Nationalbibliothek wiedereröffnetPeruanischer Kongress wird 187Mumien aus LeymebambaFrische Mumien aus Luya Viejo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Archäologen haben bei Ausgrabungen in der peruanischen Hauptstadt Lima eine Mumie gefunden, auf deren Hautresten Tätowierungen entdeckt wurden. Nun untersuchen Spezialisten des Kuratoriums des &#8220;Parque de las Leyendas&#8221;, das auch den Zoo von Lima betreibt, die Mumie. Der Fundort, Maranga, ist eine der bedeutendsten und am besten erhaltenen Ausgrabungsstätten Limas und wurde nach Schätzungen der Archäologen bereits seit 200 v.Chr. von verschiedenen präkolumbianischen Kulturen bewohnt.<br />
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		<title>Peruanisches Nationalmuseum bleibt&#8230;ein grauer Betonblock</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 10:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[neustes Gerücht]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[weltbewegendes]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Fischereiministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Museo de la Nacion]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmuseum]]></category>

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		<description><![CDATA[Proteste zahleicher Künstler, Architekten und Bürger haben erfolgreich den weißen Anstrich des peruanischen Nationalmuseums verhindert. Der Anstrich hätte das Museum in einen &#8220;Clown&#8221; verwandelt, so Miguel Cruchaga, Architekt und Mitinitiator der Proteste. Das Gebäude, in den 70er Jahren für das damalige Fischereiministerium gebaut, sei äußerst &#8220;ausdrucksstark&#8221;. Vor wenigen Tagen hatte das Kulturministerium den gigantischen Betonblöcken einen neuen Anstrich verordnet, um das Gebäude, das in den kommenden Tagen ein Gipfeltreffen der Staatschefs südamerikanischer und arabischer Staaten (ASPA) beherbergen wird, etwas freundlicher aussehen zu lassen. Miguel Cruchaga, selbst an der Planung des heutigen Nationalmuseums beteiligt, warf dem Ministerium vor, wegen des Zeitdrucks lieber die schmutzige Fassade zu überstreichen, anstatt eine Reinigung durchzuführen Nach dem Umzug des Fischereinministeriums beherbergte das vor 36 Jahren erbaute Gebäude zunächst die Nationalbank, seit 1988 wird es als Ausstellungs- und Kongresszentrum genutzt. Ähnliche Artikel&#8220;Bolero-König&#8221; Luis &#8216;Lucho&#8217; Barrios gestorbenPeruanisches Nationalmuseum soll inhaltlich breiter werdenIm Schneckengang gehts voran: Die Bauarbeiten an der Kathedrale von Chachapoyas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1734" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/11/museo_de_la_nacion-lima.jpg"><img class="size-full wp-image-1734" title="Museo de la Nacion Lima-Peru. Nationalmuseum" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2009/11/museo_de_la_nacion-lima.jpg" alt="" width="250" height="188" /></a><p class="wp-caption-text">Peruanisches Nationalmuseum in San Borja (Lima). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Proteste zahleicher Künstler, Architekten und Bürger haben erfolgreich den weißen Anstrich des peruanischen Nationalmuseums verhindert. Der Anstrich hätte das Museum in einen &#8220;Clown&#8221; verwandelt, so Miguel Cruchaga, Architekt und Mitinitiator der Proteste. Das Gebäude, in den 70er Jahren für das damalige Fischereiministerium gebaut, sei äußerst &#8220;ausdrucksstark&#8221;.</p>
<p>Vor wenigen Tagen hatte das Kulturministerium den gigantischen Betonblöcken einen neuen Anstrich verordnet, um das Gebäude, das in den kommenden Tagen ein Gipfeltreffen der Staatschefs südamerikanischer und arabischer Staaten (ASPA) beherbergen wird, etwas freundlicher aussehen zu lassen. Miguel Cruchaga, selbst an der Planung des heutigen Nationalmuseums beteiligt, warf dem Ministerium vor, wegen des Zeitdrucks lieber die schmutzige Fassade zu überstreichen, anstatt eine Reinigung durchzuführen</p>
<p>Nach dem Umzug des Fischereinministeriums beherbergte das vor 36 Jahren erbaute Gebäude zunächst die Nationalbank, seit 1988 wird es als Ausstellungs- und Kongresszentrum genutzt.<br />
</p>
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		<title>Japanische Forscher entdecken weitere Nazca-Linien</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2011/01/18/japanische-forscher-entdecken-weitere-nazca-linien.html</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 19:57:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine Gruppe japanischer Wissenschafler hat in der Nähe des südperuanischen Nazca zwei weitere Scharrbilder identifiziert. Das berichtet die peruanische Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf die Universität Yamagata. Dabei soll es sich um Abbildungen eines menschlichen Kopfes, sowie eines noch nicht identifizierten Tieres handeln, so die Wissenschaftler. Derzeit laufen weitere Untersuchungen, um das genaue Alter der Scharrbilder festzustellen und so die Figuren der Nazca- oder Paracaskultur zuordnen zu können, so Américo Baiocchi, Kulturregionaldirektor der Region Ica. Beide Kulturen hatten Zeiweise das Gebiet besiedelt. Die legendenreichen Nazca-Linien sind seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe und Hauptattraktion der Region Ica. Ähnliche ArtikelErdbebenserie erschüttert Südperu / Beben in PaitaPeru: Sechs Personen sterben bei Flugzeugunglück in NazcaPolizei identifiziert mutmaßliche Nazca-FlugzeugentführerNazca: Touristenflugzeug verschollenPeru: Erdbeben erschüttert Ayacucho, Ica und ArequipaNazca / Ica: Sieben Tote bei FlugzeugabsturzPeru: Starkes Erdbeben erschüttert Ica und LimaPeru: Landwirte, Umweltschützer, Baumwollpflücker und Goldwäscher kündigen Streiks und Demonstrationen an]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Gruppe japanischer Wissenschafler hat in der Nähe des südperuanischen Nazca zwei weitere Scharrbilder identifiziert. Das berichtet die peruanische Nachrichtenagentur ANDINA unter Berufung auf die Universität Yamagata. Dabei soll es sich um Abbildungen eines menschlichen Kopfes, sowie eines noch nicht identifizierten Tieres handeln, so die Wissenschaftler. Derzeit laufen weitere Untersuchungen, um das genaue Alter der Scharrbilder festzustellen und so die Figuren der Nazca- oder Paracaskultur zuordnen zu können, so Américo Baiocchi, Kulturregionaldirektor der Region Ica. Beide Kulturen hatten Zeiweise das Gebiet besiedelt.</p>
<p>Die legendenreichen Nazca-Linien sind seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe und Hauptattraktion der Region Ica.<br />
</p>
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		<title>Skurriles von Perus Volksmusikindustrie: Youtube-Wendys Israel-Hymne mit der Tigerin und dem Delfin</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 11:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[komisches]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<category><![CDATA[Delfín Quishpe]]></category>
		<category><![CDATA[Jaime Baily]]></category>
		<category><![CDATA[Tigresa del Oriente]]></category>
		<category><![CDATA[Wendy Sulca]]></category>

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		<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=oN5tZ_X0dSo Skurrile Auftritte sind eine Art Markenzeichen der peruanischen Volksmusikindustrie. Nun aber haben sich drei zusammengetan, um das Wort &#8220;skurril&#8221; neu zu definieren: Die Youtube-Stars Wendy Sulca, Tigresa del Oriente und Delfín hasta el fín. Ihre Videos wurden auf der Videoplattform millionenfach angeklickt, große Plattenfirmen nahmen sie dafür unter Vertrag. Ihre gemeinsame Produktion &#8220;En tus tierras bailare&#8221; besingt die Schönheit Israels &#8211; ein Land, das bislang keiner der drei bislang persönlich kennt &#8211; ist ein Kassenschlager, gerade erst ging eine mehrwöchige Konzerttour durch Argentinien, Chile und Uruguay zu Ende. Und in Peru, einem Land, das wegen seiner ausgeprägten Musikpiraterie von der Plattenindustrie gefürchtet wird, weiß man nicht so recht, was man von diesem Erfolg halten soll. Denn Erfolg haben die drei, das zeigen nicht zuletzt Parodien im peruanischen, spanischen und mexikanischen Fernsehen. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen? Wendy Sulca: Bier und Milch vom Wundermädchen Die 14jährige Wendy Sulca, von ihrer Managerin und Mutter als &#8220;Wunderkind der Folklore&#8221; dargestellt, verdankt ihren Erfolg einem Youtube-Video, in dem sie -mit sieben Jahren- davon singt, wie sie in einer Spelunke mit viel Bier Liebeskummer und Sorgen ertränken will. Als gern gesehener Gast in diversen peruanischen Talk- und Unterhaltungsshows in Rundfunk und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=oN5tZ_X0dSo">http://www.youtube.com/watch?v=oN5tZ_X0dSo</a></p>
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<p>Skurrile Auftritte sind eine Art Markenzeichen der peruanischen Volksmusikindustrie. Nun aber haben sich drei zusammengetan, um das Wort &#8220;skurril&#8221; neu zu definieren: Die Youtube-Stars Wendy Sulca, Tigresa del Oriente und Delfín hasta el fín. Ihre Videos wurden auf der Videoplattform millionenfach angeklickt, große Plattenfirmen nahmen sie dafür unter Vertrag. Ihre gemeinsame Produktion &#8220;En tus tierras bailare&#8221; besingt die Schönheit Israels &#8211; ein Land, das bislang keiner der drei bislang persönlich kennt &#8211; ist ein Kassenschlager, gerade erst ging eine mehrwöchige Konzerttour durch Argentinien, Chile und Uruguay zu Ende. Und in Peru, einem Land, das wegen seiner ausgeprägten Musikpiraterie von der Plattenindustrie gefürchtet wird, weiß man nicht so recht, was man von diesem Erfolg halten soll.</p>
<p>Denn Erfolg haben die drei, das zeigen nicht zuletzt Parodien im peruanischen, spanischen und mexikanischen Fernsehen. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen?</p>
<p><strong>Wendy Sulca: Bier und Milch vom Wundermädchen</strong><br />
Die 14jährige Wendy Sulca, von ihrer Managerin und Mutter als &#8220;Wunderkind der Folklore&#8221; dargestellt, verdankt ihren Erfolg <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=DuoCd7UEkpc" target="_blank">einem Youtube-Video</a>, in dem sie -mit sieben Jahren- davon singt, wie sie in einer Spelunke mit viel Bier Liebeskummer und Sorgen ertränken will. Als gern gesehener Gast in diversen peruanischen Talk- und Unterhaltungsshows in Rundfunk und Fernsehen hat sie sich eine große Fangemeinde aufgebaut und singt jetzt nicht mehr in den kleinen, dunklen Clubs, in der ihr verstorbener Vater die ersten Auftritte organisiert hatte, sondern auf den ganz großen Bühnen. Die argentinische Ausgabe des RollingStone-Magazins, das ein ganzes Interview mit Wendy Sulca veröffentlichte, bezeichnete sie als die &#8220;kitschigste Datenverkehrsproduktionsmaschine&#8221; überhaupt &#8211; nicht ganz zu unrecht, wie ein Blick auf ihre ganz in rosa und weiß gehaltene Internetseite zeigt.</p>
<p><strong>La Tigresa del Oriente: den Scharfschützen abgeschossen</strong></p>
<p>Auch sie, gelernte Kosmetikerin und Haarstylistin mit dem bürgerlichem Namen Judith Bustos, ist ein Youtube-Star, <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=f5UcgTuvCmU" target="_blank">ihr Video &#8220;Nuevo Amanecer&#8221;</a> wurde über 2 Millionen Mal angesehen. Zur Legende wurde ihr <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=tDJGJ52ATxo" target="_blank">Auftritt 2007</a> im Programm des populären Fernsehtalkers Jaime Bayly alias &#8220;el francotirador&#8221; (&#8220;der Scharfschütze&#8221;) der sie nicht für voll nahm, als die &#8220;Tigresa&#8221; ihm eröffnete, Warner Music habe sie unter Vertrag genommen. Wenig später wurde er eines besseren belehrt. Angeblich wollte Bustos bereits in ihrer Jugend Sängerin werden. Diesen Traum hat sie sich nun, mit 56 Jahren, erfüllt. Insbesondere wegen ihrer Art zu singen und zu tanzen &#8211; die Meinungen darüber gehen von &#8220;talentlos&#8221; bis &#8220;exotisch&#8221; &#8211; polarisiert die Künstlerin, die für gewöhnlich in Tiger- oder Schlangenkostümen mit Löwenmähne auftritt.</p>
<p><strong>Delfin &#8220;hasta el fín&#8221; Quishpe: Andine Techno-Folklore aus Ecuador</strong></p>
<p>Der dritte im Bunde ist Ecuatorianer und mit seinem Lied &#8220;torres gemelas&#8221; über die Terroranschläge auf das WTC am 11. September 2001 weltberühmt geworden, <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS in einem neuen Fenster." href="http://www.youtube.com/watch?v=NecoBo0BhEk" target="_blank">dessen Video</a> bei Youtube mehr als 6 Millionen Zugriffe verzeichnete. Es erzählt die wahre Geschichte eines Freundes Quishpes, dessen Verlobte bei den Anschlägen ihr Leben verlor. Der Sänger selbst bekam von seinem Internet-Ruhm zunächst gar nichts mit, seine eigene Plattenfirma wohl auch nicht, ein Internetnutzer hatte ohne ihr zutun das Video eingestellt. Inzwischen ist auch Delfín &#8211; nach anfänglichen Anfeindungen wegen seiner Kombination aus traurigen Bildern und Tanzmusik &#8211; in ganz Lateinamerika bekannt und unterwegs.<br />
</p>
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		<title>Cajaruro / Amazonas: Park-Ranger finden Silberschmiedearbeiten und Inka-Ruinen</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2010/12/13/cajaruro-amazonas-park-ranger-finden-silberschmiedearbeiten-und-inka-ruinen.html</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Dec 2010 20:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Utcubamba]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bagua]]></category>
		<category><![CDATA[Cajaruro]]></category>
		<category><![CDATA[Cordillera del Colán]]></category>

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		<description><![CDATA[Ranger des nordperuanischen Naturparks &#8220;Cordillera de Colán&#8221; haben kunstvolle Silberschmiede- und Steinmetzarbeiten gefunden, sowie eine mutmaßliche Inka-Ruine entdeckt. Das gab gestern die Biologin Leyda Gueiler Rimarachín bekannt, die als Biologin für das Büro Bagua Grande des Naturparks arbeitet. &#8220;Die Stücke sind sehr Kunstvoll bearbeitet, gut erhalten und zeigen, dass die vorkolombinischen Kulturen auf dem Boden von (der Region) Amazonas bereits die Schmiedekunst beherrschten&#8221;, so Gueiler Rimarachín. Ein besonders fein bearbeitetes Objekt scheint wohl eine Art Schutzschild dargestellt zu haben. Zur genaueren Untersuchung wurden einige der gefundenen Gegenstände bereits in die Regionalhauptstadt Chachapoyas überführt, wo sie von Spezialisten des regionalen Kulturinstitutes untersucht werden sollen. Für die kommenden Tage wird mit der Ankunft von Archäologen des Kulturinstitutes gerechnet, die an der Fundstelle erste Vorabuntersuchungen durchführen sollen. Bislang ist die Fundstätte von einer dichten Vegetation überwuchert und daran will die Naturparkverwaltung auch bis zum Eintreffen der Archäologen nichts ändern. Damit soll die Fundstätte selbst vorerst konserviert bleiben, auch zum Schutz vor eventuellen Schatzräubern. Sollten die Spezialisten der Fundstätte eine große Bedeutung zumessen, werde die Parkverwaltung die Einstellung weiterer Mitarbeiter prüfen, insbesondere solche mit archäologischer Ausbildung, so der Leiter des Naturparks Cordillera de Colán, César Bartra. Mitarbeiter des Parks hätten bereits über weitere Ruinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_4884" class="wp-caption alignright" style="width: 213px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/12/silber_schmiede_arbeit_cordillera_de_colan-cajaruro_utcubamba.jpg"><img src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/12/silber_schmiede_arbeit_cordillera_de_colan-cajaruro_utcubamba.jpg" alt="Eine der gefundenen Silberschmiedearbeiten. Foto: Alberto Pintado / ANDINA." title="Eine der gefundenen Silberschmiedearbeiten. Foto: Alberto Pintado / ANDINA." width="203" height="191" class="size-full wp-image-4884" /></a><p class="wp-caption-text">Eine der gefundenen Silberschmiedearbeiten. Foto: Alberto Pintado / ANDINA.</p></div>Ranger des nordperuanischen Naturparks &#8220;Cordillera de Colán&#8221; haben kunstvolle Silberschmiede- und Steinmetzarbeiten gefunden, sowie eine mutmaßliche Inka-Ruine entdeckt. Das gab gestern die Biologin Leyda Gueiler Rimarachín bekannt, die als Biologin für das Büro Bagua Grande des Naturparks arbeitet. &#8220;Die Stücke sind sehr Kunstvoll bearbeitet, gut erhalten und zeigen, dass die vorkolombinischen Kulturen auf dem Boden von (der Region) Amazonas bereits die Schmiedekunst beherrschten&#8221;, so Gueiler Rimarachín. Ein besonders fein bearbeitetes Objekt scheint wohl eine Art Schutzschild dargestellt zu haben.</p>
<p>Zur genaueren Untersuchung wurden einige der gefundenen Gegenstände bereits in die Regionalhauptstadt Chachapoyas überführt, wo sie von Spezialisten des regionalen Kulturinstitutes untersucht werden sollen. Für die kommenden Tage wird mit der Ankunft von Archäologen des Kulturinstitutes gerechnet, die an der Fundstelle erste Vorabuntersuchungen durchführen sollen. Bislang ist die Fundstätte von einer dichten Vegetation überwuchert und daran will die Naturparkverwaltung auch bis zum Eintreffen der Archäologen nichts ändern. Damit soll die Fundstätte selbst vorerst konserviert bleiben, auch zum Schutz vor eventuellen Schatzräubern.</p>
<p>Sollten die Spezialisten der Fundstätte eine große Bedeutung zumessen, werde die Parkverwaltung die Einstellung weiterer Mitarbeiter prüfen, insbesondere solche mit archäologischer Ausbildung, so der Leiter des Naturparks Cordillera de Colán, César Bartra. Mitarbeiter des Parks hätten bereits über weitere Ruinen berichtet.</p>
<p>Der Naturpark Cordillera de Colán umfasst Teile der Distrikte Aramango und Coppalin in der Provinz Bagua, sowie den Distrikt Cajaruro in der Provinz Utcubamba, allesamt Teile der Region Amazonas. Der 39.215 Hektar große Naturpark wurde vor einem Jahr eröffnet.<br />
</p>
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