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	<title>INFOAMAZONAS &#187; Luya</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>Amazonas / Cajamarca: Umweltverträglichkeitsprüfung des Marañón-Wasserkraft-Projektes Chadin 2 vorgestellt</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 13:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Unternehmen AC Energia S.A. hat gestern in Balsas (Provinz Chachapoyas / Region Amazonas) die Umweltverträglichkeitsprüfung des geplanten Wasserkraftwerkes &#8220;Chadin 2&#8243; vorgestellt, für das unterhalb der Stadt Balsas der Fluss Marañón aufgestaut werden soll. Gebaut werden, so geht aus der Zusammenfassung der Studie hervor, sollen mit einer Investitionssumme von rund 819 Millionen US-$ ein Staudamm, Maschinenhäuser, Straßen und einige Kanäle. Dem geplanten Stausee würden auch mehrere Ortschaften zum Opfer fallen, in der Region Amazonas beispielsweise Tupén und Mendan. Der Marañón trennt die Regionen Amazonas und Cajamarca voneinander, damit sind Orte beider Regionen betroffen. Zuvor wurde die Umweltverträglichkeitsprüfung bereits in einigen der direkt von dem Projekt betroffenen Ortschaften vorgestellt, wo dem Projekt &#8211; nicht zuletzt wegen der notwendigen Umsiedlung, sowie dem Verlust von landwirtschaftlichen Anbauflächen &#8211; zunächst eher mit Skepsis begegnet wurde. Das Unternehmen möchte diese Skepsis vor allem durch Infrastrukturprojekte, Entschädigungen, sowie die Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze abbauen. Um die Umsiedlung schmackhaft zu machen wurden gestern in Balsas mehrere Plakate aufgehängt, die zeigen sollten, wie andere Projekte des brasilianischen Konzerns Odebrecht, der auch hinter dem Chadin 2-Projekt steht, das Leben der Anwohner verändern. Zu sehen waren vorher-nachher-Bilder von baufälligen Bretterhütten mit löchrigem Strohdach, daneben einstöckige Häuser mit vergipsten Wänden, Wellblechdach, verglasten Fenstern, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_7202" class="wp-caption alignright" style="width: 201px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/chadin-2-betroffene-ortschaften-grafik-minam.jpg"><img class="size-medium wp-image-7202" title="Wasserkraftprojekt Chadin 2. Karte: Geoservidor MINAM." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/chadin-2-betroffene-ortschaften-grafik-minam-191x300.jpg" alt="Wasserkraftprojekt Chadin 2. Karte: Geoservidor MINAM." width="191" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wasserkraftprojekt Chadin 2. Karte: Geoservidor MINAM. (für Vollansicht draufklicken)</p></div>
<p>Das Unternehmen AC Energia S.A. hat gestern in Balsas (Provinz Chachapoyas / Region Amazonas) die Umweltverträglichkeitsprüfung des geplanten Wasserkraftwerkes &#8220;Chadin 2&#8243; vorgestellt, für das unterhalb der Stadt Balsas der Fluss Marañón aufgestaut werden soll. Gebaut werden, so geht aus der Zusammenfassung der Studie hervor, sollen mit einer Investitionssumme von rund 819 Millionen US-$ ein Staudamm, Maschinenhäuser, Straßen und einige Kanäle. Dem geplanten Stausee würden auch mehrere Ortschaften zum Opfer fallen, in der Region Amazonas beispielsweise Tupén und Mendan. Der Marañón trennt die Regionen Amazonas und Cajamarca voneinander, damit sind Orte beider Regionen betroffen.</p>
<p>Zuvor wurde die Umweltverträglichkeitsprüfung bereits in einigen der direkt von dem Projekt betroffenen Ortschaften vorgestellt, wo dem Projekt &#8211; nicht zuletzt wegen der notwendigen Umsiedlung, sowie dem Verlust von landwirtschaftlichen Anbauflächen &#8211; zunächst eher mit Skepsis begegnet wurde. Das Unternehmen möchte diese Skepsis vor allem durch Infrastrukturprojekte, Entschädigungen, sowie die Schaffung zahlreicher Arbeitsplätze abbauen. Um die Umsiedlung schmackhaft zu machen wurden gestern in Balsas mehrere Plakate aufgehängt, die zeigen sollten, wie andere Projekte des brasilianischen Konzerns Odebrecht, der auch hinter dem Chadin 2-Projekt steht, das Leben der Anwohner verändern. Zu sehen waren vorher-nachher-Bilder von baufälligen Bretterhütten mit löchrigem Strohdach, daneben einstöckige Häuser mit vergipsten Wänden, Wellblechdach, verglasten Fenstern, sowie einem Holzverschlag als Stall oder Abstellraum. Ob sich beispielsweise die betroffenen Bewohner von Tupén Grande davon überzeugen lassen, ist eher fraglich, gibt es dort doch bereits jetzt wesentlich schönere Gebäude.</p>
<p><strong>Widerstand aus den betroffenen Distrikten</strong></p>
<div id="attachment_7203" class="wp-caption alignleft" style="width: 330px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/maranon-tupen-mendan.jpg"><img class="size-full wp-image-7203 " title="Marañón zwischen Tupén und Mendán. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/maranon-tupen-mendan.jpg" alt="Marañón zwischen Tupén und Mendán. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS." width="320" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Betroffen: Marañón zwischen Tupén und Mendán. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.</p></div>
<p>Dennoch hatte am vergangenen 10. Januar eine Gruppe von Landwirten aus Mendán (Distrikt Cocabamba / Provinz Luya) und aus dem Distrikt Chumuch (Provinz Celendín / Region Cajamarca) in einem Brief an Bergbau- und Energieminister Jorge Merino ihren Unmut über das Chadin II-Projekt ausgedrückt. &#8220;Bereits unsere Vorfahren bestellten diese Felder und heute sehen wir sie von diesem Projekt bedroht, das enorme Folgen für die Umwelt haben wird und mit unseren Feldfrüchten auch unsere einzige Einkommensquelle zerstört&#8221;, heißt es in dem Brief. Unterzeichnet wurde das Dokument nicht nur von Bürgermeister Jorge Rodriguez und dem Vertreter des Innenministeriums im Distrikt Chumuch, Percy Vásquez, sondern auch von 106 betroffenen Anwohnerinnen und Anwohnern von beiden Seiten des Marañón.</p>
<p>Auch 19 archäologische Fundstätten würden dem Stausee zum Opfer fallen, was mit diesen geschieht, ist bislang unbekannt. Zunächst, so geht aus der Umweltverträglichkeitsprüfung hervor, soll aber mit Hilfe von Spezialisten noch an einigen Orten gesucht werden, an denen weitere Fundstätten vermutet werden. 600 Megawatt soll von &#8220;Chadin 2&#8243; produziert werden, nur wenige Kilometer Flussabwärts laufen bereits die Planungen für die Projekte &#8220;Veracruz&#8221; und &#8220;Chadin 1&#8243;. Im Falle von &#8220;Chadin 2&#8243; ist &#8211; wie bei den meisten in den vergangenen Jahren geplanten Wasserkraftprojekte in Peru &#8211; die treibende Kraft der brasilianische Konzern &#8220;Odebrecht&#8221;, der sich nicht zuletzt für den Export elektrischer Energie nach Brasilien stark macht.</p>
<p><strong>Bürgermeister von Chachapoyas befürwortet &#8220;Chadin 2&#8243;</strong></p>
<div id="attachment_7204" class="wp-caption alignright" style="width: 138px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/diogenes-zavaleta-tenorio-in-balsas-foto-mpch.jpg"><img class=" wp-image-7204" title="Befürwortet Chadin 2: Diógenes Zavaleta, Bürgermeister von Chachapoyas. Foto: MPCH." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/05/diogenes-zavaleta-tenorio-in-balsas-foto-mpch.jpg" alt="Befürwortet Chadin 2: Diógenes Zavaleta, Bürgermeister von Chachapoyas. Foto: MPCH." width="128" height="242" /></a><p class="wp-caption-text">Befürwortet Chadin 2: Diógenes Zavaleta, Bürgermeister von Chachapoyas. Foto: MPCH.</p></div>
<p>Einer jedenfalls ist begeistert von dem Projekt: Diógenes Zavaleta Tenorio, Bürgermeister der Provinz Chachapoyas, die &#8211; mit dem Distrikt Balsas &#8211; am oberen Ende des geplanten Stausees ebenfalls direkt betroffen ist.  Er bezeichnete das  geplante Wasserkraftwerk Chadin 2 als &#8220;Megaprojekt, das die gesamte Region Amazonas voranbringen&#8221; werde und &#8211; nicht zuletzt durch die erwarteten Steuereinnahmen &#8211; den wirtschaftlichen, sozialen und touristischen Fortschritt der Region Amazonas anstoße. Bekannt ist Balsas, da es in unmittelbarer Nähe der &#8220;Chacanto&#8221;-Brücke liegt, die Amazonas und Cajamarca verbindet und insbesondere zur Fahrt von Chachapoyas über Leymebamba und Celendín nach Cajamarca befahren wird.</p>
<p>Den Initiatoren und Befürwortern bleibt noch einiges zu tun, wenn sie die Anrainer vom Nutzen des Stausees überzeugen möchten. Wie wichtig das ist, zeigte in den vergangenen Monaten der Streit um das Bergbauprojekt &#8220;Conga&#8221; in der Region Cajamarca &#8211; gegen das sich große Teile der Bevölkerung der Provinz Celendín, die auch von &#8220;Chadin 2&#8243; betroffen ist, mit aller Kraft wehren. Insbesondere die Fragen der Umsiedlung, der Urbarmachung neuen Ackerlandes und der Schaffung von Arbeitsplätzen für die Zeit nach dem Abschluss der Bauarbeiten, sowie ökologische Aspekt werden bei der weiteren Diskussion um &#8220;Chadin 2&#8243; vermutlich im Mittelpunkt stehen.</p>
<p><strong>Zahlen</strong></p>
<p>175 Meter hoch würde der Staudamm an seiner höchsten Stelle, 370 Meter breit an der breitesten. Für den Bau des Staudamms ist die Anstellung von 2.080 Personen geplant. Für die Bauarbeiten sind fünf Jahre angesetzt, anschließend ein weiteres Jahr bis zur Füllung des Stausees. 20 Ortschaften und Gehöfte würden überflutet, in denen insgesamt 970 Personen leben, die umgesiedelt werden müssten.<br />
</p>
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		<title>Peru: Landwirte der Region Amazonas steigern Produktion</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 13:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Landwirte der nordperuanischen Region Amazonas haben ihre Produktion von Lebensmitteln in den vergangenen Monaten stark steigern können. Das geht aus dem jüngsten Bericht zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region hervor, der gestern vom peruanischen Nationalinstitut für Statistik und Informatik (INEI) herausgegeben wurde. So lag beispielsweise die die Maisproduktion im Februar 2012 30% über dem Vorjahreszeitraum. Auch die Reisernte lief offenbar gut, mit 14.947 Tonnen im Februar 2012 lagen die Reisbauern 12,3% über dem Vorjahreswert. Dazu, so das INEI, trug neben dem für den Reisanbau günstigen Klima, vor allem auch die voranschreitende Technifizierung der regionalen Landwirtschaft bei. Während die Mango-, Avokado- und Kartoffelproduktion Einbußen verkraften musste, konnte auch die Kakaoproduktion um rund 20% gesteigert werden. Die produzierte Yuca (Maniok)-Menge lag im Februar fast identisch erneut bei rund 10.500 Tonnen. Auch bei den tierischen Produkten ließ sich ein Anstieg feststellen. So stieg die Milchproduktion auf 6.436 Tonnen, ein Anstieg von 12,8% im Vergleich zum Februar 2011. Die Produktion von Schweinefleisch stieg dagegen um 22,8%, die von Schafsfleisch um 16,6% und die von Ziegenfleisch um 9,7%. Lediglich die Zucht von Hühnern und anderem Geflügel ging um mehr als 20% zurück. Die insgesamt gute Lage der bis heute sehr durch vorwiegend kleine, teilweise aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/04/steueraufkommen-in-der-region-amazonas-peru-bild-infoamazonas-daten-sunat.jpg"><img class="alignright  wp-image-7043" title="Steueraufkommen in der Region Amazonas 2004-2010. Bild: INFOAMAZONAS." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/04/steueraufkommen-in-der-region-amazonas-peru-bild-infoamazonas-daten-sunat.jpg" alt="Steueraufkommen in der Region Amazonas 2004-2010. Bild: INFOAMAZONAS." width="348" height="251" /></a>Die Landwirte der nordperuanischen Region Amazonas haben ihre Produktion von Lebensmitteln in den vergangenen Monaten stark steigern können. Das geht aus dem jüngsten Bericht zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region hervor, der gestern vom peruanischen Nationalinstitut für Statistik und Informatik (INEI) herausgegeben wurde. So lag beispielsweise die die Maisproduktion im Februar 2012 30% über dem Vorjahreszeitraum. Auch die Reisernte lief offenbar gut, mit 14.947 Tonnen im Februar 2012 lagen die Reisbauern 12,3% über dem Vorjahreswert. Dazu, so das INEI, trug neben dem für den Reisanbau günstigen Klima, vor allem auch die voranschreitende Technifizierung der regionalen Landwirtschaft bei.</p>
<p>Während die Mango-, Avokado- und Kartoffelproduktion Einbußen verkraften musste, konnte auch die Kakaoproduktion um rund 20% gesteigert werden. Die produzierte Yuca (Maniok)-Menge lag im Februar fast identisch erneut bei rund 10.500 Tonnen.</p>
<p>Auch bei den tierischen Produkten ließ sich ein Anstieg feststellen. So stieg die Milchproduktion auf 6.436 Tonnen, ein Anstieg von 12,8% im Vergleich zum Februar 2011. Die Produktion von Schweinefleisch stieg dagegen um 22,8%, die von Schafsfleisch um 16,6% und die von Ziegenfleisch um 9,7%. Lediglich die Zucht von Hühnern und anderem Geflügel ging um mehr als 20% zurück.</p>
<p>Die insgesamt gute Lage der bis heute sehr durch vorwiegend kleine, teilweise aber auch durch Großunternehmen betriebene Landwirtschaft geprägten Region schlug sich auch im Steueraufkommen nieder: Nach Angaben der peruanischen Steuerbehörde SUNAT lagen die Steuereinnahmen in der Region Amazonas bei 1.399.000 Nuevos Soles und damit 3,1% höher als noch im Februar des Vorjahres. Das bestätigt einen langfristigen Trend: Seit 2004 ist ein stetiger Anstieg des Steueraufkommens in der Region Amazonas zu verzeichnen. Konnte die SUNAT im gesamten Jahr 2004 noch 7,8 Millionen Nuevos Soles an Steuern einnehmen, waren es 2010 bereits 23,8 Millionen. Und das, obwohl bis heute in der Region keine Mehrwertsteuer erhoben wird.<br />
<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/c3be80d6d53b44cc8230f2e5812e1d61" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p><a href="http://www.infoamazonas.de/peru-in-zahlen-und-statistiken"><img class="alignright  wp-image-7083" title="Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial. Serie." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/04/serie-zahlen-und-statistiken.jpg" alt="Peru in Zahlen und Statistiken. INFOAMAZONAS-Spezial." width="99" height="99" /></a>Dieser Beitrag ist Teil des <a title="Peru in Zahlen und Statistiken" href="http://www.infoamazonas.de/peru-in-zahlen-und-statistiken">INFOAMAZONAS-Spezial Peru in Zahlen und Statistiken</a>. Hinweise und weitere Informationen finden Sie dort.<br />
</p>
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		<title>Nogalcucho / Amazonas: Mototaxi stürzt in den Utcubamba / drei Personen vermisst</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 21:38:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei Nogalcucho (Distrikt Tingo / Provinz Luya / Region Amazonas) ist ein überfülltes Mototaxi in den Utcubamba-Fluss gestürzt. Wie ein Helfer aus Tingo gegenüber INFOAMAZONAS berichtete, wurde flussabwärts die Leiche einer Frau geborgen, drei weitere Personen werden noch vermisst. Unter den Vermissten soll auch ein Kind aus dem Ort Tingo Nuevo sein. Augenzeugen berichten, das Mototaxi sei zum Unfallzeitpunkt mit mindestens 8 Personen besetzt gewesen. Der Utcubamba-Fluss führt derzeit Hochwasser und fließt deshalb besonders schnell. Ähnliche ArtikelWegen Regenfällen: Region Amazonas weitgehend von der Außenwelt abgeschnittenMagdalena / Amazonas: Auto fällt in den Utcubamba / vier Personen ertrunkenAmazonas: Bürgermeister am oberen Utcubamba gründen ZweckverbandCajaruro / Amazonas: Park-Ranger finden Silberschmiedearbeiten und Inka-RuinenUtcubamba / Amazonas: Wind und Regen decken Dächer abUtcubamba / Amazonas: Kaffeehändler bei Überfall getötetUtcubamba / Amazonas: Spannungen vor &#8220;Baguazo&#8221;-JahrestagUtcubamba / Amazonas: Vom Erdbeben zum Hochwasser]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Nogalcucho (Distrikt Tingo / Provinz Luya / Region Amazonas) ist ein überfülltes Mototaxi in den Utcubamba-Fluss gestürzt. Wie ein Helfer aus Tingo gegenüber INFOAMAZONAS berichtete, wurde flussabwärts die Leiche einer Frau geborgen, drei weitere Personen werden noch vermisst. Unter den Vermissten soll auch ein Kind aus dem Ort Tingo Nuevo sein. Augenzeugen berichten, das Mototaxi sei zum Unfallzeitpunkt mit mindestens 8 Personen besetzt gewesen.</p>
<p>Der Utcubamba-Fluss führt derzeit Hochwasser und fließt deshalb besonders schnell.<br />
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		<title>Wegen Regenfällen: Region Amazonas weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die starken Regenfälle der vergangenen Wochen haben in der Region Amazonas große Schäden angerichtet und weite Teile der Region von der Außenwelt abgeschnitten. Aus allen Teilen der Region werden eingestürzte Häuser gemeldet, zahlreiche Erdrutsche unterbrachen wichtige Zufahrtsstraßen. Wie der Zivilschutz heute Nacht bekannt gab, ist die Straße von Chachapoyas nach Pedro Ruiz (Provinz Bongará), die den Süden der Region mit der peruansichen Küste verbindet, bei Churuja zerstört worden und bis auf weiteres unpassierbar. Ähnlich ist die Situation bei Shipamarca, einem Straßendorf zwischen dem Achamaqui-Kreuz (Kreuzung Chachapoyas-Pedro Ruiz-Balsas) und Tingo und auf der Straße von Tingo nach Kuélap. Auch der Abschnitt Huincucho &#8211; Colcamar, der Colcamar an das Straßennetz anbindet, ist derzeit nicht befahrbar. Bereits seit einigen Tagen kann auch die Straße von Pipus nach Cheto nicht befahren werden und die Straße von Chachapoyas nach Rodríguez de Mendoza ist ebenfalls nur unter Lebensgefahr passierbar. Auch die Straße, die westlich von Chachapoyas Luya mit dem Dorf Trita verbindet, ist unterbrochen. Die Straße von Pedro Ruiz nach Bagua Grande ist noch immer nur eingeschränkt befahrbar, nachdem ihr Untergrund teilweise vom Utcubamba-Fluss so weit erodiert worden war. Allein in Chachapoyas stürzten bislang 10 Häuser ein, in einem Schulzentrum mehrere Toiletten. Auch in La Jalca [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_6533" class="wp-caption alignright" style="width: 326px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/02/lluvias_2012.jpg"><img class=" wp-image-6533" title="Hochwasser: Utcubamba in der Provinz Bongará" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/02/lluvias_2012.jpg" alt="Hochwasser: Utcubamba in der Provinz Bongará" width="316" height="210" /></a><p class="wp-caption-text">Hochwasser: Utcubamba in der Provinz Bongará. Foto: COER Amazonas</p></div>
<p>Die starken Regenfälle der vergangenen Wochen haben in der Region Amazonas große Schäden angerichtet und weite Teile der Region von der Außenwelt abgeschnitten. Aus allen Teilen der Region werden eingestürzte Häuser gemeldet, zahlreiche Erdrutsche unterbrachen wichtige Zufahrtsstraßen. Wie der Zivilschutz heute Nacht bekannt gab, ist die Straße von Chachapoyas nach Pedro Ruiz (Provinz Bongará), die den Süden der Region mit der peruansichen Küste verbindet, bei Churuja zerstört worden und bis auf weiteres unpassierbar. Ähnlich ist die Situation bei Shipamarca, einem Straßendorf zwischen dem Achamaqui-Kreuz (Kreuzung Chachapoyas-Pedro Ruiz-Balsas) und Tingo und auf der Straße von Tingo nach Kuélap. Auch der Abschnitt Huincucho &#8211; Colcamar, der Colcamar an das Straßennetz anbindet, ist derzeit nicht befahrbar. Bereits seit einigen Tagen kann auch die Straße von Pipus nach Cheto nicht befahren werden und die Straße von Chachapoyas nach Rodríguez de Mendoza ist ebenfalls nur unter Lebensgefahr passierbar. Auch die Straße, die westlich von Chachapoyas Luya mit dem Dorf Trita verbindet, ist unterbrochen. Die Straße von Pedro Ruiz nach Bagua Grande ist noch immer nur eingeschränkt befahrbar, nachdem ihr Untergrund teilweise vom Utcubamba-Fluss so weit erodiert worden war.</p>
<div id="attachment_6436" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/01/fernando-belaunde-terry-strasse-el-salao-jamalca-utcubamba-foto-diario-ahora.jpg"><img class=" wp-image-6436" title="Fernstraße Fernando Belaúnde Terry bei El Salao. Foto: Diario Ahora." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2012/01/fernando-belaunde-terry-strasse-el-salao-jamalca-utcubamba-foto-diario-ahora.jpg" alt="Fernstraße Fernando Belaúnde Terry bei El Salao. Foto: Diario Ahora." width="195" height="121" /></a><p class="wp-caption-text">Fernstraße Fernando Belaúnde Terry bei El Salao. Foto: Diario Ahora.</p></div>
<p>Allein in Chachapoyas stürzten bislang 10 Häuser ein, in einem Schulzentrum mehrere Toiletten. Auch in La Jalca (Provinz Chachapoyas) stürzten mehrere Häuser ein, über 50 Meerschweinchen und ein dutzend Schweine verendeten in den Wassermassen. Im nahegelegenen Yerba Buena (ebenfalls La Jalca / Provinz Chachapoyas) trat der Utcubamba über die Ufer und überflutete mehrere Wohnhäuser. Auch in Cajaruro (Provinz Utcubamba) stürzten bislang vier Häuser ein. In Churuja (Provinz Bongará) wurden mehrere Häuser überschwemmt, die örtlichen Hochwasserschutzmauern wurden teilweise zerstört. Zudem hat sich nach Angaben des Zivilschutzes im Flussbett eine große Menge Kies angesammelt, was die Gefahr weiterer Überschwemmungen erhöht. Ähnliche Meldungen kommen aus allen Teilen der Region.</p>
<p>Die Regionalregierung Amazonas verfügte nun, dass alle ihrer Mitarbeiter auch am Valentinstag, der in diesem Jahr peruweit eigentlich ein freier Feiertag ist, bereit stehen müssen.</p>
<p><img src="http://vg06.met.vgwort.de/na/e72b8e71a2124089bfd158036b4bdcee" width="1" height="1" alt=""/><br />
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		<title>Luya / Amazonas: Jucusbamba-Bach über die Ufer getreten &#8211; Häuser und Äcker unter Wasser</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 23:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://www.youtube.com/watch?v=nSVk72BPDGw Im peruanischen Distrikt Luya (Provinz Luya) ist wegen der starken Regenfälle der vergangenen Tage der Jucusbamba-Bach über die Ufer getreten und hat mehrere Häuser unbewohnbar gemacht. Weitere wurden beschädigt, zahlreiche Ackerflächen stehen noch immer unter Wasser. Nach Angaben des Zivilschutzes Amazonas wurden allein im Örtchen Luya insgesamt 24 Häuser so stark beschädigt, dass sie nicht mehr bewohnt werden können, 16 weitere wurden leicht beschädigt. In Chocta wurde ebenfalls ein Haus weitgehend weggeschwemmt, in Shipata zwei. In Lamud wurden 5 Häuser beschädigt, in Shipata 22. Auch die Ramón Castilla-Schule muss renoviert werden. Nach ersten Schätzungen wurden Feldfrüchte auf einer Fläche von rund 20 Hektar zerstört. Auch eine Straße war vorrübergehend unpassierbar. Inzwischen sind schwere Geräte aus der Nachbarprovinz Chachapoyas eingetroffen, darunter ein Bagger, der das Bett des Jucusbamba erweitern soll. Aserradero / Utcubamba: Seilbahn reißt &#8211; Familie vermisst Bei dem inzwischen aufgegebenen Ort Aserradero in der Region Amazonas kam es gestern zu einem tragischen Unfall. Aus noch ungeklärter Ursache riss das Stahlkabel, an dem eine Seilbahn über den Utcubamba-Fluss aufgehängt war. Eine fünfköpfige Familie stürzte ins Wasser, bislang konnte lediglich die 28jährige Tochter verletzt geborgen werden. Von allen weiteren Personen fehlt weiterhin jede Spur. Jaén / Cajamarca: La Virginia durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=nSVk72BPDGw">http://www.youtube.com/watch?v=nSVk72BPDGw</a></p>
<p>Im peruanischen Distrikt Luya (Provinz Luya) ist wegen der starken Regenfälle der vergangenen Tage der Jucusbamba-Bach über die Ufer getreten und hat mehrere Häuser unbewohnbar gemacht. Weitere wurden beschädigt, zahlreiche Ackerflächen stehen noch immer unter Wasser. Nach Angaben des Zivilschutzes Amazonas wurden allein im Örtchen Luya insgesamt 24 Häuser so stark beschädigt, dass sie nicht mehr bewohnt werden können, 16 weitere wurden leicht beschädigt. In Chocta wurde ebenfalls ein Haus weitgehend weggeschwemmt, in Shipata zwei. In Lamud wurden 5 Häuser beschädigt, in Shipata 22. Auch die Ramón Castilla-Schule muss renoviert werden. Nach ersten Schätzungen wurden Feldfrüchte auf einer Fläche von rund 20 Hektar zerstört. Auch eine Straße war vorrübergehend unpassierbar.</p>
<p>Inzwischen sind schwere Geräte aus der Nachbarprovinz Chachapoyas eingetroffen, darunter ein Bagger, der das Bett des Jucusbamba erweitern soll.</p>
<p><strong>Aserradero / Utcubamba: Seilbahn reißt &#8211; Familie vermisst</strong></p>
<p>Bei dem inzwischen aufgegebenen Ort Aserradero in der Region Amazonas kam es gestern zu einem tragischen Unfall. Aus noch ungeklärter Ursache riss das Stahlkabel, an dem eine Seilbahn über den Utcubamba-Fluss aufgehängt war. Eine fünfköpfige Familie stürzte ins Wasser, bislang konnte lediglich die 28jährige Tochter verletzt geborgen werden. Von allen weiteren Personen fehlt weiterhin jede Spur.</p>
<p><strong>Jaén / Cajamarca: La Virginia durch Erdrutsch von der Außenwelt abgeschnitten</strong></p>
<p>Starke Regenfälle haben in der Nähe des Ortes La Virginia (Distrikt Jaén / Provinz Jaén / Region Cajamarca) zu mehreren Erdrutschen geführt. Die Straße, die Jaén mit La Virginia verbindet, ist derzeit auf einer Länge von rund 300 Metern unpassierbar. Nach Angaben der Provinzverwaltung sind bereits Räumfahrzeuge vor Ort.</p>

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		<title>Alan García verspricht Asphaltierung der Route Achamaqui-Leymebamba-Balsas</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jul 2011 08:09:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei seinem Besuch in der historischen Bergfestung Kuélap verkündete der peruanische Präsident Alan García, seine Regierung stelle 180 Millionen Nuevos Soles für die Asphaltierung der Straße Cruce Achamaqui-Leymebamba-Balsas bereit, die die Regionalhauptstadt Chachapoyas mit der Nachbarregion Cajamarca verbindet. Während seinem eineinhalbstündigen Besuch in Kuélap versprach García auch den Neubau des Santiago Apóstol-Krankenhauses in Bagua Grande, die Verbesserung des Wasser- und Abwassersystems in Bagua, sowie weitere Mittel für die Restaurierung von Kuélap. Begleitet wurde der Präsident von allen amtierenden Ministerinnen und Ministern. Von der Asphaltierung der Straße würden auch Besucher und Anwohner von Kuélap profitieren, da ein Teil der Strecke nach Kuélap auf  dieser Strecke zurückgelegt wird. Ähnliche ArtikelWegen Regenfällen: Region Amazonas weitgehend von der Außenwelt abgeschnittenChachapoyas / Amazonas: Erdrutsch verschüttert Straße nach BalsasMINCETUR: 38 Millionen US$ für Kuelap und Gocta&#34;Chachapoya-Wanderweg&#34; beschlossene SacheAmazonas / Cajamarca: Umweltverträglichkeitsprüfung des Marañón-Wasserkraft-Projektes Chadin 2 vorgestelltKuélap-Konservationsprojekt geht in die siebte RundeAmazonas: Bürgermeister am oberen Utcubamba gründen ZweckverbandKuélap: Archäologen öffnen vermutliches Herrscher-Grab]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei seinem Besuch in der historischen Bergfestung Kuélap verkündete der peruanische Präsident Alan García, seine Regierung stelle 180 Millionen Nuevos Soles für die Asphaltierung der Straße Cruce Achamaqui-Leymebamba-Balsas bereit, die die Regionalhauptstadt Chachapoyas mit der Nachbarregion Cajamarca verbindet. Während seinem eineinhalbstündigen Besuch in Kuélap versprach García auch den Neubau des Santiago Apóstol-Krankenhauses in Bagua Grande, die Verbesserung des Wasser- und Abwassersystems in Bagua, sowie weitere Mittel für die Restaurierung von Kuélap. Begleitet wurde der Präsident von allen amtierenden Ministerinnen und Ministern.</p>
<p>Von der Asphaltierung der Straße würden auch Besucher und Anwohner von Kuélap profitieren, da ein Teil der Strecke nach Kuélap auf  dieser Strecke zurückgelegt wird.<br />
</p>
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		<title>Kuélap-Konservationsprojekt geht in die siebte Runde</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2011/05/18/kuelap-konservationsprojekt-geht-in-die-siebte-runde.html</link>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 08:51:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den kommenden Monaten wird die siebte Etappe des Projekts zum Studium und der Restaurierung der Ausgrabungsstätten in der nordostperuanischen Bergfestung Kuélap (Distrikt Tingo / Provinz Luya / Region Amazonas) starten.  Das erklärte Leonardo Rojas Sánchez, Verwaltungsdirektor für wirtschaftliche Entwicklung der Region Amazonas. Die genauen Kosten, sowie der Umfang der Arbeiten steht bislang noch nicht fest, entsprechende Berechnungen und Vorabuntersuchungen werden derzeit noch von der Regionalregierung in Zusammenarbeit mit der japanischen Entwicklungsagentur erstellt. Insbesondere der als &#8220;El Imperio&#8221; bekannte Ruinenkomplex sollen im Mittelpunkt der kommenden Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten der siebten Etappe stehen. Bis zum Start des Projektes müssen noch die nationalen Kulturbehörden in der peruanischen Hauptstadt Lima ihr Einverständnis geben. Während der auslaufenden sechsten Projektetappe wurden rund 100 Ruinen restauriert, darunter vor allem für die Chachapoyas-Kultur charakteristische Rundhäuser. Kuélap ist das touristische Aushängeschild der nordperuanischen Region Amazonas. Nach Angaben der regionalen Kulturdirektion kamen allein im vergangenen Jahr rund 24.000 Besucherinnen und Besucher nach Kuélap, davon 35% aus dem Ausland. Für dieses Jahr wird ein Anstieg auf 30-35.000 erwartet. Ähnliche ArtikelWegen Regenfällen: Region Amazonas weitgehend von der Außenwelt abgeschnittenAlan García verspricht Asphaltierung der Route Achamaqui-Leymebamba-BalsasKuélap: Archäologen öffnen vermutliches Herrscher-GrabKuelap erwartet neuen BesucherrekordPeru: Waldbrände bedrohen mehrere OrtschaftenKuélap / Luya: Überreste von 79 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4129" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/kuelap_muralla_mauer_foto-d.raiser.jpg"><img class="size-full wp-image-4129 " title="Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/kuelap_muralla_mauer_foto-d.raiser.jpg" alt="Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>In den kommenden Monaten wird die siebte Etappe des Projekts zum Studium und der Restaurierung der Ausgrabungsstätten in der nordostperuanischen Bergfestung Kuélap (Distrikt Tingo / Provinz Luya / Region Amazonas) starten.  Das erklärte Leonardo Rojas Sánchez, Verwaltungsdirektor für wirtschaftliche Entwicklung der Region Amazonas. Die genauen Kosten, sowie der Umfang der Arbeiten steht bislang noch nicht fest, entsprechende Berechnungen und Vorabuntersuchungen werden derzeit noch von der Regionalregierung in Zusammenarbeit mit der japanischen Entwicklungsagentur erstellt. Insbesondere der als &#8220;El Imperio&#8221; bekannte Ruinenkomplex sollen im Mittelpunkt der kommenden Ausgrabungen und Restaurierungsarbeiten der siebten Etappe stehen. Bis zum Start des Projektes müssen noch die nationalen Kulturbehörden in der peruanischen Hauptstadt Lima ihr Einverständnis geben.</p>
<p>Während der auslaufenden sechsten Projektetappe wurden rund 100 Ruinen restauriert, darunter vor allem für die Chachapoyas-Kultur charakteristische Rundhäuser.</p>
<div id="attachment_4126" class="wp-caption alignleft" style="width: 190px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/lamas-ruinen-kuelap-amazonas-tingo-luya-peru-foto-d.raiser.jpg"><img class="size-medium wp-image-4126 " title="Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/lamas-ruinen-kuelap-amazonas-tingo-luya-peru-foto-d.raiser-300x225.jpg" alt="Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="180" height="135" /></a><p class="wp-caption-text">Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Kuélap ist das touristische Aushängeschild der nordperuanischen Region Amazonas.</p>
<p>Nach Angaben der regionalen Kulturdirektion kamen allein im vergangenen Jahr rund 24.000 Besucherinnen und Besucher nach Kuélap, davon 35% aus dem Ausland. Für dieses Jahr wird ein Anstieg auf 30-35.000 erwartet.<br />
</p>
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		<title>Amazonas: Bürgermeister am oberen Utcubamba gründen Zweckverband</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 08:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Distriktverwaltungen der Anrainer des oberen Utcubamba-Flusses haben sich auf eine engere Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekte verständigt. Durch eine Regional Governance-Vereinbarung sollen in Zukunft die gemeinsamen Interessen durch einen &#8220;Zweckverband oberes Utcubambatal&#8221; (Mancomunidad alto Utcubamba) vertreten werden. Zunächst wurde von den Bürgermeistern der Distrikte Leymebamba, Montevideo, Mariscal Castilla, La Jalca, San Francisco del Yeso, Santo Tomás und San Juan de Lopecancha die Forcierung von Projekten wie einem gemeinsamen Bewässerungssystem, der Wiederaufforstung im oberen Utcubamba-Tal und der Modernisierung des Bauerngroßmarktes in Yerbabuena beschlossen. Zudem wurde beschlossen, die Sicherheit auf der Route Tingo-Leymebamba zu verbessern. Kurz vor dem Treffen der Bürgermeister, an dem auch Regionalpräsident José Arista teilgenommen hatte, waren auf dieser Straße mehrere fahrende Händler überfallen und ihrer Habseligkeiten beraubt worden. Ähnliche Artikel&#34;Chachapoya-Wanderweg&#34; beschlossene SacheWegen Regenfällen: Region Amazonas weitgehend von der Außenwelt abgeschnittenPeru: Heute fast doppelt so viele Fahrzeugdiebstähle wie 2003 / vor allem Mototaxis gefährdetNogalcucho / Amazonas: Mototaxi stürzt in den Utcubamba / drei Personen vermisstChachapoyas / Amazonas: Erdrutsch verschüttert Straße nach BalsasMagdalena / Amazonas: Auto fällt in den Utcubamba / vier Personen ertrunkenAlan García verspricht Asphaltierung der Route Achamaqui-Leymebamba-BalsasPeru: Probleme bei Mehrwertsteuereinführung in Regenwaldregionen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4997" class="wp-caption alignright" style="width: 300px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/01/landwirt_bauer_campesino_montevideo_alto_utcubamba.jpg"><img class="size-full wp-image-4997" title="Landwirt bei Montevideo (Alto Utcubamba). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/01/landwirt_bauer_campesino_montevideo_alto_utcubamba.jpg" alt="Landwirt bei Montevideo (Alto Utcubamba). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS." width="290" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Landwirt bei Montevideo (Alto Utcubamba). Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS.</p></div>
<p>Die Distriktverwaltungen der Anrainer des oberen Utcubamba-Flusses haben sich auf eine engere Zusammenarbeit bei gemeinsamen Projekte verständigt. Durch eine <em>Regional Governance</em>-Vereinbarung sollen in Zukunft die gemeinsamen Interessen durch einen &#8220;Zweckverband oberes Utcubambatal&#8221; (Mancomunidad alto Utcubamba) vertreten werden. Zunächst wurde von den Bürgermeistern der Distrikte Leymebamba, Montevideo, Mariscal Castilla, La Jalca, San Francisco del Yeso, Santo Tomás und San Juan de Lopecancha die Forcierung von Projekten wie einem gemeinsamen Bewässerungssystem, der Wiederaufforstung im oberen Utcubamba-Tal und der Modernisierung des Bauerngroßmarktes in Yerbabuena beschlossen. Zudem wurde beschlossen, die Sicherheit auf der Route Tingo-Leymebamba zu verbessern. Kurz vor dem Treffen der Bürgermeister, an dem auch Regionalpräsident José Arista teilgenommen hatte, waren auf dieser Straße mehrere fahrende Händler überfallen und ihrer Habseligkeiten beraubt worden.<br />
</p>
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		<title>Kuélap: Archäologen öffnen vermutliches Herrscher-Grab</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2010/10/26/kuelap-archaologen-offnen-vermutliches-herrscher-grab.html</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Oct 2010 08:37:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In diesen Tagen werden die Archäologen des Projektes zur Erforschung und Restaurierung der nordperuanischen Festungsruine Kuélap ein 2,20 Meter großes Grab öffnen, in dem vermutlich eine Herrscherfigur der Chachapoyas-Kultur begraben liegt. Das gab Projektleiter Alfredo Narváez gegenüber dem Radiosender Horizonte bekannt. Das Grab befindet sich im als &#8220;Pueblo Alto&#8221; bekannten oberen Teil der Festung, in dem zur Hochzeit der Chachapoyas-Kultur die höchste soziale Klasse angesiedelt gewesen sein soll. Bereits oberhalb des Grabes selbst wurden für jene Zeit wertvolle Grabbeigaben entdeckt. Neben Lama-, Meerschweinchen und Menschenknochen fanden die Archäologen Stücke von Korallen, Lasurstein, Meeresschnecken und Keramik. &#8220;Das alles sind Objekte und Zusammenhänge, die direkt auf eine Person mit einem Umfeld nah an der Macht hinweisen&#8221;, so Alfredo Narváez. Das Grab liegt unter einem für die Chachapoyas-Kultur typischen Rundbau auf einer Nord-Süd-Achse. Es wurde mit drei Schichten Steinen abgedeckt, die von einer Art Mörtel auf Lehmbasis zusammengeklebt wurden. Rund herum wurden zahlreiche weitere Gräber entdeckt. Nach Angaben der Archäologen handelte es sich dabei um Wiederbestattungen, das bedeutet, die Menschen waren bereits zuvor an anderer Stelle beerdigt worden. Diese Art der Wiederbestattung wurde in Kuelap bereits an anderen Orten festgestellt. So finden sich zahlreiche menschliche Knochen innerhalb der Mauern, die Kuélap umrahmen. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4660" class="wp-caption alignright" style="width: 331px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/10/kuelap_grab.jpg"><img class="size-full wp-image-4660" title="Herrscher-Grab in Kuélap. Foto: ANDINA" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/10/kuelap_grab.jpg" alt="Herrscher-Grab in Kuélap. Foto: ANDINA" width="321" height="261" /></a><p class="wp-caption-text">Herrscher-Grab in Kuélap. Foto: ANDINA</p></div>
<p>In diesen Tagen werden die Archäologen des Projektes zur Erforschung und Restaurierung der nordperuanischen Festungsruine Kuélap ein 2,20 Meter großes Grab öffnen, in dem vermutlich eine Herrscherfigur der Chachapoyas-Kultur begraben liegt. Das gab Projektleiter Alfredo Narváez gegenüber dem Radiosender Horizonte bekannt. Das Grab befindet sich im als &#8220;Pueblo Alto&#8221; bekannten oberen Teil der Festung, in dem zur Hochzeit der Chachapoyas-Kultur die höchste soziale Klasse angesiedelt gewesen sein soll.</p>
<p>Bereits oberhalb des Grabes selbst wurden für jene Zeit wertvolle Grabbeigaben entdeckt. Neben Lama-, Meerschweinchen und Menschenknochen fanden die Archäologen Stücke von Korallen, Lasurstein, Meeresschnecken und Keramik. &#8220;Das alles sind Objekte und Zusammenhänge, die direkt auf eine Person mit einem Umfeld nah an der Macht hinweisen&#8221;, so Alfredo Narváez.</p>
<div id="attachment_4129" class="wp-caption alignleft" style="width: 170px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/kuelap_muralla_mauer_foto-d.raiser.jpg"><img class="size-full wp-image-4129" title="Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/kuelap_muralla_mauer_foto-d.raiser.jpg" alt="Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="160" height="120" /></a><p class="wp-caption-text">Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Das Grab liegt unter einem für die Chachapoyas-Kultur typischen Rundbau auf einer Nord-Süd-Achse. Es wurde mit drei Schichten Steinen abgedeckt, die von einer Art Mörtel auf Lehmbasis zusammengeklebt wurden. Rund herum wurden zahlreiche weitere Gräber entdeckt. Nach Angaben der Archäologen handelte es sich dabei um Wiederbestattungen, das bedeutet, die Menschen waren bereits zuvor an anderer Stelle beerdigt worden. Diese Art der Wiederbestattung wurde in Kuelap bereits an anderen Orten festgestellt. So finden sich zahlreiche menschliche Knochen innerhalb der Mauern, die Kuélap umrahmen.</p>
<div id="attachment_4125" class="wp-caption alignright" style="width: 202px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/knochen_huesos_kuelap_peru_pared-foto-d.raiser.jpg"><img class="size-full wp-image-4125" title="Knochen in der Wand in Kuelap, Luya, Amazonas, Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/knochen_huesos_kuelap_peru_pared-foto-d.raiser.jpg" alt="Knochen in der Wand in Kuelap, Luya, Amazonas, Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="192" height="255" /></a><p class="wp-caption-text">Knochen in der Wand in Kuelap, Luya, Amazonas, Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Die Ruinenstadt und Festung Kuélap liegt im peruanischen Distrikt Tingo (Provinz Luya / Region Amazonas), wenige Autostunden von Chachapoyas entfernt.<br />
</p>
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		<title>Kuelap erwartet neuen Besucherrekord</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 21:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Chachapoya-Festung Kuelap in den nordperuanischen Anden wird in diesem Jahr wohl einen neuen Besucherrekord präsentieren können. Nach Angaben des archäologischen Direktors des Kuelap-Restaurationsprojektes, Alfredo Narváez, könnten es bis zu 25.000 Besucherinnen und Besucher werden. Das wäre ein Zuwachs von 20%. Die höchsten Zuwachsraten gebe es bei Touristen aus den USA, aus Deutschland, aus Frankreich und aus Spanien. Die Chachapoya-Festung wurde vermutlich um das Jahr 800 errichtet und liegt auf 3.000 Metern Höhe. Sie besteht aus drei verschiedenen Plattformen, die sich über eine Fläche von 6 Hektar hinziehen. Kuelap liegt südwestlich von Chachapoyas, der Hauptstadt der Region Amazonas im Norden Perus. Ähnliche ArtikelKuélap / Luya: Überreste von 79 Menschen bei Ausgrabungen gefundenMINCETUR: 38 Millionen US$ für Kuelap und GoctaPeru: Außenministerium prüft Einführung von Gebühren für Touristen-VisaPerus Tourismusverband hofft auf Rückkehr von Lufthansa nach LimaAir France nimmt Direktflüge nach Lima aufKuélap: Archäologen öffnen vermutliches Herrscher-GrabRaymillacta: Tourismuswoche Chachapoyas in den StartlöchernExpo Shanghai: Peru präsentiert sich als Luxus-Reiseziel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4129" class="wp-caption alignright" style="width: 339px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/kuelap_muralla_mauer_foto-d.raiser.jpg"><img class="size-full wp-image-4129" title="Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/kuelap_muralla_mauer_foto-d.raiser.jpg" alt="Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="329" height="247" /></a><p class="wp-caption-text">Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Die Chachapoya-Festung Kuelap in den nordperuanischen Anden wird in diesem Jahr wohl einen neuen Besucherrekord präsentieren können. Nach Angaben des archäologischen Direktors des Kuelap-Restaurationsprojektes, Alfredo Narváez, könnten es bis zu 25.000 Besucherinnen und Besucher werden. Das wäre ein Zuwachs von 20%. Die höchsten Zuwachsraten gebe es bei Touristen aus den USA, aus Deutschland, aus Frankreich und aus Spanien.</p>
<p>Die Chachapoya-Festung wurde vermutlich um das Jahr 800 errichtet und liegt auf 3.000 Metern Höhe. Sie besteht aus drei verschiedenen Plattformen, die sich über eine Fläche von 6 Hektar hinziehen. Kuelap liegt südwestlich von Chachapoyas, der Hauptstadt der Region Amazonas im Norden Perus.<br />
</p>
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		<title>Kuélap / Luya: Überreste von 79 Menschen bei Ausgrabungen gefunden</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 07:42:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
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		<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<description><![CDATA[In den Mauern der Chachapoya-Festung Kuélap haben Archäologen Überreste von 79 Menschen gefunden. Das berichtet Peru21 unter Berufung auf den Forscher Alfredo Narváez, der die Ausgrabungen rund um Kuélap leitet. Alle dieser Menschen seien aber zunächst an anderer Stelle bestattet und erst später in die Mauern eingebettet worden, so Narváez. Die meisten der gefundenen Knochen stammen aus dem 7. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Die Wiederbestattung sei, so Narváez, ein weitverbreiteter Brauch im Vorspanischen Peru gewesen und Kuélap habe wegen seiner Größe die Arbeit zahlreicher Stämme und Gemeinschaften aus verschiedenen Gegenden gebraucht. Diese hätten dann häufig ihre Toten mitgebracht, um sie erneut zu bestatten. Das würde auch erklären, warum in einem Gebäude, das die Archäologen auf die Zeit zum Ende des ersten Jahrtausends datieren konnten, Knochen aus dem 7. und 8. Jahrhundert gefunden wurden. Zahlreiche andine Kulturen führten Wiederbestattungen durch. Derzeit wird in Kuelap an den Überresten von 27 Gebäuden gearbeitet, die erst kürzlich im Südteil von Kuelap entdeckt worden waren. Neben der Erforschung widmet sich das Team um Narváez aber auch der Restaurierung von einsturzgefährdeten Bauten innerhalb der Festung. Kuelap besteht aus über 400 einzelnen Bauwerken. Ähnliche ArtikelKuélap: Archäologen öffnen vermutliches Herrscher-GrabKuelap erwartet neuen BesucherrekordMINCETUR: 38 Millionen US$ für Kuelap und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4125" class="wp-caption alignright" style="width: 232px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/knochen_huesos_kuelap_peru_pared-foto-d.raiser.jpg"><img class="size-full wp-image-4125" title="Knochen in der Wand in Kuelap, Luya, Amazonas, Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/knochen_huesos_kuelap_peru_pared-foto-d.raiser.jpg" alt="Knochen in der Wand in Kuelap, Luya, Amazonas, Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="222" height="295" /></a><p class="wp-caption-text">Knochen in der Wand in Kuelap, Luya, Amazonas, Peru. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>In den Mauern der Chachapoya-Festung Kuélap haben Archäologen Überreste von 79 Menschen gefunden. Das berichtet Peru21 unter Berufung auf den Forscher Alfredo Narváez, der die Ausgrabungen rund um Kuélap leitet. Alle dieser Menschen seien aber zunächst an anderer Stelle bestattet und erst später in die Mauern eingebettet worden, so Narváez. Die meisten der gefundenen Knochen stammen aus dem 7. Jahrhundert unserer Zeitrechnung.</p>
<div id="attachment_4129" class="wp-caption alignleft" style="width: 180px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/kuelap_muralla_mauer_foto-d.raiser.jpg"><img class="size-full wp-image-4129" title="Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/kuelap_muralla_mauer_foto-d.raiser.jpg" alt="Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="170" height="127" /></a><p class="wp-caption-text">Kuelap, Außenmauer. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Die Wiederbestattung sei, so Narváez, ein weitverbreiteter Brauch im Vorspanischen Peru gewesen und Kuélap habe wegen seiner Größe die Arbeit zahlreicher Stämme und Gemeinschaften aus verschiedenen Gegenden gebraucht. Diese hätten dann häufig ihre Toten mitgebracht, um sie erneut zu bestatten. Das würde auch erklären, warum in einem Gebäude, das die Archäologen auf die Zeit zum Ende des ersten Jahrtausends datieren konnten, Knochen aus dem 7. und 8. Jahrhundert gefunden wurden. Zahlreiche andine Kulturen führten Wiederbestattungen durch.</p>
<div id="attachment_4126" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/lamas-ruinen-kuelap-amazonas-tingo-luya-peru-foto-d.raiser.jpg"><img class="size-full wp-image-4126 " title="Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/07/lamas-ruinen-kuelap-amazonas-tingo-luya-peru-foto-d.raiser.jpg" alt="Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS" width="204" height="153" /></a><p class="wp-caption-text">Ruinen und Tiere in Kuelap. Foto: D. Raiser / INFOAMAZONAS</p></div>
<p>Derzeit wird in Kuelap an den Überresten von 27 Gebäuden gearbeitet, die erst kürzlich im Südteil von Kuelap entdeckt worden waren. Neben der Erforschung widmet sich das Team um Narváez aber auch der Restaurierung von einsturzgefährdeten Bauten innerhalb der Festung.</p>
<p>Kuelap besteht aus über 400 einzelnen Bauwerken.<br />
</p>
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		<title>Bach zerstört Wasserkraftwerk und Häuser in Santa Catalina (Luya)</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 22:49:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
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		<description><![CDATA[Die schweren Regenfälle der vergangenen Tage haben dem peruanischen Distrikt Santa Catalina (Prov. Luya / Reg. Amazonas) schwer zugesetzt. Mehr als 50 Häuser wurden zerstört, als der Zonto-Bach über die Ufer trat. Auch zahlreiche Felder wurden mitgerissen, eine Brücke schwer beschädigt. Vieh wurde unter Schlammlawinen begraben. Das örtliche Wasserkraftwerk, das den Distrikt mit Strom versorgte, wurde irreparabel beschädigt, wie Percy Rojas Zuta, Bürgermeister von Santa Catalina, gegenüber Red Informativa Regional (RIR) bestätigte. Auch das Trinkwassersystem brach zusammen. Obwohl die Niederschläge angekündigt worden waren, hatten sie die rund 1.700 Einwohner des Anden-Distriktes am Samstag weitgehend unvorbereitet erwischt. Inzwischen ist die Feuerwehr von Chachapoyas, sowie der Zivilschutz Amazonas in Santa Catalina eingetroffen, um die Schäden zu begutachten. Nach den starken Regenfällen besteht noch immer die Gefahr, dass einzelne Berghänge in der Umgebung abrutschen. Das auf 2665 Metern über dem Meeresspiegel gelegene Santa Catalina liegt westlich der Regionalhauptstadt Chachapoyas. Überschwemmungen auch in Imaza, Aserradero Shipamarca und Condorcanqui Wie der Zivilschutz Amazonas berichtet, sind auch zahlreiche Ortschaften an den Flüssen Utcubamba und Marañón betroffen. So wurden mehrere Häuser in Shipamarca, Chuquichaca, El Tingo viejo und Magdalena unter Wasser gesetzt. In Imaza (Bagua) sind derzeit rund 500 Personen ohne Obdach, nachdem das Wasser des Marañón [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2174" class="wp-caption alignright" style="width: 268px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/santa-catalina-luya-peru.jpg"><img class="size-full wp-image-2174" title="Santa Catalina von oben. Foto: Manuel Cabanas López" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/santa-catalina-luya-peru.jpg" alt="Santa Catalina von oben. Foto: Manuel Cabanas López" width="258" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Santa Catalina von oben. Foto: Manuel Cabanas López</p></div>
<p>Die schweren Regenfälle der vergangenen Tage haben dem peruanischen Distrikt Santa Catalina (Prov. Luya / Reg. Amazonas) schwer zugesetzt. Mehr als 50 Häuser wurden zerstört, als der Zonto-Bach über die Ufer trat. Auch zahlreiche Felder wurden mitgerissen, eine Brücke schwer beschädigt. Vieh wurde unter Schlammlawinen begraben. Das örtliche Wasserkraftwerk, das den Distrikt mit Strom versorgte, wurde irreparabel beschädigt, wie Percy Rojas Zuta, Bürgermeister von Santa Catalina, gegenüber Red Informativa Regional (RIR) bestätigte. Auch das Trinkwassersystem brach zusammen.</p>
<p>Obwohl die Niederschläge angekündigt worden waren, hatten sie die rund 1.700 Einwohner des Anden-Distriktes am Samstag weitgehend unvorbereitet erwischt. Inzwischen ist die Feuerwehr von Chachapoyas, sowie der Zivilschutz Amazonas in Santa Catalina eingetroffen, um die Schäden zu begutachten. Nach den starken Regenfällen besteht noch immer die Gefahr, dass einzelne Berghänge in der Umgebung abrutschen.</p>
<p>Das auf 2665 Metern über dem Meeresspiegel gelegene Santa Catalina liegt westlich der Regionalhauptstadt Chachapoyas.</p>
<p><strong>Überschwemmungen auch in Imaza, Aserradero Shipamarca und Condorcanqui</strong></p>
<div id="attachment_2178" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/aserradero.jpg"><img class="size-full wp-image-2178" title="Aserradero nach dem Erdrutsch. Foto: S. Staiger" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/02/aserradero.jpg" alt="Aserradero nach dem Erdrutsch. Foto: S. Staiger" width="400" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Aserradero nach dem Erdrutsch. Foto: S. Staiger</p></div>
<p>Wie der Zivilschutz Amazonas berichtet, sind auch zahlreiche Ortschaften an den Flüssen Utcubamba und Marañón betroffen. So wurden mehrere Häuser in Shipamarca, Chuquichaca, El Tingo viejo und Magdalena unter Wasser gesetzt. In Imaza (Bagua) sind derzeit rund 500 Personen ohne Obdach, nachdem das Wasser des Marañón in ihre Häuser eingedrungen war. Auch eine weiterführende Schule wurde zerstört. Im &#8220;Aserradero&#8221; (Bongará), wo vor wenigen Jahren ein ganzes Dorf bei einem Erdrutsch in den Fluten des Utcubamba-Flusses versank, rutschte der Berg erneut ab und riss Teile der Fernando Belaúnde Terry-Straße  ins Tal. Inzwischen ist die Straße aber stundenweise wieder befahrbar, wie ein Busfahrer gegenüber INFOAMAZONAS erklärte. Auch in der Provinz Condorcanqui wurden zahlreiche Felder und Häuser weggeschwemmt, genaue Zahlen gibt es allerdings noch nicht, da angesichts der schweren Regenfälle das Satelitentelefon in Santa María de Nieva außer Betrieb ist.<br />
</p>
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