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	<title>INFOAMAZONAS &#187; Condorcanqui</title>
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	<description>Ganz Peru, eine Seite.  Nachrichten, Kommentare und Analysen aus &#38; um Peru, Amazonas und Chachapoyas</description>
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		<title>Peru: Regierung schnürt Gesetzespaket gegen illegalen Bergbau</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 07:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Reihe von Gesetzen zur effektiveren Bekämpfung des illegalen Bergbaus bereitet derzeit die peruanische Regierung vor. Insbesondere das Umwelt-, Arbeits- und Innenministerium planen, den Rechtsrahmen zu erneuern und so den Kampf gegen die Verschmutzung von Flüssen, den Transport illegaler Chemikalien, sowie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen zu erleichtern. Rund um den illegalen Bergbau hat sich in Peru eine Schattenwirtschaft entwickelt, die nach Ansicht der peruanischen Regierung pro Jahr rund eine Milliarde US-$ umsetzt, dabei aber weder Steuern abführt, noch Arbeits- oder Umweltrecht beachtet. Im vergangenen Dezember hatte der peruanische Kongress der Regierung bis Ende April das Recht eingeräumt, an den Parlamentariern vorbei Gesetze zu erlassen, um den Rechtsrahmen entsprechend anzupassen. Im Umweltbereich ist geplant, die stockenden Raumordnungsverfahren fortzuführen, um beispielswese Gebiete ausweisen zu können, in denen Bergbau generell verboten wird. Zudem werden Wiederaufforstungsprojekte für vom illegalen Bergbau zerstörte Wälder geplant. Das Innenministerium arbeitet derweil an einer Reihe von Vorschriften, die Beschlagnahme und Zerstörung von Geräten und Chemikalien ermöglichen sollen, die für den illegalen Bergbau genutzt werden. Das beinhaltet beispielsweise die Zerstörung von Schwimmbaggern und Goldwaschanlagen. Mehrere Großoffensiven zur Zerstörung solcher Anlagen mussten in den vergangenen Monaten wiederholt gestoppt werden, weil die Rechtsgrundlage nicht immer klar war. Zudem soll die Polizei künftig bei Umweltdelikten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Reihe von Gesetzen zur effektiveren Bekämpfung des illegalen Bergbaus bereitet derzeit die peruanische Regierung vor. Insbesondere das Umwelt-, Arbeits- und Innenministerium planen, den Rechtsrahmen zu erneuern und so den Kampf gegen die Verschmutzung von Flüssen, den Transport illegaler Chemikalien, sowie menschenunwürdige Arbeitsbedingungen zu erleichtern. Rund um den illegalen Bergbau hat sich in Peru eine Schattenwirtschaft entwickelt, die nach Ansicht der peruanischen Regierung pro Jahr rund eine Milliarde US-$ umsetzt, dabei aber weder Steuern abführt, noch Arbeits- oder Umweltrecht beachtet. Im vergangenen Dezember hatte der peruanische Kongress der Regierung bis Ende April das Recht eingeräumt, an den Parlamentariern vorbei Gesetze zu erlassen, um den Rechtsrahmen entsprechend anzupassen.</p>
<p>Im <strong>Umweltbereich</strong> ist geplant, die stockenden Raumordnungsverfahren fortzuführen, um beispielswese Gebiete ausweisen zu können, in denen Bergbau generell verboten wird. Zudem werden Wiederaufforstungsprojekte für vom illegalen Bergbau zerstörte Wälder geplant.</p>
<p>Das <strong>Innenministerium </strong>arbeitet derweil an einer Reihe von Vorschriften, die Beschlagnahme und Zerstörung von Geräten und Chemikalien ermöglichen sollen, die für den illegalen Bergbau genutzt werden. Das beinhaltet beispielsweise die Zerstörung von Schwimmbaggern und Goldwaschanlagen. Mehrere Großoffensiven zur Zerstörung solcher Anlagen mussten in den vergangenen Monaten wiederholt gestoppt werden, weil die Rechtsgrundlage nicht immer klar war. Zudem soll die Polizei künftig bei Umweltdelikten und bei Ausbeutung jeder Art früher einschreiten. Auch das Geldwäschegesetz soll verschärft werden.</p>
<p>Das <strong>Arbeitsministerium</strong> beschäftigt sich mit den sozialen Folgen des härteren Vorgehens gegen illegale Goldwäscher. So plant das Ministerium, diverse Beschäftigungsprogramme aufzulegen, um den Umstieg in den legalen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Zunächst soll dafür eine Koordinationsstelle eingerichtet werden. Im informellen Bergbausektor sind nach Regierungsschätzungen rund 100.000 Menschen beschäftigt.</p>
<p>Das <strong>Landwirtschaftsministerium </strong>plant, die Wasserbehörde ANA (Autoridad Nacional de Agua) zu stärken.</p>
<p>In fast allen Regionen Perus wird illegal nach Gold und anderen Mineralien geschürft, am stärksten betroffen sind allerdings die Regionen Madre de Dios, Puno, Piura, Arequipa, Cusco, Lima, La Libertad und Apurímac. Auch im Norden der der Region Amazonas haben sich in den vergangenen Monaten, wie die Wasserbehörde Bagua Grande gegenüber INFOAMAZONAS bestätigte, zahlreiche informelle Goldwäscher niedergelassen.<br />
</p>
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		<title>Erdbeben in Nordperu lassen Piura und Amazonas erzittern</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 09:25:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Erdbeben haben gestern die nordperuanischen Regionen Piura und Amazonas erschüttert. Das berichtet das peruanische Institut für Geophysik. Zunächst kam es um 13:22 Uhr Ortszeit zu einem Beben der Stärke 5,0 auf der Richterskala, dessen Epizentrum nordöstlich der Stadt Santa María de Nieva (Provinz Condorcanqui) in einer Tiefe von 134 Kilometern lag. Um 14:59 kam es dann zu einem zweiten Beben, diesmal mit der Stärke 4,1 aus der Richterskala. Das Epizentrum lag dabei 51 Kilometer südlich der Stadt Piura in einer Tiefe von 40 Kilometern. Wegen der geringeren Tiefe war es wesentlich stärker zu spüren, als das Beben in Amazonas. Berichte über Schäden liegen bislang nicht vor. Ähnliche ArtikelAndahuaylas / Apurimac: Mehrere Orte nach Erdrutsch von der Außenwelt abgeschnittenPeru: Landwirte, Umweltschützer, Baumwollpflücker und Goldwäscher kündigen Streiks und Demonstrationen anSechura / Piura: Öl-Diebe zapfen Pipeline an / Polizei warnt vor ExplosionenPiura: Kleinbus fällt in Bewässerungskanal / 9 ToteAmazonas: Condorcanqui nach Regenfällen von Außenwelt abgeschnittenErdbebenserie erschüttert Südperu / Beben in PaitaPeru: Erdbeben der Stärke 5,0 erschüttert Olmo, Huancabamba, Piura und ChiclayoErdbeben der Stärke 6,7 erschüttert auch Perus Norden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Erdbeben haben gestern die nordperuanischen Regionen Piura und Amazonas erschüttert. Das berichtet das peruanische Institut für Geophysik. Zunächst kam es um 13:22 Uhr Ortszeit zu einem Beben der Stärke 5,0 auf der Richterskala, dessen Epizentrum nordöstlich der Stadt Santa María de Nieva (Provinz Condorcanqui) in einer Tiefe von 134 Kilometern lag. Um 14:59 kam es dann zu einem zweiten Beben, diesmal mit der Stärke 4,1 aus der Richterskala. Das Epizentrum lag dabei 51 Kilometer südlich der Stadt Piura in einer Tiefe von 40 Kilometern. Wegen der geringeren Tiefe war es wesentlich stärker zu spüren, als das Beben in Amazonas.</p>
<p>Berichte über Schäden liegen bislang nicht vor.<br />
</p>
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		<title>Eduardo Nayap Kinin legt Eid auf Awajún ab</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 17:18:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Kongressabgeordnete für die Region Amazonas, Eduardo Nayap Kinin, hat seinen Eid in seiner Muttersprache Awajún abgelegt. Dafür erhielt der Soziologe und evangelische Pastor, der aus der Provinz Condorcanqui stammt und in den vergangenen Jahren in Costa Rica tätig war, langen Applaus von den Anwesenden. Nayap Kinin war mit dem traditionellen Kopfschmuck seiner Geburtsprovinz zur Vereidigung geschritten. Der Kongressabgeordnete, der in der Region Amazonas bei der Kongresswahl Anfang April mit überwältigender Mehrheit einen der Sitze errungen hatte, gehört dem Bündnis des künftigen Präsidenten Ollanta Humala an. Neben ihm zog aus Amazonas auch der Lebensmittelchemiker Héctor Virgilio Becerril Rodríguez (Fuerza 2011) in den Kongress ein. Martha Chávez nach Fujimori-Eid ausgepfiffen Zu einem Zwischenfall kam es, als die Kongressabgeordnete Martha Chávez nicht nur auf Gott, ihr Vaterland und ihre Mutter, sondern auch auf Ex-Diktator Alberto Fujimori schwor. &#8220;Ich verspreche Ing. Alberto Fujimori, dass wir im Angesicht der Verfolgung nicht aufgeben werden&#8221;, sagte Chávez und wurde dafür von den meisten der Anwesenden ausgebuht und ausgepfiffen. Ähnliche ArtikelPeru: Kongress beschließt Indígena-KonsultationsgesetzEduardo Nayap und Héctor Becerril, Amazonas&#8217; neue KongressabgeordnetePeru: Premier Valdés kündigt Erhöhung des Mindestlohns und Asphaltierung weiterer Straßen anPerus Regierung darf Gesetze gegen illegalen Bergbau machenUmweltminister Pulgar will neue Gesetze gegen informellen Bergbau am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_5581" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/07/eduardo_nayap_kinin-juramentacion.jpg"><img class="size-full wp-image-5581  " title="Eduardo Nayap Kinin bei seiner Vereidigung. Bild: peruanischer Kongress." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2011/07/eduardo_nayap_kinin-juramentacion.jpg" alt="Eduardo Nayap Kinin bei seiner Vereidigung. Bild: peruanischer Kongress." width="250" height="201" /></a><p class="wp-caption-text">Eduardo Nayap Kinin bei seiner Vereidigung. Bild: peruanischer Kongress.</p></div>
<p>Der Kongressabgeordnete für die Region Amazonas, Eduardo Nayap Kinin, hat seinen Eid in seiner Muttersprache Awajún abgelegt. Dafür erhielt der Soziologe und evangelische Pastor, der aus der Provinz Condorcanqui stammt und in den vergangenen Jahren in Costa Rica tätig war, langen Applaus von den Anwesenden. Nayap Kinin war mit dem traditionellen Kopfschmuck seiner Geburtsprovinz zur Vereidigung geschritten.</p>
<p>Der Kongressabgeordnete, der in der Region Amazonas bei der Kongresswahl Anfang April mit überwältigender Mehrheit einen der Sitze errungen hatte, gehört dem Bündnis des künftigen Präsidenten Ollanta Humala an. Neben ihm zog aus Amazonas auch der Lebensmittelchemiker Héctor Virgilio Becerril Rodríguez (Fuerza 2011) in den Kongress ein.</p>
<p><strong>Martha Chávez nach Fujimori-Eid ausgepfiffen</strong></p>
<p>Zu einem Zwischenfall kam es, als die Kongressabgeordnete Martha Chávez nicht nur auf Gott, ihr Vaterland und ihre Mutter, sondern auch auf Ex-Diktator Alberto Fujimori schwor. &#8220;Ich verspreche Ing. Alberto Fujimori, dass wir im Angesicht der Verfolgung nicht aufgeben werden&#8221;, sagte Chávez und wurde dafür von den meisten der Anwesenden ausgebuht und ausgepfiffen.<br />
</p>
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		<title>Gesundheitsdirektion Amazonas startet Tollwut-Impfkampagne</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 16:56:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zum Schutz gegen die Ausbreitung der Tollwut durch Fledermausbisse hat die Gesundheitsdirektion der peruanischen Region Amazonas eine Impf- und Aufklärungskampagne gestartet. Insbesondere die Bewohner der Provinz Condorcanqui werden häufig von Fledermausplagen heimgesucht, weswegen sie im Mittelpunkt der Aktion stehen werden. Neben der Impfung wird auch ein Schüler-Malwettbewerb zu den Themen &#8220;Fledermäuse&#8221; und &#8220;Tollwut&#8221; durchgeführt, um Kinder und jugendliche zu sensibilisieren. Für Erwachsene gab es mehrere Informationsveranstaltungen in Río Santiago, Cenepa und Santa María de Nieva. Insgesamt sollen im Rahmen der Kampagne 20.000 Personen gegen die Tollwut geimpft werden. Jedes Jahr sterben in den Provinzen Bagua und Condorcanqui mehrere Personen an Tollwut, die hier vorwiegend durch blutsaugende Fledermäuse übertragen wird. Ähnliche ArtikelBagua / Amazonas: Sieben Tote mit Tollwut-VerdachtCondorcanqui / Amazonas: 7 tote Kinder nach Fledermausplage &#8211; vermutlich TollwutLoreto: Tollwut-Alarm nach FledermausplageCampingtipps von Perus GesundheitsbehördenFledermausplage in Condorcanqui: Weiteres Kind stirbt an TollwutVampirfledermausplage in Nordamazonas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1997" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/01/fledermaus_tollwut_condorcanqui_kingkis-foto_DIRESA.jpg"><img class="size-full wp-image-1997" title="In Condorcanqui gefangene Fledermaus. Foto: DIRESA" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/01/fledermaus_tollwut_condorcanqui_kingkis-foto_DIRESA.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">In Condorcanqui gefangene Fledermaus. Foto: DIRESA</p></div>
<p>Zum Schutz gegen die Ausbreitung der Tollwut durch Fledermausbisse hat die Gesundheitsdirektion der peruanischen Region Amazonas eine Impf- und Aufklärungskampagne gestartet. Insbesondere die Bewohner der Provinz Condorcanqui werden häufig von Fledermausplagen heimgesucht, weswegen sie im Mittelpunkt der Aktion stehen werden. Neben der Impfung wird auch ein Schüler-Malwettbewerb zu den Themen &#8220;Fledermäuse&#8221; und &#8220;Tollwut&#8221; durchgeführt, um Kinder und jugendliche zu sensibilisieren. Für Erwachsene gab es mehrere Informationsveranstaltungen in Río Santiago, Cenepa und Santa María de Nieva.</p>
<p>Insgesamt sollen im Rahmen der Kampagne 20.000 Personen gegen die Tollwut geimpft werden. Jedes Jahr sterben in den Provinzen Bagua und Condorcanqui mehrere Personen an Tollwut, die hier vorwiegend durch blutsaugende Fledermäuse übertragen wird.<br />
</p>
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		<title>Nach Einigung im Bergbau-Streit: Aymaras heben Streik auf</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 15:46:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach ihrer Einigung mit der peruanischen Regierung haben Bewohnerinnen und Bewohner &#8211; insbesondere Aymara &#8211; im Süden der südperuanischen Region Puno nach mehreren Wochen ihre Proteste beendet. Am vergangenen Freitag hatten Abgesandte der Demonstranten durch Verhandlungen mit Regierungsvertretern die Rücknahme eines Regierungsdekretes erreicht, das einem kanadischen Unternehmen den Bergbau in einer Region gestattete, in der in der Vergangenheit durch wilden Bergbau ökologische Schäden angerichtet worden waren. Dies war eine der Hauptforderungen gewesen. Die entsprechende Verordnung wurde noch am Samstag im peruanischen Gesetzblatt veröffentlicht. Daneben wollten sie durchsetzen, dass im Süden der Region Puno keine  Bergbaukonzessionen mehr vergeben werden. Mit dieser Forderung waren sie zwar nicht erfolgreich, allerdings versprach das Energie- und Bergbauministerium künftig vor der Vergabe von Förderlizenzen vor Ort ein Konsultationsverfahren durchzuführen. Überschattet wurden die Verhandlungen von schweren Zusammenstößen in und um Juliaca (Puno). Dort war der örtliche Flughafen besetzt worden. Mehrere Fahrzeuge, Flugsicherheitseinrichtungen und Büros wurden zerstört und angezündet. Beim Versuch der Polizei, den Flughafen mit Tränengas und Warnschüssen zu räumen, wurden mindestens fünf Personen getötet. &#8220;Juliacazo&#8221; &#8211; blutiges Erbe der García-Regierung? Die peruanische Tageszeitung &#8220;Peru21&#8243; betitelte die Vorgänge bereits am Samstag als &#8220;Juliacazo&#8221; und stellte sie damit in eine Reihe mit anderen ähnlichen Situationen der Regierung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ihrer Einigung mit der peruanischen Regierung haben Bewohnerinnen und Bewohner &#8211; insbesondere Aymara &#8211; im Süden der südperuanischen Region Puno nach mehreren Wochen ihre Proteste beendet. Am vergangenen Freitag hatten Abgesandte der Demonstranten durch Verhandlungen mit Regierungsvertretern die Rücknahme eines Regierungsdekretes erreicht, das einem kanadischen Unternehmen den Bergbau in einer Region gestattete, in der in der Vergangenheit durch wilden Bergbau ökologische Schäden angerichtet worden waren. Dies war eine der Hauptforderungen gewesen. Die entsprechende Verordnung wurde noch am Samstag im peruanischen Gesetzblatt veröffentlicht. Daneben wollten sie durchsetzen, dass im Süden der Region Puno keine  Bergbaukonzessionen mehr vergeben werden. Mit dieser Forderung waren sie zwar nicht erfolgreich, allerdings versprach das Energie- und Bergbauministerium künftig vor der Vergabe von Förderlizenzen vor Ort ein Konsultationsverfahren durchzuführen.</p>
<p>Überschattet wurden die Verhandlungen von schweren Zusammenstößen in und um Juliaca (Puno). Dort war der örtliche Flughafen besetzt worden. Mehrere Fahrzeuge, Flugsicherheitseinrichtungen und Büros wurden zerstört und angezündet. Beim Versuch der Polizei, den Flughafen mit Tränengas und Warnschüssen zu räumen, wurden mindestens fünf Personen getötet.</p>
<p><strong>&#8220;Juliacazo&#8221; &#8211; blutiges Erbe der García-Regierung?</strong></p>
<p>Die peruanische Tageszeitung &#8220;Peru21&#8243; betitelte die Vorgänge bereits am Samstag als &#8220;Juliacazo&#8221; und stellte sie damit in eine Reihe mit anderen ähnlichen Situationen der Regierung des peruanischen noch-Präsidenten Alan García, insbesondere dem &#8220;Baguazo&#8221;. Damals kamen bei der gewaltsamen Räumung einer Straßenblockade indigener, die gegen ein Regierungsdekret demonstrierten, mehr als 30 Menschen ums Leben. Die Parallelen sind unübersehbar: Die peruanische Regierung versuchte in beiden Fällen, per Dekret das Parlament zu umgehen und traf Beschlüsse, die die lokale, indigene Bevölkerung direkt betrafen. Der Dialog wurde erst spät gesucht und als er dann gesucht wurde, war es nicht nur viel zu spät, sondern auch unklar, wer denn eigentlich die legitime Ansprechpartner sind. Diese Versäumnisse, die dann manchmal &#8211; das war in Bagua so und aus Puno wird ähnliches gemunkelt &#8211; von lokalen, bis dahin weitgehend unbekannten Anführern, Fernseh- oder Radiosprechern genutzt wurden, um bekannt zu werden, in dem sie zu schärferen Protesten aufstacheln, führten auch jetzt wieder dazu, dass eine improvisierte Polizeiaktion zur Räumung der blockierten Infrasturktureinrichtung angeordnet wurde, die im Chaos mit Toten und Verletzten endete. Wie auch in Bagua vermutet Präsident García dahinter dann &#8220;dunkle Kräfte&#8221;, wie in Bagua steckt darin möglicherweise ein Körnchen Wahrheit, mehr aber auch nicht. Und noch eine Parallele haben der Baguazo und der Juliacazo: Hört man zum Thema zunächst die Lokalnachrichten aus Puno und dann die Nachrichten aus Lima, denkt man, es würde über unterschiedliche Ereignisse berichtet.</p>
<p>Der gewählte Präsident Ollanta Humala wird sich gut überlegen müssen, wie soziale Konflikte künftig friedlich gelöst werden können. Und die außerparlamentarische Opposition Perus muss sich gut überlegen, ob sich ihre Ziele nicht auch weniger radikal erreichen lassen.<br />
</p>
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		<title>Peru: Wahlergebnis steht fest, Ollanta Humala vorne</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 09:32:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die peruanische Wahlleitung hat die Auszählung der Stimmen der Präsidentschaftswahl am 5. Juni abgeschlossen. Im Endergebnis hat sich die Tendenz verfestigt, die bereits die Umfragen und Hochrechnungen kurz nach der Wahl angedeutet hatten: Ollanta Humala (Gana Perú) gewann mit fast 3% Vorsprung vor seiner Kontrahentin Keiko Fujimori (Fuerza 2011). In absoluten Zahlen erhielt Humala 7.937.704 Stimmen (51,449%) und damit  447.057 mehr als Fujimori (48,551%). Insgesamt wurden 16.466.397 Stimmen abgegeben, rund 6% waren allerdings ungültig &#8211; wesentlich weniger als bei der ersten Wahlrunde. Die Wahlbeteiligung lag mit 82.539% rund einen Prozent unter der Beteiligung an der ersten Wahlrunde am vergangenen 10. April. In wohl kaum einer anderen Provinz erhielt Ollanta Humala ein so gutes Ergebnis wie in Condorcanqui (Region Amazonas), der Provinz, aus der viele der Indígena stammen, die 2009 an den Protesten gegen die peruanische Regierung teilnahmen. Insgesamt konnte Humala hier 13.293 Stimmen auf sich vereinigen, was 91.142 % der gültigen Stimmen entspricht. Im Distrikt &#8220;El Cenepa&#8221; (Provinz Condorcanqui) erhielt Humala gar 98.476 % der gültigen Stimmen. MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial! Ähnliche ArtikelKeiko Fujimori erkennt Niederlage anFernsehduell der Präsidentschaftskandidaten: Kleine Überraschungen, wenig NeuesPerus Zeitungen im Wahlkampf: Noch 23 Tage HassPeruanischer Wahlkampf wird immer härter / [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" />Die peruanische Wahlleitung hat die Auszählung der Stimmen der Präsidentschaftswahl am 5. Juni abgeschlossen. Im Endergebnis hat sich die Tendenz verfestigt, die bereits die Umfragen und Hochrechnungen kurz nach der Wahl angedeutet hatten: Ollanta Humala (Gana Perú) gewann mit fast 3% Vorsprung vor seiner Kontrahentin Keiko Fujimori (Fuerza 2011). In absoluten Zahlen erhielt Humala 7.937.704 Stimmen (51,449%) und damit  447.057 mehr als Fujimori (48,551%). Insgesamt wurden 16.466.397 Stimmen abgegeben, rund 6% waren allerdings ungültig &#8211; wesentlich weniger als bei der ersten Wahlrunde. Die Wahlbeteiligung lag mit 82.539% rund einen Prozent unter der Beteiligung an der ersten Wahlrunde am vergangenen 10. April.</p>
<p>In wohl kaum einer anderen Provinz erhielt Ollanta Humala ein so gutes Ergebnis wie in Condorcanqui (Region Amazonas), der Provinz, aus der viele der Indígena stammen, die 2009 an den Protesten gegen die peruanische Regierung teilnahmen. Insgesamt konnte Humala hier 13.293 Stimmen auf sich vereinigen, was 91.142 % der gültigen Stimmen entspricht. Im Distrikt &#8220;El Cenepa&#8221; (Provinz Condorcanqui) erhielt Humala gar 98.476 % der gültigen Stimmen.</p>
<p>MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!<br />
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		<title>Region Amazonas prüft Einführung von regionalem Indígena-Konsultationsverfahren</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 19:48:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ein entsprechendes Gesetz an Perus Präsident García, sowie dem fehlenden Willen des Parlaments gescheitert war, prüft die Regierung der nordostperuanischen Region Amazonas nun die Einführung eines eigenen, regionalen Indígena-Konsultationsverfahrens. Damit soll auf regionaler Ebene nicht nur das von Peru ratifizierte Übereinkommen 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) umgesetzt, sondern auch möglichen neuen sozialen Konflikten vorgebeugt werden. Das Übereinkommen 169 der ILO sieht vor, dass Ureinwohner um ihre Stellungnahme zu Gesetzen gebeten werden müssen, deren Wirkung sie betreffen könnte (&#8220;Konsultationsverfahren&#8221;). Ein entsprechender Konsultationsmechanismus könnte nun, wenn der Regionalrat zustimmt, per Regionalverordnung zumindest für die Region Amazonas in Kraft treten. Gleichzeitig rief auch der gewählte Kongressabgeordnete der Region Eduardo Nayap Kinin bei einem Besuch in Chachapoyas seine noch aktiven Vorgänger auf, sich im peruanischen Kongress weiter für die Durchsetzung eines landesweiten Konsultationsgesetzes einzusetzen. Der Aufruf erfolgte im Hinblick auf den zweiten Jahrestag des &#8220;Baguazo&#8221;, der blutigen Zusammenstöße zwischen Indígena, lokaler Bevölkerung und der Polizei im Umkreis der Stadt Bagua Grande am 5. Juni 2009. Damals hatten dort tausende Indígena zum Protest gegen ein gesetzgebendes Dekret zur Umwidmung von Land und zur Neuregelung der Forstwirtschaft, das sie betraf und über das sie nie Konsultiert worden waren, eine Straße und eine Erdölpumpstation besetzt. Als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ein entsprechendes Gesetz an Perus Präsident García, sowie dem fehlenden Willen des Parlaments gescheitert war, prüft die Regierung der nordostperuanischen Region Amazonas nun die Einführung eines eigenen, regionalen Indígena-Konsultationsverfahrens. Damit soll auf regionaler Ebene nicht nur das von Peru ratifizierte Übereinkommen 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) umgesetzt, sondern auch möglichen neuen sozialen Konflikten vorgebeugt werden. Das Übereinkommen 169 der ILO sieht vor, dass Ureinwohner um ihre  Stellungnahme zu Gesetzen gebeten werden müssen, deren Wirkung sie betreffen könnte (&#8220;Konsultationsverfahren&#8221;). Ein entsprechender Konsultationsmechanismus könnte nun, wenn der Regionalrat zustimmt, per Regionalverordnung zumindest für die Region Amazonas in Kraft treten.</p>
<p>Gleichzeitig rief auch der gewählte Kongressabgeordnete der Region Eduardo Nayap Kinin bei einem Besuch in Chachapoyas seine noch aktiven Vorgänger auf, sich im peruanischen Kongress weiter für die Durchsetzung eines landesweiten Konsultationsgesetzes einzusetzen. Der Aufruf erfolgte im Hinblick auf den zweiten Jahrestag des &#8220;Baguazo&#8221;, der blutigen Zusammenstöße zwischen Indígena, lokaler Bevölkerung und der Polizei im Umkreis der Stadt Bagua Grande am 5. Juni 2009. Damals hatten dort tausende Indígena zum Protest gegen ein gesetzgebendes Dekret zur Umwidmung von Land und zur Neuregelung der Forstwirtschaft, das sie betraf und über das sie nie Konsultiert worden waren, eine Straße und eine Erdölpumpstation besetzt. Als die Polizei gewaltsam versuchte, die Protestierenden zu zerstreuen, kam es auf beiden Seiten zu Gewalttaten, bei denen mehr als 30 Menschen getötet wurden.<br />
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		<title>Eduardo Nayap und Héctor Becerril, Amazonas&#8217; neue Kongressabgeordnete</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 13:16:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem evangelischen Pastor Eduardo Nayap Kinin (Gana Perú) und dem Lebensmittelchemiker Héctor Virgilio Becerril Rodríguez (Fuerza 2011) stehen die neuen Kongressabgeordneten der nordperuanischen Region Amazonas fest. Nayap Kinins Parteikollege Alfonso Maslucán erhielt zwar mehr Stimmen (16.051) als Becerril Rodríguez (14.946), fiel aber dem im peruanischen Wahlrecht festgeschriebenen Präferenzstimmensystem zum Opfer. Wegen der nicht ausreichenden Stimmenzahl der Regionalliste von Gana Peru in Amazonas steht dieser kein zweiter Platz im Parlament zu. Maslucán Culqui hatte zunächst das Ergebnis mehrerer Wahllokale angefochten. Wäre die Anfechtung erfolgreich gewesen, hätte er noch an Nayap Kinin vorbeiziehen können, das peruanische Wahltribunal entschied aber gestern, die Anfechtung nicht zuzulassen. Eduardo Nayap Kinin gehört den Awajún an, einer Jívaro-Ethnie, die vor allem im Norden der Region Amazonas* beheimatet ist. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in Costa Rica, wo er Theologie, Soziologie und Lehramt Mathematik studierte, bei verschiedenen Sozialprojekten arbeitete und sich als Pastor diverser Kirchen betätigte. Die höchsten Stimmenanteile erhielt er in den Wahllokalen der Provinzen Condorcanqui und Bagua. Héctor Virgilio Becerril Rodríguez aus Milpuc (Provinz Rodríguez de Mendoza) studierte Pharmazie und Lebensmittelchemie in Lima und Trujillo, arbeitete als Universitätsdozent und war zuletzt bei dem zu &#8220;Grupo Oviedo&#8221; gehörenden peruanischen Agrargiganten Pomalca S.A.A. angestellt *Region Amazonas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" title="Wahlen in Peru. Wahl-Nachrichten." src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/06/wahlen_elecciones_2010-2011-peru.gif" alt="" width="162" height="159" />Mit dem evangelischen Pastor Eduardo Nayap Kinin (Gana Perú) und dem Lebensmittelchemiker Héctor Virgilio Becerril Rodríguez (Fuerza 2011) stehen die neuen Kongressabgeordneten der nordperuanischen Region Amazonas fest. Nayap Kinins Parteikollege Alfonso Maslucán erhielt zwar mehr Stimmen (16.051) als Becerril Rodríguez (14.946), fiel aber dem im peruanischen Wahlrecht festgeschriebenen Präferenzstimmensystem zum Opfer. Wegen der nicht ausreichenden Stimmenzahl der Regionalliste von Gana Peru in Amazonas steht dieser kein zweiter Platz im Parlament zu. Maslucán Culqui hatte zunächst das Ergebnis mehrerer Wahllokale angefochten. Wäre die Anfechtung erfolgreich gewesen, hätte er noch an Nayap Kinin vorbeiziehen können, das peruanische Wahltribunal entschied aber gestern, die Anfechtung nicht zuzulassen.</p>
<p>Eduardo Nayap Kinin gehört den Awajún an, einer Jívaro-Ethnie, die vor allem im Norden der Region Amazonas* beheimatet ist. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in Costa Rica, wo er Theologie, Soziologie und Lehramt Mathematik studierte, bei verschiedenen Sozialprojekten arbeitete und sich als Pastor diverser Kirchen betätigte. Die höchsten Stimmenanteile erhielt er in den Wahllokalen der Provinzen Condorcanqui und Bagua. Héctor Virgilio Becerril Rodríguez aus Milpuc (Provinz Rodríguez de Mendoza) studierte Pharmazie und Lebensmittelchemie in Lima und Trujillo, arbeitete als Universitätsdozent und war zuletzt bei dem zu &#8220;Grupo Oviedo&#8221; gehörenden peruanischen Agrargiganten Pomalca S.A.A. angestellt</p>
<p>*Region Amazonas &#8211; nicht zu verwechseln mit <em>Amazonasregion</em> oder gar <em>Amazonasbecken</em>. Die Region Amazonas beschreibt eine Verwaltungseinheit, die vom Territorium her in seiner derzeitigen Form mit dem Departamento Amazonas übereinstimmt.</p>
<p><em>Nachtrag</em>: Eduardo Nayap Kinin bekam übrigens nicht, wie <a title="SIE VERLASSEN INFOAMAZONAS IN EINEM NEUEN FENSTER" href="http://www.dradio.de/kulturnachrichten/201104211800/14" target="_blank">beim Deutschlandradio Kultur zu lesen</a> ist, 100% der Stimmen. Dafür müsste er wohl mit Nachnamen mindestens Fujimori oder Montesinos heißen&#8230;</p>
<p>MEHR zu den Wahlen in Peru finden Sie im<a href="http://www.infoamazonas.de/wahlen-2010-2011/prasidentschafts-kongresswahl-peru-2011"> INFOAMAZONAS-Wahl-Spezial</a>!<br />
</p>
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		<title>Bagua / Amazonas: Sieben Tote mit Tollwut-Verdacht</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 21:22:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den nordperuanischen Provinzen Bagua und Condorcanqui (Region Amazonas) ist die Zahl von Todesfällen, die mit Tollwuterkrankungen in Verbindung gebracht werden, auf sieben angestiegen. Das bestätigte heute César Velásquez Vílchez, Chef der Gesundheitsdirektion Amazonas. Ob die Todesfälle alle wirklich auf Tollwut zurück gehen, ist allerdings unklar, da sich der entsprechende Nachweis vor Ort schwierig gestaltet. Wie Velásquez Vílchez berichtet, wehren sich oftmals die Familien der Verstorbenen gegen die Entnahme entsprechender Proben. Das letzte Todesopfer, das Tollwutsympthome aufwies, war ein vierjähriges Mädchen aus Yupicusa (Imaza / Prov. Bagua). Es war zunächst im Gesundheitszentrum Chiriaco behandelt worden, dann hatten die Eltern allerdings entschieden, es zu einem traditionellen Heiler zu bringen. Die Tollwut wird in der Region vorwiegend von Fledermäusen übertragen, weswegen die Gesundheitsbehörden inzwischen vielerorts Fallen zur Dezimierung der Fledermauspopulation aufgestellt haben. Daneben wurde mit der Impfung gegen die Tollwut begonnen. Das jährlich neu auftretende Problem wird dadurch verschlimmert, dass die Provinzen Bagua und Utcubamba mit medizinischem Personal völlig unterbesetzt sind. Niedriges Gehalt, sowie widrige Umstände wie insbesondere fehlende Infrastruktur macht die Grenzregion zum Nachbarland Ecuador für Mediziner unattraktiv. Hinzu kommt die schwierige Kommunikation mit Bewohnern der indigenen Gemeinschaften, da nur wenige Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden deren Sprachen verstehen. Ohne vorherige Impfung oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1997" class="wp-caption alignright" style="width: 250px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/01/fledermaus_tollwut_condorcanqui_kingkis-foto_DIRESA.jpg"><img class="size-full wp-image-1997" title="In Condorcanqui gefangene Fledermaus. Foto: DIRESA" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2010/01/fledermaus_tollwut_condorcanqui_kingkis-foto_DIRESA.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">In Condorcanqui gefangene Fledermaus. Foto: DIRESA</p></div>
<p>In den nordperuanischen Provinzen Bagua und Condorcanqui (Region Amazonas) ist die Zahl von Todesfällen, die mit Tollwuterkrankungen in Verbindung gebracht werden, auf sieben angestiegen. Das bestätigte heute César Velásquez Vílchez, Chef der Gesundheitsdirektion Amazonas. Ob die Todesfälle alle wirklich auf Tollwut zurück gehen, ist allerdings unklar, da sich der entsprechende Nachweis vor Ort schwierig gestaltet. Wie Velásquez Vílchez berichtet, wehren sich oftmals die Familien der Verstorbenen gegen die Entnahme entsprechender Proben. Das letzte Todesopfer, das Tollwutsympthome aufwies, war ein vierjähriges Mädchen aus Yupicusa (Imaza / Prov. Bagua). Es war zunächst im Gesundheitszentrum Chiriaco behandelt worden, dann hatten die Eltern allerdings entschieden, es zu einem traditionellen Heiler zu bringen.</p>
<p>Die Tollwut wird in der Region vorwiegend von Fledermäusen übertragen, weswegen die Gesundheitsbehörden inzwischen vielerorts Fallen zur Dezimierung der Fledermauspopulation aufgestellt haben. Daneben wurde mit der Impfung gegen die Tollwut begonnen. Das jährlich neu auftretende Problem wird dadurch verschlimmert, dass die Provinzen Bagua und Utcubamba mit medizinischem Personal völlig unterbesetzt sind. Niedriges Gehalt, sowie widrige Umstände wie insbesondere fehlende Infrastruktur macht die Grenzregion zum Nachbarland Ecuador für Mediziner unattraktiv. Hinzu kommt die schwierige Kommunikation mit Bewohnern der indigenen Gemeinschaften, da nur wenige Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden deren Sprachen verstehen.</p>
<p>Ohne vorherige Impfung oder sofortige Behandlung verläuft die Tollwut-Infektion innerhalb von 15 bis 90 Tagen – von einzelnen Ausnahmen abgesehen – tödlich. In diesem Jahr wurden aus Bagua und Condorcanqui bislang 1.200 Fälle von Fledermausbissen gemeldet.<br />
</p>
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		<title>Amazonas: Condorcanqui nach Regenfällen von Außenwelt abgeschnitten</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 20:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die starken Regenfälle der vergangenen Tage haben auf der Straße zwischen Bagua und Santa María de Nieva mehrere Erdrutsche ausgelöst und so die nordperuanische Provinz Condorcanqui weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Wie Radio Nieva berichtet, ist vor allem der Abschnitt zwischen Wawik (Wawiko) und Puente Nievas (Distrikt Imaza / Provinz Bagua) auf einer Länge von rund 8 Kilometern betroffen. Zudem sollen achtzehn Häuser, sowie die Wasserversorgung von Wawik stark beschädigt worden sein. Probleme auch in Cumba Auch etwas weiter südlich, im Distrikt Cumba (Provinz Utcubamba) kam es aufgrund der Regenfälle zu Problemen. Der gestiegene Wasserstand des Marañón lässt derweil nur eingeschränkt Verkehr durch den Distrikt zu, der wichtige Ortschaften wie Lonya, Camporredondo und Ocallí mit der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße verbindet. Ähnliche ArtikelDialog Regierung-Indígena: schleppend, aber vorhandenPeru: Awajún, Wampis und Quechua jetzt Amtssprachen der Region AmazonasErdbeben der Stärke 4,0 erschüttert Santa María de Nieva (Condorcanqui)Condorcanqui / Amazonas: Erdbeben der Stärke 5,0 erschüttert Santa María de NievaNach 5 Monaten: Polizei traut sich wieder in Indígena-GebietNieva bekommt technische HochschuleErdbeben in Nordperu lassen Piura und Amazonas erzitternPräsident Humala unterzeichnet Indígena-Konsultationsgesetz in Imacita (Bagua)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die starken Regenfälle der vergangenen Tage haben auf der Straße zwischen Bagua und Santa María de Nieva mehrere Erdrutsche ausgelöst und so die nordperuanische Provinz Condorcanqui weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Wie Radio Nieva berichtet, ist vor allem der Abschnitt zwischen Wawik (Wawiko) und Puente Nievas (Distrikt Imaza / Provinz Bagua) auf einer Länge von rund 8 Kilometern betroffen. Zudem sollen achtzehn Häuser, sowie die Wasserversorgung von Wawik stark beschädigt worden sein.</p>
<p><strong>Probleme auch in Cumba</strong></p>
<p>Auch etwas weiter südlich, im Distrikt Cumba (Provinz Utcubamba) kam es aufgrund der Regenfälle zu Problemen. Der gestiegene Wasserstand des Marañón lässt derweil nur eingeschränkt Verkehr durch den Distrikt zu, der wichtige Ortschaften wie Lonya, Camporredondo und Ocallí mit der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße verbindet.<br />
</p>
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		<title>Condorcanqui / Amazonas: Fünf Tote bei Überschwemmungen</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2010/09/29/condorcanqui-amazonas-funf-tote-bei-uberschwemmungen.html</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 16:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei Überschwemmungen in der Provinz Condorcanqui (Region Amazonas / Nordperu) sind nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes bislang 5 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 404 Häuser wurden bislang zerstört. Schwere Regenfälle hatten seit dem 18. September mehrere Flüsse zum überlaufen gebracht. Starke Winde verschärften die Situation zusätzlich. Betroffen ist insbesondere der Distrikt Río Santiago im Norden der Provinz Condorcanqui. Während die Regenfälle für den Beginn des peruanischen Frühlings normal sind, seien die starken Winde zu dieser Jahreszeit eher ungewöhnlich, so Marco Paredes, Spezialist des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI gegenüber der Agentur ANDINA. Ähnliche ArtikelMachu Picchu / Cusco: Aufräumarbeiten nach ÜberschwemmungenZarumilla / Tumbes: Regenfälle lassen Abwassersystem zusammenbrechenLage auf Perus Strassen in den Osten weiterhin kritischHuánuco: Río Huallaga tritt über die UferLuya / Amazonas: Jucusbamba-Bach über die Ufer getreten &#8211; Häuser und Äcker unter WasserAmazonas: Condorcanqui nach Regenfällen von Außenwelt abgeschnittenHuanta / Ayacucho: Überschwemmungen im VRAE setzen ganzen Stadtteil unter WasserUtcubamba / Amazonas: Wind und Regen decken Dächer ab]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Überschwemmungen in der Provinz Condorcanqui (Region Amazonas / Nordperu) sind nach Angaben des peruanischen Zivilschutzes bislang 5 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 404 Häuser wurden bislang zerstört. Schwere Regenfälle hatten seit dem 18. September mehrere Flüsse zum überlaufen gebracht. Starke Winde verschärften die Situation zusätzlich.</p>
<p>Betroffen ist insbesondere der Distrikt Río Santiago im Norden der Provinz Condorcanqui.</p>
<p>Während die Regenfälle für den Beginn des peruanischen Frühlings normal sind, seien die starken Winde zu dieser Jahreszeit eher ungewöhnlich, so Marco Paredes, Spezialist des peruanischen Wetterdienstes SENAMHI gegenüber der Agentur ANDINA.<br />
</p>
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		<title>Peru: Awajún, Wampis und Quechua jetzt Amtssprachen der Region Amazonas</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 19:32:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Regionalregierung Amazonas hat die Ureinwohner-Sprachen Awajún, Wampis und Quechua als offizielle Amtssprachen anerkannt. Die Entscheidung des Regionalrates fußt auf dem Artikel 55 der peruanischen Verfassung, in dem festgelegt ist, dass in erster Linie Spanisch, aber in Regionen, wo Ursprachen vorherrschen, auch diese Amtssprache sind. In den Distrikten Imaza und Aramango (Provinz Bagua), sowie in der Provinz Condorcanqui gehören rund 90% der Bevölkerung zu den Awajún oder den Wampis. Insbesondere im Süden der Region wird in einigen Orten bis heute Quechua gesprochen. Die Anerkennung bedeutet, dass vermehrt Lehrer für diese Sprachfamilien ausgebildet und eingesetzt werden können. Zudem bedeutet der Schritt eine Selbstverpflichtung der Regionalregierung, auch Gesundheitspersonal mit entsprechenden Sprachkenntnissen einzusetzen. Bei Gerichtsprozessen müssen entsprechende Übersetzer gestellt werden. Aus welchen Mitteln die entsprechenden Fortbildungen finanziert werden sollen geht aus dem Beschluss des Regionalrates nicht hervor. Da Ende des Jahres eine neue Regionalregierung ihre Arbeit aufnehmen wird, ist von einer baldigen Durchsetzung deshalb nicht auszugehen. Ähnliche ArtikelRegionalregierung San Martín veröffentlicht Schulbücher auf AwajúnRegion Amazonas fordert Baguazo-Aufklärung und Aussetzen des Rum-GedenktagesINEI: 1.786 gezählte indigene GemeinschaftenKongress hebt Dekrete auf &#8211; Konflikt vorläufig beigelegtPuente Corral Quemado weiterhin besetztIndígenas blockieren Brücke von Corral QuemadoVampirfledermausplage in NordamazonasRegion Cajamarca beginnt mit Awajún-Unterricht im Distrikt San Jose de Lourdes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_296" class="wp-caption alignright" style="width: 175px"><a href="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2008/11/gobierno_regional_amazonas.jpg"><img class="size-full wp-image-296" title="Logo Regionalregierung Amazonas - Gobierno Regional Amazonas" src="http://www.infoamazonas.de/wp-content/uploads/2008/11/gobierno_regional_amazonas.jpg" alt="Logo Regionalregierung Amazonas - Gobierno Regional Amazonas" width="165" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">Logo Regionalregierung Amazonas - Gobierno Regional Amazonas</p></div>
<p>Die Regionalregierung Amazonas hat die Ureinwohner-Sprachen Awajún, Wampis und Quechua als offizielle Amtssprachen anerkannt. Die Entscheidung des Regionalrates fußt auf dem Artikel 55 der peruanischen Verfassung, in dem festgelegt ist, dass in erster Linie Spanisch, aber in Regionen, wo Ursprachen vorherrschen, auch diese Amtssprache sind.</p>
<p>In den Distrikten Imaza und Aramango (Provinz Bagua), sowie in der Provinz Condorcanqui gehören rund 90% der Bevölkerung zu den Awajún oder den Wampis. Insbesondere im Süden der Region wird in einigen Orten bis heute Quechua gesprochen.</p>
<p>Die Anerkennung bedeutet, dass vermehrt Lehrer für diese Sprachfamilien ausgebildet und eingesetzt werden können. Zudem bedeutet der Schritt eine Selbstverpflichtung der Regionalregierung, auch Gesundheitspersonal mit entsprechenden Sprachkenntnissen einzusetzen. Bei Gerichtsprozessen müssen entsprechende Übersetzer gestellt werden.</p>
<p>Aus welchen Mitteln die entsprechenden Fortbildungen finanziert werden sollen geht aus dem Beschluss des Regionalrates nicht hervor. Da Ende des Jahres eine neue Regionalregierung ihre Arbeit aufnehmen wird, ist von einer baldigen Durchsetzung deshalb nicht auszugehen.<br />
</p>
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		<title>Erdbeben der Stärke 4,0 erschüttert Santa María de Nieva (Condorcanqui)</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 06:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
		<category><![CDATA[Condorcanqui]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Erdbeben der Stärke 4,0 auf der Richterskala hat gestern in den frühen Morgenstunden die peruanische Regenwaldstadt Santa María de Nieva erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP). Das Epizentrum lag rund 80 Kilometer nördlich von Santa María de Nieva in einer Tiefe von 50 Metern. In Nieva (Region Amazonas) und San Ignacio (Region Cajamarca) war das Beben mit der Stärke III auf der modifizierten Merkalliskala zu spüren. Über Schäden ist bislang nichts bekannt. Ähnliche ArtikelCondorcanqui / Amazonas: Erdbeben der Stärke 5,0 erschüttert Santa María de NievaErdbeben der Stärke 4,0 erschüttert Chiple (Cutervo)Provinz Jaén / Cajamarca: Unbekannte überfallen Kommissariat und töten fünf PersonenIca: Erde kommt nicht zur Ruhe / weitere NachbebenAmazonas: Condorcanqui nach Regenfällen von Außenwelt abgeschnittenSan Ignacio / Cajamarca: Lastwagen überrollt HändlerPeru modernisiert sein ErdbebenmesssystemErdbeben der Stärke 6,7 erschüttert auch Perus Norden]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Erdbeben der Stärke 4,0 auf der Richterskala hat gestern in den frühen Morgenstunden die peruanische Regenwaldstadt Santa María de Nieva erschüttert. Das berichtet das peruanische geophysische Institut (IGP). Das Epizentrum lag rund 80 Kilometer nördlich von Santa María de Nieva in einer Tiefe von 50 Metern. In Nieva (Region Amazonas) und San Ignacio (Region Cajamarca) war das Beben mit der Stärke III auf der modifizierten Merkalliskala zu spüren.</p>
<p>Über Schäden ist bislang nichts bekannt.<br />
</p>
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		<title>Region Amazonas fordert Baguazo-Aufklärung und Aussetzen des Rum-Gedenktages</title>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 15:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die Regionalregierung Amazonas und die Provinzverwaltung Chachapoyas, die Verantwortlichen für den Tod von Polizei und Zivilisten am vergangenen 5. Juni zu ermitteln, sowie den &#8220;Tag des peruanischen Rums&#8221; auf einen anderen Tag zu verlegen. In der Stellungnahme, die von allen Regionalräten gemeinsam mit allen Stadträten aus Chachapoyas unterschrieben wurde, werden deshalb die Zentralregierung, der Kongress, die Nationalpolizei, die Juikative, sowie die Staatsanwaltschaft dazu aufgerufen, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Geschehnisse in den Provinzen Utcubamba und Condorcanqui aufzuarbeiten. Zudem wird der peruanische Kongress aufgefordert, die Festlegung des &#8220;Tages des peruanischen Rums&#8221; auf den ersten Samstag jeden Monats Juni zurückzunehmen, da dieser heuer auf den 5. Juni fällt. Auch eine landesweite Schweigeminute um Punkt 10:00 Uhr Ortszeit (17:00 Uhr MEZ) wird gefordert. Am 5. Juni vergangenen Jahres kam es im Umkreis der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße in der Provinz Utcubamba zwischen der Marañón-Brücke und Bagua Grande zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Zivilisten &#8211; darunter zahlreichen Indígena, die die Straße im Protest gegen mehrere Legislativdekrete für mehrere Wochen besetzt hatten. 11 Polizisten und 10 Zivilisten kamen hier ums Leben. Bei einer anschließenden Racheaktion gegen Polizisten im Umfeld der Erdölpumpstation 6 (Estación Nº 6) wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die Regionalregierung Amazonas und die Provinzverwaltung Chachapoyas, die Verantwortlichen für den Tod von Polizei und Zivilisten am vergangenen 5. Juni zu ermitteln, sowie den &#8220;Tag des peruanischen Rums&#8221; auf einen anderen Tag zu verlegen. In der Stellungnahme, die von allen Regionalräten gemeinsam mit allen Stadträten aus Chachapoyas unterschrieben wurde, werden deshalb die Zentralregierung, der Kongress, die Nationalpolizei, die Juikative, sowie die Staatsanwaltschaft dazu aufgerufen, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Geschehnisse in den Provinzen Utcubamba und Condorcanqui aufzuarbeiten.</p>
<p>Zudem wird der peruanische Kongress aufgefordert, die Festlegung des &#8220;Tages des peruanischen Rums&#8221; auf den ersten Samstag jeden Monats Juni zurückzunehmen, da dieser heuer auf den 5. Juni fällt. Auch eine landesweite Schweigeminute um Punkt 10:00 Uhr Ortszeit (17:00 Uhr MEZ) wird gefordert.</p>
<p>Am 5. Juni vergangenen Jahres kam es im Umkreis der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße in der Provinz Utcubamba zwischen der Marañón-Brücke und Bagua Grande zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Zivilisten &#8211; darunter zahlreichen Indígena, die die Straße im Protest gegen mehrere Legislativdekrete für mehrere Wochen besetzt hatten. 11 Polizisten und 10 Zivilisten kamen hier ums Leben. Bei einer anschließenden Racheaktion gegen Polizisten im Umfeld der Erdölpumpstation 6 (Estación Nº 6) wurden weitere 12 Polizisten getötet. Ein Polizist wird bis heute vermisst. Zahlreiche Meldungen über weitere Opfer wurden von der peruanischen Volksanwaltschaft Untersucht, konnten aber nicht bestätigt werden.</p>
<p>Für den nun kommenden 4. und 5. Juni sind in Bagua zahlreiche Gedenkakte angesetzt, darunter eine Messe dort, wo alles seinen begann: Auf dem Straßenabschnitt rund um die Zahlstelle &#8220;Siempre Viva&#8221; / Curva del Diablo der Fernando Belaúnde Terry-Straße nur wenige Kilometer vor Bagua Grande (Provinz Utcubamba).</p>
<p><strong>Hinweis zum Ort des Geschehens: Bagua, Bagua Grande, Utcubama, Baguazo, Region Amazonas</strong></p>
<p><em>Aufgrund sehr widersprüchlicher auf INFOAMAZONAS eingegangener Suchwörter hier ein paar Klarstellungen von Begriffen rund um die verschiedenen Baguas:</em><strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li>Bagua: Eine Provinz im Osten der Region Amazonas. Die Provinzhauptstadt ist Bagua, auch als Bagua Chica oder Bagua Capital bekannt. Die Provinz ging 1941 aus den Nachbarprovinzen Luya und Bongará hervor. 1984 wurde die Provinz Bagua in die Provinzen Bagua (Norden) und Utcubamba (Süden) aufgespalten. Im Nordwesten der Provinz leben Angehörige der Ethnien Awajún und Wampis.</li>
<li>Bagua Grande: Die bevölkerungsreichste und wohl kommerziell stärkste Stadt der Region Amazonas. Bagua Grande ist die Hauptstadt der Provinz Utcubamba.</li>
<li>Condorcanqui: Provinz im Norden der Region Amazonas. Neben Mestizen leben dort vorwiegend Angehörige der Ethnien Awajún und Wampis.</li>
<li>Utcubamba: Provinz, die 1984 aus dem Südteil der damaligen Provinz Bagua hervorging. Die Hauptstadt ist Bagua Grande. Sie wird von der Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße durchzogen, auf der es im vergangenen Jahr zu den schweren Zusammenstößen kam.</li>
<li>Fernando Belaúnde Terry-Fernstraße: Ehemals &#8220;Carretera Marginal de la Selva&#8221;, heute offiziell &#8220;Carretera Interoceanica del Norte&#8221; (nördliche interozeanische Straße), verbindet die peruanische Küste über Olmos, Corral Quemado, Bagua Grande, Pedro Ruiz, Moyobamba und Tarapoto mit der Hafenstadt Yurimaguas, die über den Amazonas wiederum die Hauptverbindung nach Iquitos darstellt. Die Straße war in den Wochen vor dem 5. Juni vergangenen Jahres von Ureinwohnern besetzt gehalten worden.</li>
<li>Region Amazonas: Nicht zu verwechseln mit gleichnamigen Regionen in den Nachbarländern oder gar mit dem Amazonasgebiet als ganzem. Die Region Amazonas ist eine Verwaltungseinheit unterhalb der nationalen Ebene. Sie verfügt über einen Regionalpräsidenten, sowie 7 gewählte Regionalräte. Dazu kommen Regionaldirektionen der verschiedenen Ministerien auf nationaler Ebene</li>
<li>Baguazo: Begriff, der von peruanischen Medien für die Zusammenstöße am 5. Juni 2009 eingeführt wurde. Es handelt sich dabei um eine in Peru gebräuchliche Form zur Beschreibung von Krisen jeder Art. Dabei wird an einen Orts- oder Firmennamen die Endung &#8220;zo&#8221; angehängt. Anderes Beispiel: Moqueguazo. Im peruanischen Boulevard wird die Endung häuig verwendet, um auf ein (vermeintlich) großes Objekt oder Geschehen hinzuweisen.</li>
</ul>

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		<title>Condorcanqui / Amazonas: Cenepa unter Wasser</title>
		<link>http://www.infoamazonas.de/2010/05/14/condorcanqui-amazonas-cenepa-unter-wasser.html</link>
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		<pubDate>Fri, 14 May 2010 22:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>D. Raiser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
		<category><![CDATA[Condorcanqui]]></category>
		<category><![CDATA[Cenepa]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Diaz Nashap]]></category>
		<category><![CDATA[Naturkatastrophe]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Teile des nordperuansichen Distriktes Cenepa (Provinz Condorcanqui / Region Amazonas) stehen unter Wasser. Wie Manuel Diaz Nashap, Bürgermeister von Cenepa, heute gegenüber Radio Horizonte erklärte, sei es bisher vor allem Glück gewesen, das seinen Distrikt bisher vor Todesfällen durch die Überschwemmungen bewahrt hätte. Besonders in Flussnähe gelegene Häuser und Felder seien inzwischen versunken, viele gar vollständig mitgerissen. Grund für die Überschwemmungen sind seit vergangenem Montag anhaltende Regenfälle in den Höhenlagen der Gebirgszüge &#8220;cordillera del Cóndor&#8221;, &#8220;Cordillera de Comainas&#8221;, &#8220;Cordillera de Numpatkain&#8221; und &#8220;cordillera de Cenepa&#8221;. Alle Schulen im Distrikt haben vorrübergehend ihren Betrieb eingestellt, um Schulkinder und Lehrer nicht zu gefährden. Lokale Gesundheitsbehörden fürchten den Ausbruch von Krankheiten. Der Distrikt Cenepa liegt im Nordwesten der Region Amazonas an der Grenze zum Nachbarland Ecuador. Ähnliche ArtikelHuarochirí / Lima: Fünf Tote durch SteinschlagPeru: Erdbeben der Stärke 4,5 erschüttert Cañete Chachapoyas nach dem ErdbebenErdbeben der Stärke 6,2 erschüttert Amazonas (Nordperu)Tacna: Erdbeben der Stärke 6,5 erschüttert Süden PerusMinisterium untersagt Bergbauvorhaben im Cóndor-Gebirge (Condorcanqui)Cenepa-Bergbaukonflikt spitzt sich angeblich zuVolksanwaltschaft: Derzeit 2 aktive Sozialkonflikte in Amazonas]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Große Teile des nordperuansichen Distriktes Cenepa (Provinz Condorcanqui / Region Amazonas) stehen unter Wasser. Wie Manuel Diaz Nashap, Bürgermeister von Cenepa, heute gegenüber Radio Horizonte erklärte, sei es bisher vor allem Glück gewesen, das seinen Distrikt bisher vor Todesfällen durch die Überschwemmungen bewahrt hätte. Besonders in Flussnähe gelegene Häuser und Felder seien inzwischen versunken, viele gar vollständig mitgerissen.</p>
<p>Grund für die Überschwemmungen sind seit vergangenem Montag anhaltende Regenfälle in den Höhenlagen der Gebirgszüge &#8220;cordillera del Cóndor&#8221;, &#8220;Cordillera de Comainas&#8221;, &#8220;Cordillera de Numpatkain&#8221; und &#8220;cordillera de Cenepa&#8221;.</p>
<p>Alle Schulen im Distrikt haben vorrübergehend ihren Betrieb eingestellt, um Schulkinder und Lehrer nicht zu gefährden. Lokale Gesundheitsbehörden fürchten den Ausbruch von Krankheiten.</p>
<p>Der Distrikt Cenepa liegt im Nordwesten der Region Amazonas an der Grenze zum Nachbarland Ecuador.<br />
</p>
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